Pola X

Film
Deutscher TitelPola X
OriginaltitelPola X
ProduktionslandFrankreich, Schweiz, Deutschland, Japan
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1999
Länge134 Minuten
AltersfreigabeFSK 18[1]
Stab
RegieLeos Carax
DrehbuchLeos Carax,
Jean-Pol Fargeau,
Herman Melville,
Lauren Sedofsky
ProduktionRaimond Goebel,
Kenzô Horikoshi,
Bruno Pesery,
Albert Prévost
MusikScott Walker
KameraÉric Gautier
SchnittNelly Quettier
Besetzung
  • Guillaume Depardieu: Pierre
  • Jekaterina Golubewa: Isabelle
  • Catherine Deneuve: Marie
  • Delphine Chuillot: Lucie
  • Laurent Lucas: Thibault
  • Patachou: Margherite
  • Petruta Catana: Razerka
  • Mihaella Silaghi: Kind
  • Šarūnas Bartas: The Chief
  • Samuel Dupuy: Fred
  • Mathias Mlekuz: TV-Moderator
  • Dine Souli: Taxifahrer
  • Miguel Yeco: Augusto
  • Khireddine Medjoubi: Sohn
  • Mark Zak: Freund
  • Myriam Defremont: Polizist
  • Michel B. Dupérial: Polizist
  • Pascal Parmentier: Polizist
  • Jean-Jacques Colin: Polizist
  • Bill Callahan: Musiker
  • Mario Gremlich: Musiker
  • Bobo: Musiker
  • Kerstin Fischer: Musiker
  • Tom Liwa: Musiker
  • Thomas Klein: Musiker
  • Peter Sarach: Musiker
  • Fritz Wittek: Musiker
  • Till Lindemann: Musiker
  • Steve Donnelly: Musiker
  • Christoph Schneider: Musiker
  • Stefan Claudius: Musiker
  • Stuart Grimshaw: Musiker
  • Roland Hoppner: Musiker
  • Markus Kirschbaum: Musiker
  • Axel Neumann: Musiker
  • Martin Siry: Musiker
  • Julia Zanke: Musiker
  • Kersten Ginsberg: Musiker

Pola X (Alternativtitel Pierre oder der Kampf mit der Sphinx) ist ein französisch-schweizerisch-deutsch-japanischer Spielfilm von Leos Carax, der auf dem Roman Pierre oder die Doppeldeutigkeiten von Herman Melville basiert. Der Film wurde von Arena Films und Canal+ produziert.

Handlung

Pierre lebt mit seiner Mutter Marie in der Normandie in einem Schloss am Ufer der Seine. Jeden Morgen fährt er mit dem Motorrad zu Lucie, seiner Verlobten. Eines Nachts erzählt Marie ihrem Sohn, dass sie ein Datum für seine Hochzeit mit Lucie ausgemacht habe. Als sich Pierre auf den Weg zu Lucie macht, um ihr die Neuigkeit mitzuteilen, trifft er im Wald auf eine Frau. Diese sagt ihm: „Pierre … du bist nicht das einzige Kind, ich bin deine Schwester, Isabelle.“ Mit Isabelle beginnt Pierre eine inzestuöse Beziehung.

Rezeption

Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1999 gezeigt.[2][3]

Auszeichnungen

  • Biarritz International Festival of Audiovisual Programming 2000
    • Gewonnen Golden FIPA TV Series and Serials Music Pierre, ou les ambiguités – Scott Walker
  • Cannes Film Festival 1999
  • Gijón International Film Festival 1999

Kritik

„In seinem vierten Film erreicht Léos Carax nur selten die archaische Kraft seiner früheren Arbeiten. Dies liegt weniger an der Heterogenität seines Materials als am Unvermögen, Distanz zu beziehen. Da der Gestus des Wollens größer als seine Substanz erscheint, musste der Film zwangsläufig scheitern.“

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Pola X. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 10. Juni 2018.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  2. IN COMPETITION – FEATURE FILMS POLA X, Abgerufen am 9. Juni 2018
  3. SWISS FILMS Pola X, Abgerufen am 9. Juni 2018