Personenverkehr

Aufteilung der Verkehrsleistung im Personenverkehr in Deutschland auf die Verkehrsarten: Straße (Gelb), Schiene (Blau), Luftverkehr (Rot)

Der Personenverkehr (Personenbeförderung) ist die allgemeine Bezeichnung für die Ortsveränderung (Beförderung) von Personen und umfasst die technischen, technologischen, organisatorischen und ökonomischen Bedingungen der Personenbeförderung (u. a. Verkehrsmittel) und die zu befördernden Personen selbst.

Unterscheidungsmerkmale sind beispielsweise

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) (Schweiz: Regionaler Personenverkehr RPV) ist hierbei noch am weitesten differenziert: zu ihm werden in Deutschland der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) (insbesondere der Regional-Express, die Regionalbahn und die S-Bahn) und der Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV) (insbesondere die U-Bahn, die Stadtbahn, die Straßenbahn, der Oberleitungsbus und der Linienbus) gerechnet.

Die von öffentlichen Verkehrsmitteln beförderten Personen werden im Eisenbahn- und Busverkehr als Fahrgäste bezeichnet, in der Luft- und Seefahrt wird von Passagieren gesprochen.

Vom Personenverkehr zu unterscheiden ist der Güterverkehr.

Die Verkehrsleistung im Personenverkehr nahm europaweit von den frühen 1990er Jahren bis Anfang des neuen Jahrtausends um nahezu 20 % zu.[1]

Einzelnachweise

  1. Europäische Umweltagentur (Hrsg.): EEA Briefing 3/2004 - Verkehr und Umwelt in Europa. Kopenhagen 2004.

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Ratio of traffic mode in passenger transport in Germany 2002.png
Autor/Urheber: Malte Schierholz, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Grafik zeigt, welche Anteile an der Verkehrsleistung (Personen * Kilometer) die einzelnen Verkehrsmittel im binnenländischen Personenverkehr in Deutschland im Jahr 2002 hatten. Schienenverkehr inklusive S-Bahn, aber ohne Stadtschnellbahn- (U-Bahn-), Straßenbahn-, Obus- und Kraftomnibusverkehr, welcher zu Straßenverkehr gezählt wurde. Ohne Ein- und Durchfahrten ausländischer Unternehmen im öffentlichen Straßenpersonenverkehr