Periode des Periodensystems

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Unter einer Periode des Periodensystems versteht man in der Chemie jede Zeile des Periodensystems der Elemente. Die Perioden-Nummern 1 bis 7 entsprechen den Hauptquantenzahlen, die oft noch angegebenen Perioden-Buchstaben K bis Q den Schalen des Schalenmodells der Atomhülle.

Bis auf die erste Periode, die nur die Elemente Wasserstoff und Helium enthält, umfasst jede Periode acht Hauptgruppenelemente. Ab der 4. Periode (einschließlich) kommen jeweils zehn Nebengruppenelemente hinzu. Die 6. Periode enthält zusätzlich 14 Lanthanoide, die 7. Periode 14 Actinoide:

PeriodeElektronenElementeAnmerkungen
Haupt-
quanten-
zahl
-schale-orbitale/
Blöcke
Haupt-
gruppen
Neben-
gruppen
zusätzliche
Gruppen
s-Blockp-Blockd-Blockf-Blockg-Block
1Ks2
2Ls, p26
3Ms, p26
4Ns, p, d2610
5Os, p, d2610
6Ps, p, d, f2610141
7Qs, p, d, f2610142
8s, p, d, f, g2610143183kein Element nachgewiesen
 Anmerkungen:
1 Lanthanoide
2 Actinoide
3 Superactinoide

Regeln und Gesetzmäßigkeiten

Innerhalb einer Periode nehmen in der Regel von links nach rechts die Atomradien ab und die Elektronegativität zu, da die Anzahl der positiv geladenen Protonen im Atomkern steigt und damit in einem neutralen Atom ebenso die Anzahl der negativ geladenen Elektronen in der Atomhülle. Bei Verwendung des Schalenmodells werden dabei die Elektronenschalen aufgefüllt, bei Verwendung eines neueren Atommodells wie z. B. des Orbitalmodells die entsprechenden Atomorbitale besetzt.[1]

Die Änderung der Anzahl der Atombausteine verursacht die unterschiedlichen Eigenschaften der chemischen Elemente innerhalb einer Periode:

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Wiberg, Egon., Wiberg, Nils,: Lehrbuch der anorganischen Chemie. 102., stark umgearbeitete und verb. Auflage. De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1.