Patrick Rahmen

Patrick Rahmen
Personalia
Geburtstag3. April 1969
GeburtsortBaselSchweiz
Junioren
JahreStation
–1985FC Nordstern Basel
1985–1987FC Basel U21
Herren
JahreStationSpiele (Tore)1
1987–1991FC Baselmind. 31 (5)
1991–1992BSC Young Boys30 (1)
1992–1993FC Baselmind. 7 (0)
1993–1994SR Delémont
1994–1995FC Solothurnmind. 10 (1)
1995–1996FC Concordia Basel
1996–1997FC Riehen
1997–2000SV Muttenz
2000–2004SC Dornach
Stationen als Trainer
JahreStation
2000–2004SC Dornach (Spielertrainer)
2004–2007FC Basel (U18)
2007–2011FC Basel II (U21)
2011–2013Hamburger SV (Co-Trainer)
2014Hamburger SV Jugend
2014–2015Hamburger SV (Co-Trainer)
2015–2016FC Biel-Bienne
2016–2017FC Luzern (Co-Trainer)
2018–2020FC Aarau
2020–2021FC Basel (Co-Trainer)
2021–2022FC Basel
2022–2023Schweiz U-21
2023–2024FC Winterthur
2024BSC Young Boys
2025–FC Winterthur
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Patrick Rahmen (* 3. April 1969 in Basel) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler und heutiger -trainer. Seit Oktober 2025 ist er Cheftrainer des FC Winterthur.

Karriere als Spieler

Der Vater von Patrick Rahmen ist Bruno Rahmen, ehemaliger Fussballspieler und mehrmaliger Schweizer Meister mit dem FC Basel.[1] Patrick Rahmen war als Spieler für den FC Basel, den BSC Young Boys, die SR Delsberg sowie für den FC Solothurn aktiv. Für Basel schoss er 21 Tore in 86 Spielen.

Karriere als Trainer

Ab 2000 war Rahmen Trainer beim SC Dornach. Dieses Amt hatte er bis zum 1. Dezember 2004 inne und übernahm einen Tag später den Trainerposten bei der U-18 des FC Basel. 2007 wurde er Trainer der zweiten Mannschaft des FC Basel (U-21).

Am 17. Oktober 2011 wurde er Co-Trainer beim deutschen Bundesligisten Hamburger SV. Dort war er Assistent von Thorsten Fink, der zuvor Trainer der Profimannschaft des FC Basel gewesen war. Am 17. September 2013 wurde Rahmen nach der Entlassung von Fink freigestellt, bis ein neuer Cheftrainer gefunden war.

Im August 2014 wurde Rahmen «Cheftrainer Jugend-, Leistungs- und Übergangsbereich» beim HSV.[2] Am 16. September 2014 wurde er zudem als Co-Trainer Assistent von Josef Zinnbauer, dem neuen Cheftrainer der Profis.[3] Er gab den Posten des Nachwuchscheftrainers später an Sebastian Harms ab. Am 22. März 2015 wurde Rahmen gemeinsam mit Zinnbauer von seinen Aufgaben freigestellt.[4]

Ab Mai 2015 trainierte Rahmen den FC Biel-Bienne.[5] Am 25. Februar 2016 trat er zurück und wechselte als Assistenztrainer zum FC Luzern in die Super League, wo er einen Vertrag bis Ende Juni 2016 unterschrieb.[6] Am 20. Mai 2016 verlängerte er seinen Vertrag um zwei Jahre bis Ende Juni 2018.[7] Am 5. Januar 2018 wurden Rahmen und der Luzerner Cheftrainer Markus Babbel vom Verein entlassen.[8]

Danach war er zwei Jahre Trainer des FC Aarau, wo er am 10. Juli 2020 entlassen wurde. Im September 2020 wurde Rahmen unter Ciriaco Sforza Co-Trainer des FC Basel. Nach der Entlassung Sforzas am 6. April 2021 wurde er zum interimistischen Cheftrainer bis Ende Saison ernannt. Nachdem er in den ersten acht Spielen fünf Siege und zwei Unentschieden erreicht hatte, wurde er zum Cheftrainer ernannt und mit einem Einjahresvertrag ausgestattet. Am 21. Februar 2022 wurde er entlassen. Als Grund wurde die «unbefriedigende sportliche Gesamtentwicklung der 1. Mannschaft und die fehlende Perspektive» angegeben.[9] Die Mannschaft hatte jedoch rückblickend punktemässig unter seiner Ägide eine bessere Bilanz als unter seinen Nachfolgern.

Im Sommer 2022 wurde Rahmen vom Schweizerischen Fussballverband zum Trainer der U-21-Nationalmannschaft ernannt.[10] Nach der U21-EM 2023 gab er das Amt wieder ab, um Trainer beim FC Winterthur zu werden.[11]

Ab Sommer 2024 trainierte er die BSC Young Boys.[12] Das Engagement als YB-Trainer wurde am 8. Oktober 2024 wieder beendet, als Rahmen von der sportlichen Führung der BSC Young Boys freigestellt wurde.[13]

Im Herbst 2025 kehrte er als Trainer zum FC Winterthur zurück.[14]

Einzelnachweise

  1. Lukas Müller: Bruno Rahmen – die Zuverlässigkeit in Person. In: Rotblau Magazin. FC Basel 1893 AG, Medien, 2010, ISSN 1660-0878.
  2. Neue Ausrichtung in der Ausbildung und im Campus-Bau. Hamburger SV, 27. August 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. August 2014; abgerufen am 5. Januar 2018.
  3. Zinnbauer übernimmt Trainerposten von Slomka. Hamburger SV, 16. September 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2014; abgerufen am 5. Januar 2018.
  4. HSV stellt Zinnbauer frei – Knäbel übernimmt. Hamburger SV, 22. März 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2015; abgerufen am 5. Januar 2018.
  5. Patrick Rahmen neuer Trainer der ersten Mannschaft (Memento vom 23. Februar 2016 im Internet Archive). FC Biel-Bienne, 12. Mai 2015, abgerufen am 23. Februar 2016 (Medienmitteilung).
  6. Rahmen vom FC Biel zum FC Luzern. Swiss Football League, 25. Februar 2016, abgerufen am 5. Januar 2018 (Medienmitteilung).
    Patrick Rahmen wird neuer Assistenztrainer. FC Luzern, 25. Februar 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. März 2016; abgerufen am 5. Januar 2018 (Medienmitteilung).
  7. Patrick Rahmen bleibt FCL-Assistenztrainer. Radio Pilatus, 25. Mai 2016, abgerufen am 5. Januar 2018.
  8. Schweiz: Trainer Markus Babbel beim FC Luzern gefeuert. In: Sport1.de. 5. Januar 2018, abgerufen am 5. Januar 2018.
  9. Rahmen nicht mehr Trainer vom FC Basel. In: kicker. 21. Februar 2022, abgerufen am 21. Februar 2022.
  10. Nach Abgang von Lustrinelli. Rahmen übernimmt die Schweizer U21-Nati. In: SRF. 14. Juli 2022 (mit Videos; 0:31 min und 0:33 min).
  11. Gregory von Ballmoos: Patrick Rahmen übernimmt beim FC Winterthur. In: Der Landbote. Band 187, Nr. 136, 15. Juni 2023, S. 25 (landbote.ch [abgerufen am 15. Juni 2023]).
  12. Patrick Rahmen wird neuer YB-Trainer | NEWS-ARCHIV | BSC YOUNG BOYS - OFFIZIELLE INTERNETSEITE. Abgerufen am 14. Mai 2024.
  13. Nach 0:1 in Basel - YB zieht die Reissleine – Rahmen muss gehen, SRF Sport, 8. Oktober 2024, abgerufen am 8. Oktober 2024.
  14. Als Nachfolger von Uli-Forte – Rahmen kehrt auf die Winterthurer Trainerbank zurück, SRF Sport, 22. Oktober 2025, abgerufen am 22. Oktober 2025.

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