Pädagogik

Pestalozzi­denkmal in Zürich

Pädagogik (Wortbildung aus altgriechisch παιδαγωγικὴ [τέχνη]paidagōgikḗ [téchnē], deutsch ‚[Kunst bzw. Handwerk betreffend die] Führung eines Knaben‘)[1] und Erziehungswissenschaft sind Bezeichnungen für eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt.

Die Unterscheidung der Bezeichnungen ist vornehmlich historisch zu betrachten: Nach heutigem Verständnis kommt der Erziehungswissenschaft die Doppelrolle zu, als Reflexionswissenschaft Bildungs- und Erziehungszusammenhänge zu erforschen, aber als Handlungswissenschaft auch Vorschläge zu machen, wie Bildungs- und Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann.

Erziehungswissenschaften war in den 1970er Jahren in NRW nach der Reform des berufsbildenden Schulwesens für den Bereich Erzieherinnenausbildung (Schwerpunkt 15) ein zentrales Fach in der Ausbildung, das Fächerinhalte der klassischen Pädagogik, der Erziehungswissenschaft- und Entwicklungspsychologie sowie einiger Inhalte der Soziologie miteinander integrierte. Das Fach existiert in diesem Bereich und in dieser Form inzwischen nicht mehr. Fachlich verantwortlich waren die Pädagogen Herwig Blankertz (Universität Münster), später Andreas Gruschka (anfangs ebenfalls Universität Münster, später Essen und Frankfurt/Main).

Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft wird an Schulen auch als eigenständiges Fach unterrichtet, so in einigen deutschen Bundesländern an Gymnasien und Gesamtschulen als Fach des sozialwissenschaftlichen Bereichs der Gymnasialen Oberstufe und in anderer Form und Schwerpunktsetzung in der Erzieherausbildung (mehr dazu: Pädagogikunterricht).

Die Bildungswissenschaft beschäftigt sich mit einer ganzheitlichen Ansicht des lebenslangen Bildungs- bzw. Lernprozesses, stützt sich hierbei auf erziehungswissenschaftliche, pädagogische, psychologische und soziologische Theorien und Erkenntnisse.

Wortgeschichte

Das Wort Pädagogik entspricht dem altgriechischen παιδαγωγίαpaidagōgía, deutsch ‚Führen eines Knaben, Erziehen, Unterrichten, Pflege‘,[2] das auf παῖςpáis, deutsch Kind und ἄγεινágein, deutsch ‚führen, leiten‘ zurückgeht. Die Sophisten (Protagoras, Gorgias, Hippias von Elis) mit ihren Überlegungen zur παιδείαpaideía, deutsch ‚Erziehung und Unterricht des Kindes‘[1] markierten den Beginn der abendländischen Pädagogik.[3] Aber im antiken Griechenland bezeichnete der Ausdruck παιδαγωγόςpaidagōgós zunächst einen Sklaven, der die Kinder aus dem Hause der Eltern in die Schule oder in das Gymnasion und wieder nach Hause begleitete, dann allgemein den Aufseher bzw. Erzieher der Knaben.[1]

Seine heute geläufige Bedeutung erlangte der Ausdruck Pädagogik erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als die Disziplin sich aus der Philosophie und Theologie herausdifferenzierte und als eigenständige Fachwissenschaft emanzipierte.

Differenzierung der Begriffe Pädagogik und Erziehungswissenschaft(en)

Die Unterscheidung der Bezeichnungen ist nicht ausschließlich historisch zu betrachten. Allerdings ist Pädagogik der traditionelle Begriff, der schon in der Antike und im Mittelalter Verwendung fand. Erziehungswissenschaft bzw. Erziehungswissenschaften ist demgegenüber ein neuer Begriff, der erstmals im 18. Jahrhundert genutzt wurde und ab den 1960er Jahren verstärkt gebraucht wird, um den Wissenschaftscharakter der Disziplin zu betonen.[4]

Die Begriffe Pädagogik und Erziehungswissenschaft werden in der Fachwelt uneinheitlich verwendet. Je nach Einführungswerk sind die Begriffe einmal als synonym zu verstehen, wobei teilweise davon gesprochen wird, der Begriff Erziehungswissenschaft habe den Begriff Pädagogik abgelöst. Andere Einführungswerke bemühen sich wiederum, eine Trennung der Begrifflichkeiten zu begründen. Aufgrund der Uneinigkeit innerhalb der Fachwelt, scheint eine klare Trennung kaum möglich.[5] Dennoch könne man nicht abschließend davon ausgehen, dass der Begriff Pädagogik von dem Begriff Erziehungswissenschaft abgelöst wurde, da die Thematik vor allem im deutschsprachigen Raum nach wie vor kontrovers diskutiert wird. Der Streit um die Begrifflichkeiten kann ferner nicht ohne Bezugnahme auf wissenschaftstheoretische Überlegungen verstanden werden, denn Autoren, die sich für eine Abgrenzung der Begriffe aussprechen, beziehen sich dabei meist auf „konkurrierende wissenschaftstheoretische Ansätze“. Bei der Abgrenzung der Begriffe soll damit eine spezifische Methode der Beschäftigung mit Erziehungs- und Bildungsfragen bezeichnet werden. Somit ist die Kontroverse um die beiden Begriffe auch als Streit um ein grundlegendes Selbstverständnis der Disziplin zu verstehen.[6]

Die Verwendung des Begriffs Erziehungswissenschaft soll dabei meist den empirischen und damit aus Sicht des Positivismus einzig wissenschaftlichen Zugang zur Thematik betonen. Erziehungswissenschaft ginge nach diesem Verständnis von der Erziehung als gegebener Tatsache aus, die sie mit empirischen Methoden beschreibt und erklärt. Der Zweck der Erziehungswissenschaft liege demnach „nicht in der Beeinflussung eines erzieherischen Handelns, sondern […] in der Erkenntnis der Gegebenheiten.“[7] Aufgrund ihrer ausschließlich empirischen Methode vermag es die Erziehungswissenschaft in diesem Verständnis nicht, gleichsam Aussagen über die Aufgaben der Erziehung zu treffen, da man logisch betrachtet nicht von einem deskriptiven Urteil auf ein normatives Urteil schließen kann (Humes Gesetz). Daraus resultiert für diese Interpretation der Disziplin das Problem der Frage nach der Vollständigkeit, da die Untersuchung der Erziehung nicht um die Frage vorbeikäme, wozu die Erziehung überhaupt stattfinde.[8] Die Beantwortung dieser sich aufdrängenden Sinnfragen lässt sich aber nicht aus der Empirie ableiten.

Die Hinwendung der Disziplin zu empirischen Methoden ist dabei als Folge des durch die Aufklärung und den Fortschritt der Naturwissenschaften entstandenen Drucks zur Verwissenschaftlichung der Disziplinen zu verstehen. Sie ist damit eng verwoben mit der Emanzipation der Disziplin von der praktischen Philosophie, als deren Teil sie seit der Antike aufgefasst wurde.[9] Die Hinwendung zu empirischen Methoden könne nach Brezinka auch als Entwicklung von der Pädagogik zur Erziehungswissenschaft interpretiert werden und bezeichne damit eine Fortschrittsgeschichte. Wichtige historische Schritte dieser Entwicklung sind beispielsweise Otto Willmann, der 1876 in seinen Prager Vorlesungen die These vertrat, Pädagogik müsse als Sozialwissenschaft – also empirische Wissenschaft – verstanden werden, wodurch vor allem eine Abgrenzung zur Philosophie deutlich gemacht wurde. Nennenswert ist in dieser Hinsicht auch Emile Durkheim, der sich 1911 dafür aussprach, man müsse zwischen einer theoretischen Sozialwissenschaft der Erziehung, der Erziehungswissenschaft, und einer praktischen Theorie für Erzieher unterscheiden.[10] Seither wird in diesem Verständnis neben der Bezeichnung der Erziehungswissenschaft als „Sozialwissenschaft“ auch von einer „pädagogischen Realwissenschaft“ gesprochen.

Der Begriff Pädagogik wird in der Regel für jede Art der Beschäftigung mit Erziehungs- und Bildungsfragen verwendet. Er kann also als traditionell erwachsener Oberbegriff für die Disziplin angesehen werden.[11] Darunter fallen Werturteile über erstrebenswerte Ziele der Erziehung und daraus abgeleitete Normen für das erzieherische Handeln sowie Vorschläge über Organisationsformen von Erziehungseinrichtungen, aber auch beschreibende und erklärende Aussagen über die Erziehungswirklichkeit.[12]

Wird Pädagogik in Abgrenzung zur Erziehungswissenschaft – also im speziellen Sinne – verwendet, dann wird damit meist der geisteswissenschaftlich-hermeneutische Zugang zur Thematik betont. In diesem Sinne ist Pädagogik eine Disziplin, die sich aufgrund einer gemeinsamen Methodenpalette kaum von der praktischen Philosophie trennen lässt, und versucht, die Aufgabe erzieherischer Tätigkeit zu klären und normative Schlussfolgerungen für die Praxis herzuleiten. Dabei wird die vorwissenschaftliche pädagogische Praxis als Grundlage betrachtet, die durch methodisch-kritische Reflexion analysiert wird, um die jeweils bestehende Praxis wirkungs- und sinnvoll umzugestalten. Die Verwendung des Begriffs Pädagogik trägt somit zum einen der Ansicht Rechnung, dass Erziehung immer einen Doppelcharakter von Faktizität und Normativität (Erziehung als Tatsache und als Aufgabe) impliziert. Es kann eben nicht nur darum gehen, zu klären, was technische Mittel zur Erreichung gewisser Ziele in der erzieherischen Praxis sein können, sondern auch, welche Ziele diese überhaupt haben sollte. Hierbei wird meist auch die Ansicht vertreten, dass es gar keine unbelastete Erziehungswirklichkeit geben könne, die als Grundlage einer empirischen Erziehungswissenschaft fungieren könnte, da Erziehung nicht erschöpfend ohne Bezugnahme auf geschichtliche und gesellschaftliche Bedingungen und Wirkzusammenhänge ergründet werden könne.[13]

Der Versuch, Gründe für die Unterscheidung der Begriffe aufzuzeigen, kann nützlich sein, um das jeweilige Selbstverständnis der Disziplin, das in Beiträgen der Fachwelt ausgedrückt wird, besser zu verstehen. Insgesamt kann die Abgrenzung der beiden Begriffe auch dazu dienen, zu verdeutlichen, dass für die Disziplin unterschiedliche Aspekte konstituierend sind. Sie beinhaltet einen handlungsleitenden und einen beschreibenden Aspekt sowie einen geisteswissenschaftlichen als auch empirischen Zugang zu erziehungsrelevanten Fragen.

Ziele der Pädagogik/Erziehungswissenschaft

Es besteht innerhalb der Disziplin kein Konsens über die Ziele der Pädagogik/Erziehungswissenschaft. Weit verbreitet ist z. B. die Auffassung, Aufgabe der Erziehungswissenschaft sei die wissenschaftliche Beobachtung und Analyse der pädagogischen Wirklichkeit.

Im Anschluss an den Philosophen Immanuel Kant ist eine weitere verbreitete Ansicht, dass Pädagogik (als Handlungswissenschaft) der pädagogischen Praxis Wissen zur Verfügung stellen solle, damit diese Mündigkeit und Selbstbestimmung fördern könne.

Die Legitimität dieser und jedweder pädagogischer Praxis wird in der sogenannten Antipädagogik bestritten. In Zeiten, in denen empirische Untersuchungen wie PISA wissenschaftliche und öffentliche Diskussionen sowie politische Entscheidungen dominieren, scheinen derartige Diskurse allerdings keinen Bezug zur heutigen Gesellschaft zu haben.

Nach Dieter Lenzen ist Pädagogik die Lehre, Theorie und die Wissenschaft von der Erziehung und Bildung nicht nur der Kinder, sondern – seit dem Vordringen der Pädagogik in viele Bereiche der Gesellschaft – auch der Erwachsenen (siehe Andragogik) in unterschiedlichen pädagogischen Feldern wie Familie, Schule, Freizeit und Beruf.

Geschichte

Der Schulmeister von Eßlingen (Codex Manesse, 14. Jh.)

Die Pädagogik legitimierte sich lange Zeit über die Ausbildung des Nachwuchses an Lehrern und bezog ihre Kenntnisse vor allem aus Nachbardisziplinen, wie der Philosophie oder Theologie, der Psychologie oder Soziologie. Ernst Christian Trapp war 1779 der erste Gelehrte, der in Deutschland als Professor der Pädagogik berufen wurde. Die Unterscheidung der Bezeichnungen Pädagogik und Erziehungswissenschaft ist historisch bedingt. Pädagogik gilt als die traditionelle Bezeichnung, in Anklang an die in weiten Teilen überholte Geisteswissenschaftliche Pädagogik, die das Fach ausgehend von seiner Entstehung im 18. Jahrhundert bis zur Wende zw. dem 19. und 20. Jahrhundert gehabt hat. In den 1960er- und 1970er-Jahren setzte eine intensive Debatte über den wissenschaftstheoretischen Standort und die wissenschaftspolitische Verortung der Pädagogik ein. In der Diskussion standen insbesondere die seinerzeit vorherrschende Geisteswissenschaftliche Pädagogik und die mit ihr verbundenen Forschungsmethoden (Hermeneutik, Phänomenologie, Dialektik). Um die Hinwendung zu empirischen Forschungsmethoden kenntlich zu machen, hatte sich in den 1960er-Jahren alternativ der Begriff Erziehungswissenschaft durchgesetzt, seltener wird auch der Begriff Bildungswissenschaft bevorzugt. Die Pädagogische Anthropologie berücksichtigt hierbei, dass der Mensch als ein mit Freiheit grundsätzlich begabtes Wesen zu betrachten ist, das sich nicht durch geschickte Lehr- und Erziehungstechniken „herstellen“ lässt, sondern von Seiten der Lehrenden/Erziehenden lediglich angeregt und angeleitet werden kann, sich selbst zu bilden.

Seit 1908 (Zulassung von Mädchen zum Abitur) wird Pädagogik/Erziehungswissenschaft auch an weiterführenden Schulen, zunächst am Lyceum, dann als Fach des Bereichs „Frauenschaffen“ (Erziehung im Nationalsozialismus) und heute als allgemeinbildendes Schulfach „Erziehungswissenschaft“ in der Oberstufe/Sek II des Gymnasiums in einigen Bundesländern (Bremen, Niedersachsen, NRW, Hamburg, Brandenburg) unterrichtet. In fast allen Bundesländern wird Pädagogik auch an Beruflichen Gymnasien, welche den Schwerpunkt Sozialpädagogik anbieten, als Profilfach (Pädagogik/Psychologie) erteilt. Schulischer Pädagogikunterricht hat also eine hundertjährige Tradition.

Disziplinen und Fachrichtungen

In der Entstehungsgeschichte der Pädagogik, in Deutschland insbesondere auch im Rahmen der Einführung und Etablierung von pädagogischen Hauptfachstudiengängen (z. B. Diplom und Magister) an Universitäten in den 1960er- und 1970er-Jahren, hat sich die wissenschaftliche Pädagogik stark ausdifferenziert. Die damit verbundene Entstehung von Sub- bzw. Teildisziplinen, Anwendungsfächern und Fachrichtungen spiegelt sich insbesondere in der Struktur der erziehungswissenschaftlichen Fachverbände und den pädagogischen Fakultäten, Fachbereichen und Instituten an den Universitäten wider, ist jedoch keinesfalls unumstritten und befindet sich in einem stetigen Wandel. Darüber hinaus ist diese Liste lediglich eine Aufzählung der wichtigsten Disziplinen und Fachrichtungen und keinesfalls abschließend. Die Erziehungswissenschaft gliedert sich inzwischen in mindestens 25 Subdisziplinen und Fachrichtungen und stellt heute in Deutschland das zweitgrößte Universitätsfach dar.[14]

Theoretische Pädagogik

Teildisziplinen der angewandten Pädagogik

Neben der Allgemeinen Pädagogik umfasst die Pädagogik als anwendungsorientierte Lehre vom Erziehen und Unterrichten eine Vielzahl von Subdisziplinen, die z. B. an Universitäten als Lehrstühle explizit ausgewiesen sind und studiert werden können:

Fachübergreifende/interdisziplinäre pädagogische Disziplinen

Die fachübergreifenden bzw. interdisziplinär angelegten pädagogischen Sub- und Teildisziplinen bearbeiten pädagogische Fragestellungen mit Hilfe der Methoden von anderen Fachwissenschaften. Die aufgelisteten fachübergreifenden Disziplinen sind dadurch keiner der jeweils beteiligten Wissenschaftsdisziplinen fest zugeordnet, vielmehr sind die Lehrstühle bzw. Abteilungen unsystematisch und meist historisch bedingt mal den pädagogischen Instituten und Fachbereichen, mal den Einrichtungen der jeweiligen Nachbardisziplin zugeordnet.

Nachbardisziplinen

In der Geschichte der Erziehungswissenschaft hat sich die pädagogische Diskussion immer auch auf Erkenntnisse und Wissen vieler anderer Wissenschaftsdisziplinen bezogen, die in diesem Sinne als Hilfswissenschaften einbezogen werden. Da sich die Pädagogik aus der praktischen Philosophie heraus entwickelte (Siehe auch: Geschichte der Pädagogik), bleibt die Philosophie bis heute eine der wichtigsten Nachbardisziplinen. Weitere Beispiele für bedeutsame Nachbardisziplinen sind:

Wissenschaftstheoretische Einordnung

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(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F079064-0006 / CC-BY-SA 3.0

Es lassen sich drei Grundpositionen bzw. Wissenschaftskonzeptionen unterscheiden, die den drei historisch gesehen bedeutsamsten und einflussreichsten „Hauptströmungen“ der Erziehungswissenschaft entsprechen.[18]

Die heftige Auseinandersetzung der verschiedenen wissenschaftstheoretischen Positionen in den 1960er- und 1970er-Jahren mündete in die Einsicht, dass sich die Erziehungswissenschaft durch die Vielfalt ihrer Zugänge charakterisiert und auszeichnet. So gibt es unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge verstehender und erklärender Art, aber auch eigenständige Beiträge der angrenzenden Disziplinen wie Soziologie und Psychologie, die sich im Sinne eines Ergänzungsverhältnisses verstehen lassen (vgl. Erziehungssoziologie, Pädagogische Soziologie und Pädagogische Psychologie).

Inhaltlich hat die Pädagogik über lange Zeit die Schule als Bildungsinstitution und Raum für Lernen und Lehren fokussiert. Mit der zunehmenden Ausweitung des Blicks auf alle Altersstufen und Lernräume des Menschen hat sich – zumindest in der Forschung – die Ausrichtung der Erziehungswissenschaft wesentlich verändert. An vielen Hochschulen werden deswegen verstärkt Studiengänge mit dem Schwerpunkt Erwachsenen- und Weiterbildung/Neue Medien angeboten, da sich in diesen Bereichen zunehmend und in besonderer Weise neue Aufgaben für Pädagogen stellen. Allerdings wird der Begriff „Pädagogik“ (griechisch für Knaben-Führung) für die Zielgruppe „Erwachsene“ in Frage gestellt und teilweise z. B. durch den – gleichwohl ebenfalls umstrittenen – Begriff Andragogik (Männer-Führung) ersetzt.

Im Englischen wird Pädagogik/Erziehungswissenschaft(en) meist als Educational Science (s) oder kurz Education bezeichnet. Bei der Übersetzung von Education ins Deutsche ist zu beachten, dass es meistens Ausbildung und Erziehung bedeutet. Eine Eigenart des Deutschen wird im Begriff Bildung sichtbar, für den es im Englischen keine Entsprechung gibt. Die Diskussion über Bildung und Bildungstheorie ist deswegen außerhalb des deutschsprachigen Raumes teilweise schwer zu vermitteln.

Ein weiteres Problemfeld der Pädagogik ist die kritische Auseinandersetzung mit den ihr zugrunde liegenden Werten und Wertvorstellungen (vergl. Wert, Werttheorie). Im Allgemeinen kann festgestellt werden, dass pädagogische Zielvorstellungen auf obersten Werten und von diesen abgeleiteten Normen beruhen, deren allgemeine bzw. universalistische – also kultur- und gesellschaftsübergreifende – Geltung umstritten ist. Das Teilgebiet der pädagogischen Ethik behandelt diese Fragestellungen. Eine vergleichbare Diskussion um die Universalisierbarkeit von Werten und Normen wird auch innerhalb der Ethik geführt (vgl. z. B. für den Entwurf einer Ethik mit universalistischem Anspruch das Werk von Karl-Otto Apel).

Pädagogisches Handeln nach Giesecke

Hermann Giesecke hat eine systematische Theorie des professionellen, also beruflichen pädagogischen Handelns beschrieben, um den Handelnden ein Instrument anzubieten, durch das sie ihr Verhalten reflektieren können.

Nach Giesecke (2007, S. 21f.) ist pädagogisches Handeln eine Form des sozialen Handelns, also ein Handeln, das sich auf Veränderung von Menschen beziehungsweise von menschlichen Verhältnissen und Bedingungen richtet und an anderen orientiert. Daher könne es auch kein „richtiges“, sondern nur „angemessenes“ pädagogisches Handeln geben. Giesecke argumentiert weiter, dass es immer mehrere Möglichkeiten vernünftigen pädagogischen Handelns gibt.

Das Hauptziel pädagogischen Handelns sei es, Lernen zu ermöglichen, soweit dies im Bewusstsein und im argumentativen Austausch möglich sei. Den Begriff Lernen definiert Giesecke (2007, S. 25) in diesem Zusammenhang umgangssprachlich: Gelerntes sei alles, was man weiß oder kann, was man vorher nicht wusste oder konnte. Das pädagogische Handeln käme dort an seine Grenzen, wo Lernprozesse nicht mehr argumentativ ins Bewusstsein geholt werden könnten oder nicht mehr rationaler Aufklärung zugänglich seien. Also wo das Geäußerte nicht mehr das Gemeinte ist. Daraus folgert Giesecke (2007, S. 27), dass pädagogisch inszeniertes Lernen im Grunde immer nur kognitives, über Verstand, Denken und Bewusstsein laufendes Lernen sein kann. Seiner Auffassung nach gilt dies auch, wenn es sich um soziale oder emotionale Lernziele handelt.

Das Lernen in öffentlichen Einrichtungen wie z. B. in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendeinrichtungen oder Fortbildungsstätten für Erwachsene, diene dem Ziel mündig zu werden (im Sinne Kants) beziehungsweise es zu bleiben.

Pädagogisches Handeln greife in unabhängig voneinander ablaufenden Lebensgeschichten ein. Folgt man Giesecke (2007, S. 45f.) weiter, formt das Handeln keine Persönlichkeiten oder deren Bildungsgeschichten, sondern ist eine Dienstleistung dafür, damit die Individuen sich durch Lernen (weiter-)entwickeln können. Pädagogisches Handeln erschaffe nicht die Menschen oder gebe ihnen ihre Persönlichkeit, sondern interveniere und begleite die Menschen in ihrem Leben (Giesecke, 2007, S. 32).

Giesecke vertritt die Auffassung, dass pädagogisches Handeln den Menschen und Situationen partikular sehen muss. Denn kein Mensch sei nur ein lernendes Wesen und keine Situation sei nur eine pädagogische. Aus diesen Überlegungen folge, dass der Berufspädagoge auch noch andere Formen des sozialen Handelns beherrschen muss (politisches, administratives, ökonomisches und medizinisches Handeln).

Weiter beschreibt er als notwendigen Gegenpol zum Handeln die Reflexion des Handelns bzw. die systematische Erweiterung des Vorstellungs-Repertoires. Dabei unterscheidet er zwischen einer engeren Reflexion, die auf die Handlungssituation bezogen ist und einer weiteren, die identisch mit der fortschreitenden Bildungsgeschichte des Berufspädagogen ist.

Jean-Jacques Rousseau, Porträt von Maurice Quentin de La Tour

Erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe

Zu den wichtigsten zentralen Begriffen der Erziehungswissenschaft, deren Definition zum Teil je nach wissenschaftstheoretischem Standpunkt variiert, gehören:

Zur pädagogischen Grundhaltung gehören Vertrauen, Offenheit (Ehrlichkeit, Echtheit), Empathie und Wertschätzung.

Verbreitung: Deutschland

Für den Zeitraum vom Ersten Weltkrieg bis 1965 wurden in Deutschland insgesamt 280 Professoren der Erziehungswissenschaft gezählt.[19] 1984 bestanden bundesweit rund 1000 Professuren. Heute ist die Pädagogik/Erziehungswissenschaft in Deutschland das sechststärkste Fach.[20]

Zahl der Professoren (ohne Emeriti, außerplanmäßigen, Honorar- und Gastprofessoren) an den größten Universitäten des Landes:

UniversitätProfessoren für
Pädagogik bzw.
Erziehungswissenschaft
Professoren
insgesamt
Stand und Einzelnachweise
Universität Münster265932016/2017[21]
Goethe-Universität Frankfurt235842016/2017[22]
LMU München137382016/2017[23]
Universität zu Köln075032016/2017[24]

Zum Vergleich: An der größten Lehrerausbildungsstätte der Vereinigten Staaten, der National University in La Jolla, an der jährlich mehr als 1000 Nachwuchslehrer ihren Abschluss erwerben, wird ein Fach „Pedagogy“ gar nicht angeboten.[25]

Zur Geschichte des Pädagogikunterrichts in Deutschland.

Siehe auch

Literatur

Einführungen

  • Dietrich Benner: Allgemeine Pädagogik. Eine systematisch-problemgeschichtliche Einführung in die Grundstruktur pädagogischen Denkens und Handelns. 5., korrigierte Auflage. Juventa, Weinheim 2005, ISBN 3-7799-1518-9.
  • Hermann J. Forneck, Daniel Wrana: Ein verschlungenes Feld. Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft. Bertelsmann, Bielefeld 2003, ISBN 3-7639-3164-3.
  • Hermann Giesecke: Einführung in die Pädagogik. 7. Auflage. Juventa, Weinheim u. a. 2004, ISBN 3-7799-0595-7.
  • Herbert Gudjons: Pädagogisches Grundwissen. Überblick – Kompendium – Studienbuch (= UTB. Bd. 3092). 11., grundlegend überarbeitete Auflage. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2012, ISBN 978-3-8252-3836-0.
  • Dietrich Hoffmann: Heinrich Roth oder die andere Seite der Pädagogik. Erziehungswissenschaft in der Epoche der Bildungsreform. Deutscher Studien-Verlag, Weinheim 1995, ISBN 3-89271-570-X.
  • Friedrich W. Kron: Grundwissen Pädagogik (= UTB für Wissenschaft. Große Reihe: Pädagogik 8038). 6., überarbeitete Auflage. Reinhardt, München u. a. 2001, ISBN 3-8252-8038-1.
  • Hans-Christoph Koller: Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft: Eine Einführung. Kohlhammer, Stuttgart 2017, ISBN 978-3170329348.
  • Jürgen Raithel, Bernd Dollinger, Georg Hörmann: Einführung Pädagogik. Begriffe, Strömungen, Klassiker, Fachrichtungen. VS, Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14702-1.

Klassiker

Klassiker der Pädagogik können ganz unterschiedlich definiert werden. Häufig genannt werden die Kriterien, dass das Werk einen wichtigen Forschungsbeitrag geleistet hat und richtungsweisend für die gegenwärtige Forschung sein muss.[26] Dem ist aber entgegenzustellen, dass viele Werke, die heute selbstverständlich als Klassiker bezeichnet werden, einen wichtigen Forschungsbeitrag geleistet haben, für die aktuelle Forschung in ihrem Kern jedoch nicht mehr relevant sind. Ein Versuch, einheitliche Kriterien zur Definition von Klassikern der Pädagogik zu finden, macht Michael Winkler[27] und definiert sechs Funktionen, die Klassiker erfüllen müssen, um als solche angesehen zu werden. Klassiker müssen nach Winkler 1) «die soziale Gemeinschaft einer Profession oder Disziplin» bestimmen, 2) «eine Identität als Profession oder Disziplin» stiften, 3) den Gegenstandsbereich der Disziplin, der sie angehören, umgrenzen, 4) Tatbestände paradigmatisch aufzeigen, 5) Tabus brechen, um Distanzierungen vom aktuellen Forschungsstand der Disziplin zu ermöglichen und Alternativen aufzuzeigen und 6) den Denkstil und kognitiven Habitus der Disziplin, der sie angehören, prägen. Ein Versuch, die vielen verschiedenen Definitionen von Klassiker der Pädagogik zu vereinheitlichen, macht schließlich Herrmann.[26] Er postuliert drei Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit ein Werk als Klassiker der Pädagogik betrachtet werden kann.

  1. Es muss praktisch wirksam sein in Begründung und Erprobung erfolgreicher Lösungsvorschläge.
  2. Es muss aus seinen Lösungsvorschlägen resultierende neue Denkmodelle und Fragestellungen postulieren.
  3. Es muss konkrete Maximen der Erziehung und Bildung, des Lehrens und Lernens etc. postulieren, die dazu geeignet sind, pädagogisches Interagieren und Kommunizieren anzuleiten, was als die Grundlage der erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung angesehen werden kann.

Als Folge dieser Definition kann eine weit breitere Palette an Werken als Klassiker der Pädagogik angesehen werden als dies durch die anfangs gegebene Definition möglich wäre. Trotzdem ist die Definition klarer umgrenzt als diejenige, die Winkler gibt und lässt zu, dass zahlreiche Arbeiten der Pädagogik anhand genau definierter Kriterien analysiert und als Klassiker oder Außenseiter der Pädagogik klassifiziert werden können.

  • Johann Friedrich Herbart: Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet (= Kamps pädagogische Taschenbücher. Blaue Reihe, Bd. 23). Herausgegeben von Hermann Holstein. 6., durchgesehene und verbesserte Auflage. Kamp, Bochum 1983, ISBN 3-592-71230-6.
  • Hans-Josef Wagner: Wilhelm von Humboldt: Anthropologie und Theorie der Menschenkenntnis (= Werkinterpretationen pädagogischer Klassiker). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-15197-6.
  • Maria Montessori: Die Entdeckung des Kindes. Herausgegeben und eingeleitet von Paul Oswald und Günter Schulz-Benesch. 19. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 2007, ISBN 978-3-451-14795-1.
  • Siegfried Bernfeld: Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig/ Wien/ Zürich 1925 (7. Auflage. (= Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 37). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-518-27637-9).
  • Wolfgang Brezinka: Metatheorie der Erziehung. Eine Einführung in die Grundlagen der Erziehungswissenschaft, der Philosophie der Erziehung und der Praktischen Pädagogik. (4., vollständig neu bearbeitete Auflage des Buches „Von der Pädagogik zur Erziehungswissenschaft“.). Reinhardt, München/ Basel 1978, ISBN 3-497-00846-X.

Weblinks

Commons: Pedagogy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikibooks: Regal Pädagogik – Lern- und Lehrmaterialien
Wiktionary: Pädagogik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikisource: Zeitschriften (Pädagogik) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. a b c Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 (zeno.org [abgerufen am 9. Januar 2020]).
  2. Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 (zeno.org [abgerufen am 9. Januar 2020]).
  3. Winfried Böhm: Geschichte der Pädagogik. Von Platon bis zur Gegenwart. 2. Auflage. C. H. Beck, München 2004, ISBN 978-3-406-50853-0, S. 13.
  4. Margit Stein: Allgemeine Pädagogik. Ernst Reinhardt Verlag, München 2017, ISBN 978-3-8252-4791-1, S. 11 f.
  5. Martin Fromm: Einführung in die Pädagogik. Grundfragen, Zugänge, Leistungsmöglichkeiten. Waxmann, Münster 2015, ISBN 978-3-8252-4459-0, S. 8.
  6. Panos Xochellis: Pädagogik oder Erziehungswissenschaft? Wilhelm Goldmann Verlag, München 1973, ISBN 3-442-85004-5, S. 59.
  7. Wolfgang Brezinka: Von der Pädagogik zur Erziehungswissenschaft. 3. Auflage. Beltz Verlag, Weinheim 1975, ISBN 3-407-18236-8, S. 25 f.
  8. Panos Xochellis: Pädagogik oder Erziehungswissenschaft? Wilhelm Goldmann Verlag, München 1973, ISBN 3-442-85004-5, S. 61.
  9. Panos Xochellis: Pädagogik oder Erziehungswissenschaft? Wilhelm Goldmann Verlag, München 1973, ISBN 3-442-85004-5, S. 8 ff.
  10. Wolfgang Brezinka: Von der Pädagogik zur Erziehungswissenschaft. 3. Auflage. Beltz Verlag, Weinheim 1973, ISBN 3-407-18236-8, S. 25 f.
  11. Martin Fromm: Einführung in die Pädagogik. Grundfragen, Zugänge, Leistungsmöglichkeiten. Waxmann, Münster 2015, ISBN 978-3-8252-4459-0, S. 10.
  12. Wolfgang Brezinka: Von der Pädagogik zur Erziehungswissenschaft. 3. Auflage. Beltz Verlag, Weinheim 1973, ISBN 3-407-18236-8, S. 3–5.
  13. Panos Xochellis: Pädagogik oder Erziehungswissenschaft? Wilhelm Goldmann Verlag, München 1973, ISBN 3-442-85004-5, S. 61–63.
  14. ZfE – Profil der Zeitschrift. Archiviert vom Original am 19. Juli 2011; abgerufen am 28. Februar 2015.
  15. Siehe z. B. eine Studiumsbeschreibung für den Bachelor of Education für das Lehramt für Berufsschulpädagogik, http://www.ph-ooe.at/fileadmin/old_fileadmin/fileadmin/user_upload/ausbildungbs/Angebot/01_BP_Vorwort.pdf
  16. Norbert Kühne: Frühe Entwicklung und Erziehung – Die kritische Periode, in: Unterrichtsmaterialien Pädagogik – Psychologie, Nr. 694, Stark Verlag, Hallbergmoos.
  17. [1].
  18. Koller, Hans-Christoph: Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Stuttgart 2004, S. 177f ISBN 978-3-17-019604-9.
  19. Klaus-Peter Horn: Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert. Zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion. Julius Klinghardt, Bad Heilbrunn 2003, ISBN 3-7815-1271-1, S. 168 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  20. Lernkarten: Erziehung, Bildung, Sozialisation. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  21. Institut für Erziehungswissenschaft: Personen. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  22. Erziehungswissenschaften, Fachbereich 4. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  23. Fakultät für Psychologie und Pädagogik: Lehr- und Forschungseinheiten. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  24. Fakultät. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  25. National University: Faculty & Salaries. Abgerufen am 15. Februar 2017. National University Leads California in Preparing Credentialed Teachers. Abgerufen am 15. Februar 2017. Program finder. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  26. a b Ulrich Herrmann: Pädagogische Klassiker und Klassiker der Pädagogik. In: Zeitschrift für Pädagogik. Band 41, Nr. 2, 1995, S. 161–165.
  27. M. Winkler: Hat die Sozialpädagogik Klassiker? In: Neue Praxis. Band 23, S. 171–185.

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Codex Manesse, UB Heidelberg, Cod. Pal. germ. 848, fol. 292v, Der Schulmeister von Eßlingen