Out of Time (Album)

Out of Time
Studioalbum von R.E.M.

Veröffent-
lichung

8. März 1991

Aufnahme

September–Oktober 1990

Label(s)Warner Bros. Records

Format(e)

BD, CD, DCC, DVD-A, LP, MC

Genre(s)

Alternative Rock

Titel (Anzahl)

11

Länge

44:08

Besetzung

Produktion

Bill Berry, Peter Buck, Scott Litt, Mike Mills, Michael Stipe

Studio(s)

Chronologie
Green (1988)Out of TimeAutomatic for the People (1992)

Out of Time ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband R.E.M.. Es wurde im März 1991 bei Warner Bros. Records veröffentlicht. Zu den erfolgreichsten Auskopplungen gehören Losing My Religion und Shiny Happy People.

Entstehung und Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von Out of Time erfolgte am 8. März 1991 bei Warner Bros. Records. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD und LP mit elf Titeln. Alle Titel stammen aus der Feder von Bill Berry, Peter Buck, Mike Mills und Michael Stipe. Die ersten fünf Titel werden als „Time Side“ und die restlichen sechs Titel als „Memory Side“ bezeichnet, so auch die Trennung der LPs. Am 18. November 2016 erschien eine „25th Anniversary Deluxe Edition“ des Albums. Dies ist ein Boxset mit einem zusätzlichen Demoalbum, dem Livealbum Live at Mountain Stage sowie einem Videoalbum mit Musikvideos.[1]

Stil

Out of Time schlägt musikalisch eine Brücke von der eher pop- und rock-lastigen Musik des Vorgängeralbums Green hin zu Automatic for the People, in dem auch eine Vielzahl von Elementen der Folk- und Country-Musik verwendet wurden.

Titelliste

  1. Radio Song – 4:13
  2. Losing My Religion – 4:26
  3. Low – 4:55
  4. Near Wild Heaven – 3:17
  5. Endgame – 3:48
  6. Shiny Happy People – 3:45
  7. Belong – 4:05
  8. Half a World Away – 3:26
  9. Texarkana – 3:37
  10. Country Feedback – 4:07
  11. Me in Honey – 4:06

Studiomusiker

Rezeption

Rezension

QuelleBewertung
AllMusicSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[2]
Rolling StoneSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[3]
PitchforkSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[4]
NMESternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[5]
MusikexpressSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[6]

Out of Time zeigt die Band auf dem Gipfel ihres Könnens, und zwar in Opulenz. Congas gibt es und ein Cembalo, Streicher und Chöre, für die sich auch die Beach Boys nicht schämen müssten. Stilistisch ist es ein Brückenalbum zwischen dem Rock der früheren und dem Folk der kommenden Platten. Und es ist ein Buck-Album.“

Arno Frank[6]

Bestenlisten

Der Rolling Stone wählte es auf Platz 68 der 100 besten Alben der 1990er Jahre.[7] Time nahm es in die Aufstellung der 100 wichtigsten Alben auf.[8]

Preise

Das Album erhielt bei den Grammy Awards 1992 drei Auszeichnungen in den Kategorien „Bestes Alternative-Album“, „Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Pop“ (Losing My Religion) und „Bestes Musik-Kurzvideo“ (Losing My Religion).

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Out of Time avancierte zum Nummer-eins-Album in den Niederlanden, Österreich,[1] den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich.[9][10]

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[11]2 (67 Wo.)67
 Österreich (Ö3)[1]1 (32 Wo.)32
 Schweiz (IFPI)[12]3 (50 Wo.)50
 Vereinigte Staaten (Billboard)[9]1 (109 Wo.)109
 Vereinigtes Königreich (OCC)[10]1 (212 Wo.)212
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (1991)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[13]5
 Österreich (Ö3)[14]3
 Schweiz (IFPI)[15]3
ChartsJahres­charts (1992)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[16]53

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Out of Time verkaufte sich weltweit über 18 Millionen Mal,[17] davon sind über 11,6 Millionen Einheiten mit Schallplattenauszeichnungen belegt. Es ist damit eine der meistverkauften Veröffentlichungen der Band. Das Album verkaufte sich alleine in Deutschland laut Schallplattenauszeichnungen über 1,25 Millionen Mal, womit es zu den meistverkauften Musikalben des Landes zählt.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Argentinien (CAPIF) Gold30.000
 Australien (ARIA) 2× Platin140.000
 Brasilien (PMB) Gold100.000
 Dänemark (IFPI) 3× Platin60.000
 Deutschland (BVMI) 5× Gold1.250.000
 Europa (IFPI) 3× Platin(3.000.000)
 Finnland (IFPI) Gold27.084
 Frankreich (SNEP) 2× Platin600.000
 Italien (FIMI) Gold25.000
 Kanada (MC) 7× Platin700.000
 Mexiko (AMPROFON) Gold100.000
 Neuseeland (RMNZ) 3× Platin45.000
 Niederlande (NVPI) 2× Platin200.000
 Österreich (IFPI) Platin50.000
 Schweden (IFPI) Gold50.000
 Schweiz (IFPI) 4× Platin200.000
 Spanien (Promusicae) 5× Platin500.000
 Vereinigte Staaten (RIAA) 4× Platin4.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI) 5× Platin1.500.000
Insgesamt 7× Gold
43× Platin
11.737.084

Hauptartikel: R.E.M./Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise

  1. a b c Chartplatzierung in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 17. August 2024.
  2. Review von Stephen Thomas Erlewine auf allmusic.com (abgerufen am 25. Mai 2023)
  3. Review von Parker Puterbaugh auf allmusic.com (abgerufen am 25. Mai 2023)
  4. Review von Evan Rytlewski auf pitchfork.com (abgerufen am 25. Mai 2023)
  5. Review von Terry Staunton auf nme.com (archiviert; abgerufen am 25. Mai 2023)
  6. a b Arno Frank: ME-Helden: R.E.M., in: Musikexpress 02/2014, Heft 698, S. 67.
  7. 100 Best Albums of the ’90s auf rollingstone.com (abgerufen am 25. Mai 2023)
  8. All-TIME 100 Albums auf time.com (abgerufen am 25. Mai 2023)
  9. a b Chartplatzierung in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 17. August 2024 (englisch).
  10. a b Chartplatzierung in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 17. August 2024 (englisch).
  11. Chartplatzierung in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 17. August 2024.
  12. Chartplatzierung in der Schweiz. In: hitparade.ch. Abgerufen am 17. August 2024.
  13. Jahrescharts 1991 in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 17. August 2024.
  14. Jahrescharts 1991 in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 17. August 2024.
  15. Jahrescharts 1991 in der Schweiz. In: hitparade.ch. Abgerufen am 17. August 2024.
  16. Jahrescharts 1992 in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 17. August 2024.
  17. David Ciminelli: R.E.M. Calls 'Collapse Into Now' Their Best Album in 20 Years. In: Billboard. 9. Februar 2011, abgerufen am 27. Januar 2017 (englisch).

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Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
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