Operationsbasis Königsbrück
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Die Operationsbasis Königsbrück war eine Raketenbasis für Nuklearraketen der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Sie befand sich auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Königsbrück bei Röhrsdorf, Landkreis Bautzen, etwa sechs Kilometer nordwestlich von Königsbrück.
Es war ein Stützpunkt für Mittelstreckenraketen des Typs 9K76 Temp-S (SS-12 Scaleboard), die ab Mai 1984 aktiv war.[1] Hier befanden sich 11 Startrampen, 19 Trägerraketen, 10 Übungsraketen sowie 9 Raketentransporter.[2][3] Sie wurden von der 119. Raketenbrigade der GSSD bedient.[4] Die Raketen wurden 1988 abgezogen und in den Kaukasus (Gombori/Georgien) verlegt.[5]
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ thomasschiebock.wordpress.com ( vom 23. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Das Newsportal für Sachsen | Sächsische.de. In: sz-online.de. 1. Januar 1970, abgerufen am 5. März 2024.
- ↑ U. S. State Department web siteMEMORANDUM OF UNDERSTANDING REGARDING THE ESTABLISHMENT OF THE DATA BASE FOR THE TREATY BETWEEN THE UNION OF SOVIET SOCIALIST REPUBLICS AND THE UNITED STATES OF AMERICA ON THE ELIMINATION OF THEIR INTERMEDIATE-RANGE AND SHORTER-RANGE MISSILES ( vom 24. Januar 2016 im Internet Archive), abgerufen am 7. November 2013
- ↑ http://www.peterhall.de/srbm/westerngroup/119rbr/119rbr32.html
- ↑ Kurzchronik der 119. Raketenbrigade
Koordinaten: 51° 18′ 6,5″ N, 13° 50′ 15″ O
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Reste der Operationsbasis Königsbrück auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Königsbrück bei Röhrsdorf