One of the Boys

One of the Boys
Studioalbum von Katy Perry

Veröffent-
lichung(en)

17. Juni 2008

Format(e)

CD, Download, LP

Genre(s)

Pop

Titel (Anzahl)

12

Länge

43:52

Chronologie
Katy Hudson
(2001)
One of the BoysMTV Unplugged
(2009)
Singleauskopplungen
29. April 2008I Kissed a Girl
21. September 2008Hot n Cold
12. Januar 2009Thinking of You
7. April 2009Waking Up in Vegas

One of the Boys (englisch für „Einer der Jungs“) ist das zweite Studioalbum der US-amerikanischen Sängerin Katy Perry, das im Juni 2008 erschien.

Entstehung und Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von One of the Boys erfolgte am 17. Juni 2008 bei Capitol Records. Das Album erschien in seiner Orignalausführung als CD und Download mit zwölf Titeln (Katalognummer: 509995 04249 2 4). Am gleiche Tag erschien eine Deluxeausfühung mit je einem Remix sowie dem Musikvideo zu I Kissed a Girl als Bonusinhalte (Katalognummer: 2291392). In Deutschland erschien eine Deluxeversion, die zusätzlich um den Titel A Cup of Coffee erweitert wurde (Katalognummer: 509992 29139 2 0).[1] Am 13. Februar 2009 erschien erstmals eine LP-Ausführung (Katalognummer: 5042491).[2] Perry sagte in einem Interview, sie habe an dem Album gearbeitet, seit sie 18 Jahre alt war. Während der Entstehung des Albums sei sie von zwei Plattenfirmen gefeuert worden und habe in dieser Zeit rund siebzig Lieder geschrieben.[3]

Geschrieben und produziert wurden die Lieder von verschiedenen, wechselnden Autoren und Musikproduzenten, darunter namhafte Größen wie Dr. Luke, Max Martin oder auch Dave Stewart. Perry selbst war beim Schreibprozess aller Lieder beteiligt.[2]

Inhalt und Stil

Während sie über die Lieder auf dem Album redete, sagte sie, dass sie die EP Ur So Gay als eine Art Einleitung des Albums veröffentlicht habe:

„Das Album wird eine Menge der gleichen Eigenschaften wie Ur So Gay aufweisen. Es wird viele Lieder geben, die eine Geschichte erzählen, denn der Text eines Liedes ist sehr wichtig für mich. Es gibt ein paar Lieder, die dich zum Weinen bringen werden, aber es gibt andere, die dich zum Tanzen und Singen anregen werden. Jeder Song ist aus einem bestimmten Grund auf dem Album.“

Obwohl der musikalische Stil und die Art der Komposition stark an den Stil von Avril Lavigne und Lily Allen[4] erinnert, wurde Perry von Künstlern und Bands wie Queen (insbesondere Freddie Mercury[5]), The Beach Boys, Heart, Joni Mitchell, Paul Simon, Cyndi Lauper und Alanis Morissette beeinflusst.[6]

Das Lied Ur So Gay schrieb sie als eine Art Werkzeug der Rache gegen ihren Ex-Freund. Ihre zweite Single I Kissed a Girl wurde auch zu einem kontroversen Thema, da viele eine lesbische Homosexualität thematisiert sahen. Der Song wurde von der Schauspielerin Scarlett Johansson inspiriert.[7] In der Single Hot n Cold erläutert Perry die Unentschlossenheit eines festen Freundes und die Höhen und Tiefen einer Beziehung. Andere Songs, wie die Balladen I'm Still Breathing und Thinking of You, berichten über Beziehungen, die nicht funktioniert haben. Gemäß der Sängerin ist Lost das persönlichste Lied auf dem Album, da es einen biographischen Bezug hat. Waking Up in Vegas beschäftigt sich mit exzentrischen und verrückten Fahrten mit Freunden nach Las Vegas. Genau wie Ur So Gay und Hot n Cold verspotten die Songs Mannequin und If You Can Afford Me kritische Beziehungen zu Ex-Freunden.

Titelliste

Standard Edition
NummerTitelAutor(en)Produzent(en)Länge
1.One of the BoysKaty PerryButch Walker4:09
2.I Kissed a GirlKaty Perry, Lukasz Gottwald, Max Martin, Cathy DennisDr. Luke3:01
3.Waking Up in VegasKaty Perry, Desmond Child, Andreas CarlssonGreg Wells, Katy Perry3:24
4.Thinking of YouKaty PerryButch Walker4:09
5.MannequinKaty PerryGreg Wells3:19
6.Ur So GayKaty Perry, Greg WellsGreg Wells3:39
7.Hot n ColdKaty Perry, Gottwald, MartinDr. Luke3:42
8.If You Can Afford MeKaty Perry, Dave Katz, Sam HollandeS*A*M & SLUGGO3:21
9.LostKaty Perry, Ted BrunerTed Bruner4:18
10.Self InflictedKaty Perry, Scott Cutler, Anne PrevenScott Cutler, Anne Preven3:27
11.I’m Still BreathingKaty Perry, David A. Stewart, Matthew ThiessenDave Stewart3:48
12.FingerprintsKaty Perry, WellsGreg Wells3:44

Rezensionen

Das Album erhielt positive Kritiken vom Billboard-Magazin, das behauptete, seit dem Album Jagged Little Pill von Alanis Morissette nicht ein Debüt-Album mit so vielen potentiellen Hits verpackt gewesen sei. Die NME schrieb, dass "Madonna und Perez Hilton vielleicht Fans sein werden, aber wenn du daran interessiert bist, eine Platte zu genießen, kaufe diese nicht".[8]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

One of the Boys avancierte zum Top-10-Erfolg in Dänemark (Rang 4),[2] Österreich und Schweiz (je Rang 6),[9] Deutschland und Norwegen (je Rang 7),[10] den Vereinigten Staaten (Rang 9)[11] und Frankreich (Rang 10).[2]

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[10]7 (47 Wo.)47
 Österreich (Ö3)[2]6 (42 Wo.)42
 Schweiz (IFPI)[9]6 (44 Wo.)44
 Vereinigte Staaten (Billboard)[11]9 (92 Wo.)92
 Vereinigtes Königreich (OCC)[12]11 (72 Wo.)72
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (2008)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[13]86
 Österreich (Ö3)[14]63
 Schweiz (IFPI)[15]77
 Vereinigte Staaten (Billboard)[16]73
 Vereinigtes Königreich (OCC)[17]47
ChartsJahres­charts (2009)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[18]46
 Österreich (Ö3)[19]26
 Schweiz (IFPI)[20]32
 Vereinigte Staaten (Billboard)[21]51
 Vereinigtes Königreich (OCC)[22]84

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Weltweit verkaufte sich das Album laut Schallplattenauszeichnungen über 4,9 Millionen Mal.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Australien (ARIA) 3× Platin210.000
 Belgien (BRMA) Gold15.000
 Chile (IFPI) 3× Platin45.000
 Dänemark (IFPI) 2× Platin40.000
 Deutschland (BVMI) 3× Gold300.000
 Europa (IFPI) Platin(1.000.000)
 Frankreich (SNEP) 2× Platin200.000
 Italien (FIMI) Gold25.000
 Kanada (MC) 5× Platin400.000
 Neuseeland (RMNZ) 2× Platin30.000
 Norwegen (IFPI) 2× Platin40.000
 Österreich (IFPI) Platin20.000
 Schweden (IFPI) Gold20.000
 Schweiz (IFPI) Platin30.000
 Vereinigte Staaten (RIAA) 3× Platin3.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI)[23] 2× Platin718.000
Insgesamt 4× Gold
28× Platin
4.993.000

Hauptartikel: Katy Perry/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise

  1. One of the Boys ~ Veröffentlichungsgruppe von Katy Perry. In: musicbrainz.org. Musicbrainz, abgerufen am 19. Dezember 2024.
  2. a b c d e Chartplatzierung in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  3. http://www.prefixmag.com/features/katy-perry/interview/17027/
  4. Archivierte Kopie (Memento desOriginals vom 27. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.abril.com.br
  5. http://www.nme.com/news/queen/40017
  6. http://www.lastfm.com.br/music/Katy+Perry
  7. http://musica.terra.com.br/interna/0,,OI3126661-EI1267,00-Katy+Perry+diz+que+I+Kissed+a+Girl+e+inspirada+em+Scarlett+Johansson.html
  8. http://www.nme.com/reviews/9900
  9. a b Chartplatzierung in der Schweiz. In: hitparade.ch. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  10. a b Chartplatzierung in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  11. a b Chartplatzierung in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 19. Dezember 2024 (englisch).
  12. Chartplatzierung in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 19. Dezember 2024 (englisch).
  13. Jahrescharts 2008 in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  14. Jahrescharts 2008 in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  15. Jahrescharts 2008 in der Schweiz. In: hitparade.ch. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  16. Jahrescharts 2008 in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 19. Dezember 2024 (englisch).
  17. Jahrescharts 2008 in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 19. Dezember 2024 (englisch).
  18. Jahrescharts 2009 in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  19. Jahrescharts 2009 in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  20. Jahrescharts 2009 in der Schweiz. In: hitparade.ch. Abgerufen am 19. Dezember 2024.
  21. Jahrescharts 2009 in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 19. Dezember 2024 (englisch).
  22. Jahrescharts 2009 in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 19. Dezember 2024 (englisch).
  23. Justin Myers: Artists who beat the second album slump. officialcharts.com, 13. April 2020, abgerufen am 9. Juli 2021 (englisch).

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Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.