Obermixnitz
| Obermixnitz (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Obermixnitz | ||
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| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Horn (HO), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Horn | |
| Pol. Gemeinde | Weitersfeld | |
| Koordinaten | 48° 45′ 7″ N, 14° 48′ 47″ O | |
| Höhe | 437 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 104 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 5,92 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04043 | |
| Katastralgemeindenummer | 10247 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Obermixnitz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weitersfeld im Bezirk Horn in niederösterreichischen Waldviertel mit 104 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025)[1].
Geografie
Ober- und Untermixnitz liegen beiderseits der alten Poststraße, der heutigen Landesstraße L41, von der die L1058 in beide Richtungen in die jeweiligen Orte abzweigt. Weiters verläuft die L1153 durch Obermixnitz und die L1058 endet hier. Obermixnitz entwässert über die Mixnitz, einem Quellfluss des Passendorfer Baches. Die Ortschaft umfasst 46 Adressen.[2]
Im Südosten der Katastralgemeinde, unmittelbar bei Passendorf, befindet sich die Flur Hermansdorf und daneben Hermansfeld. Hermannsdorf ist seit 1288 urkundlich nachweisbar und scheint im 16. Jahrhundert als öde auf.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 35 Häusern genannt, das nach Theras eingepfarrt war und die Kinder im Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Prutzendorf zu Fronsburg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Prutzendorf, Oberhöflein, Primmersdorf und Kattau sowie der Pfarre Theras.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Obermixnitz ein Gastwirt, eine Gemischtwarenhändlerin, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Tischler, ein Viktualienhändler und zahlreiche Landwirte ansässig.[5]
Um 1850 konstituierte sich Obermixnitz als selbständige Ortsgemeinde und mit 1. Jänner 1970 fusionierte diese mit den damaligen Gemeinden Oberhöflein, Untermixnitz und Weitersfeld, der sich später noch weitere Gemeinden anschlossen.[6]
Sehenswertes
- Pfarrkirche Obermixnitz, eine 1790 errichtete, josephinische Dorfkirche
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 420 (Ausgabe 1769; Mixnitz in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 15, Sektion Geras, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,6 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 149.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Hermannsdorf. In: NÖ-Burgen online. Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 40 (Mixnitz (Ober-) in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 381
- ↑ Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 29. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 10. Oktober 2025.
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Positionskarte von Österreich
Wappen der Gemeinde Weitersfeld, Niederösterreich
