Nina Ziegenhals

DeutschlandDeutschland  Nina Ziegenhals Eishockeyspieler
Geburtsdatum23. Mai 1982
GeburtsortBonn, Deutschland
Größe167 cm
Gewicht60 kg
PositionVerteidiger/Stürmer
Nummer#26
SchusshandLinks
Karrierestationen
bis 1996Hennefer EC
1996–2001TuS Wiehl
KEV Hannover
2001–2003TV Kornwestheim
2003–2007Bemidji State University
seit 2007EC Bergkamener Bären

Nina Ziegenhals (* 23. Mai 1982 in Bonn) ist eine deutsche Eishockeyspielerin, die seit 2007 bei den EC Bergkamener Bären in der Fraueneishockey-Bundesliga auf der Position des Stürmers spielt.

Karriere

Nina Ziegenhals begann ihre Karriere als Eishockeyspielerin im Alter von 10 Jahren beim Hennefer EC. Im Alter von 14 Jahren wechselte sie zum TuS Wiehl und spielte dort mit einer Doppellizenz bei den U20-Junioren und gleichzeitig im Frauen-Bundesligateam des KEV Hannover. Zwischen 1998 und 2000 betrieb der TuS Wiehl eine Frauenmannschaft, die ebenfalls an der Bundesliga teilnahm. Mit dieser belegte Ziegenhals in der Saison 1999/2000 den dritten Platz.

Während der Saison 2000/01, im Januar 2001, wechselte sie innerhalb der Bundesliga vom KEV Hannover zum TV Kornwestheim, mit dem sie bis 2003 drei deutsche Meistertitel gewann. Parallel war sie während der Saison 2000/01 weiter für die U20-Junioren des TuS Whiel aktiv. 2001 legte sie die Abiturprüfung ab und wurde anschließend in die Sportfördergruppe der Bundeswehr aufgenommen, um sich auf die Olympischen Winterspiele 2002 vorzubereiten.

Im Sommer 2003 entschied sich Ziegenhals für ein Studium an der Bemidji State University, für deren College-Eishockeyteam BSU Beavers sie bis 2007 in der Western Collegiate Hockey Association spielte. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland steht Ziegenhals bei den EC Bergkamener Bären unter Vertrag, wo sie nicht mehr als Verteidigerin, sondern als Stürmerin eingesetzt wird.

International

Zwischen 1999 und 2005 war Ziegenhals Stammspielerin der Frauen-Nationalmannschaft. Insgesamt nahm sie an vier Weltmeisterschaften und den Olympischen Winterspielen 2002 teil. Bei Letzteren belegte sie mit dem Nationalteam den sechsten Platz. Vier Jahre später gehörte sie zunächst zum erweiterten Olympiakader für die Winterspiele in Turin, erhielt aber letztlich keine Berufung für das Turnier. Insgesamt absolvierte sie 104 Länderspiele für Deutschland, in denen sie 10 Scorerpunkte erzielte.

Zwischen 2010 und 2011 betreute Ziegenhals die Nationalmannschaft als Mannschaftsleiterin und nahm in dieser Funktion auch an der Weltmeisterschaft 2011 teil. Dabei schaffte die Auswahl den Wiederaufstieg aus der Division I in die Top-Division.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

HauptrundeEndrunde/Play-offs
SaisonTeamLigaSpTVPktSMSpTVPktSM
2001/02TV KornwestheimBundesliga Süd15111121620002
2002/03TV KornwestheimBundesliga Süd16515201820112
2003/04Bemidji State UniversityWCHA34044
2004/05Bemidji State UniversityWCHA27022
2005/06Bemidji State UniversityWCHA25044
2006/07Bemidji State UniversityWCHA19246
2007/08EC Bergkamen1. Bundesliga16571212
2008/09EC Bergkamen1. Bundesliga103696
2009/10EC Bergkamen1. Bundesliga1224612637104
2010/11EC Bergkamen1. Bundesliga247202720
2011/12EC Bergkamen1. Bundesliga2044822
1. Bundesliga gesamt113276794106838118
WCHA gesamt10521416

International

JahrTeamVeranstaltungSpTVPktSM
2000DeutschlandWM50000
2001DeutschlandWM50110
2002DeutschlandOlympia50222
2003DeutschlandAir Canada Cup30006
2004DeutschlandWM40000
2005DeutschlandWM50002
2006DeutschlandAir Canada Cup20002
2007DeutschlandAir Canada Cup40000
2007DeutschlandEuro Hockey Tour30002
Herren gesamt3603314

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks

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