Nina Feldgrill
Nina Feldgrill (* 1999 in Wien) ist eine österreichische Jazzmusikerin (E-Bass, Komposition).
Leben und Wirken
Feldgrill, deren Vater Werner Feldgrill ebenfalls Jazzbassist ist, begann mit ihm, Musik zu hören. Sie lernte zunächst Gitarre, wechselte dann zum anfangs vier-, später fünf-, schließlich sechssaitigen Bass, auf dem sie zunächst ihr Vater unterrichtete.[1] Bereits im Alter von 15 Jahren arbeitete sie mit Thomas Kugi, Herwig Gradischnig und ihrem Vater zusammen. 2023 schloss sie ihr Bachelorstudium in Jazz-Bass an der Musik- und Kunst-Privatuniversität der Stadt Wien bei Uli Langthaler ab. Derzeit absolviert sie den Masterstudiengang Bass an der Jam Music Lab – Privatuniversität für Jazz und Popularmusik Wien.[2]
Feldgrill gründete gemeinsam mit Robert Unterköfler das Fusionquartett River, das sein Debütalbum Chameleon Circuit 2024 beim amerikanischen Label SkyDeck Music veröffentlichte.[3] 2025 folgte ihr Soloalbum Nina Feldgrill, das sie mit drei stilistisch unterschiedlichen Formationen einspielte, mit River ebenso wie im Duo mit ihrem Vater und mit Wind's Whispers.[4] Daneben arbeitet sie mit dem Saxophonisten Robert Unterköfler im Duo Unterköfler/Feldgrill. Weiterhin gehört sie zur Art-Pop-Band Viberqueen unter der Leitung von Magdalena Hahnkamper, zu Alana MacPhersons mittelformatiger Funk- und Soulband Planet Yoni und zum Emma Robatjazy Project.[5]
Preise und Auszeichnungen
Im April 2024 wurde Feldgrill mit dem Ö1 Jazzstipendium ausgezeichnet.[5]
Diskographische Hinweise
- Unterköfler/Feldgrill: Turn Left (Rote Welt Records, 2023, EP)
- River: Chameleon Circuit (SkyDeck 2024, mit Robert Unterköfler, Erik Asatrian, Simon Springer)
- Viberqueen: Art!Pop! (Unit Records)
- Nina Feldgrill (Quinton 2025, mit Robert Unterköfler, Erik Asatrian, Simon Springer bzw. Werner Feldkirch bzw. Saba Robatjazy, Erik Asatrian, Matheus Jardim)
Weblinks
- Porträt von Nina Feldgrill auf der Website des Österreichischen Jazzpreises
- Nina Feldgrill bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ Bassistin und Bassist, Tochter und Vater. In: Oe1. 2025, abgerufen am 5. Dezember 2025.
- ↑ Nina Feldgrill. In: verhoovensjazz.net. Abgerufen am 5. Dezember 2025.
- ↑ Sophia Olesko: River – „Chameleon Circuit“. In: MICA. 5. Juni 2024, abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Georg Waßmuth: Fulminant: „Nina Feldgrill“ - die junge E-Bassistin in drei unterschiedlichen Formationen. In: SWR. Mai 2025, abgerufen am 5. Dezember 2025.
- ↑ a b Ö1-Jazzstipendium 2024 geht an Nina Feldgrill. In: Ö1. 2. Mai 2024, abgerufen am 5. Dezember 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Feldgrill, Nina |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Jazzmusikerin (E-Bass, Komposition) |
| GEBURTSDATUM | 1999 |
| GEBURTSORT | Wien |