Neue Philologische Untersuchungen

Die Neuen Philologischen Untersuchungen sind eine Schriftenreihe, die von 1926 bis 1937 vom Berliner Altphilologen Werner Jaeger herausgegeben wurde. Sie setzte die Philologischen Untersuchungen von Adolph Kießling und Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff fort, die von 1880 bis 1925 in 36 Bänden erschienen waren.

In der Reihe erschienen besonders Erstlingsschriften der zahlreichen Schüler Jaegers. Nach seiner Emigration in die Vereinigten Staaten (1936) lief die Reihe aus.

Liste der Bände

Nr.AutorTitelJahrBemerkungen
1Richard Harder„Ocellus Lucanus“. Text und Kommentar1926erweiterte Dissertation
2Wolfgang SchadewaldtMonolog und Selbstgespräch. Untersuchungen zur Formgeschichte der griechischen Tragödie1926erweiterte Dissertation
3Harald FuchsAugustin und der antike Friedensgedanke. Untersuchungen zum neunzehnten Buch der Civitas Dei1926erweiterte Dissertation
4Friedrich SolmsenDie Entwicklung der aristotelischen Logik und Rhetorik1929Habilitationsschrift
5Max WarburgZwei Fragen zum „Kratylos“1929Dissertation
6Erwin WolffPlatos Apologie1929erweiterte Dissertation
7Richard Rudolf WalzerMagna Moralia und aristotelische Ethik1929erweiterte Dissertation
8Friedrich SolmsenAntiphonstudien: Untersuchungen zur Entstehung der attischen Gerichtsrede1931
9Fritz HellmannHerodots Kroisos-Logos1934erweiterte Dissertation
10Hermann LangerbeckΔΟΣΙΣ ΕΠΙΡΥΣΜΙΗ: Studien zu Demokrits Ethik und Erkenntnislehre1935erweiterte Dissertation
11Jürgen KroymannSparta und Messenien: Untersuchungen zur Überlieferung der Messenischen Kriege1937erweiterte Dissertation