Naherholungsgebiet

Hinweisschild für ein Naherholungsgebiet

Ein Naherholungsgebiet ist ein üblicherweise nicht oder wenig bebautes Gebiet in der Nähe von Großstädten oder Ballungsgebieten, das wegen seiner Bedeutung für die Erholung und Freizeitgestaltung der Bevölkerung bekannt ist.

Beispiele

So werden zum Beispiel Wälder (wie der Fürther Stadtwald), Seenlandschaften (wie das Fränkische oder Mecklenburger Seenland), Parkanlagen (wie der Große Tiergarten in Berlin) oder Sportflächen als Naherholungsgebiete bezeichnet. Strand- oder Uferpromenaden mit allenfalls freiem Meerzugang (beispielsweise der Strandbereich von Venice Beach in Kalifornien, die Promenade de la Croisette in Cannes, die Promenade des Anglais in Nizza oder die Uferpromenade von Barcola in Triest) sind oft ebenfalls wichtige Naherholungsgebiete für die Stadtbevölkerung. Naherholungsgebiete besitzen teilweise den Status eines Naturschutzgebietes.

Bereits ein kleiner Badesee, ein Biotop oder eine Kneipp-Anlage in der Nähe kann für eine städtische Region die Funktion eines Naherholungsgebiets haben.

Erholungsgebiete, die neben dem örtlichen Einzugsbereich auch dem Fremdenverkehr dienen, können auch ein Urlaubsziel sein.

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary: Naherholungsgebiet – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Auf dieser Seite verwendete Medien

2018 05 Havelland Ferchesar IMG 1804.JPG
Autor/Urheber: Daniela Kloth , Lizenz: GFDL 1.2
Ferchesar, Havelland
Berlin Tiergarten Siegessäule Luftansicht.jpg
Autor/Urheber: beedubz, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Der Tiergarten in Berlin mit der Siegessäule in der Mitte, dahiner Südliches Hansaviertel, Spree und Moabit
Badesee Erlabrunn 3.jpg
Autor/Urheber: Triplec85, Lizenz: CC0
Badesee Erlabrunn