Neue Zürcher Zeitung

Neue Zürcher Zeitung

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BeschreibungSchweizer Tageszeitung
VerlagNeue Zürcher Zeitung
Erstausgabe12. Januar 1780
GründerSalomon Gessner
Erscheinungsweisewerktäglich
Verkaufte Auflage82'438 Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2023)
Verbreitete Auflage89'766 Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2023)
Reichweite0,223 Mio. Leser
(Mach Basic 2023-1)
ChefredaktorEric Gujer
HerausgeberAktiengesellschaft für die Neue Zürcher Zeitung
Weblinkwww.nzz.ch
Artikelarchive-newspaperarchives.ch
ISSN (Print)
CODENNZZTA

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ), im Zürcher Dialekt Zürizytig genannt, ist eine Schweizer Tageszeitung des Medienunternehmens NZZ-Mediengruppe mit Sitz in Zürich. Als traditionsreiche Zeitung wird sie zu den Leitmedien im deutschsprachigen Raum gezählt. Bezüglich ihrer innenpolitischen Ausrichtung hat sie eine Nähe zur FDP. Nachdem 2015 Eric Gujer Chefredaktor wurde, wird die Zeitung als «deutlich konservativer» als zuvor eingeordnet.[1]

Geschichte

Schweiz

Titelseite der Erstausgabe vom 12. Januar 1780
Namensaktie über 1000 Franken der AG für die Neue Zürcher Zeitung vom 16. März 1906

Salomon Gessner gab das Blatt erstmals am 12. Januar 1780 unter dem Namen Zürcher Zeitung heraus. Es ist damit die älteste heute noch erscheinende Zeitung der Schweiz. Das Blatt erschien zunächst jeweils am Mittwoch und am Samstag, ab 1843 an jedem Wochentag inklusive Sonntags. Von 1894 bis 1969 lieferte die NZZ täglich drei Ausgaben (morgens, mittags, abends) mit internationalen Nachrichten aus Politik und Finanzen.[2]

Die ersten vier Redaktoren, die die Zeitung damals als der Aufklärung verpflichtetes Nachrichtenblatt machten,[3] waren Johann Kaspar Riesbeck, Johann Michael Armbruster, Peter Philipp Wolf und Franz Xaver Bronner – vier deutsche Publizisten und politische Migranten.[4] Seit 1821 trägt sie den Namen Neue Zürcher Zeitung. Unter der Redaktion von Paul Usteri trat sie als liberales Kampfblatt gegen die Zensur und den Sonderbund für den Bundesstaat ein. Nach dessen Gründung 1848 diente sie als Sprachrohr des «Systems Escher» des Zürcher Politikers und Unternehmers Alfred Escher.[3]

Aufgrund der Demokratischen Bewegung zerbrach 1867 im Kanton Zürich das «System Escher», die NZZ geriet in eine Krise. Zürcher Liberale gründeten deshalb 1868 eine Aktiengesellschaft, die die NZZ bis heute herausgibt.[3] Deren Statuten schreiben vor, dass kein Aktionär mehr als 1 Prozent des Aktienkapitals halten darf und dass der Verwaltungsrat Bewerber ablehnen kann, die nicht der FDP (oder früher der LPS) angehören oder sonst ein «Bekenntnis zur freisinnig-demokratischen Grundhaltung» ablegen, ohne Mitglied einer anderen Partei zu sein.[5] Heute zählt die AG rund 3000 Aktionäre.[6]

Die weltanschaulich kritischste Phase erlebte die Zeitung, als sie bei den Zürcher Gemeinderatswahlen 1933 eine Listenverbindung der Frontisten mit den bürgerlichen Parteien guthiess. Der Historiker Thomas Maissen spricht von einer «ambivalenten Haltung gegenüber der lokalen Frontenbewegung», die die NZZ, ebenso wie der Zürcher Freisinn, einnahm.[7] Mit der Wahl von Willy Bretscher zum Chefredaktor im Herbst 1933 schlug die Zeitung jedoch einen klar antifaschistischen Kurs ein. Am 18. Juli 1934 wurde als Reaktion auf die Berichterstattung zum Röhm-Putsch der Vertrieb der Zeitung im Deutschen Reich verboten.[8] Chefredaktor Bretscher forderte noch 1940 nach der Kapitulation Frankreichs, als der Bundesrat die «Anpassung an die neuen Verhältnisse» empfahl, «die Bereitschaft des Schweizervolkes zu jedem Opfer für die Erhaltung der Unabhängigkeit des Landes». In seinem Pult in der Redaktion lag eine geladene Pistole für den Fall, dass Nazi-Schergen eindringen sollten.[9]

Im Kalten Krieg galt die NZZ als führende Stimme mit einer dezidiert antikommunistischen Position. International wurde sie wegen ihres weiten Korrespondentennetzes als wichtigste Qualitätszeitung des neutralen Landes zwischen den Blöcken wahrgenommen, dank einer Fernausgabe seit 1937.[3] Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt meinte deshalb, er lese lieber gleich die NZZ als die Berichte seines Auslandsgeheimdienstes BND.[10] National war sie das Sprachrohr des Zürcher Freisinns, der auch im konkordanten System ab 1959 den Führungsanspruch behauptete. Neben Chefredaktor Bretscher (1951–1967) sassen mehrere NZZ-Redaktoren während oder nach ihrer Tätigkeit bei der Zeitung für die FDP im Nationalrat, so Ernst Bieri (ab 1966 Zürcher Stadtrat), Kurt Müller und Richard Reich (ab 1971 Direktor des Vororts).

Seit der 68-er Bewegung geriet die NZZ als Stimme des kapitalistischen Establishments in die Kritik. Scharf äusserte sich Max Frisch, der in der Jugend rege für die NZZ geschrieben hatte, vor allem in seinem Tagebuch 1966-1971:

«Ihr Kniff: die Inhaber als die Verantwortungsbewussten. Nicht nur in Wirtschaft und Industrie, auch in der Armee. Die Inhaber sind von der Arbeitskraft abhängig, aber nicht von deren Meinung; hingegen ist die Mehrheit abhängig von der Meinung der Inhaber: Das ergibt das Verantwortungsbewusstsein der Inhaber. Es spricht aus fast jedem NZZ-Artikel, oft zwischen den Zeilen. Man gibt sich in der mise-en-page so langweilig wie möglich, das wirkt seriös. Es überträgt sich auf die Leser; sie kommen sich seriös vor, schon wenn sie die NZZ in der Hand halten.»[11]

Nach 1989 verlor der Zürcher Freisinn und damit die NZZ die Führungsrolle, aufgrund des erzwungenen Rücktritts der Zürcher FDP-Bundesrätin Elisabeth Kopp und des dadurch ausgelösten Fichenskandals. Die Bindung der Zeitung zur Partei lockerte sich. Ab 1994 leitete erstmals ein Parteiloser die Inland-Redaktion.[12] Der führende FDP-Politiker Ulrich Bremi gab 1999 das Verwaltungsratspräsidium der AG für die Neue Zürcher Zeitung an den ehemaligen FDP-Regierungsrat Eric Honegger weiter. Der Bundesratssohn musste aber 2001 zurücktreten, weil die SAirGroup, die er als Konzernchef und Verwaltungsratspräsident führte, in Turbulenzen geraten war. Seit Karin Keller-Sutter (2012–2016) sassen keine freisinnigen Politiker mehr im Verwaltungsrat.

Unter Chefredaktor Markus Spillmann ab 2006[13] vollzog die wegen ihres Konservatismus in Stil und Layout als «Alte Tante» belächelte Zeitung[14] einen Relaunch und stellte das Online-Angebot neu auf. Im Juni 2012 wurden Online- und Print-Redaktion vereinigt und die Website unter «Neue Zürcher Zeitung» (nicht länger als «NZZ Online») neu lanciert. Nachrichten der Print-Redaktion wurden unmittelbar online gestellt; nach Einführung einer Paywall gingen die Seitenaufrufe zurück.[15]

Im Dezember 2014 trat Spillmann wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Verwaltungsrat als erster NZZ-Chefredaktor der jüngeren Geschichte unfreiwillig von seinem Posten zurück.[16][17] Der Verwaltungsrat plante, Markus Somm als Chefredaktor einzusetzen, löste damit aber Protest in der Redaktion und der Öffentlichkeit aus.[18][19][20] Befürchtet wurde ein «Rechtsputsch», da Somm sich als «Statthalter Blochers» sehe und, obwohl FDP-Mitglied, zur SVP neige.[21][22][23] Zuvor hatten die Handelszeitung, der Tages-Anzeiger und die Schweiz am Wochenende berichtet, dass «zurzeit Personen Aktien erwerben, die SVP-Volkstribun Christoph Blocher nahe stehen», um «eine unfreundliche Übernahme herbeizuführen».[24][25][26] Blocher selbst bestritt diese Aussagen im Interview mit der Zeitschrift persönlich.[27]

Neuer Chefredaktor wurde Auslandchef Eric Gujer, der seit 1986 vorwiegend als Korrespondent in Deutschland für die NZZ tätig war.[28][29] Danach kam es zu einigen Entlassungen und Umbesetzungen in der Redaktion. Verschiedene Zeitungen wie die WOZ,[30] Die Zeit[31] und der Tages-Anzeiger[32] sahen deshalb bei der NZZ unter Gujer eine «rechtskonservative» oder «rechte» Ausrichtung. Der Chefredaktor bestritt diese Einschätzung; er ordnete die Zeitung als bürgerlich-liberal ein und beklagte einen «stark links-liberalen Hintergrund» vieler Journalisten.[33][34]

Ende Juni 2015 stellte die Druckerei NZZ Print in Schlieren den Betrieb ein. Die NZZ wird seither im Druckzentrum Zürich von Tamedia aufs Papier gebracht.[35] Per 1. Januar 2021 wurden die Ressorts Wirtschaft und International der NZZ und der NZZ am Sonntag zusammengeführt.[36]

Das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich untersuchte von 2018 bis 2023 die Berichterstattung im Vorfeld von Volksabstimmungen in der Schweiz. Auf der dabei verwendeten Skala stand die NZZ auf 17 von 100 Punkten «rechts der Mitte».[37]

Aktivitäten in Österreich und Deutschland

Nach dem Scheitern von NZZ Österreich, einer Online-Plattform, die von 2014 bis 2017 mit einer Redaktion in Wien «liberalen Qualitätsjournalismus» bieten wollte, baute die NZZ ihre Aktivitäten in Deutschland nur behutsam aus. Im Hinblick auf die Bundestagswahl 2017 bot sie dann ein tägliches E-Paper samt Newsletter und einen wöchentlichen Kommentar von Chefredaktor Eric Gujer an.[38] Das wachsende Interesse, das sich 2018 mit einem Wachstum der Abonnentenzahl um 50 Prozent zeigte,[39] führte zu einem Ausbau des Angebots und damit des Büros Berlin. Die Abonnentenzahl stieg bis 2023 auf rund 50'000.[40] Die zehnköpfige Redaktion wird von Chefredaktor Marc Felix Serrao geleitet; dazu zählen Jonas Hermann (geschäftsführender Redaktor), Alexander Kissler, Fatina Keilani und Oliver Maksan, Diplom-Theologe und von 2016 bis 2021 Chefredakteur der erzkonservativen katholischen Tagespost.[41][42]

Seit dem Markteintritt 2017 erregte die NZZ Aufsehen. Gemäss ihrem Selbstverständnis sieht sie Deutschland mit einem bürgerlich-liberalen Blick und wahrt Distanz zum Berliner Politikbetrieb.[33][40] Der in Berlin lebende Schweizer Publizist Frank A. Meyer meinte dazu, der deutsche Medienmarkt sei eintönig geworden, da wirke die NZZ wie früher das Westfernsehen in der DDR, «weil jetzt Sachen gesagt werden, die jahrelang nicht gesagt wurden».[43][44][45] Vor allem Chefredaktor Eric Gujer wurde vorgeworfen, er fische im rechten Spektrum, indem er in seinen Kommentaren Positionen vertrete, die bei der Alternative für Deutschland Anklang fänden.[46] Der Medienwissenschaftler Uwe Krüger stellte dazu fest, die NZZ geriere sich in ihren Meinungsbeiträgen zwar rhetorisch nicht populistisch und distanziere sich immer wieder von der AfD und von der Rechten allgemein. Sie spiele aber bewusst mit Begrifflichkeiten, die dort anschlussfähig seien.[47]

Als der ehemalige Präsident des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen im Juli 2019 die Zeitung in einem Tweet ebenfalls als «Westfernsehen» bezeichnete, bat die Redaktion, diesen Vergleich zu unterlassen.[48] Und sie wandte sich ebenso gegen einen Aufruf der AfD-Politikerin Beatrix von Storch, sich bei der NZZ auf ein Volontariat zu bewerben.[49][50]

Seit Anfang 2021 ist der Journalist Jan-Eric Peters Geschäftsführer des Berliner Büros. Anton Rainer sagte im Spiegel voraus, die NZZ werde unter ihm ihren Kurs ändern. Die Redaktion der NZZ Deutschland habe Angst davor, nur das «Wutbürgertum» zu bedienen, deshalb solle unter ihrem neuen Geschäftsführer in Berlin ein breiteres Spektrum auf Social-Media-Kanälen angesprochen werden.[51]

Aufmachung und Erscheinungsweise

Zentrale der NZZ-Gruppe in der Falkenstrasse 11 in Zürich

Die NZZ erscheint im üblichen Schweizer Zeitungsformat, das in Deutschland gelegentlich auch als «Format NZZ» bezeichnet wird. Die NZZ selbst hat diese Bezeichnung aufgenommen und bestreitet ein wöchentliches Fernseh-Magazin unter dem Titel NZZ Format.

Nach der Layout-Revision von 2009 gliederte sich die NZZ nur noch in drei Bünde. Am 21. August 2015 erschien die NZZ in einem wiederum in Zusammenarbeit mit Meiré und Meiré entwickelten neuen Layout. Die Zeitung gliedert sich seither wieder in vier Bünde mit einem fünften am Freitag. Der Inlandteil befindet sich damit neu am Beginn eines Bundes (des zweiten). Der Sport ist statt am Ende des zweiten Bundes (Wirtschaft) am Ende des vierten (Feuilleton) zu finden. Der zusätzliche fünfte Bund am Freitag (Wochenende) enthält einen Schwerpunkt als Auftakt, dazu die Spezialressorts «Forschung und Technik», «Reisen» und «Mobil/Digital» sowie grosse Reportagen, Porträts und Gesellschaftsthemen.

Bis zum 6. Dezember 1869 erschien die NZZ einmal, danach zweimal, vom 3. Januar 1894 an dreimal täglich. Am 29. September 1969 kehrte man wieder zu zwei Ausgaben zurück. Seit dem 30. September 1974 erscheint nur noch eine Tagesausgabe. Als ergänzenden Beinamen erhielt die NZZ auch die Bezeichnung «Schweizerisches Handelsblatt».

Bezüglich der verwendeten Druckschrift erfolgte mit der Morgenausgabe vom 1. August 1946 der Wechsel von der Fraktur zur Antiqua.[52]

Die NZZ wendet die neue Rechtschreibung nicht vollständig an. So wird etwa Greuel anstelle von Gräuel und sich in acht nehmen anstelle von sich in Acht nehmen verwendet. Einen Leitfaden dazu bietet das von «NZZ Libro» verlegte NZZ-Vademecum.[53][54]

Ab 1893 führte die Zeitung eine Partie- und Problemschach-Rubrik, die 2016, nach über 120 Jahren, eingestellt wurde.[55]

Digitalisierung

Im Jahre 2005 digitalisierte die NZZ den Mikrofilm der bisherigen Ausgaben seit 1780, insgesamt ca. zwei Millionen Seiten, was Dateien im Umfang von 70 Terabyte erzeugte.[56][57] In den Jahren 2021/22 wurden die gedruckten Originalausgaben der Jahre 1780 bis inklusive 1996 gescannt, mit verbesserter Texterkennung (OCR) bearbeitet und auf dem Portal e-newspaperarchives.ch online gestellt. Für den Zugriff gilt eine retrospektive Sperrfrist von 25 Jahren.

Auflage

Die NZZ hat Stand 2023 eine WEMF-beglaubigte Gesamtauflage von 82'438 verkauften bzw. 89'766 verbreiteten Exemplaren pro Tag[58] und eine Reichweite von 223'000 (Vorjahr 210'000) Lesern.[59] Ihre internationale Ausgabe NZZ International ist ein zumeist etwa 40 Seiten umfassendes, werktäglich erscheinendes Zeitungsformat. Die Ausgabe ist speziell für Leser aus dem deutschsprachigen Ausland konzipiert, weshalb sie einen verminderten Anteil an Schweizer Meldungen und einen entsprechend stärkeren Fokus auf internationale Politik hat.

Wie fast alle gedruckten Tageszeitungen büsste die NZZ aufgrund der Digitalisierung stark an Auflage ein. Die verkaufte Printauflage fiel seit 2008 bis 2020 von 132'670 auf 82'555 Exemplare. Das entsprach einem durchschnittlichen Rückgang von 3,75 % pro Jahr. In den letzten Jahren konnte das Printgeschäft stabilisiert und das digitale Angebot stark ausgebaut werden. Die NZZ verzeichnete Ende 2023 60 Prozent rein digitale Abonnenten und nur noch 20 Prozent reine Print-Nutzer.[40]

Entwicklung der verkauften Auflage nach WEMF-Auflagebulletins (s. Details 2008[60] und 2019[61])

Bewertung

Der amerikanische Journalismus-Professor John Calhoun Merrill nannte die NZZ 1968 eine «europäische Institution».[62] Eine Arbeit aus dem Jahr 2005 nannte die NZZ eine «nationale Qualitätszeitung ohne direkten Mitbewerber».[63] In Medienratings der Schweizer Medien gelangt die NZZ in der Regel auf höchste Positionen, dies regelmässig im Wettstreit mit dem Echo der Zeit von Radio SRF 1.[64][65]

Leitende Personen

  • CEO: Felix Graf[66][67]
  • Verwaltungsratspräsidentin: Isabelle Welton[68]
  • Leiter der Auslandredaktion: Peter Rásonyi[69]
  • Leiterin der Inlandredaktion: Christina Neuhaus
  • Leiter der Wirtschaftsredaktion: Chanchal Biswas
  • Leiter der Lokalredaktion: Daniel Fritzsche
  • Leiter des Feuilletons: Benedict Neff[70]
  • Leiter der Sportredaktion: Elmar Wagner

(leitende Redaktoren laut Impressum)

Liste der Chefredaktoren

Zürcher Zeitung

1780 – 1788: Salomon Gessner

1788 – 1821: 6 verschiedene Chefredaktoren

Neue Zürcher Zeitung

Weitere Produkte

Schriftzug der NZZ am Sonntag

Der Name NZZ wird neben der Zeitung selbst auch für viele andere Produkte verwendet. Die wichtigsten:

  • NZZ am Sonntag, Sonntagsausgabe
  • NZZ Folio, zweimonatliches Magazin
  • NZZ Geschichte, historisches Magazin
  • NZZ Magazin, digitales Portal mit Magazininhalten
  • Z – Die Substanz des Stils, Lifestyle-Magazin im Spezialformat
  • NZZ Bellevue, digitales Portal mit Lifestyleinhalten
  • NZZ Format, Fernsehsendung
  • NZZ Standpunkte, Fernsehsendung[72][73]
  • NZZ Libro, Buchverlag der Neuen Zürcher Zeitung
  • NZZ Jobs, Stellenportal der NZZ für Kader und Fachspezialisten
  • NZZ Domizil, Immobilienplattform
  • NZZ Vademecum, sprachlich-technischer Leitfaden der NZZ[74]
  • The Market NZZ, digitale Finanzplattform[75]

Literatur

  • Neue Zürcher Zeitung und schweizerisches Handelsblatt (NZZ). Neue Zürcher Zeitung, Zürich 42.1821, 2. Juli-ff. ISSN 0376-6829.
  • Thomas Maissen: Die Geschichte der NZZ 1780–2005. NZZ Libro, Zürich 2005, ISBN 3-03823-134-7.
  • Thomas Maissen: Vom Sonderbund zum Bundesstaat. Krise und Erneuerung 1798–1848 im Spiegel der NZZ. Zürich 1998, ISBN 3-85823-742-6.
  • Conrad Meyer: Das Unternehmen NZZ 1780–2005. NZZ Libro, Zürich 2005, ISBN 3-03823-130-4.
  • Urs Hafner: Aus den Anfängen der NZZ. Texte und Kommentare. NZZ Libro, Zürich 2006, DNB 981445519.
  • Urs Hafner: Subversion im Satz. Die turbulenten Anfänge der «Neuen Zürcher Zeitung» (1780–1798). NZZ Libro, Zürich 2015, ISBN 3-03810-093-5.
  • Friedemann Bartu: Umbruch. Die Neue Zürcher Zeitung. Ein kritisches Porträt. Orell Füssli, Zürich 2020, ISBN 978-3-280-05716-2.
Commons: Neue Zürcher Zeitung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Neue Zürcher Zeitung. In: eurotopics.net. Abgerufen am 12. Januar 2020.
  2. Finanzwissen. Was Anleger lesen sollten: Die Neue Zürcher Zeitung. Liechtenstein Global Trust, 31. März 2021.
  3. a b c d Thomas Maissen: Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Historisches Lexikon der Schweiz, 10. April 2015, abgerufen am 21. Januar 2024.
  4. aus: «Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Grundsätze», NZZ-Newsletter vom 9. August 2022 (Original-Wortlaut: «Wussten Sie, dass die ersten vier Redaktoren, die vor über 241 Jahren die damalige ‹Zürcher Zeitung› machten, Johann Kaspar Riesbeck, Johann Michael Armbruster, Peter Philipp Wolf und Franz Xaver Bronner waren – vier deutsche Publizisten, politische Migranten, wissensdurstige Abenteurer, die durch wichtige Grundsätze vereint wurden.»)
  5. Statuten der Aktiengesellschaft für die Neue Zürcher Zeitung. 9. April 2011, abgerufen am 22. Januar 2024.
  6. Geschäftsbericht 2020 AG für die Neue Zürcher Zeitung. 2021, abgerufen am 24. Januar 2024.
  7. Thomas Maissen: Geschichte der NZZ 1780–2005. NZZ-Verlag, Zürich 2005, S. 145.
  8. Adrian Sulc: Als Hitler den «Bund» verbieten liess. In: Der Bund (online). 30. September 2010, abgerufen am 18. April 2013.
  9. Marc Tribelhorn: Der NZZ-Chefredaktor, den die Nazis hassten. NZZ, 12. Januar 2017, abgerufen am 22. Januar 2024.
  10. Still in der Ackerfurche. In: Der Spiegel. 18. Dezember 1994, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 1. Mai 2024]).
  11. Daniel Foppa: Max Frisch und die NZZ. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2003, ISBN 3-03823-041-3, S. 320.
  12. Friedemann Bartu: Umbruch. Die Neue Zürcher Zeitung: Ein kritisches Porträt. 2020, S. 19–26.
  13. Stabsübergabe in der NZZ-Chefredaktion. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. April 2006.
  14. «Alte Tante» in neuem Kl… Nein, wir verzichten zur Neulancierung der NZZ auf DIE Überschrift. In: Watson. 21. August 2015.
  15. Das Sorgenkind der NZZ. In: Tages-Anzeiger. 10. Januar 2013, abgerufen am 10. Juli 2015.
  16. NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann tritt zurück. NZZ-Mediengruppe, 9. Dezember 2014 (Medienmitteilung).
  17. Christian Lüscher: NZZ opfert den Chefredaktor. In: Tages-Anzeiger. 10. Dezember 2014, abgerufen am 10. Juli 2015.
  18. Redaktion appelliert an Verwaltungsrat. 16. Dezember 2014, abgerufen am 13. Juli 2019.
  19. «Für Markus Somm ist das eine gewaltige Niederlage». In: Blick.ch. 27. Februar 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
  20. Christof Moser: Die Händel des Martin Meyer. In: Aargauer Zeitung. 17. Januar 2015, abgerufen am 13. Juli 2019.
  21. Rechtsputsch abgewendet: «Neue Zürcher Zeitung»: Markus Somm wird nicht Chefredakteur. In: Tagesspiegel. 15. Dezember 2014, abgerufen am 22. Juli 2019.
  22. Thomas Wagner: Neue Zürcher Zeitung. Verteidigung der liberalen Werte. In: Deutschlandfunk. 20. Dezember 2014, abgerufen am 22. Juli 2019.
  23. Thomas Kirchner: «NZZ»-Chefredakteur Spillmann tritt zurück. Vom digitalen Sturm zerzaust. In: Süddeutsche Zeitung. 10. Dezember 2014, abgerufen am 22. Juli 2019.
  24. Othmar von Matt: Leute aus Blochers Umfeld kaufen NZZ-Aktien. In: Aargauer Zeitung. 21. Juni 2014, abgerufen am 23. Juli 2019.
  25. Blocher-Geist im Hause NZZ. In: Handelszeitung. 22. Juni 2014, abgerufen am 23. Juli 2019.
  26. Philipp Loser: Der Kampf um die alte Schweiz. In: Tages-Anzeiger. 12. Dezember 2014, abgerufen am 23. Juli 2019.
  27. NZZ. Christoph Blocher sieht «keinen Sin» in einer Beteiligung. In: persoenlich.com. 14. Dezember 2014, abgerufen am 23. Juli 2019.
  28. Marc Felix Serrao, Charlotte Theile: NZZ-Chefredakteur Gujer im Interview. «Es gibt in Deutschland eine Lücke». In: Süddeutsche Zeitung. 11. Dezember 2015, abgerufen am 13. Juli 2019.
  29. Charlotte Theile: Eric Gujer wird Chef der NZZ. Einer von ihnen. In: Süddeutsche Zeitung. 11. März 2015, abgerufen am 22. Juli 2019.
  30. Kaspar Surber: NZZ: Die Angst geht um an der Falkenstrasse. Die Wochenzeitung, 11. Oktober 2017, abgerufen am 31. März 2024.
  31. Matthias Daum, Caspar Shaller: "Neue Zürcher Zeitung": Und immer an die Leser denken. In: Die Zeit. 16. Dezember 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 31. März 2024]).
  32. Dominique Eigenmann, Philipp Loser: Nach Deutschland, nach rechts. Tages-Anzeiger, 11. März 2017, abgerufen am 31. März 2024.
  33. a b Charlotte Theile, Claudia Tieschky: Nordgelüste. Süddeutsche Zeitung, 26. Juni 2017, abgerufen am 31. März 2024.
  34. «Wir haben keine falschen Berührungsängste» | MEDIENWOCHE. 2. September 2015, abgerufen am 31. März 2024 (deutsch).
  35. NZZ schliesst Druckerei in Schlieren. In: Werbewoche. 25. November 2014.
  36. NZZ und «NZZ am Sonntag» intensivieren Zusammenarbeit. In: unternehmen.nzz.ch. 17. September 2020, abgerufen am 31. August 2023.
  37. Die grossen Medien berichten politisch ausgewogen, Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft, 25. September 2023
  38. Geschäftsbericht 2017. AG für die Neue Zürcher Zeitung, 2018, abgerufen am 30. März 2024.
  39. Geschäftsbericht 2018. AG für die Neue Zürcher Zeitung, 2019, abgerufen am 30. März 2024.
  40. a b c Geschäftsbericht 2023. (PDF; 9,0 MB) AG für die Neue Zürcher Zeitung, März 2024, abgerufen am 29. März 2024.
  41. Warum Chefredakteur Maksan «Die Tagespost» verlässt. In: Neues Ruhr-Wort. RW Media UG (haftungsbeschränkt), 31. Mai 2021, abgerufen am 26. Juni 2021.
  42. Impressum Redaktion Deutschland. Neue Zürcher Zeitung, 10. Mai 2023, abgerufen am 30. März 2024.
  43. NZZ: Kurswechsel ist Thema in deutschen Medien. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  44. Wie früher das Westfernsehen in der DDR. ZAPP – Das Medienmagazin, 1. März 2018, abgerufen am 13. Juli 2019.
  45. NZZ: Warum das Blatt sich wendet. NDR, abgerufen am 16. Juli 2019.
  46. Cornelius Oettle: Gehirnwäsche in der Höhenluft. taz.de, 10. Juli 2019, abgerufen am 4. Juli 2024.
  47. Neue Zürcher Zeitung – Expansion in Berlin. deutschlandfunk.de, abgerufen am 5. September 2023.
  48. „Für mich so etwas wie Westfernsehen“: Maaßen provoziert mit Tweet über Medien. tagesspiegel.de, 10. Juli 2019, abgerufen am 4. Juli 2024.
  49. Reza Rafi: AfD-Star macht Werbung für die NZZ. blick.ch, 15. Juli 2018, abgerufen am 4. Juli 2024.
  50. Neue Zürcher Zeitung: Verlag distanziert sich von AfD-Aufruf. persoenlich.com, 16. Juli 2018, abgerufen am 4. Juli 2024.
  51. Der Spiegel 03/2021 vom 16. Januar 2021, S. 79, Artikel «Es rappelt im Kanton». Abrufbar auf spiegel.de
  52. Von der Fraktur zur Antiqua. In: Neue Zürcher Zeitung, Morgenausgabe vom 1. August 1946 (Digitalisat in e-npa.ch).
  53. Boas Ruh: Kennen Sie die besonderen Schreibweisen der «Neuen Zürcher Zeitung»? In: Neue Zürcher Zeitung. 3. Juni 2017.
  54. Urs Bühler: Wie man Plastik richtig platziert. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. November 2018 (archiviert auf PressReader).
  55. Richard Forster: Ein Abschied vom Schach. In: Neue Zürcher Zeitung. 23. Dezember 2016, S. 64.
  56. 70 Terabyte Zeitgeschichte. In: Fraunhofer Magazin. 2. 2005.
  57. NZZ Archiv 1780.
  58. WEMF Auflagenbulletin 2023. WEMF AG für Werbemedienforschung, 2023, abgerufen am 29. März 2024.
  59. Reichweitenstudie: Zeitungen von Ringier und Tamedia verlieren kräftig. In: persoenlich.com. Abgerufen am 29. März 2024.
  60. WEMF-Auflagenbulletin 2008 (Memento vom 21. Mai 2009 im Internet Archive). (PDF; 215 kB), S. 12.
  61. WEMF-Auflagebulletin 2019 (Memento vom 28. April 2020 im Internet Archive; PDF; 593 kB) In: wemf.ch, WEMF AG für Werbemedienforschung
  62. John Calhoun Merrill: The Elite Press: Great Newspapers of the World, Pitman Publishing Corporation, 1968, S. 214
  63. Marcus Haas, Manfred Knoche: "Die geschenkte Zeitung": Bestandsaufnahme und Studien zu einem neuen Pressetyp in Europa, Band 6 von Beiträge zur Medienökonomie, LIT Verlag Münster, 2005, ISBN 978-3-8258-8632-5, S. 141
  64. «Qualitätsrating»: «Echo der Zeit» und NZZ an der Spitze, Kleinreport.ch, 20. September 2016
  65. Medienqualitätsrating 2022 - Das ist die Bestenliste der Schweizer Medien, persönlich.com, 13. September 2022
  66. CEO der NZZ geht per sofort. In: Tages-Anzeiger. 7. Juni 2017.
  67. Felix Graf wird CEO der NZZ-Mediengruppe. In: Neue Zürcher Zeitung. 29. November 2017, abgerufen am 15. Mai 2018.
  68. Isabelle Welton ist neue Verwaltungsratspräsidentin der NZZ. NZZ, 15. April 2023, abgerufen am 20. April 2023.
  69. NZZ Impressum. Abgerufen am 19. Juli 2017.
  70. NZZ Mitteilung vom 11. Februar 2021: Benedict Neff wird neuer Feuilleton-Chef der NZZ, abgerufen am 8. September 2021
  71. Neue NZZ-Leitung. Eric Gujer wird Chefredaktor. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. März 2015.
  72. srf.ch: NZZ Standpunkte
  73. nzz.ch: NZZ Standpunkte
  74. Das «Vademecum» und die Sprache der NZZ. In: Neue Zürcher Zeitung. 8. Juli 2022, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 12. Mai 2024]).
  75. The Market: NZZ übernimmt 100 Prozent der Aktien; Gründerteam bleibt an Bord und führt das digitale Finanzmagazin in die nächste Wachstumsphase. Pressemitteilung. In: unternehmen.nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung AG, 11. Dezember 2023, abgerufen am 2. Juli 2024 (nzz.ch: themarket.ch): „The Market ist ein digitales Finanzmagazin, das sich mit Einordnung, Analyse und Meinung zum Geschehen an den internationalen Finanzmärkten an Anlegerinnen und Anleger richtet.“

Koordinaten: 47° 21′ 54,3″ N, 8° 32′ 51″ O; CH1903: 683760 / 246617

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