MoEDAL

Koordinaten: 46° 14′ 8,7″ N, 6° 3′ 18,3″ O; CH1903: 493278 / 121422

Large Hadron Collider (LHC) Anordnung der verschiedenen Beschleuniger und Detektoren des LHC
Anordnung der verschiedenen Beschleuniger und Detektoren des LHC
Detektoren
 Teilweise aufgebaut:
Vorbeschleuniger

Der MoEDAL-Detektor (Akronym für englisch Monopole and Exotics Detector at the LHC) ist eine Erweiterung des LHCb-Experiments. Der Teilchendetektor ist auf der Suche nach magnetischen Monopolen, Relikten mikroskopischer Schwarzer Löcher und supersymmetrischer Teilchen ausgelegt. Die Datennahme begann 2015. Im Juli 2017 wurden erste Ergebnisse veröffentlicht. Dabei konnten magnetische Monopole mit geringer Masse und hoher Ladung ausgeschlossen werden.[1]

Experimenteller Aufbau

Der Detektor besteht in seiner endgültigen Konfiguration aus einem Array von 400 Modulen (Gesamtfläche 250 Quadratmeter). Die Module bestehen aus zwei Aluminiumplatten, die einen Stapel aus zehn übereinander liegenden Kunststoffplatten einschließen. Durchfliegt ein Teilchen diese Platten, hinterlässt es charakteristische Spuren im Kunststoff. Um die Platten auszuwerten, werden sie ausgebaut und in einer Kombination von chemischen Ätzprozessen und mikroskopischen Verfahren untersucht. Der Detektor wurde für Langzeitmessungen konzipiert.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. James Pinfold: Präsentation bei EPS-HEP 2017

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LHC 02.svg
Autor/Urheber:

Drawn by Arpad Horvath with Inkscape;

adapted by User Jaybear with notepad;, Lizenz: CC BY-SA 3.0
The LHC experiments (Large Hadron Collider) and the preaccelerators. The path of the protons (and ions) begins at linear accelerators (marked p and Pb, respectively). They continue their way in the booster (the small unmarked circle), in the Proton Synchrotron (PS), in the Super Proton Synchrotron (SPS) and finally they get into the 27-km-long LHC tunnel. In the LHC there are 4 large experiments marked with yellow dots and text.
(adapted version with filled background)