Bischöfliches Hilfswerk Misereor

Logo von Misereor
Hauptsitz in Aachen

Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e. V. (lateinisch misereor ‚ich erbarme mich‘) ist eines der größten Hilfswerke der römisch-katholischen Kirche in Deutschland und hat seinen Sitz in Aachen.

Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützte Misereor seit seiner Gründung im Jahr 1958 ca. 106.000 Projekte in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika. Das Ziel Misereors ist es, den Ärmsten der Armen zu helfen und gemeinsam mit einheimischen Partnern Menschen jedes Glaubens, jeder Kultur und jeder Hautfarbe zu unterstützen.[1] Jedes Jahr werden etwa 6000 Projektanfragen an die Organisation gestellt. In der Geschäftsstelle Aachen arbeiten ca. 330 römisch-katholische und evangelische Christen. Die jährliche Aktion in der Fastenzeit soll den römisch-katholischen Pfarrgemeinden die Lebenswelt von Menschen nahebringen, die unter Armut und Ungerechtigkeit leiden.

Geschichte

Bereits der 76. Deutsche Katholikentag in Fulda 1954 hatte die Bildung einer „deutsche[n] Institution für die Ausbildung und Betreuung qualifizierter Laienkräfte“ in Entwicklungsländern empfohlen. Internationale katholische Frauenverbände und die internationale Pax Christi Bewegung riefen zur Bekämpfung des Hungers auf; der deutsche Zweig der Pax Christi Bewegung begann in der Bundesrepublik Deutschland systematisch mit der Sammlung von Spenden für Hungernde, Aussätzige und Überseestudenten. Verbände wie KAB (Erzbistum Paderborn), Kolpingsfamilie und BdkJ starteten Aktionen.

In seiner Weihnachtsansprache 1957 bat der Kölner Kardinal Josef Frings im Erzbistum um Spenden für das Erzbistum Tokio und deutete an, dass er Größeres plane. Auf Initiative von Alfons Erb, Vizepräsident von Pax Christi, bat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) 1958 die deutschen Bischöfe, in der Fastenzeit 1959 möge eine Aktion gegen Hunger in der Welt durchgeführt werden.[2]

Blatt 1 der fünfbändigen Entstehungsakte für das Bischöfliche Hilfswerk Misereor im Archiv der Erzdiözese Köln ist ein Schreiben von Jakob Holl vom 24. April 1958 an den Generalvikar Joseph Teusch. Darin macht er ihn auf einen von ihm geschriebenen Artikel mit der Überschrift „Hunde haben's bei uns besser“ aufmerksam, der in der Kölner Kirchenzeitung vom Vortag erschienen war. Holl wirbt in dem Artikel dafür, mehr gegen den Hunger in der Welt zu unternehmen und dafür neue Organisationsformen zu schaffen. Voraufgegangen war eine dreimonatige Reise Holls von Ende Oktober 1957 bis Anfang Januar 1958 nach Asien, die ihn auch mehrere Wochen zu Mutter Teresa in Kalkutta führte. Er begleitete sie mit seiner Kamera zu Sterbenden und bewunderte ihre Geduld dabei. Wer unter den Hungernden noch essen konnte, bekam von ihr unter dem Blitzlicht von Holl's Kamera Milch und Reis. Ein 14-jähriger Junge starb in den Armen von Holl in der Sterbehalle von Kalighat, der die ihm eingeflößte Milch nicht mehr schlucken konnte. Als Holl wieder zu Hause war, ergriff er sofort Initiativen. Über das Päpstliche Werk der Glaubensverbreitung in Aachen richtete er ein Postscheckkonto mit dem Stichwort „Reis für Kalkutta“ ein und sammelte Spenden. Als sein Bericht in der Kirchenzeitung veröffentlicht wurde, hatte er bereits 75.000 DM gesammelt, die er an Mutter Theresa weiterleitete. In einem Begleitbrief schrieb er ihr:

„Als ich in der Sterbehalle von Kalighat stand, kamen mir spontan die Worte unseres Herrn in den Sinn: Misereor super turbam – mich erbarmt des Volkes“

Bibel, Markus 8.2

Insgesamt erbrachte die Aktion „Reis für Kalkutta“ rund eine halbe Million DM.[3]

Der Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings nahm diese Bestrebungen zum Anlass und bat auf der Bischofskonferenz in Fulda im Herbst 1958 um die Einrichtung eines bischöflichen Hilfswerks, der „Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt“ mit der Bezeichnung Misereor super turbam, um in den Entwicklungsländern besser Hilfe leisten zu können. Die Bischöfe stimmten dem Vorschlag einhellig zu. Der Name wurde jedoch auf das Wort Misereor verkürzt. Damit führte die Spur über Jakob Holl auch gleichzeitig zu Mutter Teresa.[4] In der Fastenzeit 1959 wurde die erste Fastenaktion durchgeführt, die 34 Millionen Mark erbrachte.[5] Ein Jahr später zog Misereor in die Aachener Mozartstraße Nr. 9 ein, wo sie in direkter Nachbarschaft zur Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen einen Großteil des Gebäudetraktes von dem dort seit 1932 ansässigen Priesterseminar Aachen übernahm.

Arbeitsschwerpunkte

Projektarbeit

Misereor arbeitet mit den Menschen, die unter Krankheit, Armut oder einer anderen menschlichen Not leiden, um dadurch Gerechtigkeit, Freiheit, Versöhnung und Frieden in der Welt zu fördern. Zentrale Themen in der Projektarbeit sind der Kampf für Menschenrechte, für jeden Menschen zugängliches Trinkwasser, der Kampf gegen AIDS, Klimawandel, die Armut in Städten oder Genderproblematiken. Schlüsselbereiche der Förderung sind ländliche Entwicklung, das Gesundheitswesen, die Berufs- und Erwachsenenbildung, die Kleingewerbeförderung, Selbsthilfewohnbau, Projekte der Sozialarbeit, Frauenförderung, Menschenrechtsarbeit sowie die Schulung örtlicher Führungskräfte.

Misereor arbeitet mit ortsansässigen Partnerorganisationen. Projektpartner vor Ort leben mit den Armen und wissen, unter welchen Bedingungen diese leben. Misereor-Partner kommen aus Ortskirchen, Selbsthilfeinitiativen, Kooperativen, Menschenrechtsgruppen und anderen nichtstaatlichen Organisationen. Während der Projektbegleitung bilden der Erfahrungsaustausch und die Auswertung von durchgeführten Maßnahmen einen stetigen Entwicklungsprozess. Des Weiteren will Misereor einen Süd-Süd-Dialog als Grundlage für eine zukunftsfähige Entwicklung verstärken.[6]

Öffentlichkeitsarbeit

Misereor führt Untersuchungen zu den Ursachen von Verarmung, Unterdrückung und Zerstörung durch und informiert darüber. Um der Entwicklungszusammenarbeit in der Politik und öffentlich den Rücken zu stärken betreibt Misereor Lobbyarbeit. Dies bedeutet auch die Beteiligung an internationalen Diskussionen über Entwicklungspolitik und Einflussnahme auf den Willensbildungsprozess in der Gesellschaft. Tausende Menschen unterstützen die Entwicklungsarbeit von Misereor mit ihrem ganz persönlichen Beitrag. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der jährlichen Fastenaktion zu.[7]

Finanzierung

Einkünfte des Bischöflichen Hilfswerks Misereor

Im Jahr 2016 nahm Misereor insgesamt 202,0 Millionen Euro ein. Neben 53,2 Millionen Euro aus Kollekten und Spenden wurden Misereor 139,1 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie 7,5 Millionen Euro aus kirchlichen Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt.[8]

Misereor-Fastenaktionen

Aktions-JahrThema[9]
1989Solidarisch in der Einen Welt – Gerechtigkeit und Erbarmen (30 Jahre Misereor)
1990Gemeinsam handeln – Solidarisch in der Einen Welt
1991Die Würde des Menschen ist unantastbar
19921492–1992 – 500 Jahre Lateinamerika
1993Die Schöpfung bewahren – …damit alle leben können
1994Flüchtlinge – Prüfstein weltweiter Solidarität
1995Zeit für Versöhnung
1996Jeder Tropfen zählt
1997Brich mit den Hungrigen dein Brot
1998Die Armen zuerst (40 Jahre Misereor)
1999Ich will Kind sein
2000Jetzt ist die Zeit – gemeinsam anders handeln
2001Teilen mit Gewinn
2002Schritte zum Frieden
2003Wem gehört die Welt?
2004Unser tägliches Brot gib uns. Heute.
2005Teilen verbindet – gemeinsam gegen Krankheit in der Welt
2006Die Fülle des Lebens teilen
2007Entdecke, was zählt!
2008Mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen
2009Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können
2010Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können
..2011Menschenwürdig leben. Überall!
2012Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben
2013Wir haben den Hunger satt!
2014Mut ist zu geben, wenn alle nehmen.
2015Neu denken! Veränderung wagen.[10]
2016Das Recht ströme wie Wasser (Am 5,24 )
2017Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen.
2018Heute schon die Welt verändert?

Misereor-Hungertücher

Über den Zeitraum von meist jeweils zwei Jahren steht den Kirchengemeinden in der Fastenzeit ein Hungertuch zur Verfügung, das zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit Themen der Entwicklungsarbeit einlädt. Das Hungertuch für 2017/2018 gestaltete der in Nigeria geborene Künstler Chidi Kwubiri. Die Themen bisheriger Hungertücher waren:[11]

Hungertuch 1978, Äthiopien
Hungertuch 1990, Indien
Hungertuch 1992, Argentinien
Hungertuch 1996, Deutschland
Hungertuch JahrMottoKünstler
1976Christus im Lebensbaum – Hoffnung für alleIndien
1978Ereignisse der HeilsgeschichteAlemayehu Bizuneh, Äthiopien
1980Hungertuch aus dem Mittelaltersog. Bruder-Klaus-Meditationsbild, Schweiz (15. Jh.)
1982Die Welt der BibelJacques Chéry, Haiti
1984Leben – Wasser und LichtJyoti Sahi, Indien
1986Als Christinnen und Christen auf dem WegFrauen und Männer aus Santiago de Pupuja, Peru
1988Vaterunser-BittenRené Tchebetchou, Kamerun
1990Biblische Frauengestalten – Wegweiser zum Reich GottesLucy D’Souza, Indien
1992Ein neuer Himmel und eine neue ErdeAdolfo Pérez Esquivel, Argentinien
1994Gott begegnen im FremdenAzariah Mbatha, Südafrika
1996Hoffnung den AusgegrenztenSieger Köder, Deutschland
1998Barmherzigkeit und GerechtigkeitAltes Meditationsbild
2000Ein Jahr, das Gott gefällt – Neubeginn und BefreiungSuryo Indratno, Java
2002Augen-Blicke des FriedensEl Loko, Togo
2004Brot und RosenFrauen aus Lateinamerika
2007Selig seid ihrLi Jinyuan, China
2009Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben könnenTony Nwachukwu, Nigeria
2011Was ihr dem Geringsten tutSokey A. Edorh, Togo
2013Wie viele Brote habt ihr?Ejti Stih, Bolivien
2015/2016Gott und Gold – wieviel ist genug?Dao Zi, China[12]
2017/2018Ich bin, weil du bistChidi Kwubiri, Nigeria/Deutschland[13]
2019/2020Mensch, wo bist du?Uwe Appold, Deutschland

Geschäftsführung

Die ersten drei Hauptgeschäftsführer waren Prälat Gottfried Dossing (1958–1976), Bischof Leo Schwarz (1976–1982) und Prälat Norbert Herkenrath (1982–1997). Von 1997 bis zum 23. März 2012 war Josef Sayer Hauptgeschäftsführer. Nachfolger ist Pirmin Spiegel. Der Geschäftsführer für die internationale Zusammenarbeit ist Martin Bröckelmann-Simon (seit 1999), Geschäftsführer Interne Dienstleistungen seit 2006 Thomas Antkowiak.[14]

Gesellschafter, Mitgliedschaften, Kooperationen

Misereor ist Gesellschafter von GEPA – The Fair Trade Company.[15]

MISEREOR arbeitet mit anderen Institutionen und Organisationen der Zivilgesellschaft in Kooperationen und Bündnissen zusammen:[16]

Misereor kooperiert

  • in der Aktion 2 Euro helfen mit der Kölner A-cappella-Gruppe Wise Guys[19] und deren Nachfolgeband Alte Bekannte
  • mit AIDA e. V. (Arco Iris do Amor), einem gemeinnützigen Verein, der armen Menschen in Brasilien, besonders Kindern und Jugendlichen, zu einer besseren Zukunft verhelfen will[20]
  • mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) für die Studie Zukunftsfähiges Deutschland (1996), die den Diskurs zur Nachhaltigkeit stark prägte.

Aktionen, Kampagnen

Misereor ist gemeinsam mit anderen Organisationen Träger der Demonstration Wir haben es satt!. Die Veranstaltung findet jährlich Anfang Januar in Berlin statt.[21]

Misereor unterstützt u. a. folgende Kampagnen und Aktionen:

Publikationen

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Misereor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Homepage Misereor
  2. misereor.de: Geschichte
  3. Herbert Stahl: Wie Misereor zu seinem Namen kam, in: Rheinisch-Bergischer Kalender 2017, 87. Jahrgang, S. 36ff., ISBN 978-3-87314-499-6
  4. Erich Läufer: Vor 40 Jahren wurde das bischöfliche Hilfswerl Misereor gegründet, in: Kirchenzeitung Köln 9/98 vom 27. Februar 1998
  5. – Rede von Josef Kardinal Frings zur Gründung von Misereor, aufgerufen am 1. März 2011@1@2Vorlage:Toter Link/www.misereor.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. misereor.de
  7. misereor.de
  8. misereor.de
  9. www.misereor.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.misereor.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (offline)
  10. Webseite der Misereor-Fastenaktion, abgerufen am 9. Februar 2015
  11. Hungertuch-Galerie
  12. Das Misereor-Hungertuch. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  13. Die Welt ist voller guter Ideen. Abgerufen am 15. Januar 2017.
  14. misereor.de
  15. gepa.de
  16. Kooperationspartner und Bündnisse
  17. entwicklung-hilft.de (Memento des Originals vom 10. Februar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.entwicklung-hilft.de
  18. MISEREOR-Engagement
  19. Wise Guys bei 2-euro-helfen.de
  20. AIDA e.V. (Memento des Originals vom 27. Januar 2005 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/aida.exps.de
  21. Die TrägerInnen der Demo "Wir haben es satt!" (Memento des Originals vom 8. Juli 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wir-haben-es-satt.de Abgerufen am 5. Dezember 2013

Auf dieser Seite verwendete Medien

Misereor Aachen.jpg
Autor/Urheber: ArthurMcGill, Lizenz: CC BY 3.0
MISEREOR-Hauptgebäude in Aachen
Hungertuch - Fastentuch Misereor, Kloster Wernberg, Villach Land, Kärnten.jpg
Autor/Urheber: Naturpuur, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Hungertuch der Humanitären Hilfsgemeinschaft Misereor im Kloster Wernberg, Bezirk Villach Land, Kärnten, Österreich, EU
Hungertuch aus Äthiopien (1978) Misereor im Kloster Wernberg, Kärnten, Österreich.jpg
Autor/Urheber: Naturpuur, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Hungertuch aus Äthiopien (1978) Misereor von

Alemayehu Bizuneh aus Addis Abeba. Er ist ein orthodoxer Christ, wurde 1934 im Chercher-Distrikt der Provinz Hararge in Äthiopien geboren. Nach seiner Schulzeit und einigen Jahren Bürotätigkeit in seinem Heimatort Hirna wurde er 1958 in die neu eröffnete Kunstschule der Hauptstadt Addis Abeba aufgenommen, die er nach fünf Jahren erfolgreich absolvierte.

Lediglich unterbrochen von zwei Stipendienaufenhalten in Paris, arbeitet Alemayehu Bizuneh seitdem am äthiopischen Nationalmuseum als Bildhauer, Maler und Restaurator alter Kunstwerke.
Pfarrkirche hl. Veit, Veitsch - velum quadragesimale.jpg
Autor/Urheber: Herzi Pinki, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Pfarrkirche hl. Veit, Veitsch. Fastentuch vor dem Hauptaltar. Beschriftet mit HUNGERTUCH MISEREOR.
Hungertuch - Fastentuch Misereor im Kloster Wernberg, Kärnten, Österreich.jpg
Autor/Urheber: Naturpuur, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Hunger- bzw. Fastentuch Misereor im Kloster Wernberg, Villach Land, Kärnten, Österreich, EU
DBP 1963 391 Misereor.jpg
Misereor 1963
  • Ausgabepreis: 20 Pfennig
  • First Day of Issue / Erstausgabetag: 27. Februar 1963
  • Michel-Katalog-Nr: 391