Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Gesellschaft
zur Förderung der Wissenschaften
(MPG)
Rechtsformeingetragener Verein
Gründung26. Februar 1948
SitzBerlin
GeschäftsstelleMünchen
VorläuferKaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
ZweckGrundlagenforschung
VorsitzMartin Stratmann (Präsident)[1]
Umsatz2.563.800.000 Euro (2021)
Beschäftigte24.000 (2020)[2]
Mitglieder1383 (2022)
Websitewww.mpg.de

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., kurz Max-Planck-Gesellschaft oder MPG, ist eine der führenden deutschen Institutionen im Bereich der Grundlagenforschung. Der gemeinnützige Verein mit satzungsgemäßem Sitz in Berlin unterhält 86 Forschungseinrichtungen, die meisten sind Max-Planck-Institute. Die Generalverwaltung in München wird von einem oder mehreren Generalsekretären geleitet.

Die Max-Planck-Gesellschaft ging 1948 aus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften hervor und setzt laut Satzung deren Tradition fort.[3] Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus öffentlichen Mitteln von Bund und Ländern.

Die Max-Planck-Gesellschaft widmet sich vorwiegend der natur-, sozial- und geisteswissenschaftlichen Grundlagenforschung. Die Arbeit ihrer Forschungseinrichtungen ergänzt die Forschung an Hochschulen und anderen Forschungsorganisationen, indem Schwerpunkte in Forschungsbereichen gesetzt werden, die aufgrund ihrer Transdisziplinarität oder der hohen notwendigen Ressourcen nicht von anderen Einrichtungen der Grundlagenforschung erschlossen werden können. Die Max-Planck-Gesellschaft kooperiert mit zahlreichen Universitäten und anderen Partnern. Die Forschungsergebnisse dienen der Allgemeinheit.

Die Max-Planck-Gesellschaft genießt weltweite Anerkennung. Nicht-universitäre Forschungsinstitutionen haben sie 2006 im Times-Higher-Education-Supplement-Ranking[4] zur weltweit besten nicht-universitären Forschungseinrichtung gekürt. Nach demselben akademischen Peer-Review belegte sie hinter AT&T und dem Argonne National Laboratory den dritten Platz in der weltweiten Technologieforschung.

Geschichte

Gründung

Nach der Stunde Null im Mai 1945 wurde begonnen, das System der deutschen Forschung neu zu ordnen. So wurde von Göttingen aus unter der Führung von Ernst Telschow die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) wieder aufgebaut, deren kommissarischer Präsident Max Planck wurde, der Mitbegründer der Quantenphysik. Nach seiner Rückkehr aus der englischen Internierung trat Otto Hahn am 1. April 1946 dessen Nachfolge an. Am 11. September 1946 wurde in Bad Driburg auf Initiative der britischen Besatzer eine neue Forschungsgesellschaft unter dem Namen „Max-Planck-Gesellschaft“ in der britischen Zone gegründet, da die Briten auf einem anderen Namen für die KWG bestanden. Der damals 88-jährige Max Planck wurde Ehrenpräsident. Der Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone, General Lucius D. Clay, plante indessen die KWG vollständig aufzulösen. Erst Ende 1947 rückte er von diesem Plan ab.

Die heutige Max-Planck-Gesellschaft wurde in der Folge am 26. Februar 1948 in der britischen und amerikanischen Besatzungszone unter der Präsidentschaft von Otto Hahn und der Leitung von Generalsekretär Ernst Telschow als Nachfolgeorganisation der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) in Göttingen gegründet.[5] Am 24. Februar 1948 war die erste, nur in der britischen Zone tätige Max-Planck-Gesellschaft aufgelöst worden, um der Neugründung Platz zu machen.

Zu dieser neu gegründeten Max-Planck-Gesellschaft gehörten zunächst nur die Institute der zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden britischen und amerikanischen Besatzungszone, der sogenannten Bizone. Erst im November 1949 traten die in der französischen Besatzungszone gelegenen früheren KWG-Institute der Max-Planck-Gesellschaft bei und 1953 auch die ehemaligen Berliner Institute, die zwischenzeitlich zur Stiftung Deutsche Forschungshochschule zusammengefasst worden waren. Die in der sowjetischen Besatzungszone befindlichen Institute der KWG wurden unter Robert Havemann der Akademie der Wissenschaften (später: Akademie der Wissenschaften der DDR) zugeschlagen.

Vereinbarungen zur Finanzierung

Zunächst wurde jedes Institut im Rahmen der Kulturhoheit jeweils alleine von dem Land finanziert, in dem es seinen Sitz hatte. Noch vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland kam es am 24. März 1949 zum Staatsabkommen über die Finanzierung wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen, dem sogenannten Königsteiner Staatsabkommen, in dem die länderübergreifende Finanzierung festgelegt wurde. Dieses Staatsabkommen stellte die unmittelbare Finanzierung der Max-Planck-Gesellschaft e. V. sicher. Das Abkommen wurde zunächst auf fünf Jahre abgeschlossen und dann erst bis 1959 und dann noch mehrmals bis Ende 1969 verlängert. Bis 1964 haben die Länder die investiven Ausgaben nur in einem eingeschränkten Umfang finanziert. Bereits seit Ende der 1950er Jahre wurden vom Bund die baulichen Investitionen auf der Basis von Zuwendungen nach § 64a Reichshaushaltsordnung finanziert.

Ab 1964 wurde zwischen Bund und Ländern ein Verwaltungsabkommen geschlossen, das die paritätische Mitfinanzierung der Länder bei den Investitionen und des Bundes bei den laufenden Betriebsausgaben vorsah. Da der Bund seine Zuwendungen via Verwaltungsakt – Zuwendungsbescheid mit Bewilligungsbedingungen – bewilligte und die Länder aufgrund des Königsteiner Staatsabkommens durch die hierfür eingerichtete Geschäftsstelle (Vorläufer der BLK-Geschäftsstelle und jetzt GWK-Geschäftsstelle), war die Bewilligung der Bund-Länder-Mittel nicht einheitlich und unterschiedlich geregelt. Auf Drängen der Rechnungshöfe kam es daher 1968 erstmals zu Bewirtschaftungsregelungen, die von Bund und Ländern einheitlich zugrunde gelegt worden sind. Diese Finanzierungsregelungen wurden im Laufe der nächsten Jahre immer weiter verfeinert. Mit der Budgetierung erfolgte im Bereich der Stellenbewirtschaftung, der Deckungsfähigkeit und der Mehreinnahmenverwendung eine erhebliche Flexibilisierung.

Mit der Neuordnung des Haushaltsrechts im Jahr 1969 auf Seiten des Bundes und Länder und die Einfügung des Art. 91b GG wurde die Grundlage gelegt, für die 1975 unterzeichnete Rahmenvereinbarung Forschungsförderung sowie die Ausführungsvereinbarung Max-Planck-Gesellschaft, welche die Finanzierungsgrundlagen und notwendigen Abstimmungsverfahren zwischen Bund und Ländern regelt.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands (1990)

50 Jahre Max-Planck-Gesellschaft, Briefmarke von 1998. Unten stehend: Adolf Grimme (links) und Otto Hahn.

Nach dem Beitritt der fünf neuen Länder zur Bundesrepublik Deutschland wurden zwischen 1990 und 2002 insgesamt 18 neue Institute, eine Forschungsstelle und ein Teilinstitut in den neuen Ländern gegründet. Die Zahl der Institute erhöhte sich dadurch um rund ein Drittel. An den Instituten und Einrichtungen in den neuen Ländern forschen rund 4000 Mitarbeiter.

In einem sogenannten „Sofortprogramm“ nach der politischen Wende wurde eine Reihe von Arbeitsgruppen an Universitäten eingerichtet, die jedoch bis 1998 befristet waren, und anschließend teilweise in Universitäten eingegliedert wurden. Der Aufbau in den neuen Ländern wurde teilweise auch durch eine Umschichtung von West nach Ost finanziert, da im Rahmen des „föderalen Konsolidierungsprogramms“ in den alten Bundesländern im gleichen Zeitraum 740 Stellen abgebaut werden mussten.[6]

Kommission zur Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus (1999–2005)

Im Jahr 1997 wurde vom damaligen Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, dem Biologen Hubert Markl, mit Zustimmung ihres Verwaltungsrats und ihres Senats die Präsidentenkommission „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ eingesetzt. Sie stand unter Vorsitz von zwei Historikern, die der Max-Planck-Gesellschaft nicht angehören: Reinhard Rürup (Technische Universität Berlin) und Wolfgang Schieder (Universität zu Köln).[7] Zwar wurde am 26. Februar 1948 eine – rechtlich gesehen – neue deutsche Wissenschaftsinstitution etabliert. Mit ihren vielfältigen institutionellen und personellen Verbindungslinien steht die Max-Planck-Gesellschaft jedoch in der unmittelbaren Nachfolge der 1911 gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Deren Vergangenheit und insbesondere deren Beziehungen zum NS-Regime sind Teil der Vergangenheit der Max-Planck-Gesellschaft.

Das Verhältnis der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zum NS-System, das wissenschaftliche, politische und wissenschaftspolitische Handeln ihrer Repräsentanten und Wissenschaftler während der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Folgewirkungen dieses Handelns auf die Max-Planck-Gesellschaft sollten so vollständig wie möglich, rückhaltlos und ohne jegliche institutionelle Befangenheit erforscht und publiziert werden. Aus diesem Grund wurden unabhängige Historiker mit dem Vorsitz der Präsidentenkommission und der Lenkung ihrer Arbeiten sowie externe Wissenschaftler mit der Leitung und Umsetzung des Forschungsprogramms betraut. Die Kommission verfügte über ein eigenes institutionelles „Forschungsprogramm“, das nacheinander von Doris Kaufmann, Carola Sachse, Susanne Heim und Rüdiger Hachtmann geleitet wurde. Die Geschäftsstelle des Forschungsprogramms war am MPI für Wissenschaftsgeschichte angesiedelt.[8] Die Ergebnisse des Forschungsprogramms wurden seit 1999 veröffentlicht.[9] Die Kommission hat ihre Arbeiten Ende 2005 beendet. Die Ergebnisse der Kommission sind unter anderem in der Buchreihe „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ erschienen, die zwischen 2000 und 2008 17 Bände umfasste.[10][11]

Berliner Erklärung (2003)

Im Jahr 2003 initiierte die Max-Planck-Gesellschaft die Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen und konzipierte in der Folge ein elektronisches Archiv für Publikationen der Mitarbeiter der MPG, den eDoc-Server, der zurzeit gut 21.000 Volltexte umfasst, wovon 9.000 öffentlich zugänglich sind.

Forschungsprogramm „Die Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft“ (seit 2015)

Seit Februar 2015 existiert ein Forschungsprogramm zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft (abgekürzt: GMPG), das am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte angesiedelt ist. Das neue Projekt wurde Mitte 2014 beschlossen, es soll die Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft zwischen 1948 und 2002 in allen Facetten untersuchen. Das Kollegium des Forschungsprogramms bilden Jürgen Renn (Berlin), Carsten Reinhardt (Bielefeld) und Jürgen Kocka (Berlin).[12][13] Projektleiter ist der Wissenschaftshistoriker Florian Schmaltz.[14] 2017 hat das Forschungsprogramm einen Bericht über die seit 2014 geleistete Arbeit veröffentlicht.[15] Seit 2017 wurden in der Reihe Preprints des Forschungsprogramms etwa Arbeiten zur Geschichte der deutsch-israelischen Wissenschaftsbeziehungen, zur Geschichte der Chancengleichheit zwischen 1988 und 1998 und zu Partizipation und Mitbestimmung in der Forschung veröffentlicht.[16]

Kennzahlen zum Wachstum

Das Wachstum der Max-Planck-Gesellschaft wird anhand folgender Daten deutlich:[17]

  • 1948 (Gründungsjahr): 25 Institute und Forschungsstellen. Haushaltsvolumen rund 7 Millionen DM (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund 19 Millionen Euro).
  • 1960: 40 Institute und Forschungseinrichtungen. Rund 2.600 Mitarbeiter, davon 750 Wissenschaftler. Jahresetat knapp 80 Millionen DM (kaufkraftbereinigt rund 190 Millionen Euro).
  • 2017: 84 Institute und Einrichtungen, davon fünf im Ausland. Rund 22.000 Mitarbeiter. Jahresetat knapp 1,8 Milliarden Euro.

Personen

Präsidenten

Generalsekretäre

Die Generalsekretären wurden anfangs als Generaldirektor und Geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats bezeichnet.

  • 1946–1960 Ernst Telschow (zuvor KWI)
  • 1950–1961 Otto Benecke (gemeinsam mit Telschow)
  • 1962–1966 Hans Ballreich
  • 1966–1976 Friedrich Schneider
  • 1976–1987 Dietrich Ranft
  • 1987–1995 Wolfgang Hasenclever
  • 1995–2010 Barbara Bludau
  • 2010–2017 Ludwig Kronthaler
  • 2017–2022 Rüdiger Willems[19]
  • 2022–0000 Simone Schwanitz[20]

Nobelpreisträger

Von den seit 1948 in den Max-Planck-Instituten tätigen Wissenschaftlern wurden nach eigenen Angaben bisher 23 für ihre Entdeckungen oder Forschungsarbeiten, die zum Teil nicht in der Zeit ihrer Tätigkeit an den Max-Planck-Instituten liegen, mit dem Nobelpreis ausgezeichnet (alphabetische Sortierung, Fach und Jahr): Walther Bothe (Physik 1954), Emmanuelle Charpentier (Chemie 2020), Paul Crutzen (Chemie 1995), Johann Deisenhofer (Chemie 1988), Manfred Eigen (Chemie 1967), Gerhard Ertl (Chemie 2007), Reinhard Genzel (Physik 2020), Klaus Hasselmann (Physik 2021), Stefan Hell (Chemie 2014), Theodor Hänsch (Physik 2005), Robert Huber (Chemie 1988), Klaus von Klitzing (Physik 1985), Georges Köhler (Medizin 1984), Benjamin List (Chemie 2021), Konrad Lorenz (Medizin 1973), Feodor Lynen (Medizin 1964), Hartmut Michel (Chemie 1988), Erwin Neher (Medizin 1991), Christiane Nüsslein-Volhard (Medizin 1995), Svante Pääbo (Medizin 2022), Ernst Ruska (Physik 1986), Bert Sakmann (Medizin 1991) und Karl Ziegler (Chemie 1963).[21] Die „Chronik der KWG und MPG“ zählt auch Ada Yonath zu den Nobelpreisträgern der Max-Planck-Gesellschaft.[22]

Die beiden ersten Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Otto Hahn (Präsident von 1948 bis 1960) und Adolf Butenandt (1960 bis 1972) waren ebenfalls Nobelpreisträger, genau wie der Namensgeber der Gesellschaft, Max Planck.

Emblem und Motto

Eingang zur Generalverwaltung in München. Links ist der Kopf der Minerva im Profil zu sehen.

Von ihrem Vorgänger, der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, hat die Max-Planck-Gesellschaft den Kopf der Minerva als ihr Emblem übernommen. Minerva war eine altitalische Göttin der Weisheit und der Künste, die als Hüterin des Wissens und Beschützerin der Dichter und Lehrer verehrt wurde. Die Minerva ziert auch das Abzeichen der Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Max-Planck-Gesellschaft nutzt als eine Art Motto häufig ein Zitat von Max Planck: „Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen.“[23] Auch ein Abriss der Geschichte von Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und MPG von Dieter Hoffmann, Birgit Kolboske und Jürgen Renn übernimmt diesen Ausdruck.[24] Vollständig lautet das Zitat:

„[Es wird] gerade im Sinne der Bestrebungen unserer Gesellschaft [d.i. Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft] liegen, welche ja ihre vornehmste Aufgabe in der Gründung und Erhaltung naturwissenschaftlicher Forschungsinstitute erblickt, wenn in ihren Tagungen die alte Wahrheit auch äußerlich Würdigung findet, daß, wie auf allen Arbeitsgebieten, so auch in demjenigen, welches den Naturkräften gewidmet ist, dem Anwenden das Erkennen vorausgehen muß, und je feiner die Einzelheiten sind, in die wir der Natur auf irgendeinem Pfade folgen können, um so reicher und nachhaltiger wird sich auch der Gewinn erweisen, den wir aus unserer Erkenntnis zu ziehen vermögen.“

Max Planck, Oktober 1919[25]

Organisation

Organe

Laut § 10 der Satzung hat die Max-Planck-Gesellschaft fünf Organe. Dies sind (1) der Präsident, (2) der Senat, (3) der Verwaltungsrat, (4) die Hauptversammlung sowie (5) der Wissenschaftliche Rat und seine Sektionen.

Laut § 17 der Satzung bilden der Verwaltungsrat und der Generalsekretär (oder die Generalsekretäre, siehe unten) den Vorstand im Sinne des Gesetzes.

Weitere Gremien

Zur Organisation der Max-Planck-Gesellschaft gehören auch Fachbeiräte und Kuratorien. Diese Gremien sind den Max-Planck-Instituten zugeordnet.[26] Beispielsweise soll es an jedem Institut ein Kuratorium geben.

Die Fachbeiräte „stellen das zentrale Instrument der selbstgetragenen wissenschaftlichen Evaluation der Institute der Max-Planck-Gesellschaft dar“.[27][28] Die Kuratorien der Max-Planck-Institute sollen dagegen die „Verbindung zur Öffentlichkeit“ herstellen.[29] Ein Verzeichnis mit allen 534 Kuratoren der Max-Planck-Institute wurde im Jahr 2019 veröffentlicht.[30]

Mitglieder

Als Verein hat die Max-Planck-Gesellschaft Mitglieder. Zum einen sind dies die Wissenschaftlichen Mitglieder, die in die Max-Planck-Gesellschaft berufen wurden und in der Regel zugleich Direktoren einer Abteilung an einem Max-Planck-Institut sind. Zu auswärtigen Wissenschaftlichen Mitgliedern können Wissenschaftler berufen werden, die eng mit einem MPI kooperieren. Dazu kommen die Fördernden Mitglieder, die sich in Persönlich Fördernde Mitglieder und Korporativ Fördernde Mitglieder (etwa Firmen, Verbände und Kommunen) aufteilen.[31] Weiterhin gibt es Mitglieder von Amts wegen und schließlich die Ehrenmitglieder.[32]

Sektionen

Die Forschungsrichtungen beziehungsweise die Max-Planck-Institute und ihre Wissenschaftler werden bei der Max-Planck-Gesellschaft drei Sektionen zugeordnet. Laut Satzung sind es Sektionen des Wissenschaftlichen Rates.[26]

  • Die Biologisch-Medizinische Sektion besteht aus 27 Max-Planck-Instituten und sieben Forschungseinrichtungen, die die Lebenswissenschaften in „ihrer gesamten Breite“ widerspiegeln. Trotz dieser Vielfalt besteht als „übergeordneter Forschungsschwerpunkt“ die Neurobiologie, an der zwölf Institute beteiligt sind.[33]
  • Die Chemisch-Physikalisch-Technische Sektion umfasst 32 Max-Planck-Institute. Die Grundlagenforschung widmet sich unter anderem den Strukturen der Materie, von Elementarteilchen bis zu Sternen, Galaxien und dem Universum. Außerdem werden zahlreiche technische Fragen bearbeitet, beispielsweise zu Metallen oder Polymeren (Kunststoffe, Fasern, Lacke, Klebstoffe u. a.). Auch die Klimaforschung gehört zu dieser Sektion.[34]
  • Die Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftliche Sektion umfasst 22 Max-Planck-Institute. Dazu zählen neun juristische Institute, von denen vier Rechtsfragen im Zusammenhang mit Themen der Wirtschaft bearbeiten.[35]

Interne Regeln und Verfahren

Die Max-Planck-Gesellschaft verfügt über interne Regeln und Verfahren, die zum Teil im Internet veröffentlicht worden sind.[36] Ausgewählte Verfahren und Regelungen sind:

  • Die Satzung.[37] Sie regelt grundlegende Strukturen der Max-Planck-Gesellschaft und der Max-Planck-Institute; auch alle Institute sollen nach § 28 Absatz 2 über eine Satzung verfügen. Nach § 1 Absatz 2 der Satzung betreiben die „Institute der Gesellschaft“ die „wissenschaftliche Forschung frei und unabhängig.“
  • Die Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis[40] wurden Ende 2000 verabschiedet und zuletzt 2009 geändert. Damit in Zusammenhang steht die Verfahrensordnung bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten[41] und die Richtlinien des Wissenschaftlichen Rates für die Einsetzung von Ombudspersonen in den Max-Planck-Instituten und den Sektionen.[42]

Weitere Regelungen existieren für das Fachbeiratswesen und die Kuratorien der Max-Planck-Institute.

Einrichtungen

Forschungseinrichtungen

Max-Planck-Gesellschaft betreibt 86 wissenschaftlich eigenständige Forschungseinrichtungen, die sich in Max-Planck-Institute, Forschungsstellen und Arbeitsgruppen gliedern (Stand: Januar 2022).[17] Diese Einrichtungen sind rechtlich nicht selbständig. Ausnahmen sind die Stiftung Max-Planck-Institut für Kohlenforschung und das Max-Planck-Institut für Eisenforschung als eigenständige juristische Personen.

Im Zentrum der Max-Planck-Institute stehen weltweit führende Forscher, die ihre Themen selbst bestimmen, optimale Arbeitsbedingungen erhalten und ihre Mitarbeiter aussuchen können. Dieses sogenannte Harnack-Prinzip gilt als Merkmal der Max-Planck-Gesellschaft und als wesentlicher Faktor ihrer Erfolge.[23]

Gebäude der Generalverwaltung

Generalverwaltung

Die Generalverwaltung in München führt die laufenden Geschäfte der Gesellschaft und unterstützt die Organe der Gesellschaft sowie insbesondere die Institute bei der Wahrnehmung ihrer Verwaltungsaufgaben. Sie wird von einem oder mehreren Generalsekretären geleitet. Die Generalverwaltung zählt zu den zentralen Einrichtungen der Gesellschaft.[43]

Weitere zentrale Einrichtungen

  • Das Archiv der Max-Planck-Gesellschaft (Name bis 2006: Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft) ist ein 1975 gegründetes Archiv in Berlin-Dahlem. Es sammelt und erschließt die Akten der Max-Planck-Gesellschaft und ihrer Vorgängereinrichtung, der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.[44]
  • Das Berliner Büro der Max-Planck-Gesellschaft, das sich im WissenschaftsForum Berlin befindet, koordiniert die Kontakte der MPG mit Politik und anderen Wissenschaftsorganisationen und ist Teil der Generalverwaltung.
  • Die Max Planck Digital Library unterstützt Wissenschaftler aller Max-Planck-Institute mit einem breiten Portfolio an Services in den Feldern Informationsversorgung, Publikationsdienstleistungen und Forschungsdatenmanagement. Aufgabe der MPDL ist es, Forschern der MPG einen optimalen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu ermöglichen, eine nachhaltige Infrastruktur für das wissenschaftliche Informationsmanagement bereitzustellen und die MPG in ihrer Open-Access-Politik zu unterstützen. Die MDPL gehört zu den größten Beziehern von wissenschaftlicher Information in Europa. Sie organisiert den Zugang zu verschiedensten wissenschaftlichen Zeitschriften, E-Books, Fachdatenbanken und umfangreichen Open-Access-Publikationsdienstleistungen. Gemeinsam mit den Bibliotheken an den Max-Planck-Instituten stellt sie die Versorgung mit wissenschaftlichen Informationen und Publikationsmöglichkeiten sicher.[45][46]
  • Die Max Planck Computing & Data Facility (MPCDF) in Garching bei München betreibt zwei State-of-the-Art-Supercomputer und mehrere Servercluster und stellt damit Infrastruktur und Expertise für wissenschaftliche Berechnungen und (Daten-)Dienste für andere Max-Planck-Einrichtungen zentral zur Verfügung. Die Einrichtung ging 2015 aus dem Institut für Plasmaphysik (IPP) hervor und firmierte zuvor als Rechenzentrum Garching (RZG).[47]
  • Das Halbleiterlabor (HLL) der Max-Planck-Gesellschaft in München ist auf die Entwicklung, Herstellung und Bereitstellung von kommerziell nicht erhältlichen, neuartigen Halbleiter-Strahlungsdetektoren für Experimente spezialisiert.[48] Seit 2013 ist es eine zentrale Einrichtung der der Max-Planck-Gesellschaft.[49]
  • Die Informationsvermittlungsstellen der MPG (IVS-BM und IVS-CPT) sind verantwortlich für die wissenschaftliche Informationsvermittlung für Mitarbeiter und Gäste der MPG.
  • Die Tagungsstätten der Max-Planck-Gesellschaft: das Harnack-Haus in Berlin-Dahlem, Schloss Ringberg am Tegernsee, das Max-Planck-Haus in Heidelberg[50] und das Max-Planck-Haus in Tübingen.[51]

Finanzierung

2019 betrug der Gesamthaushalt der Max-Planck-Gesellschaft 2,498 Milliarden Euro.[52]

Zuwendungen von Bund und Ländern

Die Max-Planck-Gesellschaft wird zum größten Teil (2006: ca. 82 %) institutionell durch Zuwendungen von Bund und Ländern auf der Basis der Ausführungsvereinbarung MPG gefördert. Hierbei sind die aus der mit öffentlichen Mitteln finanzierten Tätigkeit erzielten Einnahmen (aus Gutachten, Geräteverkäufen, Lizenzverwertung – siehe Max-Planck-Innovation GmbH), zuwendungsmindernd im Gesamthaushalt der MPG zu veranschlagen.

Die MPG e. V. sowie die beiden rechtlich selbständigen Max-Planck-Institute bilden eine sogenannte Antragsgemeinschaft und der Gesamthaushalt besteht aus drei rechtlich getrennten Teilhaushalten, für die jeweils eigene Bewirtschaftungsgrundsätze gelten. Über diese institutionelle Förderung der Antragsgemeinschaft hinaus können der Bund und die mitfinanzierenden Länder sogenannte Sonderfinanzierungen bewilligen, die jedoch wegen möglicher Folgelasten der Zustimmung des Bundes und der übrigen Länder bedürfen. Bund und Länder teilen sich diese Zuschüsse seit 1965 zu gleichen Teilen. Die Höhe der Zuschüsse wird durch die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung,[53] seit 2008 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz aufgrund des von der MPG vorzulegenden Gesamthaushaltsplanes festgelegt. Dieser entspricht rechtlich einem Antrag auf institutionelle Förderung (vgl. hierzu §§ 23, 44 BHO).

Weitere Einnahmen

Weitere Einnahmen sind Zuwendungen zur Umsetzung von sogenannten Drittmittelprojekten, die vom Bund, von Ländern und der Europäischen Union auf der Basis standardisierter Bewilligungsbedingungen sowie im Rahmen der sogenannten steuerbegünstigten Auftragsforschung auch durch Zuwendungen der Industrie finanziert werden. Das sogenannte Private Vereinsvermögen der MPG e. V. wird im Rahmen des Gesamthaushalts haushaltstechnisch wie ein Betrieb nach § 26 BHO abgebildet, ohne ein solcher zu sein. Die eingehenden Spenden, Nachlässe, Erbschaften, die rechtlich unselbständigen Stiftungen sowie die Tagungsstätten der MPG e. V. Schloss Ringberg und das Harnack-Haus werden innerhalb des Vereinsvermögens bewirtschaftet.

Eine Ausnahme ist das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, das seit seiner Gründung nur durch den Freistaat Bayern, den Bund und aus Euratom-Mitteln finanziert wird. Es war bis 1970 eine GmbH, bevor es vermögenslos gestellt und in die MPG überführt wurde.

Planungssicherheit durch kontinuierliche Etatsteigerungen ist mit dem Pakt für Forschung und Innovation gegeben.

Seit dem Jahr 2006 existiert die Max-Planck-Förderstiftung, die ihre eingeworbenen Mittel ausschließlich für Forschungsvorhaben der Max-Planck-Gesellschaft verwendet.

Strategischer Innovationsfonds: Mehrere Programme der Max-Planck-Gesellschaft werden aus dem „Strategischen Innovationsfonds“ finanziert, der im Jahr 2002 aufgrund der Empfehlungen der „Internationalen Kommission zur Systemevaluation der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft“ eingerichtet wurde.[54] Geförderte Programme betreffen etwa die Gleichstellung von Frauen im „Minerva-Programm“, die Nachwuchsförderung durch „Themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppen“, das „Max-Planck-Fellow“-Programm zur Zusammenarbeit mit den Universitäten und die internationale Zusammenarbeit in „Max Planck Centern“. Das Volumen des Strategischen Innovationsfonds beläuft sich auf 90,9 Millionen Euro im Jahr 2011.[55]

Rechnungsprüfung

Wegen der fast vollständigen Finanzierung aus öffentlichen Mitteln wird die Max-Planck-Gesellschaft e. V. durch die für die rechtlich unselbständigen Max-Planck-Institute aufgrund ihres Sitzlandes zuständigen Landesrechnungshöfe und die Generalverwaltung, die sogenannt zentral veranschlagten Mittel und das Private Vermögen durch den Bayer. Obersten Rechnungshof und den Bundesrechnungshof aufgrund der §§ 91 BHO, BayHO geprüft. Die staatlichen Rechnungshöfe sind bei ihrer Prüfungstätigkeit als Hilfsorgane der Parlamente tätig und kontrollieren durch ihre Tätigkeit eigentlich die Exekutive, d. h. die Wissenschaftsministerien, welche die staatlichen Gelder an die MPG e. V. bewilligen. Die Rechnungshöfe der BRD haben zur Vermeidung von Doppelprüfungen eine Prüfungsvereinbarung für die MPG e. V. geschlossen.

Kooperationen

Internationale Zusammenarbeit

Die Max-Planck-Gesellschaft und die einzelnen Max-Planck-Institute verfügen über verschiedene Ebenen der internationalen Zusammenarbeit:[56] Zum einen existieren seit längerer Zeit Max-Planck-Institute außerhalb von Deutschland: das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen und zwei kunstgeschichtliche Institute, die Bibliotheca Hertziana und das Kunsthistorische Institut in Florenz (KHI). Während die Bibliotheca Hertziana schon seit 1913 ein Institut der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft war, ist das KHI Florenz seit dem Jahr 2002 Teil der Max-Planck-Gesellschaft. Neugründungen sind das Max Planck Florida Institute for Neuroscience[57] (2008) in den USA und das Max-Planck-Institut für internationales Verfahrensrecht in Luxemburg (2012).[58] Weiterhin existieren sogenannte Max Planck Center in Indien, Südkorea, Japan, USA, Israel, der Schweiz und Dänemark.

Partner-Institute existieren in Shanghai und Buenos Aires: Das „CAS-MPG Partner Institute for Computational Biology“ in Shanghai wurde 2005 gegründet,[59] das „Biomedicine Research Institute of Buenos Aires – CONICET-Partner Institute of the Max Planck Society“ (IBioBA-MPSP) existiert seit 2011.[60][61]

Die einzelnen Max-Planck-Institute verfügen außerdem über zahlreiche internationale Kooperationen auf ihren jeweiligen Forschungsgebieten.

Seit 1974 arbeitet die Max-Planck-Gesellschaft auch mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften zusammen. Beginn der Zusammenarbeit war ein Besuch des damaligen Präsidenten Reimar Lüst in China. Seitdem existiert ein Wissenschaftler-Austausch, über den bisher rund 2000 chinesische Wissenschaftler an Max-Planck-Instituten geforscht haben und etwa ebenso viele deutsche Wissenschaftler in China waren.[62][63]

Für ihre internationale Zusammenarbeit wurde die Max-Planck-Gesellschaft 2013 mit dem Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet.[64]

Die Max-Planck-Gesellschaft arbeitet bei einzelnen Projekten auch mit dem US-Militär zusammen. 2009 erhielt sie vom Department of Defence rund 18.000 US-Dollar für „Offices of Lawyers“. Die Defense Advanced Research Projects Agency fördert seit 2012 das Projekt „Advanced X-Ray Integrated Sources“ mit 100.000 US-Dollar und seit 2013 die Materialforschung an Nanosensoren mit 283.000 US-Dollar.[65][66]

Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung

Die 1970 gegründete Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft.

Max-Planck-Forschungsgruppen an Universitäten

Die „Max-Planck-Forschungsgruppen“ an Universitäten sind befristete, transdisziplinäre Arbeitsgruppen, die der stärkeren Vernetzung der Max-Planck-Institute mit den Universitäten dienen sollen. Es handelt es sich nicht um Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft e. V., sondern um Forschungseinheiten der Universitäten. Die Leiter und das Personal werden von den Universitäten angestellt. Die Finanzierung erfolgt auf Basis von in der Regel paritätischen Zuschüssen aus dem Haushalt der MPG e. V und der Universität. Die Berufungsverfahren sowie die Evaluierung erfolgen auf der Basis der vereinbarten Regelungen (gemeinsame Berufungen, Evaluierung nach den Fachbeiratsregelungen der MPG e. V.).

Max Planck Schools

Im September 2017 wurde das neue Programm der Max Planck Schools (vollständiger Name: Max Planck Schools – a joint initiative between German Universities and German Research Organizations[68]) bekanntgegeben. Die Max Planck Schools sind Doktorandenschulen, die die „deutschlandweit verteilte Exzellenz“ bündeln und eine „Graduiertenausbildung mit internationaler Strahlkraft“ in Deutschland ermöglichen sollen.[69][70] 2018 sollen drei Max Planck Schools mit einer fünfjährigen Pilotphase starten, die eigentliche Ausbildung startet 2019. Die drei Schools sind: Max Planck School of Cognition, Max Planck School Matter to Life und die Max Planck School of Photonics. An den Schools sind jeweils zahlreiche Wissenschaftler aus Universitäten, Max-Planck-Instituten und anderen außeruniversitären Einrichtungen beteiligt.

Munich Quantum Valley

Der Verein „Munich Quantum Valley“ wurde am 27. Januar 2022 mit dem Ziel gegründet, wettbewerbsfähige Quantencomputer in Bayern zu entwickeln und zu betreiben. Gründungsmitglieder sind die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Bayerische Akademie der Wissenschaften sowie drei Universitäten: die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Technische Universität München.[71]

Die Max-Planck-Gesellschaft ist mit drei Einrichtungen beteiligt: dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik und dem eigenen Halbleiterlabor.[72]

Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Die Max-Planck-Gesellschaft ist durch ihren jeweiligen Präsidenten in der sogenannten Allianz der Wissenschaftsorganisationen vertreten, in der die Spitzen der deutschen Forschungsorganisationen sich regelmäßig beraten und austauschen.

Tochtergesellschaften

Max-Planck-Innovation GmbH

Für die Patentierung und Verwertung der Forschungsergebnisse wurde von der Max-Planck-Gesellschaft e. V. 1970 eine Verwertungsgesellschaft gegründet, die 2008 in Max-Planck-Innovation GmbH umbenannt wurde. Diese ist eine kommerzielle GmbH und 100%ige Tochter der MPG e. V. und verwertet die Erfindungen aus dem Bereich der Max-Planck-Institute auf Kommissionsbasis (in eigenem Namen, aber auf Rechnung der MPG e. V.). Sie erhält ihre Verwertungsaufwendungen einschließlich eines steuerlich angemessenen Gewinns von der MPG e. V. auf Basis eines Kommissionsvertrages von 1980, geändert 2002, ersetzt. Daneben hat die MPG e. V. der Max-Planck-Innovation GmbH seit 1995 wegen der Synergieeffekte auch die Patentverwaltung übertragen, die bis dahin in einem Patentreferat der Generalverwaltung angesiedelt war. Hierfür erhält die Max-Planck-Innovation ebenfalls ein Entgelt in Form des Aufwendungsersatzes.[73] Pro Jahr werden durchschnittlich 130 Erfindungen bewertet, von denen schließlich 80 bis 100 zu einer Patentanmeldung führen.

Minerva Stiftung

Die Minerva Stiftung fördert den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Israel.[74] Von 2008 bis 2019 vergab sie den Arches Award („Award for Research Cooperation and High Excellence in Science“) an herausragende Forscher und exzellente Projekte in deutsch-israelischer Kooperation.[75][76]

Max-Planck-Stiftung für Internationalen Frieden und Rechtsstaatlichkeit

Anfang 2013 wurde mit der Max-Planck-Stiftung für Internationalen Frieden und Rechtsstaatlichkeit die dritte Tochtergesellschaft gegründet. Die Stiftung führt juristische Beratung und Fortbildungen in Konfliktgebieten und Transformationsstaaten durch.

Publikationen

MaxPlanckForschung

Die Max-Planck-Gesellschaft gibt seit dem Jahr 1999 ein vierteljährlich erscheinendes, kostenloses Forschungsmagazin mit dem Titel MaxPlanckForschung heraus. Die Auflage liegt bei 85.000 Exemplaren (Stand: Mitte 2013). Die englische Ausgabe Max-Planck-Research besitzt eine Auflage von 10.000 Exemplaren. Vorgänger der MaxPlanckForschung waren die Zeitschriften MPG-Spiegel (1973,2 bis 1998)[77] und MPG-Monatsspiegel (1972 bis 1973,1).[78]

Die „Max-Reihe“

Mit den vierseitigen Informationsbroschüren Biomax, Geomax und Techmax erscheint seit über 15 Jahren[79] die „Max-Reihe“, die Unterrichtsmaterialien für naturwissenschaftliche Fächer im Schulunterricht der Oberstufe bereitstellt und „aktuelle Forschungsergebnisse in den Unterricht“ einbringen soll.[80] Die „Max-Reihe“ hat eine Auflage von etwa 100.000 Exemplaren.[81] Die Broschüren sind – ergänzt um zusätzliches Text- und Bildmaterial – über die Seite „max-wissen“ online zugänglich.[82]

eLife

Ferner finanziert die Max-Planck-Gesellschaft die Open-Access-Zeitschrift eLife, deren Webseiten seit Ende 2012 freigeschaltet sind. Weitere Geldgeber von eLife sind der britische Wellcome Trust und das US-amerikanische Howard Hughes Medical Institute.[83]

Publikationen der Kommission „Forschungsperspektiven“

Seit dem Jahr 2000 hat die Max-Planck-Gesellschaft alle fünf Jahre eine Dokumentation zu den Forschungsperspektiven einzelner ausgewählter Wissenschaftsgebiete veröffentlicht, um zu zeigen, welche Forschungsgebiete die MPG als besonders zukunftsträchtig einschätzt. Nach den „Forschungsperspektiven 2000+“[84] – einem 260 Seiten umfassendes Buch – erschienen im April 2005 die „Forschungsperspektiven 2005+“ mit einem Umfang von 130 Seiten.[85] Die Dokumentation der „Forschungsperspektiven 2010+“ wurde von vornherein als Broschüre mit 36 Themenfeldern und parallel als Plattform im Internet veröffentlicht.[86] Im Internet sind neben den kurzen Texten auch längere Fachtexte zugänglich, die einzelne Themen detaillierter erläutern. Im Jahr 2011 wurde von der Max-Planck-Gesellschaft eine eigene „Präsidentenkommission“ zu den Forschungsperspektiven der Gesellschaft eingesetzt.[87][88]

Von der Max-Planck-Gesellschaft vergebene Auszeichnungen

Forschungspreis

Von 1990 bis 2016 wurde der Max-Planck-Forschungspreis vergeben. Der Preis war seit 2004 mit 750.000 Euro dotiert und wurde seitdem an zwei Forscher vergeben, von denen einer in Deutschland und einer im Ausland tätig war. Danach wurde der Preis umbenannt und die Vergabe geändert.

Seit 2018 wird der Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis an einen einzelnen Preisträger vergeben. Der Preisträger ist stets eine Person aus dem Ausland. Über die Vergabe wird gemeinsam mit der Alexander von Humboldt-Stiftung entschieden. Das Preisgeld in Höhe von 1,5 Millionen Euro wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt.

Weitere Auszeichnungen

Für besondere Verdienste um die Max-Planck-Gesellschaft verleiht die MPG die Harnack-Medaille, die schon 1924, zu Zeiten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, gestiftet wurde. Für besondere Leistungen in der neurologischen Grundlagenforschung wird seit 1990 der Zülch-Preis verliehen. Für Projekte aus der Grundlagenforschung, die erfolgreich in der Praxis angewandt werden, vergibt die Gesellschaft seit 1998 gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft einen „Stifterverbandspreis“. Darüber hinaus werden mehrere Auszeichnungen für Nachwuchsforscher vergeben, darunter die Otto-Hahn-Medaille.

Karriereförderung

Die Max-Planck-Gesellschaft unterhält diverse Programme zur Karriereförderung von Wissenschaftlern. Sie werden einer Broschüre dargestellt.[89]

Speziell für die Karriereförderung von Frauen wurde ein Mentoring-Netzwerk names „Minerva-FemmeNet“ eingerichtet. Es wurde im Mai 2001 am MPI für Biophysik in Frankfurt gegründet und 2009 institutionalisiert. Bis April 2010 schlossen sich dem Netzwerk weitere 49 Max-Planck-Institute an.[90] Das Mentoring-Programm, das heute am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte koordiniert wird, steht auch ehemaligen Institutsangehörigen offen. Im Netzwerk arbeiten rund 270 ehrenamtliche Mentorinnen mit,[91] Teilnehmerinnen können zugleich Mentorin und Mentee sein. Die Mitglieder vernetzen sich über regelmäßige Treffen („Stammtische“) in verschiedenen Regionen Deutschlands und organisieren in regelmäßigen Abständen öffentliche Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen.[92]

Kritik an der Bezahlung von Doktoranden

2004 sah sich die Max-Planck-Gesellschaft Vorwürfen ausgesetzt, ihre Promovierenden nicht angemessen zu behandeln. So wurden bis dahin ausländische Promovierende in der Regel sozialversicherungsfrei mit einem Stipendium bedacht, wohingegen die deutschen Doktoranden sozialversicherungspflichtig beschäftigt wurden.[93] Diese Diskriminierung wurde von dem italienischen Physiker und PhD-Studenten an der International Max Planck Research School (IMPRS) des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) Bonn, Andrea Raccanelli, im Jahre 2004 vor die Europäische Kommission gebracht.[94][95] Im Ergebnis kam es zu einer Änderung der „Richtlinien der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Inland) und die Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Ausland“.[96][97]

Die Vergabe von Stipendien an Doktoranden hat sich in den letzten Jahren auch bei deutschen Promovierenden erheblich ausgeweitet, was auch in den Medien diskutiert wurde.[98][99] Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warf in einer Bundestagsanhörung am 28. März 2012 die Frage auf, ob es sich bei den Stipendien nicht um einen Versuch handele, Sozialversicherungsbeiträge zu sparen. Die Gewerkschaft forderte Betroffene daher auf, ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bund einzuleiten, um sich ggf. Ansprüche in den sozialen Sicherungssystemen zu sichern.[100] Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Peter Gruss, wies die Kritik in einem Beitrag für Der Tagesspiegel am 5. April 2012 zurück.[101]

Im März 2015 kündigte die Max-Planck-Gesellschaft an, ab Juli 2015 alle Doktoranden mit einem Max-Planck-Fördervertrag auszustatten. Im Endausbau sollten damit die Mittel für die Nachwuchsförderung um 50 Millionen Euro angehoben werden, was Mehrausgaben für den Nachwuchs von 40 % entspreche.[102] Zugleich hat die Max-Planck-Gesellschaft im Jahr 2015 Leitlinien für die Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden verabschiedet und veröffentlicht.[103]

Literatur

  • Bernhard vom Brocke, Hubert Laitko (Hrsg.): Die Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft und ihre Institute. Studien zu ihrer Geschichte: Das Harnack-Prinzip. Walter de Gruyter, Berlin/ New York 1996, ISBN 3-11-015483-8.
  • Gretchen Vogel: Aufbau Ost: Max Planck’s East German Experiment. In: Science. Band 326, 6. November 2009
  • Peter Gruss, Reinhard Rürup (Hrsg.): Denkorte. Max-Planck-Gesellschaft und Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Brüche und Kontinuitäten 1911–2011. Sandstein Verlag, Dresden 2011, ISBN 978-3-942422-01-7.
  • Rudolf Vierhaus, Bernhard vom Brocke (Hrsg.): Forschung im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft. Geschichte und Struktur der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1990, ISBN 3-421-02744-7.
  • Richard E. Schneider: Ein (Wieder)Aufbau unter ungewissen Vorzeichen: Die Gründungsgeschichte der Max-Planck-Gesellschaft. In: Deutschland-Archiv. 8/2011, 15. August 2011 (online)
  • Max-Planck-Gesellschaft (Hrsg.): Forschung an den Grenzen des Wissens: 50 Jahre Max-Planck-Gesellschaft 1948–1998. Dokumentation des wissenschaftlichen Festkolloquiums und der Festveranstaltung zum 50jährigen Gründungsjubiläum am 26. Februar 1998 in Göttingen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998, ISBN 3-525-86127-3 (enthält Artikel über die Entwicklung einzelner Forschungsbereiche in der Max-Planck-Gesellschaft)
  • Eckart Henning, Marion Kazemi: Chronik der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften: 1911–2011: Daten und Quellen. (Gesamtitel: 100 Jahre Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Teil 1), Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13623-0.
  • Alison Abbott: German science starts facing up to its historical amnesia. In: Nature. Band 403 (2000), S. 474 f. (Artikel über die Kommission zur Aufklärung der Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus)
  • Eckart Henning, Marion Kazemi: Handbuch zur Institutsgeschichte der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften 1911–2011 – Daten und Quellen. Berlin 2016, 2 Teilbände, Teilband 1: Institute und Forschungsstellen A–L (online), Teilband 2: Institute und Forschungsstellen M–Z (online)(Gesamtitel: 100 Jahre Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Teil 2)[104]

Weblinks

Commons: Max Planck Institutes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

  1. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.: Prof. Dr. Martin Stratmann. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  2. Zahlen & Fakten. Abgerufen am 29. Mai 2022.
  3. Satzung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., Fassung vom 18. Oktober 2021 (PDF; 412 kB), § 1.
  4. World University Rankings 06. Who’s up? Who’s down? (Memento vom 22. Juni 2007 im Internet Archive). Times Higher Education Supplement, 22. Juni 2007 (archiviert, Webseite im Juni 2007 eingestellt) (auch als PDF verfügbar).
  5. Unsere Geschichte. Geschichte der MPG, abgerufen am 26. Dezember 2020.
  6. Broschüre Aufbau Ost der Max-Planck-Gesellschaft.
  7. Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“. Abgerufen am 26. Dezember 2020.
  8. Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“. Abgerufen am 26. Dezember 2020.
  9. Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus
  10. Buchreihe „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  11. Siehe auch Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus, Seite auf mpg.de, abgerufen am 3. Juni 2022.
  12. Die Max-Planck-Gesellschaft erforscht ihre eigene Geschichte. Das Forschungsprogramm ist auf sieben Jahre ausgelegt. Meldung der MPG zum Beginn des Programms vom 6. Februar 2015, abgerufen am 26. Dezember 2020.
  13. Homepage des Forschungsprogramms. Abgerufen am 26. Dezember 2020.
  14. Dr. Florian Schmaltz. Projektleiter der Kommission. Abgerufen am 26. Dezember 2020.
  15. Research Program History of the Max Planck Society. Report 2014–2017 (PDF; 6,5 MB). Abgerufen am 26. Dezember 2020.
  16. Publikationen des Forschungsprogramms. Homepage des Forschungsprogramms, abgerufen am 26. Dezember 2020.
  17. a b Zahlen & Fakten mpg.de, abgerufen am 7. Januar 2023.
  18. Patrick Cramer wird ab Juni 2023 neuer Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. In: mpg.de. Max-Planck-Gesellschaft, 23. Juni 2022, abgerufen am 23. Juni 2022.
  19. mpg.de: Rüdiger Willems neuer Generalsekretär der Max-Planck-Gesellschaft. 22. Juni 2017, abgerufen am 26. Dezember 2020.
  20. mpg.de: Schwanitz zur Generalsekretärin bestellt. 22. November 2021, abgerufen am 23. März 2022.
  21. Nobelpreise, Webseite der Max-Planck-Gesellschaft
  22. Eckart Henning, Marion Kazemi: Chronik der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften: 1911–2011: Daten und Quellen: Auszeichnungen für Wissenschaftler der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft: Nobelpreise (Gesamtitel: 100 Jahre Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Teil 1), Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13623-0, S. 1034.
  23. a b Ein Porträt der Max-Planck-Gesellschaft mpg.de
  24. „Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen“. Auf dem Weg zu einer Geschichte der Kaiser-Wilhelm/Max-Planck-Gesellschaft. 2015.
  25. Lorenz Beck (Hrsg.): Max Planck und die Max-Planck-Gesellschaft: Zum 150. Geburtstag am 23. April 2008 aus den Quellen zusammengestellt vom Archiv der Max-Planck-Gesellschaft. Berlin 2008, ISBN 978-3-927579-24-8, S. 295–296. Das Zitat stammt aus dem Vortrag „Das Wesen des Lichts“ von Max Planck, der auf der Hauptversammlung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft am 28. Oktober 1919 gehalten wurde. Im Langzitat hervorgehoben.
  26. a b Organisationsstruktur der Max-Planck-Gesellschaft mpg.de, siehe Organigramm.
  27. mpg.de: Organigramm der MPG, weiter zum Feld „Fachbeiräte“, abgerufen am 2. März 2019.
  28. mpg.de: Regelungen für das Fachbeiratswesen (PDF; 275 kB; 29 Seiten), abgerufen am 2. März 2019.
  29. mpg.de: Regelungen für Kuratorien in der Max-Planck-Gesellschaft, beschlossen am 8. März 2002 (PDF; 99,1 kB; 2 Seiten), abgerufen am 2. März 2019.
  30. Siehe Kuratoriumsverzeichnis auf www.mpg.de, PDF, abgerufen am 20. Dezember 2019.
  31. Fördernde Mitglieder mpg.de
  32. Vereinsorgane & Gremien mpg.de
  33. Die Biologisch-Medizinische Sektion mpg.de
  34. Organisationsstruktur der Max-Planck-Gesellschaft mpg.de, Text erscheint bei Klick auf CPT-Sektion.
  35. Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftliche Sektion mpg.de
  36. m Verfahren der Max-Planck-Gesellschaft mpg.de
  37. Satzung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., Fassung vom 18. Oktober 2021 (PDF; 412 kB).
  38. Grundlagenwissenschaft in geordneter Verantwortung: zur Governance der Max-Planck-Gesellschaft (PDF; 1,3 MB; 107 Seiten).
  39. Wolfgang Schön mpg.de
  40. mpg.de: Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, beschlossen im November 2000, geändert im März 2009 (PDF; 97,2 kB; 9 Seiten), abgerufen am 2. März 2019.
  41. mpg.de: Verfahrensordnung bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten, beschlossen vom Senat der MPG November 1997, geändert November 2000 (PDF; 84,3 kB; 9 Seiten), abgerufen am 2. März 2019.
  42. mpg.de: Richtlinien des Wissenschaftlichen Rates für die Einsetzung von Ombudspersonen in den Max-Planck-Instituten und in den Sektionen, beschlossen Februar 2001, geändert Februar 2006 (PDF; 51,9 kB; 5 Seiten), abgerufen am 2. März 2019.
  43. Zentrale Einrichtungen mpg.de
  44. Startseite. Abgerufen am 28. April 2020.
  45. Max Planck Digital Library (MPDL). Abgerufen am 21. April 2020.
  46. MPDL – Home – MPDL. Abgerufen am 28. April 2020.
  47. Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF) — Max Planck Computing & Data Facility. Abgerufen am 17. März 2019.
  48. MPG HLL Profil hll.mpg.de
  49. Geschichte des HLL hll.mpg.de
  50. Max-Planck-Haus in Heidelberg mpg.de
  51. Max-Planck-Haus in Tübingen mpg.de
  52. Max-Planck-Gesellschaft: Jahresbericht 2019 (PDF)
  53. Jahresbericht 2004. Max-Planck-Gesellschaft, München 19. Juli 2005, S. 3 (online (Memento vom 17. April 2007 im Internet Archive) [PDF; 83 kB; abgerufen am 22. März 2007]).
  54. Forschungsförderung in Deutschland: Bericht der internationalen Kommission zur Systemevaluation der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft 1999
  55. Bericht über die Ausgaben im Fonds im Jahresbericht der Max-Planck-Gesellschaft 2011, S. 137.
  56. mpg.de: Zahlen und Fakten: Internationale Kooperationen, abgerufen am 26. Februar 2019.
  57. Max Planck Florida Institute for Neuroscience
  58. Max-Planck-Institute im Ausland
  59. CAS-MPG Partner Institute for Computational Biology, abgerufen am 4. Februar 2016.
  60. CONICET-MPG Partnerinstitut Buenos Aires
  61. Max Planck Center und Partnerinstitute
  62. Kooperation mit China
  63. Dietmar Nickel: 10 Jahre wissenschaftliche Zusammenarbeit der Max-Planck-Gesellschaft mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. In: Naturwissenschaften. Band 72, 1985, S. 218–221 (Der Artikel führt diverse gemeinsame Projekte und Veranstaltungen an)
  64. La Sociedad Max Planck para el Avance de la Ciencia, Premio Príncipe de Asturias de Cooperación Internacional, abgerufen am 12. Juni 2013.
  65. Deutscher Bundestag und Bundesrat, 18. Wahlperiode, 2014: Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge (DIP): Vorhaben außeruniversitärer Einrichtungen in Kooperation mit dem US-Department of Defence
  66. Deutscher Bundestag und Bundesrat, 18. Wahlperiode, Drucksache 18/268 v. 10. Januar 2014: Schulz, Swen (Spandau) (SPD): Vorhaben außeruniversitärer Einrichtungen in Kooperation mit dem US-Department of Defence, Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel v. 9. Januar 2014, S. 53–55. (PDF; 1,7 MB)
  67. uni-wuerzburg.de, 26. November 2012: Das Immunsystem im Visier, abgerufen am 26. Februar 2019.
  68. Siehe Homepage der Max Planck Schools.
  69. Seite über die Max Planck Schools, abgerufen am 13. Juni 2018.
  70. Exzellenz neu bündeln – Start für erste Max Planck Schools – Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft, 4. September 2017, abgerufen am 13. Juni 2018.
  71. Der Verein munich-quantum-valley.de
  72. Forschungsinstitute munich-quantum-valley.de
  73. Max-Planck-Innovation GmbH
  74. Minerva Stiftung GmbH
  75. Arches Award minerva.mpg.de
  76. Beispiel: ARCHES-Preis für MDC-Forscher: Hochauflösende Landkarte von Genmodifikationen Pressemitteilung des Max Delbrück Center for Molecular Medicine (MDC), 14. Juni 2016.
  77. Zeitschrift „MPG-Spiegel“ im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  78. Zeitschrift „MPG-Monatsspiegel“ im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  79. Pakt für Forschung und Innovation: Die Initiativen der Max-Planck-Gesellschaft: Bericht zur Umsetzung im Jahr 2013, S. 78. (PDF)
  80. Das Schüler-Lehrer-Portal – www.max-wissen.de
  81. Mehr Wissen im Netz: Max-Planck-Gesellschaft schaltet spezielles Internetportal für Schüler und Lehrer frei
  82. Website „max-wissen“ der Max-Planck-Gesellschaft
  83. Open-Access-Zeitschrift eLife
  84. „Forschungsperspektiven 2000+“ – das Buch (Memento vom 21. November 2014 im Internet Archive) (PDF-Download verfügbar)
  85. Die Wissenschaft von morgen: Die Max-Planck-Gesellschaft veröffentlicht die „Forschungsperspektiven 2005“
  86. Forschungsfragen sind Zukunftsfragen: Die Max-Planck-Gesellschaft hat ihre Forschungsperspektiven für die kommenden Jahre definiert („Forschungsperspektiven 2010+“)
  87. „Pakt für Forschung und Innovation“: MPG: Forschungsstrategien entwickeln
  88. Forschungsperspektiven der Max-Planck-Gesellschaft im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  89. Broschüre Wissenschaftskarriere bei Max-Planck – Wegweiser chancengerechte Karriereförderung, März 2018 (PDF).
  90. Eckart Henning, Marion Kazemi: Chronik der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften: 1911–2011: Daten und Quellen (Gesamtitel: 100 Jahre Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Teil 1), Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13623-0, S. 766.
  91. Starthilfe und Vernetzung im Zweierteam: Das Minerva-FemmeNet unterstützt Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg
  92. Mentoring – Karriereförderung für Frauen
  93. Andrea Raccanelli: Discrimination at the Max-Planck Gesellschaft: Evidences
  94. Andrea Raccanelli: Discrimination at the Max-Planck Gesellschaft: EU case
  95. Andrea Raccanelli: Discrimination at the Max-Planck Gesellschaft: Petition to the Parliament (PDF)
  96. Andrea Raccanelli: Discrimination at the Max-Planck Gesellschaft: BLK regulation: a lie or an excuse?
  97. EUROPEAN COMMISSION, Employment, Social Affairs and Equal Opportunities DG: (Discrimination at the Max-Planck Gesellschaft) Letter of the EU Commission to Andrea Raccanelli (PDF; 1,4 MB; 1 Seite), abgerufen am 27. Februar 2019.
  98. Britta Mersch: Wut der Doktoranden: Schafft die Stipendien ab! In: Spiegel Online. 28. März 2012.
  99. Anna Lehmann: Doktoranden der Forschung klagen: Aufruhr im Eliteclub. In: taz.de, 27. April 2012.
  100. Andreas Keller: Statusfeststellungsverfahren: Stipendiatinnen und Stipendiaten können Sozialversicherungspflicht prüfen lassen. (Memento vom 31. August 2018 im Internet Archive) Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, 11. Mai 2012.
  101. Peter Gruss: Position: Lehrjahre im Labor. In: Der Tagesspiegel. 5. April 2012.
  102. Siehe 50 Millionen Euro für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Max-Planck-Gesellschaft verbessert die Ausbildungs- und Karrierebedingungen ihrer Doktoranden und Postdocs. Meldung vom 26. März 2015, abgerufen am 10. Juni 2016.
  103. mpg.de, Jahr 2015: Leitlinien für die Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden in der Max-Planck-Gesellschaft (PDF; 126 kB; 5 Seiten), abgerufen am 27. Februar 2019.
  104. Siehe Seite des Archivs der MPG mit einer Übersicht über die Publikationen des Archivs.

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50 Jahre Max-Planck-Gesellschaft: Gründerversammlung der Max-Planck-Gesellschaft; stehend: Adolf Grimme, Otto Hahn (von links); Röntgenbild vom Mond, eine Ionengitterstruktur und eingefärbter Nerv eines Goldfisches
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Das Gebäude der Hauptverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in München.