Marta Kos Marko

Marta Kos Marko, 2014

Marta Kos Marko (* 28. Juni 1965 in Prevalje) ist eine slowenische Diplomatin und Politikerin. Seit 2024 ist sie EU-Kommissarin für Erweiterung, Östliche Nachbarschaften und den Wiederaufbau der Ukraine.

Leben

Sie erreichte einen Abschluss in Journalismus und 1988 einen Magisterabschluss in Politikwissenschaften – Amerikanische Studien an der Universität Laibach. Marta Kos Marko arbeitete von 1990 bis 1993 bei der Deutschen Welle in Köln. Im Jahr 1997 wurde sie Regierungssprecherin der slowenischen Regierung, bis sie 1999 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der slowenischen Wirtschaftskammer übernahm. 2000 wurde sie Vizepräsidentin für internationale Beziehungen der Industrie- und Handelskammer in Laibach. Ab 2003 arbeitete sie als Direktorin und Miteigentümerin der im Bereich Unternehmensberatung tätigen Firma Gustav Käser Training International.[1]

Am 27. September 2013 wurde sie slowenische Botschafterin in Deutschland mit Sitz in der Slowenischen Botschaft in Berlin. 2016 wurde sie vom Diplomatischen Magazin als Botschafterin des Jahres ausgezeichnet.[2] Im September 2017 wechselte sie als Botschafterin in die Schweiz mit Sitz in Bern. Sie amtierte bis 2020.

Im Jahr 2019 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz als Großes Verdienstkreuz verliehen.[3]

Ende Juni 2022 erklärte sie ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen im Dezember 2022.[4]

Im September 2024 wurde sie als Kandidatin für den Posten der slowenischen EU-Kommissarin in der Kommission von der Leyen II nominiert.[5] Sie trat das Amt der Kommissarin für Erweiterung, Östliche Nachbarschaften und den Wiederaufbau der Ukraine am 1. Dezember 2024 an.

Commons: Marta Kos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. "Slowenien und Bayern: natürliche Partner in Europa"@1@2Vorlage:Toter Link/www.sogde.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. vom 15. April 2015 auf www.sogde.org
  2. Alenka Sivka, Ženske so mi najbolj odpirale vrata auf revijazarja.si (slowenisch)
  3. Facebookeintrag der Slowenischen Botschaft in Bern
  4. Martin Reichert: Slowenien nach Janša: Er ist dann mal weg. In: taz. 20. Juli 2022, abgerufen am 21. Juli 2022.
  5. Nicholas Wallace: Slowenien schlägt Marta Kos als EU-Kommissarin vor. 9. September 2024, abgerufen am 10. September 2024 (deutsch).

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Flag of Europe.svg
Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
Solvita Āboltiņa tiekas ar Slovēnijas vēstnieci (cropped).jpg
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2014.gada 21.janvāris.

Saeimas priekšsēdētāja Solvita Āboltiņa tiekas ar Slovēnijas Republikas ārkārtējo un pilnvaroto vēstnieci Latvijas Republikā Martu Kos Marko.

Foto: Reinis Inkēns, Saeimas Kanceleja

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