Marktversagen
Ökonomen nutzen den Begriff Marktversagen, um eine Situation zu beschreiben, in der es glaubhaft erscheint, dass der Markt keinen idealen ökonomischen Zustand herbeiführen wird.
Dies schließt nicht aus, dass private Unternehmer unter Umständen von der Lösung eines solchen Problems profitieren können. Somit gibt es Fälle, wo Märkte solche potentiellen Herausforderungen aus sich heraus lösen.
Wahrgenommene Ineffizienzen von Märkten ziehen oft die Forderung nach Staatseingriffen nach sich. Der Staat ist jedoch nur eine alternative Form der wirtschaftlichen Organisation, deren Agenten ebenfalls interessengeleitet sind. Somit kann ein Marktversagen auch durch Fehl- oder Überregulierung oder durch direkte Staatseingriffe erfolgen (siehe Staatsversagen).[1]
Ursachen für Marktversagen
Asymmetrische Informationen
Der bekannte Aufsatz "The Market for Lemons" (Der Markt für Rostlauben) des amerikanischen Ökonomen George A. Akerlof aus dem Jahr 1970 beschrieb erstmals, dass Märkte wegen Informationsasymmetrien vollständig zusammenbrechen können. Der Autor erhielt für diese Entdeckung 2001 den Wirtschaftsnobelpreis.
Die Beobachtung – demonstriert am Markt für Gebrauchtwagen – ist, dass in einigen Märkten ausschließlich der Verkäufer die Qualität der angebotenen Ware beurteilen kann. Der Käufer hat für die Qualität der angebotenen Ware (hier ein Gebrauchtwagen) keinen anderen Anhaltspunkt als den Preis. Dies führt dazu, dass der Käufer, wenn der Verkäufer versucht, ihm mit dem Preis entgegenzukommen, erst recht in der Annahme bestätigt wird, dass das Produkt nichts taugt.
Damit wird eine normale Preisverhandlung unmöglich und dem Verkäufer wird es unmöglich gemacht, für höher wertige Autos einen angemessenen Preis zu erzielen. Die Sorge der Kunden, benachteiligt zu werden, führt zu einem Markt, in dem nur noch sehr schlechte Gebrauchtwagen verkauft werden können. Da letzteres kein wirklicher Wertbeitrag ist, kann im Extremfall ein vollständiger Marktzusammenbruch die Folge sein.[2]
Tatsächlich ist es in vielen Märkten zu beobachten, dass die eine Seite (z. B. der Verkäufer) das Produkt deutlich besser beurteilen kann als die andere Seite.[3]
Aufbau von Markenreputation als Marktlösung
Unternehmen begegnen diesen negativen Effekten von Informationsdefiziten durch Markenbildung und Garantien. So fühlt sich der Kunde beim Kauf eines Gebrauchtwagens deutlich sicherer und wird eher bereit sein, mehr für einen möglicherweise guten Gebrauchtwagen zu zahlen, wenn er bei einer bekannten Kette kauft, die einen Ruf zu verlieren hat und wo der Kunde ein mehrwöchiges Rückgaberecht erhält. Kleinere Unternehmen können von Zertifikaten einer vertrauenswürdigen Quelle profitieren, welche die Qualität garantieren. Diesem Zweck dienen auch die Kundenbewertungssysteme des Internets.[4]
Staatseingriffe als Lösung
Der Verhinderung von Desinformation anderer Marktteilnehmer dienen Teile des Wirtschaftsrechts (in Deutschland zum Beispiel die Bestimmungen über Allgemeine Geschäftsbedingungen im Bürgerlichen Gesetzbuch); zugleich sollen gesetzliche Gewährleistungsrechte den schlechter Informierten schützen. Weiterhin vergeben Staaten und private Stellen wie Verbände und Brancheneinrichtungen eine Vielzahl von Gütezeichen, die dem Kunden Qualitätseigenschaften des Produkts anzeigen sollen – vom TÜV-Zertifikat bis zu Umweltzeichen wie dem Bio-Siegel. Eine staatliche Intervention wird besonders dann gefordert, wenn der Kunde die beworbene Qualität auch nach dem Kauf nicht sicher prüfen kann (z. B. fair gehandelt).[5] Gütezeichen sind für den Zeichennehmer oft kostenpflichtig und teilweise auch verpflichtend.
Öffentliche Güter
Der US-amerikanische Mikrobiologe und Ökologe Garrett James Hardin wurde vor allem durch seine interdisziplinären Studien zur Tragik der Allmende (engl. Tragedy of the Commons) bekannt. Er erklärte wie begrenzte, gemeinschaftlich genutzte Ressourcen wie z. B. Almen oder Ozeane durch individuelle Übernutzung zum Schaden der Gemeinschaft als Ganzes erschöpft und zerstört werden. James Hardin diskutiert dies am Beispiel der Alm, einer von einer Dorfgemeinschaft gemeinsam kostenlos genutzten Weidefläche.[6] Moderne Beispiele sind die Übernutzung des Straßennetzes, mit seinen negativen Folgen wie Staus und Umweltbelastung und die Überfischung der Meere.
Ein weiteres Problem öffentlicher Gütern ist, dass sie in der Regel nicht durch private Initiative bereitgestellt werden können. Das liegt daran, dass Nichtzahler oft nicht von der Nutzung ausgeschlossen werden können. Dies führt zu dem sogenannten Trittbrettfahrerverhalten. Es ist für den Einzelnen vorteilhaft, sich das Gut von den anderen bereitstellen zu lassen, um dann in den kostenfreien Genuss des Gutes zu kommen. Auch wenn insgesamt u. U. eine hinreichend große Zahlungsbereitschaft vorhanden wäre, kommt so keine kaufwirksame Marktnachfrage zustande.
Lösungen:
Die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Elinor Ostroms wurde durch ihr 1990 erschienenes Buch „Governing the Commons“ bekannt. Dort stellt sie die Vorstellung infrage, dass gemeinschaftliche Ressourcen (Gemeingüter) aufgrund von Eigeninteressen zwangsläufig scheitern (Tragödie der Allmende). Ostrom argumentiert, dass Nutzer sich erfolgreich selbst organisieren und wirksame, lokale Institutionen für eine nachhaltige Bewirtschaftung schaffen können, die über einfache staatliche Kontrolle oder Privatisierungslösungen hinausgehen. Anhand umfangreicher Fallstudien (Wälder, Fischerei, Bewässerung) zeigt sie, wie Gemeingüter gedeihen können, wenn Gemeinschaften Regeln, Kontrollmechanismen und Sanktionen festlegen, und betont dabei institutionelle Gestaltungsprinzipien für kollektives Handeln.[7]
Letztendlich bestätigt die Studie aber, dass für die Regelung und Beschränkung der Nutzung öffentlicher Güter politische Institutionen zumindest auf kommunaler Ebene erforderlich sind und auch schon immer bestanden haben.
Weil öffentliche Güter, von deren Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann, nicht privatwirtschaftlich bereitgestellt werden können, erfolgt die Bereitstellung in der Regel durch den Staat. Zwar kann der Staat durch Rückgriff auf Steuern und ähnliche vorgeschriebene Abgaben die Finanzierung öffentlicher Güter sicherstellen, unklar bleibt aber die effiziente Bereitstellungsmenge für das öffentliche Gut. Dafür wären Informationen über die individuellen Wertschätzungen (Zahlungsbereitschaften) unerlässlich. Die zuverlässige Erhebung derartiger Informationen ist aber schwierig oder gar unmöglich (so genanntes Gibbard-Satterthwaite-Theorem), jedenfalls aber mit Informationsbeschaffungskosten verbunden, welche das Erreichen einer effizienten Allokation be- oder verhindern.
Externe Effekte

Als Grund für Marktversagen werden auch externe Effekte angeführt.[8][9] Ein externer Effekt tritt auf, wenn ein Handel zweier Marktteilnehmer (negative oder positive) Auswirkungen auf unbeteiligte Dritte hat. So schädigen die Abgase eines LKWs (negativ) nicht nur den Sender und Empfänger der Güter, und die Verschönerung eines Gebäudes kann umliegende Gebäude aufwerten (positiv). Die Interessen dieser Dritten am Marktgeschehen werden von den handelnden Parteien nicht berücksichtigt, da sie in ihre wirtschaftliche Kalkulation nicht eingehen. Somit kommt bei negativen externen Effekten ein Geschäft zustande, das für die handelnden Parteien wirtschaftlich vorteilhaft ist, für die Volkswirtschaft aber nicht optimal ist und sogar insgesamt negativ sein kann. Umgekehrt kommt bei positiven externen Effekten möglicherweise ein Geschäft nicht zustande, das für die handelnden Parteien nicht rentabel ist, gesamtvolkswirtschaftlich aber vorteilhaft wäre.[10]
Staatseingriffe als Lösung
Oft wird versucht, negative externe Effekte den Verursachern durch Steuern, Gebühren oder andere Belastungen in Rechnung zu stellen. Das nennt man Internalisierung. Auf diese Weise gehen die externen Effekte in das Wirtschaftlichkeitskalkül der handelnden Parteien ein (Verursacherprinzip).[11] Eine Steuer auf externe Effekte nennt man Pigou-Steuer. Allerdings sind die Kosten externer Effekte sehr schwer quantifizierbar. Eine Möglichkeit externe Effekte unter gewissen Voraussetzungen zu quantifizieren bietet die Coase-Verhandlung.
Viele Umweltökonomen fordern handelbare Umweltnutzungsrechte. Der Staat legt dabei die Gesamtmenge der handelbaren Zertifikate fest. Auf diese Weise entsteht ein Marktpreis z. B. für Verschmutzung, der in die Produktkalkulation internalisiert wird. Eine andere Lösung sind Verbote umweltgefährdender Stoffe oder Gebote zur Verwendung gefahrenverringernder Verfahren.
Marktreaktionen auf externe Effekte
Durch das Coase-Theorem kann gezeigt werden, dass es unter den theoretisch idealen Voraussetzungen (klare Zuordnung von Eigentums- bzw. Verfügungsrechten, vollständige Rationalität, keine Transaktionskosten) zu Verhandlungen am Markt kommt, die zu einer Internalisierung der externen Effekte durch die Marktteilnehmer führen.[12]
Transaktionskosten
Viele Markttransaktionen sind mit hohen Transaktionskosten verbunden. So kostet der Mitarbeiter nicht nur sein Gehalt, sondern dem Unternehmen entstehen auch Kosten dabei, einen geeigneten Mitarbeiter zu finden. Einige Dienstleistungen sind mit so hohen Transaktionskosten verbunden, dass sie praktisch nur als interne Dienstleistung angeboten werden. Dazu gehören z. B. die Sekretariatsdienstleistungen. Jede Firma benötigt sie, aber auch sehr kleine Firmen stellen diese Dienstleistung intern bereit und fragen sie nicht am Markt an. Schuld sind einerseits hohe Transaktionskosten aber auch Vertraulichkeitserwägungen und somit das Bedürfnis, mit einer vertrauenswürdigen und verlässlichen Person zu arbeiten. Das Durchsickern von Geschäftsgeheimnissen an dritte Parteien ist ein unerwünschter externer Effekt von Markttransaktionen. Vertrauenswürdigkeit und Verlässlichkeit sind Qualitäten, bei denen starke Informationsasymmetrien bestehen. Nur der Vertragspartner selbst kennt seine wahren Motive und Qualitäten. Nach dem amerikanische Ökonomen Oliver E. Williamson stellt die interne Bereitstellung von Dienstleistungen in einer Unternehmenshierarchie oft eine billigere Lösung dar als der Markt, insbesondere, wenn mit dem Geschäft hohe Unsicherheiten verbunden sind.[13][14]
Auch Hierarchien sind jedoch nicht perfekt und unterliegen dem sogenannten „Organisationsversagen“ (z. B. Bürokratie, Motivationsprobleme), was Williamson zur Bestimmung der optimalen Unternehmensgröße führte – eine Balance zwischen Markt- und Hierarchieversagen.[15] Im Anschluss an Coase und Williamson fordern Vertreter der neuen Institutionenökonomik, statt der etablierten Untersuchungen von Markt- und Staatsversagen eine allgemeine Theorie des Organisationsversagens zu etablieren. Ziel wäre es, die Eignung unterschiedlicher sozialer Institutionen wie u. a. auch NGOs und Familien vergleichend zu bewerten.[16]
Marktmacht (Monopole und Kartelle)
Durch Preisabsprachen bzw. monopolistische Preisbildung entstehen Wohlstandsverluste. Der monopolistische Preis, mit dem ein Monopolunternehmen seinen Gewinn maximiert, liegt über dem Preis, der die Gesamtwohlfahrt optimiert. Beim Kartell sprechen sich zwei oder mehr Anbieter ab und können so höhere Preise am Markt erzielen. Oligopolmärkte neigen zur Kartellbildung. Eine explizite Preisabsprache ist dafür oft gar nicht erforderlich.
Staatseingriffe als Lösungsmechanismen
Staatliche Eingriffe zur Verhinderung von Monopolen oder Kartellen erfolgen zumeist durch Kartellgesetze. Dabei wird vorrangig versucht, Oligopole und die Konzentration von Marktmacht erst gar nicht zuzulassen. Die Regulierung von Monopolen und Monopolpreisen ist nicht zweckmäßig, da die Kostensituation des Monopolisten im Detail unbekannt ist und eine Regulierung, die auf eine erlaubte Eigenkapitalverzinsung abzielt, dazu führt, dass der Monopolist das Interesse verliert, seine Kosten zu kontrollieren.
Kritik an der Klassifizierung ökonomischer Phänomene als Marktversagen
Aus verschiedenen Richtungen werden Zweifel daran geäußert, dass die Klassifizierung obiger Phänomene als "Marktversagen" eine adäquate und zielführende ökonomische Beschreibung ist.
Die Public-Choice-Theorie fokussiert nicht auf wahrgenommene Ineffizienzen des Marktes selbst (z. B. durch öffentliche Güter, Externalitäten), sondern betont, dass der Staat, der eingreifen soll, selbst versagen kann. Anstatt nur Marktineffizienzen zu diskutieren, analysiert Public Choice, wie individuelle Interessen die Politik beeinflussen und so zu schlechteren Ergebnissen führen können als eine reine Marktlösung, selbst wenn diese Ineffizienzen der oben beschriebenen Art aufweist.
Dies führen sie auf ein RentSeeking-Verhalten sowohl im privaten Sektor als auch in der Regierungs-Bürokratie zurück. Eigeninteressen von Politikern, Bürokraten und Lobbygruppen können zu ineffizienter Mittelverwendung (z. B. Subventionen) und zu Regulierungen führen, die Interessengruppen statt dem Allgemeinwohl dienen. Die politische Entscheidungsfindung (Abstimmung, Gesetzgebung) kann selbst ineffizient sein und zu schlechteren Ergebnissen führen als der Markt, da die Gesamtheit individueller Stimmen nicht immer das Allgemeinwohl widerspiegelt.
Aus ordoliberaler Perspektive argumentiert Manfred E. Streit, die Theorie des Marktversagens führe zu einer ökonomisch schwach begründeten und politisch-ökonomisch fragwürdigen Priorisierung von Staatsaufgaben. Gemessen am Ideal der vollkommenen Konkurrenz wäre die marktwirtschaftliche Realität immer korrekturbedürftig. Zudem werde „der zur Intervention aufgerufene Staat als wohlmeinend und allwissend konzipiert“, im krassen Gegensatz zum politisch-ökonomisch erklärbaren Staatshandeln.[17]
Die Ökologische Ökonomie stellt fest, dass es sich bei Externalitäten nicht um Marktversagen handele, sondern um die Folge normalen Marktfunktionierens, belohne der Markt doch Marktteilnehmer, die möglichst viele Kosten externalisierten.[18]
Markt oder Staat
Regierungen haben großen Einfluss auf Ressourceneinsatz und Wohlstand. Es ist offensichtlich, dass innere und äußere Sicherheit sowie ein Rechtssystem, das Bürger und ihr Eigentum schützt und die unparteiische Durchsetzung von Verträgen durchsetzt, für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von entscheidender Bedeutung sind. Weiterhin wird gemeinhin anerkannt, dass es gewisse öffentliche Güter gibt, die nur schwer vom Markt bereitgestellt werden können. Dazu gehören z. B. Landesverteidigung, Straßen und Dämme. Da sie allgemeinen Nutzen bringen und es schwierig ist, ihre Verfügbarkeit auf zahlende Kunden einzuschränken, können diese Güter in der Regel effizienter durch den Staat oder öffentliche Körperschaften bereitgestellt werden. Jedoch stellen öffentliche Güter nur einen kleinen Teil der Volkswirtschaft.[19]
Je mehr sich die Regierung ausweitet und einen je größeren Teil der Volkswirtschaft staatliche Tätigkeit einnimmt, desto mehr ist zu erwarten, dass die Regierung Bereiche verlässt, in denen eine staatliche Bereitstellung von Gütern effizient ist und sich auf Bereiche ausdehnt, die für politische Tätigkeit wenig geeignet sind und in denen der politische Prozess schlecht funktioniert. Somit ist bei einer Ausweitung der Staatsquote ab irgendeinem Punkt eine negative Wirkung auf die Volkswirtschaft zu erwarten. Dies wird durch empirische Studien bestätigt, die einen negativen Zusammenhang zwischen dem langfristigen Wachstum einer Volkswirtschaft und der Staatsquote ermitteln.[20]
Je nachdem, wie gut der Markt unterschiedliche Güter bereitstellt, unterscheidet man:[21]
| Markteffizienz | Gütertypologie | Beispiele |
|---|---|---|
| gut | private Güter | Gebrauchsgüter, Verbrauchsgüter |
| nicht optimal | meritorische Güter | Schulen, Krankenhäuser |
| Markt funktioniert nicht | öffentliche Güter, Gemeingüter | Landesverteidigung, Straßennetz |
| Verbote verhindern eine Marktbereitstellung | demeritorische Güter | Illegale Drogen, Zwangsprostitution |
Literatur
- Michael Fritsch, Thomas Wein, Hans-Jürgen Ewers: Marktversagen und Wirtschaftspolitik. Mikroökonomische Grundlagen staatlichen Handelns. 7., aktualisierte und ergänzte Auflage. Verlag Vahlen, München 2007, ISBN 978-3-8006-3462-0 (Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften).
- Bruno Molitor: Wirtschaftspolitik. Kapitel 4: Marktversagen. 7., erweiterte Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München u. a. 2006, ISBN 3-486-58134-1.
- Richard Abel Musgrave, Peggy B. Musgrave, Lore Kullmer: Die Öffentlichen Finanzen in Theorie und Praxis. Band 1. 6., aktualisierte Auflage. Mohr, Tübingen 1994, ISBN 3-8252-0449-9 (UZB 449), (Marktversagen S. 67 ff.).
- Gareth D. Myles: Public Economics. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1995, ISBN 0-521-49769-8 (zum Marktversagen: Chapter 2; zum Marktversagen: Chapters 9-11).
- Peter Ulrich: Integrative Wirtschaftsethik. Grundlagen einer lebensdienlichen Ökonomie. 2., durchgesehene Auflage. Paul Haupt, Bern u. a. 1998, ISBN 3-258-05810-5.
Weblinks
- Peter Dietsch: Does market failure justify redistribution? In: Ethics and Economics. 6 (1), 2008.
- Thomas Straubhaar:Marktversagen – Der große Irrtum ( vom 11. Oktober 2011 im Internet Archive). In: Financial Times Deutschland 9. Oktober 2011.
Einzelnachweise
- ↑ Gwartney, Stroup, Sobel, Macpherson: Economics - Private and Public Choice. 2020, S. 108: „Abschnitt: "Market and Government Failure"“
- ↑ George A. Akerlof: The Market for Lemons. Abgerufen am 9. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Werner Lachmann: Volkswirtschaftslehre. Band 2: Anwendungen. Ausgabe 2, Springer, 2003, S. 311.
- ↑ Christoph Burmann, Tilo Halaszovich, Michael Schade, Frank Hemmann: Identitätsbasierte Markenführung. S. 3, abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ Marktversagen aufgrund von Informationsasymmetrie. Verbraucherzentrale Baden-Würtemberg, abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ Garrett Hardin: The Tragedy of the Commons. Abgerufen am 9. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ ELINOR OSTROM: Governing the Commons. Abgerufen am 9. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ N. Gregory Mankiw: Microeconomics. Elsevier, 1998, S. 10.
- ↑ Paul Anthony Samuelson, William D. Nordhaus: Volkswirtschaftslehre das internationale Standardwerk der Makro- und Mikroökonomie. MI Wirtschaftsbuch, 2007, S. 237.
- ↑ Heinz-Dieter Hardes/Alexandra Uhly, Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2007, S. 65 f.
- ↑ Heinz-Dieter Hardes, Alexandra Uhly: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2007, S. 66.
- ↑ Mario Martini: Der Markt als Instrument hoheitlicher Verteilungslenkung: Möglichkeiten und Grenzen einer marktgesteuerten staatlichen Verwaltung des Mangels. Mohr Siebeck, 2008, S. 758.
- ↑ Oliver E. Williamson: The Economics of Organisation - The Transaction Cost Approach. Abgerufen am 12. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Was ist Transaktionskostenökonomie (TCE)?d. Abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ Todd R. Zenger, Jeffrey X. Huang: Limits to the Scope and Scale of the Firm. In: Nicerson/Silverman: Economic Institutions of Strategy. Emerald, 2009, S. 273.
- ↑ Joe Wallis, Brian Dollery, Linda McLoughlin: Reform and Leadership in the Public Sector. Edward Elgar, 2007, S. 56f.
- ↑ Manfred E. Streit: Der Neoliberalismus – Ein fragwürdiges Ideensystem? In Ordo: Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Band 57, Lucius & Lucius DE, 2006, ISBN 3-8282-0327-2, S. 94.
- ↑ Karl William Kapp: Volkswirtschaftliche Kosten der Privatwirtschaft. Mohr (Siebeck), Tübingen 1958. (deutsche Übersetzung von: The Social Costs of Private Enterprise. Harvard University Press, Cambridge/Massachusetts 1950)
- ↑ Gwartney, Stroup, Sobel, Macpherson: Economics - Private and public Choice. 2020, S. 586–589.
- ↑ James Gwartney, Randall Holcombe, Robert Lawson: THE SCOPE OF GOVERNMENT AND THE W EALTH OF NATIONS. Abgerufen am 9. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Lothar Wildmann, Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik, Band I, 2007, S. 57
