Maria-Magdalena Rusu

Maria-Magdalena Rusu schaut nach links. Sie trägt den rumänischen rot-gelb-blauen Ruderanzug über einem weißen T-Shirt sowie eine zu den Haaren hochgeschobene Sonnenbrille. Um den Hals hat sie ein blaues Band, an dem die Bronzemedaille befestigt ist. In der linken Hand hält sie einen kleinen Blumentopf.
(c) Ailura, CC BY-SA 3.0 AT
Rusu bei der Siegerehrung für den Viererwettbewerb bei den Europameisterschaften 2022 in München

Maria-Magdalena Rusu (* 30. September 1999 in Fălticeni) ist eine rumänische Ruderin, die bis 2025 eine Goldmedaille bei Olympischen Spielen, vier Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und acht Goldmedaillen bei Europameisterschaften erruderte.

Sportliche Karriere

Die 1,75 Meter große Maria-Magdalena Rusu rudert für CSA Steaua Bukarest.

Rusu erkämpfte bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2017 die Bronzemedaille mit dem rumänischen Achter. Im Jahr darauf belegte sie bei den U23-Weltmeisterschaften 2018 mit dem Achter den siebten Platz. Ihre erste Medaille in der Erwachsenenklasse erkämpfte sie bei den Europameisterschaften 2019 in Luzern, als sie mit dem Achter den Titel gewann. Drei Monate später bei den Weltmeisterschaften in Ottensheim ruderte der rumänische Achter auf den sechsten Platz und verpasste damit die vorzeitige Olympiaqualifikation. Während der COVID-19-Pandemie fanden im Oktober 2020 Europameisterschaften in Posen statt. Maria-Magdalena Rusu gewann den Titel mit dem Achter. Im April 2021 folgten bereits die Europameisterschaften 2021 in Varese, wo die Rumäninnen erneut im Achter siegten. Bei der letzten Qualifikationsregatta für die Olympischen Spiele in Tokio erreichte der rumänische Achter den zweiten Platz, nur die ersten beiden Boote qualifizierten sich. In Tokio waren sieben Achter am Start, die Britinnen schieden im Hoffnungslauf aus. Im Finale wurden die Rumäninnen Sechste.[1]

2022 bildeten Mădălina Bereș, Iuliana Buhuș, Maria-Magdalena Rusu und Amalia Bereș einen Vierer ohne Steuerfrau. Bei den Europameisterschaften in München erruderten die Rumäninnen die Bronzemedaille hinter den Britinnen und den Irinnen. Die vier Rumäninnen ruderten auch im Achter, dieser gewann in München den Titel vor den Britinnen. Einen Monat später belegte der Vierer bei den Weltmeisterschaften in Račice u Štětí den vierten Platz, der Achter gewann den Weltmeistertitel. Bei den Europameisterschaften 2023 in Bled gewann Rusu die Titel im Vierer ohne Steuerfrau und im Achter. Drei Monate später bei den Weltmeisterschaften in Belgrad siegte der rumänische Achter vor den Ruderinnen aus den Vereinigten Staaten. Der Vierer gewann Silber hinter den Niederländerinnen. 2024 gewann der rumänische Achter bei den Europameisterschaften in Szeged vor den Britinnen. Der Vierer mit Mădălina Bereș, Maria Tivodariu, Maria-Magdalena Rusu und Amalia Bereș wurde Zweiter hinter dem Vierer aus dem Vereinigten Königreich. Drei Monate später bei den Olympischen Spielen in Paris verpasste der Vierer mit Adriana Adam, Maria Lehaci, Rusu und Amalia Bereș als Vierter die Bronzemedaille um eine halbe Sekunde. Im Achterwettbewerb führten die Rumäninnen vom Start bis ins Ziel und siegten vor den Kanadierinnen und dem britischen Achter.

2025 bei den Europameisterschaften in Plowdiw gewannen Maria-Magdalena Rusu und Simona Radiș die Goldmedaille im Zweier ohne Steuerfrau mit drei Sekunden Vorsprung vor den zweitplatzierten Italienerinnen. Beide starteten auch im rumänischen Achter, der den vierten Platz belegte. Dreieinhalb Monate später bei den Weltmeisterschaften in Shanghai wurden Rusu und Radiș Weltmeisterinnen im Zweier mit fast fünf Sekunden Vorsprung vor den zweitplatzierten Französinnen. Beide traten auch im erstmals bei Weltmeisterschaften ausgetragenen Wettbewerb im Mixed-Achter an. Der rumänische Achter hatte im Ziel über fünf Sekunden Vorsprung vor der italienischen Crew.

Commons: Maria-Magdalena Rusu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. Achter 2020 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 12. Februar 2024.

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Olympic Rings without "rims" (gaps between the rings), As used, eg. in the logos of the 2008 and 2016 Olympics. The colour scheme applied here was specified in 2023 guidelines.
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München, 13. August 2022: European Championships Munich, Rowing. Bild zeigt Siegerehrung Frauen-Vierer Rumänien - Magdalena Rusu (3).