Lola Montez

Elizabeth („Eliza“)[1] Rosanna Gilbert, bekannt als Lola Montez (* 17. Februar 1821 in Grange, County Sligo; † 17. Januar 1861 in New York), war eine irische Tänzerin. Sie war die Geliebte König Ludwigs I. von Bayern, der sie 1847 zur Gräfin Marie von Landsfeld erhob.
Leben
Jugend und erste Bekanntheit

Elizabeth Rosanna Gilbert wurde 1821 als Tochter des schottischen Offiziers Edward Gilbert und einer irischen Landadeligen, Eliza Oliver, geboren. 1822 siedelte die Familie nach Kalkutta (damals Hauptstadt von Britisch-Indien) über, wo ihr Vater kurz nach der Ankunft an Cholera starb. Von etwa 1823/1824 bis 1834 wuchs sie erst bei ihrem Stiefvater Captain John Craigie und dann bei ihrem Stiefonkel in Schottland auf und besuchte dann bis 1837 im englischen Bath ein Internat für höhere Töchter.
Um einer Konvenienzehe mit dem wesentlich älteren Richter Sir Abraham Lumley zu entgehen, ließ sie sich von dem englischen Offizier Thomas James 1836 nach Irland entführen. Im folgenden Jahr heiratete sie ihn und ging mit ihm 1838 nach Indien. Die Eheleute trennten sich 1839 in Simla.
Gilbert kam 1842 nach London zurück, lernte dort die spanische Sprache und die spanischen Tänze, was sie bei einer kurzen Spanien-Reise weiter vertiefte. 1843 kam sie unter dem Namen „Maria de los Dolores Porrys y Montez“ alias „Lola Montez“ wieder nach London und gab sich als spanische Tänzerin aus Sevilla aus. Nach erfolgreichem Debüt am 3. Juni 1843 wurde sie als Hochstaplerin entlarvt und floh aus England.
Unter dem Namen Lola Montez zog sie anschließend durch Europa und verursachte durch ihre zahlreichen Affären Skandale, zuerst mit Heinrich LXXII. im thüringischen Reuß-Ebersdorf.[2] Am 3. September 1843 tanzte sie vor Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und Zar Nikolaus I. die Los Boleros de Cadix in Berlin. Danach hatte sie ein Gastspiel in Warschau, das mit Tumulten endete. Aus Reuß-Ebersdorf, Berlin, Warschau und Baden-Baden wurde sie ausgewiesen. Nach ihrem Auftritt an der Pariser Oper 1844 erregte sie 1846 in einem Sensationsprozess Aufsehen, nachdem ihr Liebhaber, Redakteur bei der Zeitung La Presse, Alexandre Dujarier (1815–1845), in einem Duell erschossen worden war. Auch die Schriftsteller Alexandre Dumas der Ältere (1802–1870) und Alexandre Dumas der Jüngere (1824–1895) sowie Franz Liszt (1811–1886) gehörten zu ihren Verehrern.
Die Affäre in München




Nach zwei Jahren in der Pariser Halbwelt kam sie am 5. Oktober 1846 nach München, stieg im Bayerischen Hof am Promenadeplatz ab und bewarb sich um ein Engagement als Tänzerin. Weil August von Frays, Intendant der Münchener Hofbühne, sie nicht auftreten ließ, suchte sie den bayerischen König Ludwig I. auf, der sie am 7. Oktober 1846 erstmals empfing. Am 10. Oktober gab sie ein Gastspiel am Münchner Hof- und Nationaltheater. Am 14. Oktober hatte sie dort einen weiteren Auftritt.[4] Später wohnte sie im Hotel Zum goldenen Hirschen, danach in einer Privatwohnung in der Theresienstraße. Von ihrer Haushälterin, der als Polizeispitzel angesetzten Frau Desch, wurde sie fälschlich bezichtigt, nachts Studenten empfangen zu haben.
Die 25-Jährige wurde die Geliebte des 60-jährigen Königs. Ludwig I. ließ einen Monat und zehn Tage nach ihrem Auftritt sein Testament ändern. Darin wurde ihr eine Auszahlung von 100.000 Gulden zugesagt, falls sie bei seinem Ableben weder verheiratet noch Witwe wäre. Außerdem sollten ihr bis zu einer Verehelichung jährlich 2400 Gulden gezahlt werden. Tatsächlich erhielt sie bis zum Ende des Verhältnisses im Jahr 1850 insgesamt 158.084 Gulden. Darüber hinaus schenkte ihr der König ein Palais in der Barer Straße Nr. 7 in München als Wohnsitz. Dort zog sie im Juni 1847 ein. Ludwig besuchte sie dort, wie zuvor auch an den anderen Wohnsitzen, oft zwischen 17 Uhr und 22 Uhr. Manchmal empfing sie noch andere Herren, meistens Karrieristen, die sich von ihr ein gutes Wort beim König erhofften.
Das Verhältnis wurde schnell bekannt und allgemein missbilligt. Als der König verlangte, ihr die bayerische Staatsbürgerschaft zu verleihen, da ihr einziger Ausweis ein im Fürstentum Reuß-Ebersdorf ausgestellter Reisepass war, hielt sein Kabinett, vor allem Innenminister Karl von Abel, dies für illegitim. Am 11. Februar 1847 baten alle Minister um ihre Entlassung, die am 1. März erfolgte, und es wurde unter Schwierigkeiten ein neues Kabinett gebildet. Trotzdem wurde Lola Montez eingebürgert, was in der Theresienstraße zu Tumulten führte. Am 25. August 1847 wurde sie zur Gräfin von Landsfeld erhoben – „wegen der vielen, den Armen Bayerns erzeigten Wohltaten“.
Lola Montez war bei der Münchner Bevölkerung sehr unbeliebt. Sie löste mehrere Skandale aus, wenn sie Zigarre rauchend mit ihrer Dogge Turk durch München zog. Montez, der der Gedanke einer studentischen Leibgarde gefiel, gelang es, den Senior und weitere Corpsburschen des Corps Palatia München dazu zu bringen, sich ihr unter dem neuen Corpsnamen Alemannia anzuschließen. Von den Münchnern wurden diese alsbald verächtlich Lolamannen genannt.[5] Zum Corpsstudenten und Vorsitzenden der studentischen Verbindungen Elias Peißner (1825–1863)[6] unterhielt sie ein intimes Verhältnis.[7] Ihr Verhalten verursachte einigen Ärger in der Studentenschaft, so dass schließlich alle anderen Münchener Corps (Suevia, Palatia, Bavaria, Isaria) die Alemannia anfeindeten. Professoren und hohe Beamte wurden entlassen.
Am 9. Februar 1848 wurde Montez von einer aufgebrachten Menge auf dem Odeonsplatz erkannt. Es kam zu Handgreiflichkeiten, woraufhin sie in die Theatinerkirche flüchtete.[3] Am selben Tag verordnete Ludwig I. die sofortige Schließung der Universität bis zum Wintersemester 1848/49 und befahl allen Studenten, die nicht in München wohnten, die Stadt binnen drei Tagen zu verlassen. Am 10. Februar zogen Studenten und andere Bürger vor die Residenz und es kam zu Unruhen in der Stadt. Nach heftigem Protest der Geschäftsleute, Vermieter und Bürger wurde die Universität am 11. Februar wieder geöffnet und es erging der Befehl, dass Gräfin Landsfeld die Stadt binnen einer Stunde zu verlassen habe. Unter den Augen der aufgebrachten Bevölkerung flüchtete sie in einer Kutsche. Über Schloss Blutenburg und Lindau gelangte sie in die Schweiz.
Bei ihrer Flucht aus München ergatterte der begeisterte Sammler Graf Maximilian von Arco-Zinneberg einen Zigarettenstummel von Montez, den er zur Erinnerung beschriftete.[8]
Im Kronrat gab Ludwig am 16. März die Erklärung ab, dass Lola Montez nicht mehr bayerische Staatsangehörige sei. Am 17. März wurde ein Fahndungsaufruf erlassen. In der allgemeinen Unruhestimmung des Jahres 1848 (Märzrevolution) kam es am 20. März, nach einer gerüchteweise bekannt gewordenen heimlichen Rückkehr Lola Montez’, zur Abdankung des Monarchen.
Diese Episoden und Auseinandersetzungen der Jahre 1847 und 1848 in München avancierten schnell zu einem sehr begehrten Theater- und Revuestoff.
Spätere Jahre
Lola Montez lebte ab Februar 1848 in der Schweiz, wo sie sich ein Wiedersehen mit Ludwig erhoffte. Die zahlreichen auf Spanisch geschriebenen Briefe zwischen ihr und Ludwig I. zeigen, dass sie mit dem übergebenen Geld in großem Luxus lebte. Zwischenzeitlich ließ sie sich auch noch mit dem Hochstapler Auguste Papon ein – dieser gab sich als „Marquis de Sard“ aus – und versuchte, Ludwig zu erpressen. Als Ludwig schließlich von der Affäre zwischen Peißner und Montez erfuhr, kühlte das Verhältnis sehr ab. Beide schrieben sich aber immer noch Briefe, in denen es ihr hauptsächlich darum ging, weiter Geld von ihm zu bekommen.
1849 erschienen ihre Memoiren in Stuttgart; Auguste Papon trat dabei als Mitherausgeber auf.[9] 1851 erschienen die Memoiren in Berlin; im selben Jahr wurden sie in der französischen Tageszeitung Le Pays veröffentlicht.
Im Jahr 1849 kehrte sie nach London zurück. Hier kündigte der „Covent Garden“ einen Auftritt von Lola Montez in dem später zurückgezogenen Drama Lola Montez ou la Comtesse pour une heure an.
Nach ihrer dortigen Heirat mit einem jungen britischen Offizier namens George Trafford Heald (1828–1853) brach Ludwig die Beziehung zu ihr gänzlich ab. Da ihr erster Ehemann, Thomas James, noch lebte, wurde sie wegen Bigamie angeklagt und musste aus Großbritannien fliehen. Sie reiste mit ihrem illegitimen Gatten ans Mittelmeer, trennte sich aber bald im Streit von ihm. Danach versuchte sie in Paris und Belgien, neuerlich mit ihren spanischen Tänzen vor Publikum aufzutreten.
1851 fuhr sie in die Vereinigten Staaten. Am Broadway trat sie 1852 in der Theaterrevue Lola Montez in Bavaria auf, worin sie sich selbst spielte. Bis 1853 tourte sie an der Ostküste, dann ging sie im Mai nach San Francisco. Im Juli 1853 heiratete sie Patrick Hull (geboren 21. Juni 1824, gestorben 21. Mai 1858) und ließ sich im August in der kalifornischen Goldgräberstadt Grass Valley nieder.
Ab 1855 hielt sie sich im Rahmen einer Tournee in Victoria, Australien, auf und unterhielt dort unter anderem Goldgräber mit ihren Darbietungen. Dabei eröffnete sie mit einer Vorstellung 1856 das Theatre Royal in der Goldgräberstadt Castlemaine.
1857 kehrte sie nach New York zurück. Montez machte sich in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien zuletzt einen Namen mit Lesungen, die ihr ein finanzielles Auskommen ermöglichten. Sie schrieb Ratgeber und Satiren[10] und engagierte sich für „gefallene Mädchen“. Unter dem Einfluss des protestantischen Journalisten Charles Chauncey Burr (1817–1883) wurde sie zur bekennenden Christin.

Nachdem sich schon im Sommer schlaganfallähnliche Symptome als Auswirkung von Neurolues[11][12][13] gezeigt hatten, zog sich an Weihnachten 1860 eine Lungenentzündung zu. Am 17. Januar 1861 starb sie im Alter von 39 Jahren in New York.
Ihr Grab befindet sich auf dem Green-Wood Cemetery in Brooklyn.[14] Auf der Vorderseite des Grabsteins ist als Name „Mrs. Eliza Gilbert“ angegeben. Auf der Rückseite steht der Hinweis, dass sie als Lola Montez, Countess [= Gräfin] von Landsfeld bekannt wurde.
Schriften
- Memoiren in Begleitung vertrauter Briefe Sr. Majestät des Königs Ludwig von Bayern und der Lola Montez. 5 Bände. Scheible, Stuttgart 1849 (Digitalisat im Bavarikon).
- The Arts of Beauty; Or, Secrets of a Lady’s Toilet: With Hints to Gentlemen on the Art of Fascinating. New York 1858 (Digitalisat).
- Anecdotes of Love. Being a true Account of the Most Remarkable Events Connected with the History of Love, in All Ages and Among all Nations. New York 1858 (Digitalisat).
Rezeption
Film
Kino
- 1918: Lola Montez, Stummfilm, Regie Robert Heymann, mit Leopoldine Konstantin als Lola
- 1919: Lola Montez II – Am Hofe Ludwigs I. von Bayern (Fortsetzung des Stummfilms von 1918), mit Hans Albers als Josef von Dillingen und Marija Leiko als Lola
- 1922: Lola Montez, die Tänzerin des Königs, Stummfilm mit Ellen Richter in der Titelrolle
- 1926: The Palace of Pleasure, US-amerikanischer Stummfilm der Fox Film Corporation, mit Betty Compson als Lola (gilt als verschollen)
- 1944: Lola Montes, spanischer Spielfilm, mit Conchita Montenegro als Lola
- 1955: Lola Montez (französischer Titel: Lola Montès), deutsch-französischer Spielfilm, Regie Max Ophüls, mit Martine Carol, Peter Ustinov und Adolf Wohlbrück
Fernsehen
- 1962: Lola Montez, australischer Fernsehfilm über ihre Zeit in Australien, mit Brigid Lenihan als Lola
- 2016: Lola und Ludwig – Die Mätresse und ihr König. Dokumentarfilm, ZDF, Regie: Wolf Truchsess von Wetzhausen
Bühne
- 1918: Lola Montez. Schauspiel in drei Akten von Adolf Paul
- 1937: Zauberin Lola, Operette von Eduard Künneke (Musik), Alfried Brieger und Sigmund Graff (Text), Uraufführung in Dortmund
- 1939: Bacchanale, Ballett von Léonide Massine
- 1946: Lola Montez, Ballett von Edward Caton
- 1972: Lola Montez, „Dramma per musica“ (Musical) von Peter Kreuder (Musik) und Maurus Pacher (Libretto)[15]
- 2018: Lola Montez – die falsche Spanierin, Drama von Bernhard Setzwein[16]
- 2022: Lola M., konzertante Version von und mit Georg Ringsgwandl, Premiere: Cuvilliés-Theater, 14. April 2022[17]
Belletristik
- Cécil Saint-Laurent: Von Glück und Trauer trunken (Originaltitel: Lola Montès). Verlag der europäischen Bücherei H. M. Hieronimi, Bonn 1956 (romanhafte Biografie).
- Jacqueline Wilmes, Jaques Prezelin: Lola Montez. Fluch der Schönheit Editions Rencontre Lausanne, Lausanne 1971 (romanhafte Biografie).
- Friedrich Poths-Wegner: Lola Montez. Verlag von Paul List, Leipzig 1902 (historischer Roman).
- Miloš Crnjanski: Ein Tropfen spanisches Blut. Roman. Aus dem Serbischen von Hans Volk. Leipziger Literaturverlag 2022 (Originaltitel: Kap španske krvi, Nolit, Belgrad 1970).
Musik
- Die dänische Band Volbeat veröffentlichte im April 2013 auf ihrem Album Outlaw Gentlemen & Shady Ladies das Stück Lola Montez. Die Single wurde in Dänemark mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.
- Die Münchner Band BETA veröffentlichte im August 2019 das Stück „Lola Montez“ als Singleauskopplung ihres im Februar 2020 erschienenen Albums „Teletext“. Das Stück behandelt Parallelen zwischen dem Lebensstil der Band und Lola Montez.
Darstellende Kunst
- Der Kunstverein Familie Montez in Frankfurt am Main ist nach ihr benannt, seine Ausstellungshalle ist als „das Lola Montez“ bekannt.
- Im Tafelservice berühmter Frauen von Vanessa Bell und Duncan Grant von 1934 ist ihr ein Teller gewidmet.
Literatur
(chronologisch)
- Eduard Fuchs: Ein vormärzliches Tanzidyll. Lola Montez in der Karikatur. Frensdorf, Berlin [1904].
- H. Wyndham: The Magnificent Montez. From Courtesan to Convert. New York 1936.
- Gerhard Saul: Mut vor Königstronen. Lola Montez und die Münchener Corps. In: Einst und Jetzt. Bd. 19, 1974, S. 98–103.
- Reinhold Rauh, Bruce Seymour: Der Briefwechsel. Ludwig I. und Lola Montez. Prestel, München 1995, ISBN 3-7913-1446-7.
- Reinhold Rauh: Lola Montez. Die königliche Mätresse. Diederichs, München 1996, ISBN 3-424-01322-6.
- Bruce Seymour: Lola Montez. A Life. Yale University Press, New Haven CT u. a. 1998, ISBN 0-300-07439-5).
Deutsch: Lola Montez. Eine Biographie (= Serie Piper 2784). Ungekürzte Taschenbuchausgabe. Piper, München u. a. 2000, ISBN 3-492-22784-8. - Helmut Höfling: Die Dame mit der Peitsche. Das exzentrische Leben der Lola Montez. E-Book. epubli, Berlin 2013, ISBN 978-3-8442-4831-9.
- Marita A. Panzer: Lola Montez. Ein Leben als Bühne. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2562-8.
- Marita Krauss: Ich habe dem starken Geschlecht überall den Fehdehandschuh hingeworfen. Das Leben der Lola Montez. C.H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75524-8.
Einträge in Sammelwerken
- Lola Montez. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 11, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 774.
- Lorenz Maier: Montez, Lola. In: Karl Bosl (Hrsg.): Bosls bayerische Biographie. Pustet, Regensburg 1983, ISBN 3-7917-0792-2, S. 531 (Digitalisat).
- Ina Ulrike Paul: Montez, Lola. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 18. Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-00199-0, S. 50–51 (deutsche-biographie.de).
Weblinks
- Literatur von und über Lola Montez im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von und über Lola Montez in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Suche nach Lola Montez im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
- Lola Montez. In: FemBio. Frauen-Biographieforschung (mit Literaturangaben und Zitaten).
- Affäre Lola Montez in der Virtuellen Ausstellung König Ludwig I. von Bayern – Liebe, Macht und Leidenschaft in bavarikon.
Audio
- Christiane Kopka: 17.02.1821 – Geburtstag der Tänzerin Lola Montez WDR ZeitZeichen vom 17. Februar 2016 (15 Min.)
- Justina Schreiber: Lola Montez und ihr Verehrer Elias Peißner, Bayern 2, Reihe Land und Leute, 29. Mai 2016 (24 Min.)
- Justina Schreiber: Hochstaplerin, Mätresse, Broadwaystar. Die Pirouetten der Lola Montez. Bayern 2, Reihe Bayerisches Feuilleton, 2020 (54 Min.)
- Lola Montez im Podcast Geschichten aus der Geschichte, Februar 2021 (54 Min.)
- Wild Thing – Lola Montez im bavarikon-podcast (9 Min.)
Einzelnachweise
- ↑ Auf dem Grabstein in Brooklyn steht „Mrs. Eliza Gilbert“, siehe Bild des Grabsteins.
- ↑ Heinz-Dieter Fiedler: Lola Montez zu Besuch in Ebersdorf/Reuß. Books on Demand; 1. Edition (19. Oktober 2017), ISBN 978-3-7448-8964-3
- ↑ a b Erläuterungen zur Karikatur Der Engelsturtz bei stadtgeschichte-muenchen.de.
- ↑ Gerhard Jelinek: Affären, die die Welt bewegten. 2011, ISBN 3-7110-5017-4.
- ↑ Ina Ulrike Paul: Montez, Lola. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 18. Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-00199-0, S. 50–51 (deutsche-biographie.de).
- ↑ Justina Schreiber: Lola Montez: Die Gräfin und ihr Verehrer Elias Peißner. 27. Mai 2016, abgerufen am 16. Juni 2025.
- ↑ Justina Schreiber: Lola Monztez - Die Gräfin und ihr Verehrer Elias Peißner. 27. Mai 2016, abgerufen am 30. Oktober 2025.
- ↑ Zigarettenstummel der Lola Montez (1848) im Haus der Bayerischen Geschichte.
- ↑ Digitalisat der Memoiren, Ausgabe Stuttgart 1849, im Portal Bavarikon.
- ↑ Hans Mentz: Seit 160 Jahren unentdeckt. In: Titanic, Januar 2025.
- ↑ Pearl Blay: Lola Montez's Jewels. In: The Beading Gem. Abgerufen am 22. Januar 2024 (englisch).
- ↑ Lola Montes, c. 1845. Abgerufen am 22. Januar 2024.
- ↑ digitalfreelancer: Death and disease amongst the rich and shameless. 4. Dezember 2023, abgerufen am 13. April 2024 (englisch).
- ↑ Lola Montez in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 8. Januar 2023.
- ↑ Gabriella Lorenz: Viel Leerlauf und noch mehr Krach. Lola Montez im Cuvilliéstheater bei kultur-vollzug.de, 30. Januar 2013
- ↑ Tobias Schwarzmeier: „Was kann ich dafür, dass ihr mich alle liebt“ bei onetz.de, 1. Juli 2018
- ↑ Lola M. auf der Website des Münchner Residenztheaters.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| nicht verliehen | Gräfin von Landsfeld 1847–1861 | nicht verliehen |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Montez, Lola |
| ALTERNATIVNAMEN | Gilbert, Elizabeth Rosanna; Gräfin Marie von Landsfeld |
| KURZBESCHREIBUNG | irische Hochstaplerin und Tänzerin |
| GEBURTSDATUM | 17. Februar 1821 |
| GEBURTSORT | Grange, County Sligo, Irland |
| STERBEDATUM | 17. Januar 1861 |
| STERBEORT | New York |
Auf dieser Seite verwendete Medien
Title: Lola coming! Europe farewell! America I come Abstract/medium: 1 print : lithograph.
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Both sides of the gravestone of Lola Montez, buried in Green-Wood Cemetery, Brooklyn, New York.
Lola Montez (1818–1861)