Lizzie Borden

Lizzie Borden

Lizzie Borden (* 19. Juli 1860 in Fall River, Massachusetts; † 1. Juni 1927 ebenda) war eine US-Amerikanerin, die des Mordes an ihrem Vater und ihrer Stiefmutter angeklagt, aber freigesprochen wurde. Die Umstände der Verhandlung und der Urteilsspruch erweckten große mediale Aufmerksamkeit. Der Tathergang ist bis heute nicht geklärt.

Leben

Mit zwei Jahren verlor Lizzie Borden ihre Mutter. Nach dem Tod der Mutter übernahm ihre Schwester Emma die Erziehung von Lizzie. Lizzie und Emma hatten außerdem einen Halbbruder, William Borden, der aber vom Vater kein Geld bekam und auch kein Anrecht nach dessen Tod hatte. Ihr Vater Andrew Borden heiratete am 6. Juni 1865[1] Abby Durfee Grey. Obwohl die Familie sehr wohlhabend war, lebte sie eher spartanisch. Lizzie Borden störte diese Situation, weil sie sich wünschte, etwas mehr wie die Reichen zu leben. Bordens Vater verbot ihr den Umgang mit der Gesellschaft. Sie durfte sich nur noch in der Kirche engagieren. Durch dieses Umgangsverbot fühlte sich Lizzie so zurückgesetzt, dass sie Hass auf ihren Vater entwickelte.

Die Morde

Lizzie Bordens ermordeter Vater
Abby Bordens Leichnam

Am 4. August 1892 wurden Andrew und Abby Borden ermordet. Lizzies Stiefmutter wurde im Gästezimmer des Hauses ermordet aufgefunden, wo sie bäuchlings auf dem Boden lag. Ihre Leiche wies etwa 18 Verletzungen im Rücken auf.[2][3] Anhand der Art der Verletzungen konnte man als Mordwaffe einen axtähnlichen Gegenstand bestimmen. Andrew Bordens Leiche fand man im Erdgeschoss des Hauses. Es hatte den Anschein, als habe man ihn während seines Mittagsschlafes getötet. Er wurde wie seine Frau mit einem axtähnlichen Gegenstand ermordet. Als man die Menge an geronnenem Blut der beiden Opfer verglich, stellte man fest, dass Abby etwa zwei Stunden vor ihrem Mann getötet worden war.

Zum Zeitpunkt des Mordes waren nur das Dienstmädchen Bridget Sullivan und Lizzie Borden auf dem Anwesen. Sullivan gab bei der Polizei an, dass sie zum Tatzeitpunkt in ihrem Zimmer geschlafen habe, weil sie sich unwohl fühlte. Auch schien sie keinen Grund gehabt zu haben, ihre Arbeitgeber zu ermorden. Lizzie Borden, damals 32 Jahre alt und unverheiratet, hatte hingegen ein Motiv, und ihre Aussagen waren zum Teil widersprüchlich. Sie gab an, zum Todeszeitpunkt ihrer Stiefmutter im Erdgeschoss gewesen zu sein und nichts Außergewöhnliches gehört zu haben. Als ihr Vater getötet wurde, war sie laut ihren Angaben in der Scheune der Familie Borden. Ihr zweites Alibi konnte jedoch von der Polizei widerlegt werden. Man stellte fest, dass die Scheune sehr staubig war und jeder, der sie betrat, Spuren hätte hinterlassen müssen. Außer den Spuren der Polizeibeamten, die die Scheune untersuchten, waren jedoch keine weiteren zu finden.

Im Haus der Familie fand die Polizei ein Beil, das zu den Wunden der beiden Opfer passte. Jemand hatte offensichtlich versucht, dieses Beil mit weißer Asche zu reinigen. Ferner war Lizzie Borden dabei beobachtet worden, wie sie ein Kleid mit braunen Flecken verbrannte; sie sagte aus, es habe sich dabei um Lackflecken gehandelt. Einen Tag vor der Tat war es zu einem wütenden, bösen Streit zwischen Andrew Borden und John Morse, Lizzies Onkel mütterlicherseits, gekommen. Dennoch galt Lizzie Borden als Hauptverdächtige, da die Indizien gegen sie sprachen und sowohl Emma Borden als auch John Morse ein Alibi hatten.

Die Folgen der Morde

Lizzie Borden wurde wegen des Verdachts des zweifachen Mordes verhaftet. Ihre drei Anwälte vor Gericht waren Andrew J. Jennings, Melvin O. Adams und der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, George D. Robinson, der zu den besten und teuersten Verteidigern gehörte. Vor Gericht erklärte sie, dass sie unschuldig sei. Die Geschworenen berieten eine Stunde und Borden wurde in beiden Anklagepunkten freigesprochen.

Nach dem Freispruch änderte sie ihren Namen in Lizabeth Andrew Borden[4], zog mit ihrer Schwester ins Quartier The Hill in Fall River und benutzte das Vermögen ihres Vaters (es betrug etwa 300.000 US-Dollar[5]), um das Leben zu führen, von dem sie schon immer geträumt hatte. Die Bürger von Fall River jedoch ächteten Lizzie bis zu ihrem Lebensende. Die Mordfälle an Abby und Andrew Borden wurden nie geklärt.

Der Anwalt Andrew Jackson Jennings sicherte nach der Verhandlung das Beil und einige blutige Kissenbezüge und bewahrte andere Gegenstände in einer viktorianischen Badewanne auf seinem Dachboden auf. 2012 wurden auf diesem Dachboden zwei Schriftstücke bzw. Akten mit Fakten und Informationen entdeckt, die Jennings während der Arbeit an dem Fall Lizzie Borden gesammelt hatte. Kurator Michael Martins von der Fall River Historical Society berief sich auf Schilderungen eines Enkels von Jennings und veröffentlichte diese Informationen in seinem Buch Parallel Lives: A Social History of Lizzie A. Borden and Her Fall River.[6]

Rezeption

Das Borden House im Jahr 1892
Das Borden House im Jahr 2009

Das Haus in der 2nd Street in Fall River, der Tatort, existiert bis heute und wird als Bed and Breakfast und Museum unter dem Namen Lizzie Borden House betrieben.

Der Fall ist bis heute in der Popkultur präsent und der Name der Lizzie Borden ziemlich bekannt. Ein geläufiger amerikanischer Kinderreim beim Seilspringen lautet:

„Lizzie Borden took an axe
And gave her mother forty whacks.
When she saw what she had done,
She gave her father forty-one.“

„Lizzie Borden mit dem Beile
Hackt Mama in vierzig Teile.
Das Ergebnis freut sie sehr,
Bei Papa wird’s ein Teil mehr.“

Jim Davis lässt Garfield in einem Comic Strip vom August 1981 sagen: „How can you say that about someone who used to double date with Lizzie Borden?“[7] Die amerikanische Heavy-Metal-Band Lizzy Borden benannte sich nach dem historischen Vorbild, und der US-Krimischriftsteller Walter Satterthwait schrieb zwei Romane, in denen Lizzie Borden als Protagonistin auftritt. In zwei Episoden der fünften Staffel der Zeichentrickserie The Simpsons tritt Borden zusammen mit anderen „Verdammten“ wie Benedict Arnold, John Wilkes Booth und Blackbeard als Geschworene in einem Prozess des Teufels gegen Homer Simpson auf, und in der anderen Folge wird das Stück „Lizzie Borden“ aufgeführt. Außerdem verarbeitete die amerikanische Band Flotsam and Jetsam den Mord an Lizzie Bordens Eltern im Lied She Took an Axe („Sie nahm eine Axt“) auf ihrem Debütalbum Doomsday for the Deceiver. In der Serie Warehouse 13 (Staffel 2, Folge 12) taucht Lizzie Bordens Puderdose als ein Artefakt auf, das denjenigen, der in den Spiegel blickt, dazu bringt, seine Liebsten mit einer Axt zu töten. In der 20. Episode der sechsten Staffel der Serie Falcon Crest wird die Serienfigur Melissa Agretti mit den Worten „Spielst du Lizzie Borden?“ davon abgehalten, rasend vor Eifersucht eine Tür mit einer Axt einzuschlagen, hinter der sie ihren Ehemann bei einem intimen Treffen mit einer Nebenbuhlerin weiß. Sie antwortet darauf hysterisch lachend: „Lizzie Borden schlug den Mann mit 40 Schlägen tot. Als sie sah, was sie getan hat, kam seine Freundin dran!“

Die Episode The Older Sister aus der ersten Staffel der Serie Alfred Hitchcock präsentiert basiert auf den Ereignissen.

Die Oper Lizzie Borden des amerikanischen Komponisten Jack Beeson mit einem Libretto von Kenward Elmslie wurde 1965 an der New York City Opera uraufgeführt und 1992 als europäische Erstaufführung im Theater Hagen gespielt.[8]

1975 entstand ein TV-Film unter dem Titel „Lizzie Bordens blutiges Geheimnis“ mit Elizabeth Montgomery in der Titelrolle.

2001 brachte die amerikanische Spielzeugfirma Mezco Toyz in ihrer zweiten Serie der Living Dead Dolls eine auf Lizzie Borden basierende Puppe auf den Markt.[9]

Amanda Palmer verarbeitete in ihrem Album Theatre Is Evil den Fall von Lizzie Borden in dem Song Ukulele Anthem in der Textzeile: „Lizzie Borden took an axe and gave her mother forty whacks – then gave her father forty-one, and left a tragic puzzle“. Palmer benutzt Lizzie Borden als Beispiel dafür, was passiert, wenn Menschen von ihren inneren Wünschen abgehalten werden und sich nicht ausleben dürfen.[10]

Zudem wird in der 11. Staffel von Supernatural in der 5. Folge Lizzie Bordens Geist als Täterin vermutet.

Der Film Lizzie aus dem Jahr 2012 hat einen losen Bezug zu Lizzie Borden und dem Doppelmord.

Der amerikanische Sender Lifetime verarbeitete die Thematik 2014 in der TV-Verfilmung Lizzie Borden Took an Axe mit Christina Ricci in der Hauptrolle.[11] 2015 folgte eine auf dem TV-Film aufbauende achtteilige Mini-Serie mit dem Titel The Lizzie Borden Chronicles.

In der 2017 erschienenen 2. Staffel von Denver-Clan (engl. Dynasty) Folge 9 der englischen Originalfassung fragt Mrs. Carrington den Wachmann, ob sie einen Moment mit Lizzie Borden haben könne. Gemeint war „Crazy Claudia“, welche mindestens einen Menschen getötet hat.

Im 2018 veröffentlichten Kinofilm Lizzie Borden – Mord aus Verzweiflung wird die Hauptrolle von Chloë Sevigny gespielt. In dieser Umsetzung geht Lizzie Borden eine Liebesbeziehung zum Hausmädchen der Familie ein.

In der US-Sitcom The Office stellt sich durch eine DNA-Analyse heraus, dass Meredith Palmer mit Lizzie Borden verwandt ist, was sie „cool“ findet.

In dem Film Orphan: First Kill wird die Protagonistin mit Lizzie Borden verglichen.

Alice Cooper zitiert die ersten beiden Verse des Kinderreims in seinem Text für den Song We're All Crazy auf dem Album From The Inside, das als Konzeptalbum unterschiedlichste Aspekte psychischer Erkrankungen thematisiert.

Literatur

  • Arnold Brown: Lizzie Borden. The Legend, the Truth, the Final Chapter, Nashville 1991, ISBN 1-55853-099-1.
  • Agnes de Mille: Lizzie Borden. A Dance of Death. Boston 1968.
  • Victoria Lincoln: A Private Disgrace. Lizzie Borden by Daylight. New York 1986.
  • Michael Martins, Dennis A. Binette: Parallel Lives. A Social History of Lizzie A. Borden and Her Fall River. Fall River (MA) 2011, ISBN 978-0-9641248-1-3.
  • William Masterton: Lizzie Didn't Do It! Boston 2000, ISBN 0-8283-2052-7.
  • Edmund Pearson: The Trial of Lizzie Borden, edited, with a history of the case. 1937 (Neuauflage 1989).
  • Cara Robertson: The Trial of Lizzie Borden. Simon & Schuster, New York 2019, ISBN 978-1-5011-6837-6.
  • Sarah Schmidt: See What I Have Done, London 2017.

Einzelnachweise

  1. FamilySearch. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2022; abgerufen am 4. August 2022 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.familysearch.org
  2. Russell Aiuto: Lizzie Borden Took An Ax. In: TruTV. Archiviert vom Original am 26. Mai 2008; abgerufen am 4. August 2022 (englisch).
  3. Cecil Adams: Did Lizzie Borden kill her parents with an ax because she was discovered having a lesbian affair? In: The Straight Dope. 13. März 2001, abgerufen am 4. August 2022 (englisch).
  4. Lizzie Borden Took an Axe, But now the ‘Blow’ Could be the Case Itself – Wide Open! In: TruthControl. 16. Februar 2014, abgerufen am 4. August 2022 (englisch).
  5. Harry Widdows, Stefani Koorey, Kat Koorey: The Trial of Lizzie Andrew Borden: Official Stenographic Report, 1893. Book Threee. PearTree Press, Orlando (Florida), 2005, ISBN 1-4116-4036-5, S. 1634.
  6. Peter Schworm: Notes from Lizzie Borden trial revealed. In: Boston.com. 12. März 2012, archiviert vom Original am 14. März 2012; abgerufen am 4. August 2022 (englisch).
    Steve Barton: New Info in Lizzie Borden Case after 120 Years. In: Dread Central. 16. März 2012, abgerufen am 4. August 2022 (englisch).
  7. Garfield Complete Works, Volume 2, 1980 & 1981, Penguin Random House LCC, New York 2019.
  8. Lizzy Borden. Programmheft des Theater Hagen, Spielzeit 1992/1993, Heft 1.
  9. Lizzie Borden – Living Dead Dolls Series 2. In: livingdeaddolls.com. Abgerufen am 4. August 2022 (englisch).
  10. Theatre Is Evil. In: AmandaPalmer.net. 11. September 2012, abgerufen am 4. August 2022 (englisch).
  11. Marcel Demuth: Review: „Lizzie Borden Took an Ax“ (2014). In: Filmchecker. 28. Mai 2014, abgerufen am 2. Januar 2016 (deutsch).

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Lizzie Borden
AbbyBorden.jpg
Le corps mutilé d'Abby Durfee Borden
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The mutilated body of Andrew Borden, Lizzie Borden's father.
Borden House 92 Second St Fall River Massachusetts 1892.jpg
92 Second St, Fall River, MA, the home of Lizzie Borden at the time of the murders as it appeared in 1892.
Lizzie Borden House (Bed Breakfast) (3535957840).jpg
Autor/Urheber: dbking from Washington, DC, Lizenz: CC BY 2.0

Erected in 1845, the home was originally a two family and was later made into a single family by Andrew J. Borden.

Andrew J. Borden bought the house at 92 Second Street to be close to his bank and various downtown businesses. The Bed & Breakfast is named after Andrew J. Borden’s youngest daughter, Lizzie. Although she was tried and acquitted of the murders she was ostracized by the community of Fall River.


Lizzie Borden and the murders....Lizzie Andrew Borden (July 19, 1860 – June 1, 1927) was a New England spinster who was the only suspect for the hatchet murders of her father and stepmother on August 4, 1892 in Fall River, Massachusetts. The murders, subsequent trial, and following trial by media became a cause célèbre. The fame of the incident has endured in American pop culture and criminology. Although Lizzie Borden was acquitted, she was at the time (and is to an extent today) widely believed to be guilty: no one else was ever arrested or tried, and she has remained notorious in American folklore. Dispute over the identity of the killer or killers continues to this day.

During the morning of August 4, 1892, Borden's father, Andrew Jackson Borden, and her stepmother, Abby Durfee Borden, were murdered in the family home. The only other people present at the residence at the time were Lizzie and the family maid, Bridget Sullivan. Emma Borden, Lizzie's sister, was away from home. The Borden sisters' uncle, John Vinnicum Morse, brother of Andrew Borden's first wife, was visiting at the time, but was also away from the house during the time of the murders.

That day, Andrew Borden had gone into town to do his usual rounds at the bank and post office. He returned home at about 10:45 a.m. About a half-hour later, Lizzie Borden found his body. According to Sullivan's testimony, she was lying down in her room on the third floor of the house shortly after 11:00 a.m. when she heard Lizzie call to her, saying someone had killed her father, whose body was found slumped on a couch in the downstairs sitting room. Andrew Borden's face was turned to the right hand side, apparently at ease as if he were asleep.

Shortly thereafter, while Lizzie Borden was being tended by neighbors and the family doctor, Sullivan discovered the body of Mrs. Borden upstairs in the guest bedroom. Mr. and Mrs. Borden had both been killed by blows from a hatchet, which in the case of Andrew Borden, not only crushed his skull but cleanly split his left eyeball.

Over a period of years after the death of the first Mrs. Borden, life at 92 Second Street had grown unpleasant in many ways, and affection between the older and younger family members had waned considerably if any was present at all. The upstairs floor of the house was divided. The front was the territory of the Borden sisters, while the rear was for Mr. and Mrs. Borden. Meals were not always eaten together. Conflict had increased between the two daughters and their father about his decision to divide valuable property among relatives before his death. Relatives of their stepmother had been given a house, and John Morse, brother to the deceased Sarah Borden (the mother of the Borden daughters), had come to visit that week. His visit was to facilitate transfer of farm property, which included what had been a summer home for the Borden daughters. Shortly before the murders, a major argument had occurred which resulted in both sisters leaving home on extended "vacations". Lizzie Borden, however, decided to end her trip and returned early.

She was refused the purchase of prussic acid (hydrogen cyanide) by local druggist Eli Bence, which she claimed was for cleaning a seal skin coat.

Shortly before the murders, the entire household became violently ill. As Mr. Borden was not a popular man in town, Mrs. Borden feared they were being poisoned, but the family doctor diagnosed it as bad food.

Lizzie Borden was arrested on August 11, 1892, with her trial beginning ten months later in New Bedford, Massachusetts. Her stories proved to be inconsistent, and her behavior suspect. She was tried for the murders, defended by former Massachusetts Governor George D. Robinson and Andrew V. Jennings. One of the prosecutors in the trial was William H. Moody, future United States Attorney General and Associate Justice of the U.S. Supreme Court.

During the police investigation, a hatchet was found in the basement and was assumed to be the murder weapon. Though it was clean, most of its handle was missing and the prosecution stated that it had been broken off because it was covered with blood. However, police officer Michael Mullaly stated that he found it next to a hatchet handle. Deputy Marshall John Fleet contradicted this testimony. Later a forensics expert said there was no time for the hatchet to be cleaned after the murder. The prosecution was hampered by the fact that the Fall River police did not put credence in the new forensic technology of fingerprinting, and refused to take prints on the hatchet.

No blood-soaked clothing was found as evidence by police. A few days after the murder, Borden tore apart and burned a light blue Bedford cord cotton dress in the kitchen stove, claiming she had brushed against fresh baseboard paint which had smeared on it.

Despite incriminating circumstances, Lizzie Borden was acquitted by a jury after an hour and a half's deliberation. The fact that no murder weapon was found and no blood evidence was noted just a few minutes after the second murder pointed to reasonable doubt. Her entire original inquest testimony was barred from the trial. Also excluded was testimony regarding her attempt to purchase prussic acid. Adding to the doubt was another axe murder in the area, perpetrated by José Correira, which took place shortly before the trial. While many details were similar, Correira was not in the country when the Borden murder took place.

After the trial Borden and her sister moved to a new house called Maplecroft.[5] In June 1905, the two argued over a party Lizzie gave for Nance O'Neil and a group of actors. Shortly after that, Emma moved out of the house, and Lizzie Borden began using the name "Lizbeth A. Borden".

Lizzie Borden died of pneumonia on June 1, 1927 in Fall River, Massachusetts. The funeral details were not made public and few people attended her burial. Borden was buried in Oak Grove Cemetery under the name "Lizbeth Andrew Borden", her footstone reading "Lizbeth". Her will, probated on June 25, 1927, left $30,000 to the Fall River Animal Rescue League. She also left $500 in perpetual trust for the care of her father's grave. Nine days later, her estranged sister, Emma Lenora Borden, died from a fall in Newmarket, New Hampshire, on June 10, 1927.

The house on Second Street where the murders occurred is now a bed and breakfast. Maplecroft, the mansion Borden bought after her acquittal, on then-fashionable French Street in the "highlands" is privately owned, and only occasionally available for touring.

Several theories have been presented over the years suggesting Lizzie Borden may not have committed the murders, and that other suspects may have had possible motives. One theory is that the maid, Bridget Sullivan, did it; possibly out of outrage for being asked to clean the windows, a taxing job on a hot day, just a day after having suffered from food poisoning. Another potential culprit was forwarded by Arnold R. Brown in his work, Lizzie Borden: The Legend, The Truth, The Final Chapter, in which Brown theorizes that the true culprit was an illegitimate paternal half-brother named William Borden, as a revenge killing in his failed efforts to extort money from his father.

Yet another theory is that Borden suffered petit mal epileptic seizures during her menstrual cycle, at which times she entered a dream-like state, and unknowingly committed the murders.

The book Lizzie by Evan Hunter posed the theory that Lizzie Borden had an affair with the actress Nance O'Neil, whom she met in Boston in 1904. In the early 20th century, it was still considered socially unacceptable for women to become actresses. O'Neil was a spendthrift, always in financial trouble, and Borden came from a wealthy background. The two got along, despite Borden's notoriety.

While there has never been any significant evidence that the two were intimate, the friendship was cited as the cause of Borden's final separation from her sister, Emma. O'Neil was later a character in the musical about Lizzie Borden, entitled Lizzie Borden: A Musical Tragedy in Two Axe, where she was played by Suellen Vance. Feminist Carolyn Gage refers to O'Neil as an overt lesbian, and although there are few documented details of any affairs, Gage claimed that her sexual orientation was well known in entertainment circles, despite her marriage.

The trial received a tremendous amount of national publicity. It has been compared to the later trials of Bruno Hauptmann, Ethel and Julius Rosenberg and O.J. Simpson as a landmark in media coverage of legal proceedings.

The case was memorialized in a popular jump-rope rhyme:

Lizzie Borden took an axe And gave her mother forty whacks. When she saw what she had done She gave her father forty-one.

The anonymous rhyme was made up by a writer as an alluring little tune to sell newspapers even though in reality her stepmother suffered 18 or 19 blows, her father 11. Though acquitted for the crimes, Lizzie Borden was ostracized by neighbors following the trial.

Lizzie Borden's name was again brought to the public forefront when she was accused of shoplifting in 1897.

Genealogy Borden was distantly related to the American milk processor Gail Borden (1801–1874) and Robert Borden (1854–1937), Canada's Prime Minister during World War I.

Elizabeth Montgomery and Lizzie Borden were sixth cousins once removed, both descending from 17th-century Massachusetts resident John Luther. Rhonda McClure, the genealogist who documented the Montgomery-Borden connection, said, "I wonder how Elizabeth would have felt if she knew she was playing her own cousin.