Liste der Baudenkmäler in Rattenkirchen

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberbayerischen Gemeinde Rattenkirchen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Die Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 13. August 2016 wieder und umfasst achtzehn Baudenkmäler.

Innenraum von Mariä Himmelfahrt in Rattenkirchen

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Rattenkirchen

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Alte Pfarrhofstraße 7
(Standort)
Ehemaliger PfarrhofPfarrhaus, zweigeschossiger barocker Walmdachbau mit südseitig übergiebeltem Mittelrisalit und Lisenengliederung, bezeichnet mit dem Jahr 1766;

Wirtschaftsgebäude, zweigeschossiger ziegelsichtiger Satteldachbau, 1741.

D-1-83-138-2BW
Kirchenstraße 6
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä HimmelfahrtBarocker Saalbau mit eingezogenem Polygonalchor, nördlichem Kapellenanbau und Westturm, 1725–27 und 1765; mit Ausstattung.D-1-83-138-1Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Kirchenstraße 8
(Standort)
Friedhofskapelle heilige Mutter GottesIm Kern spätgotisch, barocker Umbau im frühen 18. Jahrhundert, Dachreiter mit Zwiebel.D-1-83-138-3Friedhofskapelle heilige Mutter Gottes

Haun

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Hauptstraße
(Standort)
KapelleKleiner neugotischer Satteldachbau mit Putzgliederung und Dachreiter, 1907; mit Ausstattung.D-1-83-138-10BW
Hauptstraße 5
(Standort)
HaustürNeugotische zweiflügelige Holztüre, bezeichnet mit dem Jahr 1863.D-1-83-138-9BW
Hauptstraße 7
(Standort)
Haustür am Gasthof StraßerZweiflügelige Holztüre in hölzernem Türgewände, neugotisch, bezeichnet mit dem Jahr 1853.D-1-83-138-8BW
Hauptstraße 9
(Standort)
Ehemaliges WohnstallhausZweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Putzgliederung und südseitigen Medaillonmalereien, um 1840;

Querstadel, verputzter Satteldachbau, wohl im späten 19. Jahrhundert erneuert.

D-1-83-138-7BW

Ramering

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Ramering 1
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Johannes BaptistSpätgotischer Bau mit Polygonalchor und Westturm, erste Hälfte 16. Jahrhundert, auf spätromanischen Grundmauern; mit Ausstattung.D-1-83-138-13BW
Ramering 2
(Standort)
Wirtschaftsgebäude eines DreiseithofesFlachsatteldachbau mit ostseitiger Ständerbohlenwand und Bundwerk, frühes 19. Jahrhundert.D-1-83-138-20BW
Ramering 4
(Standort)
Ehemaliges KleinbauernhausEingeschossiger Flachsatteldachbau mit hohem Blockbau-Kniestock und Blockbau-Giebel, im Kern erstes Drittel 19. Jahrhundert.D-1-83-138-14BW

Weitere Ortsteile

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Empling 7
(Standort)
Mitterstubenhaus,erdgeschossiger Flachsatteldachbau in Blockbauweise, wohl 1728.D-1-83-138-4BW
Empling 8
(Standort)
Stadel eines DreiseithofesSatteldachbau mit traufseitiger Gitterbundwerkzone, von 1808, größtenteils verblecht, mit später angefügtem Vordach.D-1-83-138-5BW
Göppenham 4
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Nikolaus, sogenannte WasenkircheKleiner flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor und Dachreiter, erste Hälfte 15. Jahrhundert, Langhaus wohl erst 17. Jahrhundert.D-1-83-138-6Katholische Filialkirche St. Nikolaus, sogenannte Wasenkirche
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Masch
(Standort)
BildstockTuffsteinmonolith mit Bildnische, 16. Jahrhundert.D-1-83-138-11BW
Neuhausen
(Standort)
KapelleKleiner Satteldachbau mit Putzgliederung und Lourdesgrotte, bezeichnet mit dem Jahr 1894; mit Ausstattung.D-1-83-138-12BW
Wald 2
(Standort)
Haustür am WohnstallhausHölzernes Türgewände und Türblatt, neugotisch, von 1863.D-1-83-138-16BW
Wald 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. BennoHoher Rechteckbau mit halbrundem Chor und Dachreiter, frühes 18. Jahrhundert; mit Ausstattung.D-1-83-138-15Katholische Filialkirche St. Benno
Waldsberg 2
(Standort)
Wohnstallhaus eines ehemaligen VierseithofesZweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, Putzgliederung und Bundwerk am Wirtschaftsteil, gegen Mitte 19. Jahrhundert.D-1-83-138-17BW
Ziegelsham 3
(Standort)
Vierseithof, sogenannter BrunnerhofEhemaliges Wohnstallhaus, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Zierputz und traufseitigen Balkonen, bezeichnet mit dem Jahr 1836 (Wirtschaftsteil 2001 durch Neubau ersetzt);

Stadel, zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Flachsatteldach und Medaillonmalereien im Giebel, bezeichnet mit dem Jahr 1903;

Backhaus, kleiner Satteldachbau, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.

D-1-83-138-19Vierseithof, sogenannter Brunnerhof

Ehemalige Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr. Objekte, die in anderem Zusammenhang also z.B. als Teil eines Baudenkmals weiter eingetragen sind, sollen hier nicht aufgeführt werden. Aktennummern in diesem Abschnitt sind ehemalige, jetzt nicht mehr gültige Aktennummern.

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Haun
()
StallstadelTraufständiger symmetrischer Satteldachbau mit Putzgliederung, bezeichnet mit dem Jahr 1860; urspr. dem Gasthof Haus Nr. 7 zugehörig.D-1-83-138-21

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Wilhelm Neu, Volker Liedke: Oberbayern. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band I.2). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52392-9.

Weblinks

Commons: Baudenkmäler in Rattenkirchen – Sammlung von Bildern

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St. Nikolaus (Göppenham)
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Mariä Himmelfahrt (Rattenkirchen)
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Ziegetsham
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Wappen Landkreis Muehldorf am Inn Gespalten von Schwarz und Gold; vorne ein linksgewendeter rotgekrönter und bewehrter goldener Löwe, hinten ein rotbewehrter schwarzer Löwe.
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Wald bei Rattenkirchen
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Mariä Himmelfahrt (Rattenkirchen)