Liste der Baudenkmäler in Mauth

DEU Mauth COA.svg

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der niederbayerischen Gemeinde Mauth zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Das „Sachl-Häusl“ im Freiluftmuseum Finsterau

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Mauth

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Freyunger Straße 3
(Standort)
Ehemals Forstamtsgebäude Mauth-OstZweigeschossiger traufständiger Krüppelwalmdachbau, Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, 1891/92; Nebengebäude, eingeschossiger Satteldachbau, Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, gleichzeitig; Hofeinfriedung, Staketenzaun mit Granitpfeilern, gleichzeitig.D-2-72-134-22BW
Giesekestraße 1; Giesekestraße 3
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. LeopoldSaalkirche mit Satteldach und eingezogenem, halbrund geschlossenem Chor, integrierter Westturm mit Pyramidendach, um 1775, erweitert 1830, nach Brand 1920 wiederhergestellt; mit Ausstattung; Anbau Hl.-Grabkapelle, polygonal geschlossener Halbwalmdachbau, Blendarkade mit Granitsäulen, Nachgotik, 1790; Teile der Friedhofsmauer nach Nordwesten, Bruchstein, 19. Jahrhundert.D-2-72-134-1Katholische Pfarrkirche St. Leopold

Finsterau

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Am Kirchensteig 7
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mater DolorosaSaalkirche mit Steildach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor nach Süden, Flankenturm nach Osten mit Spitzhelm, Bruchstein, neuromanisch, 1910–12 von Johann Schott; mit Ausstattung; Friedhofskapelle, ehemals Dorfkapelle, Saalbau mit Satteldach und eingezogener halbrunder Chorapsis, steinerner Giebelreiter mit Geläut, Quader- und Bruchsteinmauerwerk, 1888; Friedhofsmauer, Granitquader und Bruchstein, mit Deckplatten, wohl Ende 19. Jahrhundert.D-2-72-134-3Katholische Pfarrkirche Mater Dolorosa
Am Kirchensteig 20
(Standort)
Ehemaliges ForsthausZweigeschossiger kubusartiger Mansardwalmbau mit Putzstreifengliederungen, Hausteinportal, bezeichnet 1809; Rückgebäude, westlich an das Haupthaus anschließend, zweigeschossiger Flachsatteldachbau, Blockbau mit Verschindelung, 19. Jahrhundert; Stall, eingeschossiger Pultdachbau, Bruchstein- und Quadermauerwerk, 19. Jahrhundert; Hofeinfriedung, Bruchsteinsockel, darüber Granitpfosten mit Staketenzaun, wohl 1809.D-2-72-134-4BW
Museumsstraße 51
(Standort)
BackofenBackofen aus Bösmaign bei Außernzell (Landkreis Passau), kleiner Flachsatteldachbau, Bruchsteinmauerwerk, giebelseitig Ziegelmauerwerk, 18. Jahrhundert, Holzständerwerk wohl 19. Jahrhundert, 1981 transferiertD-2-72-134-11Backofen
Museumsstraße 51
(Standort)
BrechhausBrechhaus aus Rehberg (Landkreis Freyung-Grafenau), eingeschossiger Satteldachbau, Blockbau, gemauerter Ofen aus Bruchstein, nach Süden Stadelteil, verbrettertes Holzständerwerk, Mitte 19. Jahrhundert, 1979 transferiert.D-2-72-134-12Brechhaus
Museumsstraße 51
(Standort)
Ehemalige SchmiedeEhemalige Schmiede aus Grattersdorf (Landkreis Deggendorf), mit Werkstatt und Wirtschaftsteil, zweigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, Blockbau, um 1800, Dach später aufgesteilt, 1978 transferiert.D-2-72-134-7Ehemalige Schmiede
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Museumsstraße 51
(Standort)
Austragshaus (Raidl-Haus)Austragshaus aus Böhmzwiesel (Landkreis Freyung-Grafenau), zweigeschossiger Flachsatteldachbau über winkelförmigem Grundriss, Blockbau, zum Teil Bruchsteinmauerwerk, giebelseitig mit Balusterschrot, bezeichnet 1775, 1977 transferiert.D-2-72-134-8Austragshaus (Raidl-Haus)
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Museumsstraße 51
(Standort)
Kleinbauernhaus (Sachl-Haus)Kleinbauernhaus aus Rumpenstadl (Landkreis Freyung-Grafenau), eineinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau, Blockbau mit Teilausmauerung, mit Giebelschrot, Ende 18. Jahrhundert, 1914 Aufsteilung des Daches und Anfügen einer Tenne, 1981 transferiert.D-2-72-134-10Kleinbauernhaus (Sachl-Haus)
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Museumsstraße 51
(Standort)
DörrhausDörrhaus aus Lackenhäuser (Landkreis Freyung-Grafenau), Blockbau, wohl 18. Jahrhundert, 1979 transferiert.D-2-72-134-9Dörrhaus
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Museumsstraße 51
(Standort)
StallgebäudeStallgebäude aus Rosenberg (Landkreis Freyung-Grafenau), langgestreckter eingeschossiger Satteldachbau, Bruchsteinmauerwerk, Granit, bezeichnet 1789, Dach später, 1982 transferiert.D-2-72-134-13Stallgebäude
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Museumsstraße 51
(Standort)
Wohnstallhaus (Kappl-Hof)Wohnstallhaus und Traidkasten aus Trautmannsried (Landkreis Regen), Wohnstallhaus, winkelförmiger, erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, Blockbau, zum Teil ausgemauert, mit Giebelschrot, 1835, Stallteil aus Bruchsteinmauerwerk, Anfang 20. Jahrhundert verlängert, 1979/80 transferiert; Traidkasten, geständerter zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Giebelschrot, bezeichnet 1712, 1975 transferiert; Stallstadel aus Reichenberg (Landkreis Freyung-Grafenau), eingeschossiger Flachsatteldachbau, verbrettertes Holzständerwerk, Stall zum Teil Bruchsteinmauerwerk, bezeichnet 1816, 1977 transferiert. Backofen aus Trautmannsried (Landkreis Regen), Bruchsteinbau mit Flachsatteldach, 18. Jahrhundert, 1975 transferiert; Toilettenhäuschen, kleiner Satteldachbau, verbrettertes Holzständerwerk, wohl 19. Jahrhundert; Kruzifix aus Perlesöd (Landkreis Freyung-Grafenau), Holz, farbig gefasst, 18./19. Jahrhundert.D-2-72-134-5Wohnstallhaus (Kappl-Hof)
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Museumsstraße 51
(Standort)
Ehemaliges WirtshausEhemaliges Wirtshaus aus Dörfl (Landkreis Regen), Mitterstallbau, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, Obergeschoss Blockbau, mit traufseitigem Schrot, 1840, 1976 transferiert.D-2-72-134-6Ehemaliges Wirtshaus

Heinrichsbrunn

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Teilabschnitte: Hochwaldstraße; Museumsstraße; Kühhüttenberg; Reschwasser; Heinrichsbrunner Schwarzwassergraben; Hausfelder; Teufelshänge; Muckenloch; Hochwaldstraße 54; Hochwaldstraße 56; Rehberg; Ochsenberg; Museumsstraße 67
(Standort)
Reschbachtrift, Bestandteil des Wolfsteiner TriftkomplexesTeilweise begradigte, mit Holzbeschlächten bzw. Bruch- oder Werksteinmauern befestigte und mit Holzstämmen ausgelegte Bachabschnitte, zum Teil mit begleitendem Triftpfad, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, 1820/25 und 1880erJahre;

Reschbachklause, künstlicher Schwellteich mit hoher Staumauer aus Granitsteinen, Windenhäuschen und kanalartigem Auslauf, 1860;

Ausleitbauwerk des Schwellgrabens zur Teufelsklause, Granitwerkstein, 1820/25 und 1880;

Schwellgraben, Überleitung vom Reschbach zur Teufelsbachklause, talseitig mit Dammweg, 1820/25;

Wehrgraben Schustersäge mit Wehren, Beton und Bruchstein, um 1900;

Wehrgraben Neuhüttenmühle mit begleitendem Dammweg, 18./19. Jahrhundert.

D-2-72-134-20Reschbachtrift, Bestandteil des Wolfsteiner Triftkomplexes
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Nähe Am Schoberberg
(Standort)
WegkapelleKleiner Satteldachbau, halbrund geschlossen, mit Eckquaderung und Schulterbogenportal, wohl 1. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung, am nördlichen OrtsrandD-2-72-134-14BW

Hohenröhren

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Finsterauer Straße 14
(Standort)
Ehemaliges BauernhausEineinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau, Erdgeschoss massiv, darüber Blockbau, Fenster mit Werksteingewänden, Anfang 19. JahrhundertD-2-72-134-15BW

Neuhütte

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Neuhütte 6
(Standort)
GutshofkapelleWalmdachbau mit halbrundem Schluss, wohl 1. Hälfte 19. Jahrhundert; mit AusstattungD-2-72-134-16BW
Neuhütte 7
(Standort)
NeuhüttenmühleWohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit verschaltem Obergeschoss und giebelseitigem Balkon, bezeichnet 1840; Sägegatter, zweigeschossiger vertreppter Satteldachbau, Untergeschoss zum Teil Bruchsteinmauerwerk, darüber verschaltes Ständerwerk, gleichzeitig; mit technischer Ausstattung; Nebengebäude, eineinhalbgeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss zum Teil Bruchsteinmauerwerk, ansonsten verschaltes Ständerwerk, bezeichnet 1903.D-2-72-134-21BW

Tummelplatz

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Tummelplatz 1
(Standort)
Forstdiensthütte TummelplatzEingeschossiger und verschindelter Blockbau über verputztem Granitsockel, mit flach geneigtem Satteldach, 1860 nach Brand wieder errichtet, 1927/28 überformt; Backofen.D-2-72-134-24Forstdiensthütte Tummelplatz
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Vierhäuser

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Vierhäuser 1 a
(Standort)
AusnahmhausEineinhalbgeschossiger traufständiger Flachsatteldachbau, verschindelter Blockbau, wohl 1. Viertel 19. Jahrhundert.D-2-72-134-17BW

Zwölfhäuser

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Säumerweg 13
(Standort)
Kruzifix mit Arma ChristiHolzkruzifix mit Beifiguren und Arma Christi, farbig gefasst, Bauernbarock, 19. Jahrhundert.D-2-72-134-18BW

Ehemalige Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr. Objekte, die in anderem Zusammenhang also z.B. als Teil eines Baudenkmals weiter eingetragen sind, sollen hier nicht aufgeführt werden. Aktennummern in diesem Abschnitt sind ehemalige, jetzt nicht mehr gültige Aktennummern.

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Annathal
Dorfstraße 28
(Standort)
HakenhofOberteil-Blockbau mit verschaltem Giebel und Traufschrot, im Kern Ende 18. Jahrhundert, Türsturz bezeichnet 1890D-2-72-134-2BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

Weblinks

Commons: Baudenkmäler in Mauth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Auf dieser Seite verwendete Medien

DEU Landkreis Freyung-Grafenau COA.svg
Wappen Landkreis Freyung-Grafenau. Über gekürzter und eingeschweifter Spitze, darin die bayerischen Rauten, in Silber nebeneinander ein linksgewendeter schwarzer Bär und ein roter Wolf. Die früheren Kreise Grafenau und Wolfstein wurden 1972 zum neuen Landkreis Freyung-Grafenau vereinigt. Das Amt Wolfstein, benannt nach dem Schloss Wolfstein nahe Freyung, geht zurück auf ein bischöflich passauisches Pflegamt. Deshalb steht das Passauer Wappenschild, der rote Wolf, im Landkreiswappen; er war schon im früheren Wolfsteiner Kreiswappen berücksichtigt worden. Das Amt Grafenau, das aus dem herzoglich bayerischen Pfleggericht Bärnstein bei Grafenau hervorgegangen ist, wird im Wappen durch den Bären symbolisiert. Die bayerischen Rauten zeigen die lange Kontinuität bayerischer Verwaltungstradition im unteren bayerischen Wald. Sie standen auch schon im früheren Grafenauer Landkreiswappen.
Pfarrkirche St. Leopold in Mauth.jpg
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Mauth (Niederbayern), Ansicht der Pfarrkirche St. Leopold von Westen.
Reschbachklause--.JPG
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Die Reschbachklause im Nationalpark Bayerischer Wald; unweit des Grenzübergangs zum Nationalpark Sumava/Tschechien.
Freilichtmuseum Finsterau 14.jpg
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Dörrhaus aus Lackenhäuser (Landkreis Freyung-Grafenau), Blockbau, wohl 18. Jahrhundert, 1979 transferiert.
Mauth, FRG - Finsterau - Freilichtmuseum - Sachl v SO.JPG
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Das Sachl im Freilichtmuseum Finsterau, Mauth
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Mauth - Freilichtmuseum Finsterau, Dorfschmiede
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Mauth - Freilichtmuseum Finsterau, Kapplhof 1835
Freilichtmuseum Finsterau 35.jpg
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Backofen aus Bösmaign bei Außernzell (Landkreis Passau), kleiner Flachsatteldachbau, Bruchsteinmauerwerk, giebelseitig Ziegelmauerwerk, 18. Jahrhundert, Holzständerwerk wohl 19. Jahrhundert, 1981 transferiert.
Kirche Finsterau.jpg
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Pfarrkirche Mater dolorosa in Finsterau, Niederbayern
Forstdiensthütte am Tummelplatz.jpg
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Forstdiensthütte am Tummelplatz 1, Gemeinde Mauth. Die alte Forstdiensthütte gehört zu den Baudenkmälern der Gemeinde Mauth mit der Nr. D-2-72-134-24. Sie wird heute als Aussenstation der Nationalparkverwaltung genutzt.
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Ehemaliges Wirtshaus aus Dörfl (Landkreis Regen), Mitterstallbau, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, Obergeschoss Blockbau, mit traufseitigem Schrot, 1840, 1976 transferiert. Jetzt Museumsgasthaus.