Leviathan – Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft

Leviathan – Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft

Beschreibungdeutsche Fachzeitschrift
VerlagNomos Verlag
Erstausgabe1972
Erscheinungsweisevierteljährlich
Weblinkleviathan.nomos.de
ISSN (Print)
Das Titelblatt von Hobbes’ Leviathan
ist auch das der Zeitschrift.
Die Herrscherfigur ist aus lauter Menschenleibern zusammengesetzt.

Leviathan – Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft (Untertitel vor dem Heft 2/2005: Zeitschrift für Sozialwissenschaft) ist eine 1972 gegründete, vierteljährlich erscheinende Publikation, die vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gemeinsam mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Hertie School of Governance herausgegeben wird. Bis einschließlich 2011 erschien sie im Verlag für Sozialwissenschaften, seit 2012 erscheint sie im Nomos Verlag.

Profil

Der Name geht auf Thomas Hobbes’ bekannte staatsphilosophische Schrift Leviathan zurück, in der er dem Staat nahezu uneingeschränkte Macht über seine Bürger zubilligt.

Die Zeitschrift betrachtet es als ihre Aufgabe, das Wechselspiel von bürgerlichem Leben und Herrschaft, Individualismus und staatlichem Zwang, Frieden und Drohung mit Krieg zu beleuchten. Zielgruppe sind insbesondere Wissenschaftler und Studenten sozialwissenschaftlicher Disziplinen wie Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre, aber auch andere Interessierte.

Weblinks

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Leviathan by Thomas Hobbes.jpg
Titelblatt von Thomas HobbesLeviathan. Zu sehen ist der Souverän, der über Land, Städte und deren Bewohner herrscht. Sein Körper besteht aus den Menschen, die in den Gesellschaftsvertrag eingewilligt haben. In seinen Händen hält er Schwert und Hirtenstab, die Zeichen für weltliche und geistliche Macht. Überschrieben ist die Abbildung durch ein Zitat aus dem Buch Hiob: „keine Macht auf Erden ist mit der seinen vergleichbar“.[1]