Leibniz-Gemeinschaft

Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.
(Leibniz-Gemeinschaft / WGL)
Leibniz-Gemeinschaft Logo.svg
Zweck:Forschung
Vorsitz:seit 1. Juli 2014: Matthias Kleiner
Gründungsdatum:1990 (als „Arbeitsgemeinschaft Blaue Liste“ (AG-BL))
Mitgliederzahl:95 Forschungseinrichtungen
Sitz:Geschäftsstelle in Berlin und Büro in Brüssel
Website:www.leibniz-gemeinschaft.de
ehemaliges Logo

Die Leibniz-Gemeinschaft (vollständig Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.) ist ein Zusammenschluss deutscher außeruniversitärer Forschungsinstitute unterschiedlicher Fachrichtungen. Sitz der Leibniz-Gemeinschaft ist Berlin.

Die Leibniz-Gemeinschaft ist nach dem deutschen Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) benannt.

Präsidium

Seit dem 1. Juli 2014 ist Matthias Kleiner Präsident der Wissenschaftsorganisation.[1]

Vizepräsidenten sind

Ehemalige Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft

Leibniz-Gemeinschaft

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 95 (Stand 2019) außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Darunter befinden sich auch insgesamt acht Forschungsmuseen.[2] Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von 1,9 Milliarden Euro (2017).

Die Gemeinschaft sieht nach eigenem Selbstverständnis ihren historischen Ursprung in den seit den 1970er Jahren bestehenden „Einrichtungen der Blauen Liste“, zu denen seit 1992 auch einige aus der Akademie der Wissenschaften der DDR hervorgegangenen Forschungseinrichtungen gehören, deren wissenschaftliches Potential aufgrund der Evaluierung durch den Wissenschaftsrat auch zukünftig als erhaltenswert und förderungswürdig angesehen worden war. Die Bezeichnung Blaue Liste für das Bund-Länder-Fördermodell geht zurück auf die Farbe einer Aktenanlage und ist heute umgangssprachlich veraltet. Im Bundeshaushaltsplan, der eine Anlage zum jährlichen Haushaltsgesetz ist, wird der Begriff „Institute der Blauen Liste“ nach wie vor verwendet.

Die Einrichtungen haben sich zur Leibniz-Gemeinschaft zusammengeschlossen, um institutsübergreifende Aufgaben wahrzunehmen. Dazu gehört z. B. in Zeiten der Verknappung der Forschungsmittel aus öffentlichen Händen gemeinsam für die Stärkung der Einrichtungen zu arbeiten oder auch Kooperationen mit Hochschulen und Industrie zu fördern.

Die Leibniz-Gemeinschaft hat sich selbst mit neun der bedeutendsten Wissenschaftsorganisationen in Deutschland zur Allianz der Wissenschaftsorganisationen zusammengeschlossen, welche regelmäßig Stellung zu wichtigen Fragen der Forschungs- und Wissenschaftspolitik.bezieht. 2019 hat die Leibniz-Gemeinschaft wie bereits 2011 die jährlich wechselnde organisatorische Federführung der Allianz übernommen.[3]

Leibniz-Institute

Die Gemeinschaft ist keine Trägerorganisation der Institute, sondern ein freiwillig gegründeter Verein, um gemeinsam in der Öffentlichkeit mit Nachdruck agieren zu können.

Leibniz-Institute sind Institute und Forschungseinrichtungen, die gemeinsam vom Bund und den Ländern grundfinanziert werden. In der Regel ist der Finanzierungsschlüssel: 50 % Bundesmittel, 50 % Landesmittel. Die Bundesmittel kommen zu einem großen Teil aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (281 Millionen Euro für 49 Institute im Jahr 2007). Die Landesmittel setzen sich zusammen aus den Mitteln des Sitzlandes des jeweiligen Leibniz-Instituts und einem Zuschuss durch die übrigen Länder. Die Aufteilung dieses Zuschusses auf die übrigen Bundesländer wird von der Bund-Länder-Kommission auf Grund der Bevölkerungszahlen und des Steueraufkommens im Königsteiner Schlüssel festgelegt. Neben dieser Grundfinanzierung werden Drittmittel eingesetzt. Im Jahr 2011 betrug der Gesamtetat aller Einrichtungen rund 1,4 Milliarden Euro. Der Anteil der Drittmittel beträgt ca. 21 %.[4]

Planungssicherheit durch kontinuierliche Etatsteigerungen ist mit dem Pakt für Forschung und Innovation gegeben.

Ursprünge

Die Ursprünge der Leibniz-Gemeinschaft reichen in die Gründerzeit der Bundesrepublik zurück. Im März 1949 schlossen die deutschen Länder ein Staatsabkommen über die „Finanzierung wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen“ – das sogenannte Königsteiner Staatsabkommen –, in dem sie sich verpflichteten, bei größeren Forschungseinrichtungen überregionaler Bedeutung, deren Zuschussbedarf die Finanzkraft eines einzelnen Landes übersteigt, die zur Erfüllung der Forschungsaufgaben erforderlichen Mittel gemeinsam bereitzustellen.

Zwanzig Jahre später errang dieses Abkommen Verfassungsrang, als 1969 Artikel 91b das Grundgesetz erweiterte, und Bund und Ländern die verfassungsrechtliche Möglichkeit bot, bei Forschungsvorhaben überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse zusammenzuarbeiten. 1977 schließlich veröffentlichten Bund und Länder eine Liste von 46 Einrichtungen, die unter den Bedingungen des Artikels 91b gemeinsam gefördert wurden. Das blaue Papier, auf dem die Liste veröffentlicht wurde, gab ihr auch den Namen „Blaue Liste“.

Die deutsche Vereinigung im Jahre 1990 brachte auch für die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern nachhaltige Veränderungen mit sich, da Artikel 38 des Einigungsvertrages die Eingliederung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft der ehemaligen DDR in das bundesrepublikanische System vorschrieb.

Im Zuge der Umgestaltung der ostdeutschen Wissenschaftslandschaft kam es durch die Aufnahme vom Wissenschaftsrat positiv evaluierter ehemaliger Institute der Akademie der Wissenschaften der DDR in die gemeinsame Forschungsförderung fast zu einer Verdopplung der Zahl der „Blaue-Liste“-Institute; die Zahl der geförderten Einrichtungen stieg von 47 im Jahre 1989 auf 81 im Jahr 1992. Die Neuaufnahmen veränderten das Gesicht der „Blauen Liste“ und verschoben den wissenschaftlichen Schwerpunkt in die natur-, technik-, agrar-, lebens- und raumwissenschaftliche Forschung.

Gründung der Gemeinschaft

Am 24. Januar 1991 gründeten Vertreter von zunächst 32 Einrichtungen in Dortmund die „Arbeitsgemeinschaft Blaue Liste“ (AG-BL), die besonders in administrativen Fragen institutsübergreifend tätig war. Vier Jahre später benannte man sich in „Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste“ (WBL) um, dem folgte im Jahr 1997 schließlich der Name „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ (WGL) mit dem ersten Präsidenten, dem Physiker Ingolf Volker Hertel (* 1941). Mit diesen Namensänderungen, die zugleich auch den Prozess der Selbstorganisation der weiterhin unabhängigen und eigenständigen Einrichtungen dokumentierten, war die stärkere inhaltliche Zusammenarbeit verbunden mit dem Ziel des regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausches, der Zusammenarbeit hinsichtlich gemeinsamer Interessen sowie die Wahrnehmung dieser Interessen nach außen, d. h. in den wissenschaftspolitischen und wissenschaftsadministrativen Bereich, aber auch allgemein in der Öffentlichkeit.

Zu diesem Zweck verfügt die Leibniz-Gemeinschaft seit 1995 über eine Geschäftsstelle in Bonn und seit 2000 über ein Büro in Berlin. Die Festigung der Strukturen äußert sich auch in der unter dem zweiten Präsidenten, dem Physiker Frank Pobell, vorangebrachten Gründung eines extern besetzen Senats als Aufsichts- und Beratungsorgan im November 1998. Den Erfordernissen eines modernen Wissenschaftsmarketings Rechnung tragend führte die Gemeinschaft seit 2002 ein einheitliches „Corporate design“ ein und tritt seither unter der Marke „Leibniz-Gemeinschaft“ auf.

Seit 1979 wurden die Einrichtungen der „Blauen Liste“ regelmäßig vom Wissenschaftsrat evaluiert, um ein hohes Leistungsniveau der wissenschaftlichen Arbeit zu garantieren und eine zielgerichtete Weiterentwicklung frühzeitig einleiten zu können. Die meisten Institute überzeugten die Bewertungskommissionen mit ihrer wissenschaftlichen Qualität, einige richteten ihre Forschungsarbeit neu aus und wenige schieden aus der gemeinsamen Forschungsförderung aus.

Seit 2003 evaluiert der extern besetzte Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft. Der Wissenschaftsrat hat in seiner Stellungnahme zur Systemevaluation der „Blauen Liste“ vom November 2000 einen entsprechenden Vorschlag entwickelt. Die Entscheidungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zur Förderungswürdigkeit der Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft stützen sich nun in der Regel auf die Stellungnahmen des Senats. Mindestens alle sieben Jahre leitet der Ausschuss Forschungsförderung der GWK eine entsprechende Überprüfung ein.

Institute der Leibniz-Gemeinschaft

Die Institute der Leibniz-Gemeinschaft sind in fünf Sektionen zusammengefasst.

Sektion A − Geisteswissenschaften und Bildungsforschung

Name der EinrichtungOrtAbkürzung
Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für GeoressourcenBochumDBM
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon DubnowLeipzigDI
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges LernenBonnDIE
Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (ehem. Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung)Frankfurt am Main - BerlinDIPF
Deutsches MuseumMünchenDM
Deutsches Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime GeschichteBremerhavenDSM
Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale SchulbuchforschungBraunschweigGEI
Germanisches Nationalmuseum – Leibniz-Forschungsmuseum für KulturgeschichteNürnbergGNM
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen EuropaLeipzigGWZO
Herder-Institut für historische OstmitteleuropaforschungMarburgHI
Institut für Deutsche SpracheMannheimIDS
Leibniz-Institut für Europäische GeschichteMainzIEG
Institut für ZeitgeschichteMünchen – BerlinIfZ
Leibniz-Institut für Ost- und SüdosteuropaforschungRegensburgIOS
Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität KielKielIPN
Leibniz-Institut für WissensmedienTübingenIWM
Leibniz-Institut für BildungsverläufeBambergLIfBi
Römisch-Germanisches Zentralmuseum – Leibniz-Forschungsinstitut für ArchäologieMainzRGZM
Leibniz-Zentrum Allgemeine SprachwissenschaftBerlinZAS
Leibniz-Zentrum für Literatur- und KulturforschungBerlinZfL
Leibniz-Zentrum Moderner OrientBerlinZMO
Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation an der Universität TrierTrierZPID
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e. V.PotsdamZZF

Sektion B − Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften

Name der EinrichtungOrtAbkürzung
Akademie für Raumforschung und Landesplanung – Leibniz-Forum für Raumwissenschaften (ARL)HannoverARL
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung mit Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)BerlinDIW
GESIS – Leibniz-Institut für SozialwissenschaftenKöln-MannheimGESIS
GIGA German Institute of Global and Area Studies, Leibniz-Institut für Globale und Regional Studien (bis 2005 Deutsches Übersee-Institut (DÜI))HamburgGIGA
Leibniz-Institut für Medienforschung - Hans-Bredow-InstitutHamburgHBI
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und KonfliktforschungFrankfurt am MainHSFK
Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in TransformationsökonomienHalleIAMO
Leibniz-Institut für LänderkundeLeipzigIfL
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.Münchenifo
Institut für Weltwirtschaft an der Universität KielKielIfW
Leibniz-Institut für ökologische RaumentwicklungDresdenIÖR
Leibniz-Institut für Raumbezogene SozialforschungErknerIRS
Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung HalleHalleIWH
RWI – Leibniz-Institut für WirtschaftsforschungEssenRWI
Wissenschaftszentrum Berlin für SozialforschungBerlinWZB
Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum WirtschaftHamburg-KielZBW
Leibniz-Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungMannheimZEW

Sektion C − Lebenswissenschaften

Name der EinrichtungOrtAbkürzung
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und EpidemiologieBremenBIPS
Bernhard-Nocht-Institut für TropenmedizinHamburgBNITM
Deutsches Diabetes-Zentrum
Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung
DüsseldorfDDZ
Deutsches Institut für ErnährungsforschungNuthetalDIfE
Deutsches Primatenzentrum
Leibniz-Institut für Primatenforschung
GöttingenDPZ
Deutsches Rheuma-Forschungszentrum BerlinBerlinDRFZ
Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und ZellkulturenBraunschweigDSMZ
Leibniz-Institut für NutztierbiologieDummerstorfFBN
Leibniz-Institut für Alternsforschung
Fritz-Lipmann-Institut
JenaFLI
Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare PharmakologieBerlinFMP
Forschungszentrum Borstel - Leibniz LungenzentrumBorstelFZB
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie
Hans-Knöll-Institut
JenaHKI
Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle VirologieHamburgHPI
Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU DortmundDortmundIfADo
Leibniz-Institut für Neurobiologie
Zentrum für Lern- und Gedächtnisforschung
MagdeburgLIN
Leibniz-Institut für PflanzenbiochemieHalleIPB
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und KulturpflanzenforschungGaterslebenIPK
Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität MünchenFreisingLSB
Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität DüsseldorfDüsseldorfIUF
Leibniz-Institut für Zoo- und WildtierforschungBerlinIZW
Senckenberg Gesellschaft für NaturforschungFrankfurt am MainSGN
Museum für Naturkunde Berlin
Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
BerlinMfN
Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig
Leibniz-Institut für terrestrische Biodiversitätsforschung
BonnZFMK

Sektion D − Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften

Name der EinrichtungOrtAbkürzung
Leibniz-Institut für Astrophysik PotsdamPotsdamAIP
DWI – Leibniz-Institut für Interaktive MaterialienAachenDWI
Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für HöchstfrequenztechnikBerlinFBH
FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für InformationsinfrastrukturKarlsruheFIZ KA
Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik an der Universität RostockKühlungsbornIAP
Leibniz-Institut für Festkörper- und WerkstoffforschungDresdenIFW
Innovations for High Performance Microelectronics / Leibniz-Institut für innovative MikroelektronikFrankfurt (Oder)IHP
Leibniz-Institut für KristallzüchtungBerlinIKZ
Leibniz-Institut für Neue MaterialienSaarbrückenINM
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und TechnologieGreifswaldINP
Leibniz-Institut für OberflächenmodifizierungLeipzigIOM
Leibniz-Institut für PolymerforschungDresdenIPF
Leibniz-Institut für Photonische TechnologienJenaIPHT
Leibniz-Institut für Analytische WissenschaftenDortmundISAS
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte TechnologienBremenIWT
Kiepenheuer-Institut für SonnenphysikFreiburgKIS
Leibniz-Institut für Katalyse an der Universität RostockRostockLIKAT
Schloß Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für InformatikWadernLZI
Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und KurzzeitspektroskopieBerlinMBI
Mathematisches Forschungsinstitut OberwolfachOberwolfachMFO
Paul-Drude-Institut für FestkörperelektronikBerlinPDI
Technische InformationsbibliothekHannoverTIB
Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und StochastikBerlinWIAS

Sektion E − Umweltwissenschaften

Name der EinrichtungOrtAbkürzung
Leibniz-Institut für Agrartechnik und BioökonomiePotsdam-BornimATB
Leibniz-Institut für TroposphärenforschungLeipzigTROPOS
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und BinnenfischereiBerlinIGB
Leibniz-Institut für Gemüse- und ZierpflanzenbauGroßbeeren & ErfurtIGZ
Leibniz-Institut für OstseeforschungRostock-WarnemündeIOW
Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik
(ehemals GGA-Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben)
HannoverLIAG
Potsdam-Institut für KlimafolgenforschungPotsdamPIK
Leibniz-Zentrum für AgrarlandschaftsforschungMünchebergZALF
Leibniz-Zentrum für Marine TropenforschungBremenZMT

Ausgeschiedene Institute

Name der Einrichtungausgesch.
seit
OrtAbkürzung
Zentralarchiv für Hochschulbau1980StuttgartZA
Deutsche Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung1983BonnDGFK
Forschungsinstitut für Rationalisierung1984AachenFIR
Institut für Meeresforschung1985BremerhavenIfM
Gesellschaft für Information und Dokumentation1987Frankfurt am MainGID
Forschungsinstitut für Kinderernährung1998DortmundFKE
Institut für Erdölforschung1998ClausthalIfE
Deutsches Bibliotheksinstitut1999BerlinDBI
Medizinisches Institut für Umwelthygiene2000DüsseldorfMIU
Deutsche Zentralbibliothek der Landbauwissenschaften2000BonnZBL
Deutsches Institut für Fernstudienforschung2000TübingenDIFF
Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik
(jetzt Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik)
2002BerlinHHI
Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv
(neu gegründet als Hamburgisches Weltwirtschafts-Institut, HWWI)
2006HamburgHWWA
IWF − Wissen und Medien gGmbH2007GöttingenIWF
Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung
(Fusion mit dem Hahn-Meitner-Institut der Helmholtz-Gemeinschaft zum Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH)
2008BerlinBESSY
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf
(Wechsel in die Helmholtz-Gemeinschaft als Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR))
2011DresdenFZD
Leibniz-Institut für Arterioskleroseforschung2012MünsterLIFA
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel
(Wechsel in die Helmholtz-Gemeinschaft als Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR))
2012KielIFM-GEOMAR
Fachinformationszentrum Chemie (1981–2013)2013BerlinFCH
Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer2015SpeyerFÖV
ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften2016KölnZB MED

Siehe auch

  • Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation
  • Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale

Literatur

  • Ariane Brill: Von der „Blauen Liste“ zur gesamtdeutschen Wissenschaftsorganisation. Die Geschichte der Leibniz-Gemeinschaft, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2017 (ISBN 978-3-96023-127-1).

Weblinks

 Commons: Leibniz-Gemeinschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Matthias Kleiner zum Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft gewählt
  2. Forschungsmuseen. Leibniz-Gemeinschaft
  3. Allianz der Wissenschaftsorganisationen. In: Website. Leibniz-Gemeinschaft;
  4. Über uns / Leibniz in Zahlen. Leibniz Gemeinschaft, abgerufen am 27. Mai 2016.

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