Landkreis Leer

WappenDeutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten:53° 14′ N, 7° 29′ O
Bundesland:Niedersachsen
Verwaltungssitz:Leer (Ostfriesland)
Fläche:1.085,71 km2
Einwohner:174.348 (31. Dez. 2022)[1]
Bevölkerungsdichte:161 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen:LER
Kreisschlüssel:03 4 57
Kreisgliederung:19 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bergmannstraße 37
26789 Leer (Ostfriesland)
Website:www.landkreis-leer.de
Landrat:Matthias Groote (SPD)
Lage des Landkreises Leer in Niedersachsen
KarteLandkreis GöttingenLandkreis HolzmindenLandkreis SchaumburgLandkreis GoslarRegion HannoverLandkreis HildesheimSalzgitterLandkreis WolfenbüttelBraunschweigLandkreis WolfenbüttelLandkreis PeineLandkreis Hameln-PyrmontLandkreis HelmstedtWolfsburgLandkreis GifhornLandkreis Nienburg/WeserLandkreis NortheimLandkreis DiepholzFreie Hansestadt BremenFreie Hansestadt BremenHamburgHamburgKönigreich der NiederlandeNordrhein-WestfalenHessenThüringenSchleswig-HolsteinMecklenburg-VorpommernBrandenburgSachsen-AnhaltOsnabrückLandkreis OsnabrückDelmenhorstOldenburg (Oldb)Landkreis WesermarschLandkreis VechtaLandkreis EmslandLandkreis Grafschaft BentheimLandkreis LeerEmdenLandkreis LeerLandkreis CloppenburgLandkreis AmmerlandWilhelmshavenMellumLandkreis AurichLandkreis AurichLandkreis WittmundLandkreis AurichLandkreis FrieslandLandkreis OldenburgLandkreis CuxhavenLandkreis OsterholzLandkreis VerdenLandkreis StadeLandkreis HarburgLandkreis LüneburgLandkreis Lüchow-DannenbergHeidekreisLandkreis UelzenLandkreis CelleLandkreis Rotenburg (Wümme)
Karte

Der Landkreis Leer ist ein Landkreis im Nordwesten von Niedersachsen und bildet den südlichen Teil Ostfrieslands.

Geographie

Lage

Der Landkreis besteht auf dem Festland aus den vier historischen Landschaften Rheiderland (im Westen), Overledingerland (im Südosten), Moormerland (im Norden) und Lengenerland (im Nordosten). Zusätzlich gehört die ostfriesische Insel Borkum zum Landkreis.

Die Südgrenze entspricht der historischen Grenze zwischen der Grafschaft Ostfriesland und dem Niederstift Münster. Sie ist bis heute eine der deutlichsten protestantisch-katholischen Konfessionsgrenzen in Deutschland.

Der Landkreis wird durchschnitten von der Ems, die im Westen in den Dollart übergeht, wo der Landkreis auch einen kurzen Küstenstreifen hat. Er umfasst aber auch die westlichsten der ostfriesischen Inseln, Borkum und Lütje Hörn.

Nachbarkreise

Der Landkreis Leer grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die kreisfreie Stadt Emden und an die Landkreise Aurich, Wittmund, Friesland, Ammerland, Cloppenburg und Emsland. Im Westen grenzt er an die niederländische Provinz Groningen.

Geschichte

Nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen wurde am 1. April 1885 aus den alten Ämtern Leer und Stickhausen sowie der selbständigen Stadt Leer der Kreis Leer gebildet.[2] Verwaltungssitz wurde die Stadt Leer.

Bei der preußischen Kreisreform vom 1. Oktober 1932 wurden die Landkreise Leer, Weener und die Gemeinde Borkum zu einem neuen Landkreis Leer mit dem Kreissitz in Leer zusammengeschlossen.[3]

Die Gebietsreform in Niedersachsen begann im Landkreis Leer am 1. Juli 1968 mit der Eingliederung der Gemeinden Heisfelde und Loga in die Stadt Leer.[4] Am 1. Juli 1972 schieden die Gemeinden Petkum und Widdelswehr aus dem Landkreis Leer aus und wurden in die Stadt Emden eingemeindet.[5]

Eine umfassende Neugliederung des Landkreises erfolgte am 1. Januar 1973 durch zahlreiche Gemeindefusionen, bei denen unter anderem die neuen Gemeinden Dollart, Moormerland, Rhauderfehn, Uplengen und Westoverledingen gebildet wurden. Zur Gemeinde Moormerland kamen auch die Gemeinden Hatshausen, Jheringsfehn und Boekzetelerfehn aus dem Landkreis Aurich. Die Gemeinde Stiekelkamperfehn wurde mit der Gemeinde Neuefehn aus dem Landkreis Aurich zur neuen Gemeinde Neukamperfehn zusammengeschlossen.[5]

Am 1. März 1974 wurde schließlich Idafehn, bis dahin Teil der Gemeinde Strücklingen im Landkreis Cloppenburg, Teil der Gemeinde Ostrhauderfehn und damit des Landkreises Leer. Idafehn gehörte bis 1974 also offiziell zum Saterland und damit zum Oldenburger Münsterland. Es war aber von Ostrhauderfehn aus besiedelt worden, die Umgangssprache ist Ostfriesisches Platt, die vorherrschende Konfession evangelisch-lutherisch.[6]

Am 1. November 2001 schlossen sich die fünf Gemeinden der Samtgemeinde Bunde (Boen, Bunde, Bunderhee, Dollart und Wymeer) zur Einheitsgemeinde Bunde zusammen.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungspyramide für den Kreis Leer (Datenquelle: Zensus 2011[7].)

Der Landkreis Leer wurde 1932 durch die Eingliederung des Landkreises Weener vergrößert.

JahrEinwohnerQuelle
189048.955[8]
190052.871[8]
191056.645[8]
192561.266[8]
193999.258[8]
1950132.303[8]
1960121.200[8]
1970135.800[9]
1980141.600[10]
1990145.344[11]
2000161.425[11]
2010164.705[11]
2015167.548
2020171.483

Politik

Kreistag

Dem Kreistag des Landkreises Leer gehören 54 gewählte Abgeordnete und der Landrat an. Dies ist die festgelegte Anzahl für einen Landkreis mit einer Einwohnerzahl zwischen 150.001 und 175.000 Einwohnern.[12] Die Abgeordneten werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Die letzte Kommunalwahl vom 12. September 2021 ergab das nachstehende Ergebnis (mit den Ergebnissen der vorherigen Wahlen):

Kreistagswahl Leer 2021
vorläufiges Ergebnis; Wahlbeteiligung: 56,6 %
 %
40
30
20
10
0
38,1 %
29,7 %
12,2 %
5,0 %
5,0 %
4,9 %
2,1 %
1,4 %
1,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
−1,6 %p
−2,7 %p
+3,5 %p
−2,1 %p
+2,4 %p
+2,7 %p
+0,2 %p
+1,4 %p
−3,6 %p
Sitzverteilung im Kreistag Leer seit 2021
Insgesamt 54 Sitze
Parteien und WählergemeinschaftenStimmen
2021[13]
Sitze
2021
Stimmen
2016[14]
Sitze
2016
Stimmen
2011[15]
Sitze
2011
Stimmen
2006[16]
Sitze
2006
Stimmen
2001[17]
Sitze
2001
SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands38,1 %2039,7 %2139,6 %2144,2 %2447,1 %27
CDUChristlich Demokratische Union Deutschlands29,7 %1632,4 %1833,1 %1835,1 %1933,6 %19
GrüneBündnis 90/Die Grünen12,2 %78,7 %513,5 %77,3 %46,5 %3
AfDAlternative für Deutschland5,0 %37,1 %4------
MOINWählergemeinschaft MOIN5,0 %32,6 %1------
FDPFreie Demokratische Partei4,9 %32,2 %12,0 %13,9 %23,7 %2
LinkeDie Linke2,1 %11,9 %12,7 %2----
WMLWählergemeinschaft Moormerländer Löwen1,4 %1--------
VvWVereinigung von Wählern im Landkreis Leer0,7 %0--------
AWGAllgemeine Wählergemeinschaft Leer0,7 %04,0 %24,6 %35,3 %36,9 %3
BasisBasisdemokratische Partei Deutschland0,3 %0--------
FriesenDie Friesen--1,3 %11,1 %1----
BfRBürger für Rhauderfehn (BfR)----2,6 %12,4 %1--
PiratenPiratenpartei Deutschland----0,5 %0----
LALinke Alternative – Landkreis Leer------1,6 %1--
EndrizziListe Endrizzi------0,2 %0--
BDWählergruppe--------1,0 %0
UWGUnabhängige Wählergemeinschaft--------0,7 %0
USDUnabhängige Soziale Demokraten--------0,5 %0
EBEinzelbewerber----0,3 %0--0,1 %0
Gesamt1005410054100541005410054
Wahlbeteiligung in Prozent56,655,151,654,557,4

Landrat

Der Landrat eines Landkreises vertritt den Landkreis auf politischer Ebene und ist gleichzeitig Chef der Kreisverwaltung. Landrat des Landkreises Leer ist seit 2016 Matthias Groote (SPD). Bei der letzten Landratswahl vom 12. September 2021 wurde er mit 81,25 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,57 Prozent.[18] Groote wurde für fünf Jahre gewählt.

Ehemalige Landräte

Ehemalige Oberkreisdirektoren

  • 1946–1947: Heinz Noll
  • 1948–1955: Peter Oskar Schuster
  • 1955–1978: Peter Elster
  • 1979–1991: Gerhard von Haus
  • 1991–1997: Andreas Schaeder

Ehemalige Landräte des Kreises Weener

  • 1885–1888: Mathias Knaus
  • 1888–1893: Lümko Iderhoff (1856–1931)
  • 1893–1904: Adolf Kriege
  • 1904–1909: Karl Gosling
  • 1909–1926: Erich Bachmann
  • 1927–9999: Hans von Oldershausen
  • 1927–9999: Emil Wehriede
  • 1928–1932: Benno Eide Siebs

Vertreter im Bundestag

Der Landkreis gehört zum Bundestagswahlkreis Unterems (Wahlkreis 25), der aus dem Landkreis Leer und dem nördlichen Teil des Landkreises Emsland besteht. Der Wahlkreis wurde zur Bundestagswahl 1980 neu zugeschnitten und ist seitdem unverändert. Bislang setzten sich in diesem Wahlkreis ausschließlich CDU-Kandidaten durch. Während in fast allen Kommunen des Landkreises Leer die SPD vor der CDU lag, führte letztere in den Kommunen des nördlichen Emslandes sehr deutlich – viel deutlicher, als die SPD im Leeraner Raum vor der CDU lag. Bei der Bundestagswahl 2021 wurde die CDU-Abgeordneten Gitta Connemann aus Leer direkt wiedergewählt. Über Listenplätze der Parteien zogen Anja Troff-Schaffarzyk (SPD) und Julian Pahlke (Grüne) aus dem Wahlkreis in den Bundestag ein.

Wappen und Flagge

Blasonierung: „Das Wappen des Landkreises Leer zeigt in Blau einen golden (gelb) bewehrten, rot bezungten silbernen (weißen) Löwen, der als Halsband eine gestürzte, goldene (gelbe) Krone trägt. Das Oberwappen zeigt eine Ährenkrone mit sechs goldenen (gelben) Ähren und einem goldenen (gelben) vierblättrigen Kleeblatt in der Mitte.“ Im Wappen des Landkreises spiegelt das Kleeblatt die vier historischen Landschaften Rheiderland, Overledingerland, Moormerland und Lengenerland wider. Neben dem Kleeblatt stehen Ähren, welche die landwirtschaftliche Prägung des Gebietes symbolisieren. Ähren und Kleeblatt krönen einen blauen Wappenschild, auf dem ein weißer Löwe mit einer gestürzten goldenen Krone um den Hals zu sehen ist. Dies ist das alte Wappen des Häuptlings Focko Ukena, der im 15. Jahrhundert über das Gebiet des heutigen Landkreises herrschte. Das Wappen des Landkreises Leer wurde am 12. August 1952 durch das Niedersächsische Innenministerium verliehen und mit der 1. Hauptsatzung des Landkreises am 22. Oktober 1958 gebilligt.

Beschreibung der Flagge: „Die Kreisflagge des Landkreises Leer zeigt in drei gleich breiten Querstreifen die Farben blau-gold (gelb)-silber (weiß) und in der Mitte das Kreiswappen.“ Die Flagge wurde letztmals bei der Neufassung der Hauptsatzung des Landkreises Leer am 3. Oktober 1977 von der Bezirksregierung Weser-Ems genehmigt.[19][20]

Wirtschaft und Verkehr

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Leer Platz 228 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „ausgeglichenem Chancen-Risiko Mix“ für die Zukunft.[21]

Straße

Der Landkreis Leer bietet ein gut ausgebautes Netz von Bundes- und Landstraßen. Zudem verläuft durch das Kreisgebiet die Bundesautobahn A 28 von Leer in Richtung Oldenburg und die A 31 aus Emden in Richtung des Ruhrgebiets. Sie treffen am Autobahndreieck Leer aufeinander. Die kurze A 280 zwischen der A 31 bei Weener und der niederländischen Grenze bei Neuschanz verläuft komplett auf dem Leeraner Kreisgebiet. Im Landkreis gibt es zudem 376 Kilometer an Kreisstraßen.

Schiene

Der Landkreis Leer wird in Nord-Süd-Richtung von der Emslandstrecke Emden – Leer – Meppen – Rheine durchzogen, die 1854 von den Hannöverschen Staatsbahnen eröffnet worden ist. Die Ost-West-Verbindung Oldenburg – Leer – Weener – Neuschanz stellten die Oldenburgischen Staatsbahnen 1869 bis Leer und 1876 ab Ihrhove her. Die Bahnstrecke Ihrhove–Groningen ist seit einer Schiffskollision im Dezember 2015 im Bereich der Friesenbrücke unterbrochen und soll voraussichtlich im Jahr 2024 wieder aufgenommen werden.

Auf der Insel Borkum betrieb die Borkumer Kleinbahn und Dampfschiffahrt GmbH seit 1888 mehrere Inselbahnstrecken in der Schmalspur 900 mm. Hier wird aktuell der 7,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Hafen und Stadt genutzt.

Als weitere Schmalspurbahn kam 1900 die Kleinbahn Leer–Aurich–Wittmund hinzu. Mit der kreiseigenen Kleinbahn Ihrhove–Westrhauderfehn war das Bahnnetz 1912 vollendet.

Damit umfasste das Schienennetz mit Personenverkehr auf dem Festland 84 Kleinbahnen. Davon wurden nur die 29 km Kleinbahnen stillgelegt, auf deren Strecke heute der Ostfriesland-Wanderweg verläuft:

  • 1956: Aurich – Stikelkamp – Leer Klb. (18 km Meterspur)
  • 1961: Ihrhove – Westrhauderfehn (11 km)

Heute werden im Landkreis Leer mit Leer und Weener nur noch zwei Stationen auf dem Festland im Personenverkehr bedient.

Gemeinden

In Klammern die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2022.[22]

Einheitsgemeinden

  1. Borkum, Stadt (5171)
  2. Bunde (7760)
  3. Jemgum (3675)
  4. Leer (Ostfriesland), Kreisstadt, selbständige Gemeinde (35.663)
  5. Moormerland [Sitz: Warsingsfehn] (24.055)
  6. Ostrhauderfehn (11.622)
  7. Rhauderfehn [Sitz: Westrhauderfehn] (18.495)
  8. Uplengen [Sitz: Remels] (12.091)
  9. Weener, Stadt (15.997)
  10. Westoverledingen [Sitz: Ihrhove] (21.678)

Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Brinkum (819)
  2. Firrel (851)
  3. Hesel * (4726)
  4. Holtland (2307)
  5. Neukamperfehn (1844)
  6. Schwerinsdorf (693)
  1. Detern, Flecken (2835)
  2. Filsum * (2221)
  3. Nortmoor (1845)

gemeindefreies Gebiet

BorkumLütje Horn (gemeindefrei)BundeWeenerWestoverledingenRhauderfehnLeer (Ostfriesland)OstrhauderfehnDeternJemgumMoormerlandNortmoorBrinkumNeukamperfehnHoltlandFirrelSchwerinsdorfFilsumUplengenHeselLandkreis LeerLandkreis Leer (Borkum)NiedersachsenLandkreis EmslandKönigreich der NiederlandeEmdenLandkreis AurichLandkreis WittmundLandkreis FrieslandLandkreis AmmerlandLandkreis Cloppenburg

Ehemalige Gemeinden

Liste aller ehemaligen Gemeinden und aller Eingemeindungen:[8][23][24][25]

Gemeindeeingemeindet
nach
Datum der
Eingemeindung
AmdorfDetern1. Jan. 1973
AmmersumFilsum1. Jan. 1973
BackemoorRhauderfehn1. Jan. 1973
BargeDetern1. Jan. 1973
BeschotenwegWeener1. Jan. 1973
BingumLeer1. Jan. 1973
BoenBunde1. Nov. 2001
BöhmerwoldJemgum1. Jan. 1973
Borkum1. Okt. 1932
BreinermoorWestoverledingen1. Jan. 1973
BührenUplengen1. Jan. 1973
BunderhammrichDollart1. Jan. 1973
BunderheeBunde1. Nov. 2001
BunderneulandBunde1. Jan. 1973
BurlageRhauderfehn1. Jan. 1973
CharlottenpolderBunde1. Jan. 1973
CollinghorstRhauderfehn1. Jan. 1973
CritzumJemgum1. Jan. 1973
DieleWeener1. Jan. 1973
DitzumJemgum1. Jan. 1973
DitzumerhammrichDollart1. Jan. 1973
DollartBunde1. Nov. 2001
DrieverWestoverledingen1. Jan. 1973
EsklumWestoverledingen1. Jan. 1973
FlachsmeerWestoverledingen1. Jan. 1973
FolmhusenWestoverledingen1. Jan. 1973
GandersumMoormerland1. Jan. 1973
GroßoldendorfUplengen1. Jan. 1973
GroßsanderUplengen1. Jan. 1973
GroßwoldeWestoverledingen1. Jan. 1973
GrotegasteWestoverledingen1. Jan. 1973
HatzumJemgum1. Jan. 1973
HeinitzpolderDollart1. Jan. 1973
HeisfeldeLeer1. Juli 1968
HohegasteLeer1. Jan. 1973
HollenUplengen1. Jan. 1973
HolteRhauderfehn1. Jan. 1973
HoltermoorOstrhauderfehn1. Mai 1970
HoltgasteJemgum1. Jan. 1973
HolthusenWeener1. Jan. 1973
IhrenWestoverledingen1. Jan. 1973
IhrhoveWestoverledingen1. Jan. 1973
JübberdeUplengen1. Jan. 1973
KirchborgumWeener1. Jan. 1973
KleinoldendorfUplengen1. Jan. 1973
KleinsanderUplengen1. Jan. 1973
KlostermoorRhauderfehn1. Jan. 1973
LammertsfehnFilsum1. Jan. 1973
LandschaftspolderDollart1. Jan. 1973
LangholtOstrhauderfehn1. Jan. 1973
LeerortLeer1. Feb. 1971
LogaLeer1. Juli 1968
LogabirumLeer1. Jan. 1973
MarienchorJemgum1. Jan. 1973
MeinersfehnUplengen1. Jan. 1973
MidlumJemgum1. Jan. 1973
Mitling-MarkWestoverledingen1. Jan. 1973
NeermoorMoormerland1. Jan. 1973
NendorpJemgum1. Jan. 1973
NettelburgLeer1. Jan. 1973
NeuburgDetern1. Jan. 1973
NeudorfUplengen1. Jan. 1973
NeuemoorHesel1. Jan. 1973
NeufirrelUplengen1. Jan. 1973
NordgeorgsfehnUplengen1. Jan. 1973
NüttermoorLeer1. Jan. 1973
OldendorpJemgum1. Jan. 1973
OldersumMoormerland1. Jan. 1973
OltmannsfehnUplengen1. Jan. 1973
PetkumEmden1. Juli 1972
PoghausenUplengen1. Jan. 1973
PogumJemgum1. Jan. 1973
PotshausenOstrhauderfehn1. Jan. 1973
RemelsUplengen1. Jan. 1973
RhaudeRhauderfehn1. Jan. 1973
RhaudermoorRhauderfehn1. Jan. 1973
RorichumMoormerland1. Jan. 1973
SchatteburgRhauderfehn1. Jan. 1973
SelverdeUplengen1. Jan. 1973
SpolsUplengen1. Jan. 1973
St. GeorgiwoldWeener1. Jan. 1973
StapelUplengen1. Jan. 1973
StapelmoorWeener1. Jan. 1973
SteenfeldeWestoverledingen1. Jan. 1973
StickhausenDetern1. Jan. 1973
StiekelkamperfehnNeukamperfehn1. Jan. 1973
SüdgeorgsfehnUplengen1. Jan. 1973
TerborgMoormerland1. Jan. 1973
TergastMoormerland1. Jan. 1973
VeenhusenMoormerland1. Jan. 1973
VeldeDetern1. Jan. 1973
VellageWeener1. Jan. 1973
VöllenWestoverledingen1. Jan. 1973
WarsingsfehnMoormerland1. Jan. 1973
WeenermoorWeener1. Jan. 1973
WestrhauderfehnRhauderfehn1. Jan. 1973
WiddelswehrEmden1. Juli 1972
WymeerBunde1. Nov. 2001

Schutzgebiete

Im Landkreis befinden sich neben Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmalen 19 ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).

Siehe auch:

Sonstiges

Am 1. Juli 1956 erhielt der Landkreis das Kfz-Kennzeichen LER.

Der Landkreis Leer ist Träger mehrerer Kultureinrichtungen, u. a. der Evenburg und Haneburg, des Kunsthauses Leer und der Ehemaligen Jüdische Schule Leer oder auch das Gut Stikelkamp.[26]

Weblinks

Commons: Landkreis Leer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2022 (Hilfe dazu).
  2. Kreisordnung für die Provinz Hannover (1884)
  3. Preußische Gesetzessammlung 1932
  4. Gesetz über die Eingliederung der Gemeinden Heisfelde und Loga in die Stadt Leer vom 27. Juni 1968
  5. a b Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Emden – Norden – Aurich – Wittmund vom 23. Juni 1971
  6. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Vechta/Cloppenburg vom 11. Februar 1974
  7. Datenbank Zensus 2011, Kreis Leer, Alter + Geschlecht (Memento vom 22. September 2021 im Internet Archive)
  8. a b c d e f g h Michael Rademacher: Leer. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  9. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  10. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  11. a b c Landkreis Leer Demografie
  12. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 12. November 2014
  13. Ergebnis der Kommunalwahl 2021, abgerufen am 25. September 2021
  14. Ergebnis der Kommunalwahl 2016, abgerufen am 1. Januar 2017
  15. Ergebnis der Kommunalwahl 2011
  16. Ergebnis der Kommunalwahl 2006
  17. Ergebnis der Kommunalwahl 2001
  18. Ergebnis Landratswahl 2021. Abgerufen am 23. August 2022.
  19. Hauptsatzung des Landkreises Leer
  20. Flagge des Landkreises Leer
  21. Zukunftsatlas 2016. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018.
  22. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2022 (Hilfe dazu).
  23. Gemeindeverzeichnis Landkreis Leer
  24. territorial.de: Landkreis Leer
  25. Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen: Provinz Hannover Verlag des Preußischen Statistischen Landesamts, 1930
  26. Landkreis Leer: Kunst & Kultur. Abgerufen am 7. Oktober 2015.

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Autor/Urheber: TUBS, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Lage von Landkreis Leer in Niedersachsen, Deutschland
Flagge Landkreis Leer.svg
Flagge des Landkreises Leer, Niedersachsen, Deutschland
Beschreibung des Wappens:„Das Wappen des Landkreises Leer zeigt in Blau einen golden (gelb) bewehrten, rot bezungten silbernen (weißen) Löwen, der als Halsband eine gestürzte, goldene (gelbe) Krone trägt. Das Oberwappen zeigt eine Ährenkrone mit sechs goldenen (gelben) Ähren und einem goldenen (gelben) vierblättrigen Kleeblatt in der Mitte. “
Beschreibung der Flagge:„Die Flagge ist blau-gelb-weiß quergestreift mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte.“
DEU Landkreis Leer COA.svg
Wappen Landkreis Leer
Licentie
Municipalities in LER.svg
Deutsch (de): Lagekarte von Landkreis Leer in Niedersachsen, Deutschland.
English (en): Locator map of District of Leer in Lower Saxony, Germany.
français (fr): Plan de localisation de l'arrondissement de Leer dans le Land Basse-Saxe, Allemagne.
Nederlands (nl): Detailkaart van Landkreis Leer in Niedersachsen, Duitsland.
Esperanto (eo): Situomapo de komunumo nekonata en Landkreis Leer, Niedersachsen, Germanio.
മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Lower Saxony District of Leer, ഭൂപടസ്ഥാനം.

Coat of arms of Lower Saxony.svg
Wappen von Niedersachsen.
Das weiße Roß (Sachsenross) im roten Felde.
Bevölkerungspyramide Kreis Leer 2011.png
Autor/Urheber: Max Lankau, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Bevölkerungspyramide des Kreises Leer nach Zensus 2011.