Landkreis Landshut

WappenDeutschlandkarte
Wappen des Landkreises LandshutDeutschlandkarte, Position des Landkreises Landshut hervorgehoben

Koordinaten: 48° 34′ N, 12° 12′ O

Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Niederbayern
Verwaltungssitz:Landshut
Fläche:1.347,89 km2
Einwohner:159.895 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte:119 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen:LA, MAI, MAL, ROL, VIB
Kreisschlüssel:09 2 74
Kreisgliederung:35 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Veldener Straße 15
84036 Landshut
Website:www.landkreis-landshut.de
Landrat:Peter Dreier[2] (Freie Wähler)
Lage des Landkreises Landshut in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Landshut liegt im Westen des bayerischen Regierungsbezirks Niederbayern. Die kreisfreie Stadt Landshut liegt als Enklave mitten im Kreisgebiet und teilt es ebenso wie die Isar in eine Nord- und eine Südhälfte.

Geographie

Lage

Das Gebiet des Landkreises Landshut umfasst ein Hügelland, das von der in west-östlicher Richtung fließenden Isar, ein rechter Nebenfluss der Donau, durchzogen wird. Der Fluss teilt es in zwei etwa gleich große Teile. Nördlich des Flusses, am linken Ufer, wird es als Donau-Isar-Hügelland bezeichnet, südlich des Flusses, am rechten Ufer, als Isar-Inn-Hügelland. Neben der Isar gibt es zwei weitere größere Flüsse: Im Süden des Kreises die Vils, ein bei Vilshofen außerhalb des Kreisgebiets mündender weiterer Nebenfluss der Donau. Die beiden Quellflüsse der Vils, die Große und die Kleine Vils, entspringen im Nachbarlandkreis Erding und vereinigen sich südlich der Kreisgemeinde Gerzen. Den Nordwesten des Kreises durchzieht die Große Laber (auch Laaber), die in nördlicher Richtung fließt und ebenfalls (in der Nähe von Straubing) in die Donau mündet.

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die acht Landkreise Kelheim, Regensburg, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Rottal-Inn, Mühldorf am Inn, Erding und Freising.

Geschichte

Landgerichte

Das Gebiet des Landkreises Landshut gehörte schon sehr früh zu Bayern. 1803 wurden die Landgerichte Landshut und Vilsbiburg errichtet, die zum Isarkreis gehörten. 1809 wurde die Stadt Landshut eine kreisunmittelbare Stadt. 1838 musste das Landgericht Vilsbiburg einige Gemeinden an das neu errichtete Landgericht Dingolfing abgeben. Ferner entstand das Landgericht Rottenburg an der Laaber. Sie alle kamen zum Unterdonaukreis, der gleichzeitig in Niederbayern umbenannt und dessen Sitz von Passau nach Landshut verlegt wurde. 1857 wurde das Landgericht Mainburg neu errichtet.

Bezirksämter

Das Bezirksamt Landshut folgte im Jahr 1862 dem flächengleichen Landgericht älterer Ordnung Landshut.[3] Ebenso wurden die Landgerichte Mainburg und Rottenburg a.d.Laaber zum Bezirksamt Rottenburg a.d.Laaber zusammengefasst, während das Bezirksamt Vilsbiburg dem Landgericht Vilsbiburg folgte.

1901 wurde in Mainburg ein eigenes Bezirksamt errichtet.

Am 1. April 1928 trat das Bezirksamt die Gemeinden Achdorf und Berg an die Stadt Landshut ab.

Landkreise

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[4] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Landshut, Mainburg, Rottenburg a.d.Laaber und Vilsbiburg.

Am 1. Januar 1972 trat der Landkreis die Gemeinde Münchnerau an die kreisfreie Stadt Landshut ab.

Landkreis Landshut

Bei der Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis am 1. Juli 1972 deutlich vergrößert. Neu zum Landkreis kamen

Der Landkreis Landshut seinerseits gab die Gemeinde Schönbrunn an die Stadt Landshut ab.[5]

Am 1. Juli 1974 trat der Landkreis auch die Gemeinde Frauenberg an die kreisfreie Stadt Landshut ab. Am 1. Mai 1978 wechselte die Gemeinde Bruckberg aus dem Landkreis Freising in den Landkreis Landshut. Gleichzeitig gab der Landkreis die Gemeinde Felizenzell an den Landkreis Mühldorf am Inn ab, die dort nach Buchbach eingemeindet wurde.

Landräte

Einwohner

Einwohnerentwicklung mit Anzahl der Geburten und Sterbefälle des Landkreises Landshut von 1983 bis 2017

Die Einwohnerzahlen haben sich wie folgt entwickelt (Anmerkung: ab 2001 handelt es sich um die Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik zum 31. Dezember eines Jahres):[7][8][9][10]

JahrEinwohnerzahlStand
184051.22301.12.1840
187161.68701.12.1871
190069.23701.12.1900
192574.63616.06.1925
193972.75417.05.1939
1950106.60713.09.1950
196190.79506.06.1961
196592.37431.12.1965
197096.56627.05.1970
97.38631.12.1970
1975104.54031.12.1975
1980109.15331.12.1980
1987115.64425.05.1987
1990122.63831.12.1990
1995133.53131.12.1995
2000142.44231.12.2000
JahrEinwohnerzahl
2001144.504
2002145.892
2003146.857
2004147 736
2005148.101
2006147.990
2007148.286
2008148.513
2009148.350
2010148.783
2011147.758
2012148.862
2013150.316
2014151.819
2015154.577
2016155.442
JahrEinwohnerzahl
2017157.239
2018158.698
Fluktuation (Summe aus Zu- und Fortzügen) der Bevölkerung im Landkreis Landshut im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl

Mit dem Kriegsende 1945 stieg bis 1950 die Bevölkerung wegen der Flüchtlinge kurzfristig sprunghaft an, um bis Ende der fünfziger Jahre wieder abzunehmen. Von den 1960er Jahren stieg die Bevölkerung kontinuierlich bis 2005 auf 148.101 Einwohner. Von 2006 bis 2012 blieb die Bevölkerung nahezu konstant um dann ab 2013 bis 2018 kontinuierlich auf 158.698 Einwohner anzusteigen. Durchschnittlich war dies ein Zuwachs von 1.640 Einwohnern pro Jahr in diesem Zeitraum. Dieses Wachstum geht aber auch mit einer Zunahme der Fluktuation der Bevölkerung einher. Lag der Anteil des Zuzugs und Wegzugs über die Landkreisgrenzen hinweg in den Jahren 2000 bis 2013 (14 Jahre) im Schnitt bei etwa 8 % der Gesamtbevölkerung stieg diese im Zeitraum von 2014 bis 2017 (4 Jahre) auf einen Durchschnittswert von 10 % an.

Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl des Landkreises Landshut von 117.901 auf 158.698 um 40.797 Einwohner bzw. um 34,6 %.

Der Demographie-Spiegel für Bayern[11] berechnet für den Regierungsbezirk Niederbayern eine relativ konstante Einwohnerentwicklung (−1,2 Prozent) bis 2029. Innerhalb des Regierungsbezirkes sieht er den Landkreis Landshut jedoch als eine Wachstumsregion mit einem potentiellen Anstieg der Bevölkerung von vier Prozent. Dieser Zuwachs würde sich aber auch hier nicht gleichmäßig verteilen.

Betrachtet man die Anzahl der Geburten und Sterbefälle im Zeitraum 1983 bis 2017 (siehe Grafik „Einwohnerentwicklung mit Anzahl der Geburten und Sterbefälle des Landkreises Landshut von 1983 bis 2017“) so ist zu erkennen, dass die Trendkurve für die Geburten in diesem Zeitraum eine sinkende Tendenz aufweist, während diese in Bezug auf die Sterbefälle eine deutlich steigende Tendenz darstellt.

Geburtenentwicklung des Landkreises Landshut von 1983 bis 2017

Ende 2017 betrug der Ausländeranteil 9,3 %, welcher knapp unter dem Durchschnitt in Niederbayern mit 9,5 % liegt.[12] Der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund betrug 13 Prozent im Jahre 2011.[13] Durchschnitt in Niederbayern waren hier 9,5 Prozent[14].

Das Durchschnittsalter hat sich von 38,5 Jahren 2000 auf 41,7 Jahre 2010 erhöht.[15] in den letzten drei Jahrzehnten waren die höchsten Geburtenzahlen im Verhältnis zur Einwohnerzahl in den neunziger Jahren zu verzeichnen. Der Höchststand war dabei im Jahr 1990. Seitdem ist dieses Verhältnis bis 2013 deutlich gesunken. Die niedrigen Geburtenraten schlagen sich auch in der Entwicklung des Durchschnittsalters nieder: 43,1 Jahre betrug dies gemäß Bayerischem Landesamt für Statistik zum 31. Dezember 2018. Seit 2014 ist allerdings wieder ein Anstieg der Geburtenraten zu verzeichnen, weshalb der Anteil der Geburten an der Gesamteinwohnerzahl wieder zugenommen hat. Dennoch liegt dieser Wert noch deutlich unter dem des Jahres 1991 (siehe hierzu die nebenstehende Grafik).

2011 setzte sich die Bevölkerung des Landkreises Landshut je zur Hälfte aus Männern und Frauen zusammen.[16]

Altersstruktur der Bevölkerung des Landkreises gemäß Zensus 2011.
AlterEinwohner nach Alter[17]
jünger als 1819,0 %
18 bis 2913,4 %
30 bis 4930,0 %
50 bis 6420,4 %
älter als 6517,1 %

Politik

Acht Monate nach Kriegsende fanden am 27. Januar 1946 die ersten Kommunalwahlen (Gemeinderatswahlen) in den kreisangehörigen Gemeinden Bayerns und damit auch im Landkreis Landshut statt. In den Monaten April und Mai 1946 folgten dann noch die ersten Wahlen der Bürgermeister, Landräte sowie Kreistage. 2006 wurde diesbezüglich das 60-jährige Jubiläum begangen.[18]

Landrat

Gemeinden im Landkreis Landshut.png

Bei den Kommunalwahlen 2014 wurde Peter Dreier (Freie Wähler) erstmals zum Landrat gewählt.[19] Bei den Kommunalwahlen 2020 wurde er im Amt bestätigt.[20] Er trat sein Amt am 1. Mai 2014 an. Sein Vorgänger Josef Eppeneder (CSU) wurde erstmals 2002 gewählt und 2008 in seinem Amt bestätigt.[21][22][23] Er trat aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an.

Ehemalige Landräte:

AmtszeitLandrat
01.06.1948–30.04.1964Franz Graf von Spreti (CSU)
01.05.1964–30.06.1972Toni Beck (CSU)
01.07.1972–27.07.1985Hans Geiselbrechtinger (CSU)
01.11.1985–03.08.1991Ludwig Meyer (CSU)
26.09.1991–30.04.2002Josef Neumeier (CSU)
01.05.2002–30.04.2014Josef Eppeneder (CSU)
seit 01.05.2014Peter Dreier (FW)

Kreistag

Kreistagswahl 2020[24][25]
Wahlbeteiligung: 62,57 % (2014: 60,88 %)
 %
30
20
10
0
29,4
25,0
10,5
8,0
6,6
5,2
4,7
3,7
7,0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
+2,7
−10,5
+2,3
−4,7
+6,6
−0,1
−1,0
+1,0
+3,8
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
i FLL (Frauen für den Landkreis Landshut) 3,1 % (+3,1); JW (Junge Wähler) 2,7 % (−0,5); Die Linke/mut 1,2 % (+1,2)
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Der Kreistag besteht ab 2020 aus 70 statt zuvor 60 Personen, da der Landkreis Landshut zum 31. Dezember 2013 die Marke von 150.000 Einwohnern überschritten hat.[26]

Nach der Kommunalwahl 2020 (zum Vergleich: Kommunalwahl 2014) waren darunter 37 (40) Männer und 23 (20) Frauen. Die Sitzverteilung im 2020 (2014) gewählten Kreistag ist wie folgt:[24][25]

ParteiSitze
Freie Wähler20 (+3)
CSU17 (−3)
GRÜNE7 (+2)
SPD6 (−2)
AfD5 (+5)
ödp4 (+1)
Junge Liste im Landkreis Landshut3 (±0)
FDP3 (+1)
Frauen für den Landkreis Landshut2 (+2)
Junge Wähler2 (±0)
Die Linke/mut1 (+1)

Bei der Wahl waren 127.132 (120.662) Bürger stimmberechtigt. 79.545 (73.460) davon haben als Wähler teilgenommen, was einer Wahlbeteiligung von 62,6 (60,9) Prozent entspricht. 75.884 (70.657) gültige und 3.661 (2.803) ungültige Stimmzettel wurden abgegeben.[24][25]

Ausschüsse und Gremien

Folgende Ausschüsse und Gremien gibt es im Landkreis Landshut[27]:

  • Kreisausschuss
  • Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Regionalmanagement
  • Bauausschuss
  • Umweltausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
  • Rechnungsprüfungsausschuss
  • Verwaltungsrat von LAKUMED
  • Zweckverband für berufliche Schulen
  • Zweckverband für Rettungsdienste

Regionalmanagement

Seit August 2014 betreiben die Stadt und der Landkreis ein gemeinsames Regionalmanagement und ist ein regionales Instrument der Landesentwicklung. Bisher gab es zwei Förderperioden mit den nachfolgend genannten Schwerpunktthemen:

  • 2014–2016: Bildung und Fachkräfte, Demografie, technisch soziale Infrastruktur, Energie
  • 2017–2018: Mobilität in der Region, Landshut innovativ, regionale Energie.[28]

Wappen

Wappen Landkreis Landshut.svg
Blasonierung: „Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot eine silberne Mauer mit zwei Zinnen.“[29]

Seit 1960.

Kreispartnerschaften

Partnerschaften bestehen mit der Provinz Vicenza in Italien (seit 1976) und dem Bezirk Nowosibirsk in Russland (seit 1991). Außerdem werden mit dem Landkreis Northeim (Niedersachsen) freundschaftliche Beziehungen unterhalten.[30]

Gemeinden

Zugehörige Gemeinden seit der Gebietsreform 1972

Der Landkreis Landshut besteht aus insgesamt 35 Städten und Gemeinden. Es gibt zwei Städte, Rottenburg an der Laaber und Vilsbiburg. Sieben Gemeinden haben den Status eines Marktes. Mit 11.774 Einwohnern ist der Markt Ergolding die einwohnerreichste Kommune im Landkreis. Die größte Fläche hat die Stadt Rottenburg an der Laaber mit 90,15 km², die höchste Einwohnerdichte weist Wörth a.d.Isar mit 545 Einwohnern pro km² auf. Mit 499 m ü. NN ist Adlkofen am höchsten und Wörth a.d.Isar mit 369 m ü. NN am niedrigsten gelegen.

AdlkofenAhamAltdorfAltfraunhofenBaierbachBayerbach bei ErgoldsbachBodenkirchenBruckbergBuch a.ErlbachEchingErgoldingErgoldsbachEssenbachFurthGeisenhausenGerzenHohenthannKröningKumhausenNeufahrnNeufraunhofenNiederaichbachObersüßbachPfeffenhausenPostauRottenburg a.d.LaaberSchalkhamTiefenbachVeldenVilsbiburgVilsheimWeihmichlWengWörth a.d.IsarWurmshamLandshutLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis ErdingLandkreis FreisingLandkreis KelheimLandkreis Mühldorf am InnLandkreis RegensburgLandkreis Rottal-InnLandkreis Straubing-BogenMunicipalities in LA.svg
Über dieses Bild
Städte im Landkreis Landshut
StadtWappenFläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2019
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Rottenburg a.d.LaaberDEU Rottenburg COA.svg000000000000090.150000000090,15000000000008411.00000000008.411000000000000093.000000000093000000000000453.0000000000453
VilsbiburgWappen Vilsbiburg.svg000000000000068.850000000068,85000000000012203.000000000012.203000000000000177.0000000000177000000000000449.0000000000449
Märkte im Landkreis Landshut
MarktWappenFläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2019
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
AltdorfAltdorf Lower Bavaria coat of arms.svg000000000000023.050000000023,05000000000011178.000000000011.178000000000000485.0000000000485000000000000399.0000000000399
ErgoldingWappen von Ergolding.png000000000000037.160000000037,16000000000012720.000000000012.720000000000000342.0000000000342000000000000392.0000000000392
ErgoldsbachErgoldsbach coat of arms.svg000000000000057.060000000057,06000000000008121.00000000008.121000000000000142.0000000000142000000000000416.0000000000416
EssenbachWappen Essenbach.svg000000000000083.570000000083,57000000000011999.000000000011.999000000000000144.0000000000144000000000000391.0000000000391
GeisenhausenGeisenhausen LA coat of arms.svg000000000000062.540000000062,54000000000007391.00000000007.391000000000000118.0000000000118000000000000460.0000000000460
PfeffenhausenPfeffenhausen coat of arms.svg000000000000071.790000000071,79000000000005115.00000000005.115000000000000071.000000000071000000000000436.0000000000436
VeldenVelden Vils coat of arms.svg000000000000049.400000000049,4000000000006605.00000000006.605000000000000134.0000000000134000000000000477.0000000000477
Weitere Gemeinden im Landkreis Landshut
GemeindeWappenFläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2019
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
AdlkofenWappen von Adlkofen.svg000000000000047.820000000047,82000000000004407.00000000004.407000000000000092.000000000092000000000000499.0000000000499
AhamWappen Aham.svg000000000000038.000000000038000000000001916.00000000001.916000000000000050.000000000050000000000000420.0000000000420
AltfraunhofenWappen Altfraunhofen.svg000000000000024.280000000024,28000000000002438.00000000002.438000000000000100.0000000000100000000000000466.0000000000466
BaierbachWappen Baierbach.svg000000000000016.760000000016,76000000000000780.0000000000780000000000000047.000000000047000000000000418.0000000000418
Bayerbach b.ErgoldsbachBayerbach Ergoldsbach coat of arms.svg000000000000025.420000000025,42000000000001929.00000000001.929000000000000076.000000000076000000000000409.0000000000409
BodenkirchenWappen Bodenkirchen.png000000000000062.000000000062000000000005341.00000000005.341000000000000086.000000000086000000000000470.0000000000470
BruckbergWappen Bruckberg Niederbayern.svg000000000000051.110000000051,11000000000005564.00000000005.564000000000000109.0000000000109000000000000427.0000000000427
Buch am ErlbachWappen von Buch am Erlbach.svg000000000000026.710000000026,71000000000003981.00000000003.981000000000000149.0000000000149000000000000441.0000000000441
EchingWappen von Eching (Kreis Landshut).svg000000000000030.100000000030,1000000000004142.00000000004.142000000000000138.0000000000138000000000000405.0000000000405
FurthWappen von Furth (Niederbayern).svg000000000000020.970000000020,97000000000003586.00000000003.586000000000000171.0000000000171000000000000428.0000000000428
GerzenWappen Gerzen (Landshut).svg000000000000017.000000000017000000000001860.00000000001.860000000000000109.0000000000109000000000000433.0000000000433
HohenthannWappen Hohenthann.png000000000000068.320000000068,32000000000004189.00000000004.189000000000000061.000000000061000000000000487.0000000000487
KröningDEU Kröning COA.svg000000000000039.610000000039,61000000000002059.00000000002.059000000000000052.000000000052000000000000458.0000000000458
KumhausenDEU Kumhausen COA.svg000000000000037.070000000037,07000000000005463.00000000005.463000000000000147.0000000000147000000000000418.0000000000418
Neufahrn i.NBNeufahrn in NiederbayernWappen.jpeg000000000000038.760000000038,76000000000004253.00000000004.253000000000000110.0000000000110000000000000404.0000000000404
NeufraunhofenDEU Neufraunhofen COA.svg000000000000017.940000000017,94000000000001103.00000000001.103000000000000061.000000000061000000000000495.0000000000495
NiederaichbachNiederaichbach coat of arms.svg000000000000034.060000000034,06000000000004008.00000000004.008000000000000118.0000000000118000000000000376.0000000000376
ObersüßbachDEU Obersüßbach COA.svg000000000000023.580000000023,58000000000001742.00000000001.742000000000000074.000000000074000000000000472.0000000000472
PostauPostau coat of arms.svg000000000000034.840000000034,84000000000001629.00000000001.629000000000000047.000000000047000000000000388.0000000000388
SchalkhamDEU Schalkham COA.svg000000000000022.710000000022,71000000000000937.0000000000937000000000000041.000000000041000000000000430.0000000000430
TiefenbachGemeindewappen Tiefenbach Lkr. Landshut.svg000000000000024.720000000024,72000000000003859.00000000003.859000000000000156.0000000000156000000000000454.0000000000454
VilsheimVilsheim coat of arms.svg000000000000021.700000000021,7000000000002592.00000000002.592000000000000119.0000000000119000000000000467.0000000000467
WeihmichlWeihmichl coat of arms.svg000000000000032.160000000032,16000000000002513.00000000002.513000000000000078.000000000078000000000000440.0000000000440
WengWeng coat of arms.svg000000000000015.620000000015,62000000000001443.00000000001.443000000000000092.000000000092000000000000379.0000000000379
Wörth a.d.IsarDEU Wörth an der Isar COA.svg000000000000004.84000000004,84000000000003030.00000000003.030000000000000626.0000000000626000000000000369.0000000000369
WurmshamDEU Wurmsham COA.svg000000000000028.140000000028,14000000000001388.00000000001.388000000000000049.000000000049000000000000480.0000000000480

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Altfraunhofen
    (Gemeinden Altfraunhofen und Baierbach)
  2. Ergoldsbach
    (Markt Ergoldsbach und Gemeinde Bayerbach b.Ergoldsbach)
  3. Furth
    (Gemeinden Furth, Obersüßbach und Weihmichl)
  4. Gerzen
    (Gemeinden Aham, Gerzen, Kröning und Schalkham)
  5. Velden (Vils)
    (Markt Velden und Gemeinden Neufraunhofen und Wurmsham)
  6. Wörth a.d.Isar
    (Gemeinden Postau, Weng und Wörth a.d.Isar)

Keine gemeindefreien Gebiete

Gemeinden des Altlandkreises

Vor dem Beginn der bayerischen Gebietsreform umfasste der Landkreis Landshut in den 1960er Jahren 60 Gemeinden:[31]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Im Landkreis Landshut gibt es diverse Museen. Hierzu gehören:

  • Adlkofen: Niederbayerisches Automobil- und Motorrad-Museum[32]
  • Ahrain: Schulmuseum Ahrain[33]
  • Altdorf: Heimatmuseum – Adlhoch-Haus[34][35]
  • Neufahrn i.NB: Heimatmuseum Neufahrn[36]
  • Niederaichbach: Heimatmuseum Niederaichbach[37]
  • Velden: Georg-Brenninger-Freilichtmuseum[38][39]
  • Velden: Heimatmuseum[40]
  • Vilsbiburg: Heimatmuseum Vilsbiburg/Kröninger Hafnermuseum[41]

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Landshut Platz 123 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „hohen Zukunftschancen“.[42]

Beschäftigung

Viele Bewohner des Landkreises Landshut arbeiten in den Werken von BMW in der Stadt Landshut, im Markt Ergolding sowie Dingolfing.

2013 (2012) gab es 31.904 (30.829) Einpendler und 49.462 (48.606) Auspendler. Dies sind 7.256 (+29 Prozent) Einpendler bzw. 6.818 (+16 Prozent) Auspendler mehr als vor zehn Jahren. Der Pendlersaldo des Landkreises ist negativ und zum 30. Juni 2013 (2012) betrug der Auspendlerüberschuss 17.559 (17.777) Personen. Er schwankte die letzten zehn Jahre zwischen 17.000 und 21.000 Personen.[43] Lediglich der Markt Ergolding und die Stadt Vilsbiburg hatten die letzten fünf Jahre einen positiven Pendlersaldo.[44]

Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in die Stadt Landshut und umgekehrt. Stand: 30. Juni 2016
Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in die Stadt Vilsbiburg und umgekehrt. Stand: 30. Juni 2016
Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in den Markt Essenbach und umgekehrt. Stand: 30. Juni 2016
Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in den Markt Geisenhausen und umgekehrt. Stand: 30. Juni 2016

Finanzen

Schlüsselzuweisungen

In Folge einer entsprechenden Bewertung der Wirtschaftskraft des Landkreises sowie seiner Städte und Gemeinden sind die Schlüsselzuweisungen von insgesamt 41,5 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 45,7 Millionen Euro im 2020 angestiegen. Dabei wurden den Städten und Gemeinden für das Jahr 2020 insgesamt 22,2 Millionen Euro zugewiesen dem Landkreis 23,5 Millionen Euro.

Schlüsselzuweisungen
in Millionen Euro[45]
Zuweisungen anJahr
20152016[45]2017[46]2018[47]2019[48]2020[49]
Städte und Gemeinden16,50417,42917,27718,8418,88822,197
Landkreis15,29918,11418,4921,16122,65423,466
Gesamt31,80335,54335,76740,00141,54245,663

Kreisumlage

Mit 15 Prozent bzw. rund 14 Millionen Euro trägt der Markt Ergolding über die Kreisumlage zum Haushalt bei.[50]

Wohnen und Bauen

Wohnen

Gemäß Volkszählung 2011 wurden etwas mehr als zwei Drittel des Gebäudebestandes im Landkreis Landshut zwischen 1970 und 2011 errichtet (siehe nachfolgende Tabelle). Knapp 62 Prozent der verfügbaren Wohnungen wird durch deren Eigentümer/-innen bewohnt. Etwa 34 Prozent sind Mietwohnungen. Es gibt einen Leerstand von 2.154 Wohnungen (siehe nachfolgende Tabelle).

JahrGebäude nach Baujahr[51]
vor 195012,8 %
1950 bis 196918,1 %
1970 bis 198933,9 %
1990 und später35,2 %
JahrWohnungen nach Nutzungsart[52][53]
bewohnt durch Eigentümer/-in61,8 % bzw. 39.339 Wohnungen
vermietet zu Wohnzwecken34,2 % bzw. 21.766 Wohnungen
Ferien- und Freizeitwohnungen0,6 % bzw. 397 Wohnungen
leer stehend3,4 % bzw. 2.154 Wohnungen

Wasserversorgung

Die Versorgung mit Trinkwasser in den Städten und Gemeinden des Landkreises wird mehrheitlich durch Zweckverbände übernommen. Hierzu zählen:

  • Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Bruckberg
    (Bruckberg)
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Isar-Gruppe I
    (Altdorf, Essenbach, Niederaichbach, Wörth)
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Pfettrach-Gruppe
    (Altdorf, Furth, Weihmichl)
  • Zweckverband zur Wasserversorgung Mittlere Vils
    (Aham, Gerzen)
  • Zweckverband Wasserversorgung Isar-Vils
    (Adlkofen, Aham, Altfraunhofen, Baierbach, Eching, Essenbach, Gerzen, Kröning, Kumhausen, Niederaichbach, Tiefenbach, Vilsheim)
  • Zweckverband zur Wasserversorgung Rottenburger Gruppe Pattendorf
    (Ergolding, Ergoldsbach, Essenbach, Hohenthann, Neufahrn, Pfeffenhausen, Rottenburg, Weihmichl)
  • Zweckverband zur Wasserversorgung der Binatal-Gruppe
    (Bodenkirchen, Velden, Vilsbiburg, Wurmsham)
  • Zweckverband zur Wasserversorgung Neufahrn i.NB-Oberlindhart
    (Neufahrn)
  • Wasserzweckverband Mallersdorf
    (Bayerbach bei Ergoldsbach, Ergoldsbach, Neufahrn, Postau, Weng)
  • Zweckverband Wasserversorgung Hallertau
    (Obersüßbach)

Buch am Erlbach, Geisenhausen, Neufraunhofen und Schalkham gehören keinem dieser Zweckverbände an.

Die Landwirtschaft hat eine bedeutsame Rolle in Bezug auf die Wasserqualität der Brunnen. Die Belastung des Grundwassers mit Nitrat und mit Rückständen aus Pflanzenschutzmitteln erfordert zunehmend Investitionen in die Aufbereitung. Nachfolgende Beispiele hierzu beziehen sich auf die Brunnen in Hohenthann und Kröning.

Nitratbelastung des Trinkwassers in den Jahren 2005 bis 2019 betreffend die Brunnenanlage Hohenthann[54]

Energie

Mit Stand 21. Februar 2014 lag der Stromverbrauch im Landkreis Landshut bei etwa 1.096.583 MWh/Jahr. Dem stehen etwa 466.460 MWh/Jahr im Kreisgebiet produzierten Stromes aus regenerativen Energiequellen (erfasst über das EEG – Erneuerbare Energien Gesetz) entgegen. Damit liegt der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien im Landkreis bei 43 %. Zu den Spitzenreitern in Sachen Strom aus erneuerbaren Energien (EE) im Landkreis Landshut mit einem Anteil größer 75 Prozent zählen:

Der größte Zubau fand in den Jahren 2009 bis 2013 statt.[55]

Stromnetze

Der Landkreis ist aktuell von den Planungen einer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung – Südostlink genannt – betroffen. Im Oktober 2019 befand sich das Verfahren in der Bundesfachplanung.[56]

Biomasse

Zirka 141.619 MWh/Jahr werden in 100 Biomasseanlagen auf dem Gebiet des Landkreises erzeugt. Die installierte elektrische Leistung beträgt knapp 22 MW(Peak).[55]

Photovoltaik

Fast 303.101 MWh/Jahr Solarstrom werden im Landkreis mit etwa 12.571 Anlagen auf Dächern von privaten wie gewerblich oder landwirtschaftlich genutzten Gebäuden sowie auf diversen Freiflächen produziert.[55]

Windkraft

Am 8. Februar 2014 wurde der Regionalplan Landshut um Vorrang-, Vorbehalts- und Ausschlußgebiete für Windkraftanlagen ergänzt (Kapitels B VI Energie/Teilbereich Wind). Für die Gemeinden Altfraunhofen, Bodenkirchen, Buch am Erlbach, Furth, Geisenhausen, Hohenthann, Kumhausen, Obersüßbach, Schalkham, Tiefenbach, Vilsheim, Weihmichl, die Märkte Pfeffenhausen und Velden, sowie die Städte Rottenburg und Vilsbiburg sind darin Vorranggebiete für die Errichtung und den Betrieb raumbedeutsamer Windkraftanlagen ausgewiesen. Der größte Teil des Landkreises fällt jedoch unter die Kategorie Ausschlussgebiet für Windkraftanlagen. Damit ist die Errichtung raumbedeutsamer Windkraftanlagen in diesen Bereichen unzulässig.[57][58][59] 2016 scheiterte die Errichtung einer Windkraftanlage in Geisenhausen in Ermangelung eines entsprechenden Bebauungsplanes.[60] War 2013 die Ausweisung von Gebieten für die Windkraftnutzung noch Teil der Planungen, beschloss der Markt Ergolding im Januar 2017 mit seinem neuen Flächennutzungsplan eine Windkraftnutzung nicht mehr weiter zu verfolgen.[61]

Etwa 417 MWh/Jahr Windstrom wurden 2014 in zwei Anlagen im Landkreis Landshut erzeugt.[55] Zwei weitere Windräder wurden 2015 (bei Weihbüchl/Gemeinde Kumhausen)[62] und 2017 (bei Wachelkofenreuth/Gemeinde Hohenthann)[63] errichtet. Nach gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Anwendbarkeit der 10H-Regel wird Stand Oktober 2019 ein fünftes Windrad bei Pfettrach gebaut.[64]

In den Gemeinden Ergolding, Essenbach, Geisenhausen, Hohenthann, Kumhausen und Altdorf gibt es Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen.[65][66]

Wasserkraft

Ungefähr 3.960 MWh/Jahr Wasserkraftstrom werden in 41 Anlagen auf dem Gebiet des Landkreises produziert.[55]

Kernenergie

Der Forschungsreaktor Kernkraftwerk Niederaichbach ist das erste Kernkraftwerk, das bis zur grünen Wiese 1995 abgerissen wurde. In Betrieb ist noch der Reaktorblock 2 (KKI 2) des Kernkraftwerkes Isar (KKI – KernkraftWerkIsar) Isar I und Isar II in der Gemarkung Essenbach. Der Reaktorblock 1 (KKI 1) wurde am 17. März 2011 im Rahmen der Abschaltung von insgesamt acht Kernkraftwerken in Deutschland als Folge des Reaktorunglücks in Fukushima/Japan vom Netz genommen. Mit Beschluss der Bundesregierung vom 30. Juni 2011 verlor der Reaktorblock 1 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb.[67]

Verkehr

Straßenverkehr

Fernverkehr

Das Straßennetz im Landkreis wird von drei Hauptverkehrsadern geprägt:

A 92: Sie verbindet München mit Deggendorf und ist Hauptroute für den Fernverkehr von München Richtung Tschechien. Durch die EU-Osterweiterung hat sich das Verkehrsaufkommen im niederbayerischen Abschnitt der A 92 stark erhöht.

B 299: Auf einer Achse von Nordwest nach Südost verbindet sie Altenmarkt an der Alz mit Amberg.

B 15: In Nord-Süd-Richtung verbindet sie Hof mit Rosenheim.

Eine weitere Verkehrsader in Nord-Süd-Richtung ist derzeit im Bau bzw. in der Planung:

B 15n: Sie soll als „Gelbe Autobahn“ von Regensburg über Landshut bis Rosenheim führen. Fertiggestellt ist sie bis Ergoldsbach. Der Anschluss an die A 92 bei Essenbach soll bis 2024 erfolgen.[68] Die Isarquerung östlich von Landshut und der Weiterbau südlich von Landshut sind strittig. Als Ost-Süd-Umfahrung Landshut (mit Anbindung B 15n/A 92 an B 15 und B 299) wurde sie in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 aufgenommen.[69]

Nah- und Regionalverkehr

Die Staatsstraße 2045 schafft in west-östlicher Richtung eine Verbindung vom an die Gemeinde Bruckberg angrenzenden Moosburg an der Isar (Landkreis Freising) über die Stadt Landshut bis zur Gemeinde Aham. Über die Staatsstraßen 2074 (südlich der A 92) ausgehend von der Stadt Landshut in östlicher Richtung der Isar folgend und die Staatsstraße 2141 (nördlich der A 92) ausgehend von Essenbach in nordöstlicher Richtung verlaufend wird der Landkreis Landshut mit dem Landkreis Dingolfing-Landau verbunden.

Mit der „Osttangente Landshut“, die seit mehr als einem Jahrzehnt im Gespräch ist, sollte ein zusätzlicher Isarübergang in Höhe der Stadt Landshut in den südlichen Teil des Landkreises geschaffen werden. Ein Verkehrsgutachten des Freistaats Bayern sollte den entsprechenden Bedarf klären.[70] Mit der Aufnahme des Bundesfernstraßenprojektes einer Ost-Süd-Umfahrung Landshut in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 wird dieses Projekt nicht weiter verfolgt. Mit einer bis zur Bundesstraße 15 bei Hachlstuhl verlängerten Westtangente Landshut soll ein zusätzlicher Isarübergang im Westen der Stadt Landshut geschaffen werden.

Schienenverkehr

Der Abschnitt im Landkreis Landshut der Hauptstrecke München–Landshut–Regensburg wurde in den Jahren 1858/59 von der AG der Bayerischen Ostbahnen erbaut. Ursprünglich führte sie von Neufahrn in Richtung Mallersdorf und Geiselhöring, seit 1873 aber auch direkt über Eggmühl.

Die Bayerische Staatsbahn führte 1880 eine Strecke von Landshut isarabwärts nach Landau und Plattling. Die Verbindung nach Mühldorf über Vilsbiburg besteht seit 1883.

Den Knoten Landshut vervollständigte im Jahre 1900 das „Bockerl“ der Bahnstrecke Landshut–Rottenburg. Diese Strecke wird seit 1998 nicht mehr planmäßig befahren und wurde 2002/03 nördlich von Unterneuhausen abgebaut. Seit Juni 2011 führt die BayernBahn auf dem verbliebenen Abschnitt einen Museumsbahnbetrieb durch.[71][72]

Der Markt Velden an der Vils war seit 1898 durch eine Stichbahn nach Dorfen an die Hauptbahn München–Mühldorf angeschlossen.

Das Eisenbahnnetz im Landkreis umfasst heute insgesamt 100 km Strecke; weitere 32 km sind stillgelegt worden:

  • Dorfen–Babing–Velden 4 km (Stilllegung Personenverkehr 1968, Güterverkehr 1992)
  • Landshut Hbf–Altdorf–Rottenburg 28 km (Stilllegung Personenverkehr 1974, Güterverkehr 1998)

ÖPNV

Seit dem 1. Januar 2019 gibt es den Zweckverband Landshuter Verkehrsverbund (LAVV), einen Tarifverbund von Stadt und Landkreis Landshut. Somit können Stadt- und Landkreisbusse mit nur einem Ticket benutzt werden.

Bildung

Im September 2015 erhielten die Stadt und der Landkreis Landshut vom Bayerischen Kultusministerium den Status als Bildungsregion Landshut. Koordiniert wird sie durch einen ständigen Arbeitskreis, der beim Regionalmanagement von Stadt und Landkreis Landshut angesiedelt ist.[73][74]

Im Juni 2018 fand zum ersten Mal die Bildungskonferenz der Stadt und des Landkreises Landshut statt, um ein kommunales Bildungsmanagement in der Region zu etablieren. In diesem Rahmen wurde die Landshuter Denkfabrik ins Leben gerufen, in der neben der staatlich-kommunalen Ebene auch private Partner eingebunden sind. Zuvor war bereits eine gemeinsame Stabsstelle für Bildungsmanagement geschaffen worden.[75][76]

Grund- und Mittelschulen

In den Gemeinden des Landkreises gibt es insgesamt 38 Grund- und Mittelschulen. 36 davon befinden sich in öffentlicher und zwei (in Geisenhausen und in Oberroning) in privater Trägerschaft. Zehn Schulen haben den Status einer Grund- und Mittelschule (in Bodenkirchen, Bruckberg, Buch am Erlbach, Ergolding, Furth, Gerzen, Kronwinkl, Pfeffenhausen, Rottenburg und Velden) und vier Schulen sind Haupt- bzw. Mittelschulen (in Altdorf, Ergoldsbach, Oberroning und Vilsbiburg). Die übrigen sind Grund- und Volksschulen und liegen in den Gemeinden Adlkofen, Aham, Ahrain, Aich, Altdorf, Altfraunhofen, Bayerbach, Ergolding, Ergoldsbach, Essenbach, Gündlkofen, Hohenthann, Kirchberg, Kumhausen, Neufahrn, Neuhausen, Niederaichbach, Obersüßbach, Pauluszell, Piflas, Postau, und Vilsbiburg.[77][78][79][80][81]

Gymnasien

Gemäß Zensus 2011 besuchten in Bayern durchschnittlich 25,3 Prozent der Schüler das Gymnasium. Im Regierungsbezirk Niederbayern lag dieser Anteil bei 21,6 Prozent und bezogen auf den Landkreis Landshut bei 20,7 Prozent (Stadt Landshut 29,4 Prozent). Der Anteil der Personen über 15 Jahre mit Hochschulreife (Abitur oder Fachabitur) lag in Bayern im Durchschnitt bei 26,1 Prozent; in Niederbayern lag diese Quote bei 17,5 Prozent.[82]

Im Landkreis gibt es drei Gymnasien[83]:

  • Gymnasium Ergolding
  • Maristen-Gymnasium Furth
  • Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium in Vilsbiburg

Neben den Landkreis-Gymnasien besuchen die Kinder des Landkreises auch die drei Gymnasien im Stadtgebiet Landshut:

Schulen in kirchlicher Trägerschaft

Im Schuljahr 2015/2016 besuchen 1.251 (2014/2015: 1.378) Jungen und Mädchen aus dem Landkreis kirchliche Schulen in der Stadt Landshut und in Oberroning. Es handelt sich dabei um folgende Einrichtungen (Anzahl der Landkreiskinder im Schuljahr 2014/2015):

  • Gymnasium Seligenthal (442)
  • Wirtschaftsschule Seligenthal (159)
  • Realschule Oberroning (104)
  • Ursulinen-Realschule Landshut (546).

Hierfür erhalten die Schulen vom Landkreis einen Betriebskostenzuschuss von 824.260 € (850.000 €). Für die Nutzung des Landkreis eigenen Schulgebäudes in der Seligenthaler Straße gewährt der Landkreis der Schulstiftung Seligenthal einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 8888,55 €. Für das Maristen-Gymnasium in Furth im Landkreis Landshut übernimmt er eine jährliche Geldrente von 87.000 €.[84][85]

Das Maristen-Gymnasium in Furth wurde im Schuljahr 2015/2016 von 617 und das Gymnasium Rohr von 61 Schülern des Landkreises besucht. Insgesamt besuchten 1.929 Landkreiskinder kirchliche Schulen.[85]

Gesundheitswesen

Der Landkreis verfügt über folgende, durch das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (La.KUMed) geführte, medizinische Einrichtungen[86][87]:

  • Krankenhaus Landshut-Achdorf
  • Krankenhaus Vilsbiburg
  • Hospiz Vilsbiburg
  • Schlossklinik Rottenburg
  • Schloss-Reha Rottenburg
  • Ärztehaus Landshut-Achdorf.

Nach derzeitigem Berechnungsmaßstab wird die medizinische Versorgung im Mittelbereich Landshut mit 119,8 Prozent und im Mittelbereich Vilsbiburg mit 85 Prozent bewertet. In Stadt und Landkreis Landshut gab es 2014 insgesamt 125 Hausärzte.[88]

Schutzgebiete

Im Landkreis gibt es ein Naturschutzgebiet, fünf Landschaftsschutzgebiete, acht FFH-Gebiete und mindestens 15 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand April 2016).

Siehe auch

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der aktuell gültigen Kfz-Kennzeichen das Kürzel LA zugewiesen. Es ist auch Unterscheidungskennzeichen für die kreisfreie Stadt Landshut. Für den Landkreis Landshut sind die Buchstabenfolgen AA bis ZZ und die Zahlenfolgen 100 bis 999 sowie 5000 bis 9999 vorgesehen, ebenso Kennzeichen, die mindestens einen der Buchstaben B, F, G, I, O oder Q enthalten. Auf die Stadt Landshut entfallen die sonstigen Buchstabenkombinationen und Zahlenfolgen.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus den Altkreisen besondere Erkennungsnummern:

GebietBuchstabenZahlen
Altkreis LandshutAA bis CZ100 bis 999
HA bis HN
JA bis JZ
LA, LH, LL
Altkreis VilsbiburgDA bis DZ
HP bis HZ
LD, LJ
Altkreis Rottenburg an der LaaberEA bis EZ
KA, KC
LC, LE

Seit dem 25. Juli 2014 sind auch die Unterscheidungszeichen MAI, MAL, ROL und VIB erhältlich, die den Altlandkreisen Mainburg, Mallersdorf, Rottenburg a.d. Laaber und Vilsbiburg entstammen, welche bei der Gebietsreform 1972 teilweise im Landkreis Landshut aufgegangen sind.

Literatur

  • Landratsamt Landshut: Der Landkreis Landshut. Landshut 1996.
  • Landratsamt Landshut: Landkreis Landshut – Eine Informations- und Image-Broschüre des Landratsamtes Landshut. 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Landshut Mai 2005.
  • Johann Schober (Hrsg.): Sagen und Legenden aus dem Landkreis Landshut – Teil I. 2. überarbeitete Auflage, Maristen Druck und Verlag GmbH, Furth 1996.
  • Johann Schober (Hrsg.): Sagen und Legenden aus dem Landkreis Landshut – Teil II. 1. Auflage, Maristen Druck und Verlag GmbH, Furth 199.7
  • Johann Schober und Bernhard Stör: „Die mundartlichen Formen der Siedlungsnamen in Stadt und Landkreis Landshut“, in „Blätter für oberdeutsche Namenforschung“, 53. Jahrgang (2016), S. 90–230, ISSN 0172-0872

Siehe auch

Weblinks

Commons: Landkreis Landshut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Landkreis Landshut: Der Landrat. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 508.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  5. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971
  6. Landkreis Landshut: die gewählten Landräte. abgerufen am 3. Mai 2020.
  7. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell), Stichtag PDF. Online auf statistikdaten.bayern.de.
  8. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (ab 1960, 10er-Schritte) PDF. Online auf statistikdaten.bayern.de.
  9. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinde, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell), Stichtage PDF. Online auf statistikdaten.bayern.de.
  10. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) PDF. Online auf statistikdaten.bayern.de.
  11. Hrsg. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Demographie-Spiegel für Bayern – Berechnungen für Gemeinden mit weniger als 5 000 Einwohnern bis 2021 – Gemeinde Adlkofen. Mai 2011 (Memento des Originals vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik.bayern.de Online auf https://www.statistik.bayern.de/.
  12. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Bevölkerungsstand Kreise 2013 bis 2017
  13. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Personen nach Migrationshintergrund für Landshut, Landkreis (Kreis) –in %– PDF. Online auf ergebnisse.zensus2011.de.
  14. Landshuter Zeitung: Meist wenig Migrationshintergrund: Anteil in Ostbayern unter dem Schnitt, 1. Juli 2014.
  15. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Durchschnittsalter der Bevölkerung: Gemeinde, Geschlecht, Stichtage PDF. Online auf statistikdaten.bayern.de.
  16. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Personen nach Geschlecht für Landshut, Landkreis (Kreis) –in %– PDF. Online auf ergebnisse.zensus2011.de.
  17. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Personen nach Alter (5 Altersklassen) für Landshut, Landkreis (Kreis) –in %– PDF. Online auf ergebnisse.zensus2011.de.
  18. INFORMATION (An alle Haushaltungen!); Hrsg. Gemeinde Adlkofen, Nr. XX/04 - 2006
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  20. Landkreis Landshut: Landratswahl. Online auf wahl.landkreis-landshut.de; abgerufen am 30. März 2020.
  21. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 – Wahl der ersten Bürgermeister/Oberbürgermeister in Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern, Wahl der Landräte – Vorläufige Ergebnisse –. Online auf kommunalwahl2014.bayern.de, 17. März 2014
  22. Landkreis Landshut: Vorläufiges Ergebnis zur Landratswahl 2014 am 16.03.2014 (Memento des Originals vom 23. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahl.landkreis-landshut.de. Online auf wahl.landkreis-landshut.de, 20. März 2014 09:20:51
  23. Landkreis Landshut: Vorläufiges Ergebnis zur Landratswahl 2014 am 16.03.2014 (Memento des Originals vom 23. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahl.landkreis-landshut.de. Online auf landkreis-landshut.de, Stand: 20. März 2014 09:20:51
  24. a b c Landkreis Landshut: Ergebnis zur Kreistagswahl 2014 am 16. März 2014 (Memento des Originals vom 23. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahl.landkreis-landshut.de. Online auf wahl.landkreis-landshut.de, Stand: 21.03.2014 07:57:39
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  45. a b Landshuter Zeitung: Vitaminspritze für finanzschwache Kommunen, 12. Dezember 2015.
  46. Landshuter Zeitung: Schlüsselzuweisungen 2017 der Gemeinden, 17. Dezember 2016.
  47. Landshuter Zeitung: Schlüsselzuweisungen 2018, 20. Januar 2018.
  48. Landshuter Zeitung: Schlüsselzuweisungen 2019, 15. Februar 2019.
  49. Landshuter Zeitung: Kräftige Finanzspritze für die Region, 13. Dezember 2019.
  50. Landshuter Wochenblatt: „Wir genießen die Nähe zur Stadt Landshut sehr, aber...“, 1. Februar 2017.
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  56. Landshuter Zeitung: Vier Gigawatt „nicht akzeptabel“, 3./4. Oktober 2019.
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  58. Regionaler Planungsverband Landshut: Vorlage an den Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Landshut – TOP 3.1: …Verordnung zur Änderung des Regionalplans Landshut; Aufstellung eines Kapitels B VI Energie/Teilbereich Wind – Beschluss über ein ergänzendes Anhörungsverfahren Drucksache Nr. 3.1/9. Juli 2013. PDF. Online auf region.landshut.org.
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  61. Landshuter Zeitung: Gelungenes Projekt ist genehmigt, 16. Januar 2017.
  62. Landshuter Zeitung: Wer Wind einfängt, erntet Strom, 29. August 2015.
  63. Landshuter Wochenblatt: Windrad: Erste Testläufe in dieser Woche, 1. Februar 2017.
  64. Landshuter Wochenblatt: Trotz 10H-Regelung: Das Windrad in Pfettrach wird jetzt gebaut, 23. Oktober 2019
  65. Landshuter Zeitung: Ökologie und der Infraschall, 20. September 2014.
  66. Landshuter Wochenblatt: Pfettracher Windkraft-Streit bedroht etliche Windkraftanlagen, 11. September 2019.
  67. Kernkraftwerk Isar. Online auf eon.com.
  68. Landshuter Zeitung: B 15neu braucht Bypass bis zur Autobahn, 20. Juli 2018.
  69. Landshuter Wochenblatt: B15 neu: So geht es jetzt weiter, 11. Februar 2015.
  70. Landshuter Wochenblatt: B15 neu: So geht es jetzt weiter, 11. Februar 2015.
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  75. Landshuter Zeitung: Gemeinsam für Bildung in Landshut, 26. Juni 2018.
  76. Landshuter Rundschau: Erste Landshuter Bildungskonferenz: 25.06., Salzstadel. OB Putz & Landrat Dreier unterzeichnen Kooperationsvertrag. Neue "Landshuter Denkfabrik" - "Runde Tische" geplant, 18. Juni 2018, online auf www.rundschau24.de, abgerufen am 2. Januar 2019.
  77. Landratsamt Landshut: Landkreis Landshut – Eine Informations- und Image-Broschüre des Landratsamtes Landshut. 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Landshut Mai 2005, S. 47 ff.
  78. Landkreis Landshut: Grund- und Mittelschulen. Online auf landkreis-landshut.de.
  79. Schulamt Landshut: Grundschulen Online auf landkreis-landshut.de.
  80. Schulamt Landshut: Mittelschulen Online auf landkreis-landshut.de.
  81. Schulamt Landshut: Grund- und Mittelschulen. Online auf landkreis-landshut.de.
  82. Landshuter Zeitung: Wenigste Gymnasialschüler in Niederbayern, 19. Juni 2014.
  83. Landkreis Landshut: Home » Landkreis & Einrichtungen » Wichtige Einrichtungen » Schulen» Gymnasien Online auf landkreis-landshut.de.
  84. Landshuter Zeitung: Landkreis unterstützt kirchliche Schulen. 6. Juni 2014.
  85. a b Landshuter Zeitung: Kirchliche Schulen erhalten 824260 Euro, 10. Juni 2016.
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  87. Landratsamt Landshut: Landkreis Landshut – Eine Informations- und Image-Broschüre des Landratsamtes Landshut. 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Landshut Mai 2005, S. 39 ff.
  88. Landshuter Zeitung: Was tun, wenn kein Arzt mehr vor Ort ist?, 26. Juli 2014.

Auf dieser Seite verwendete Medien

Pendlerströme Landkreis Landshut-Stadt Landshut.png
Autor/Urheber: Wana-Gond, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in die Stadt Landshut und umgekehrt. Das der Graphik zu Grunde liegende Zahlenmaterial datiert vom 30. Juni 2016 und stammt vom Statistik-Service Südost der Bundesagentur für Arbeit. Die Zahlen waren vom Regionalmanagement für Stadt und Landkreis Landshut im "BERICHT ZUM PENDLERAUFKOMMEN IN STADT UND LANDKREIS LANDSHUT" veröffentlicht worden.
DEU Neufraunhofen COA.svg
Das Wappen kombiniert Elemente aus den Stammwappen verschiedener für die Geschichte des Gemeindegebiets bedeutsamer Adelsfamilien. Der silberne Pfahl in Rot in der unteren Hälfte entspricht dem seit dem 13. Jahrhundert nachweisbaren Stammwappen der Herren von Fraunhofen, den Inhabern der seit 1409 in Alt- und Neufraunhofen aufgeteilten Herrschaft, deren Status als Reichsherrschaft jedoch vom Kurfürstentum Bayern bis zum Ende des Alten Reichs (1806) nicht anerkannt wurde. Die Fraunhofer ließen das große Barockschloss in Neufraunhofen erbauen. Der silberne Sparren im vorderen Feld oben bezieht sich auf die Pfeffenhauser, die im 14. Jahrhundert in Neufraunhofen Herrschaftsrechte ausübten. Der Doppelspringer ist das Wappenbild des hochmittelalterlichen Ortsadelsgeschlechts von Hinterskirchen, einem Kirchdorf in der früheren Gemeinde Vilslern.
DEU Wurmsham COA.svg
Die zwei silbernen Spitzen in Schwarz im oberen Feld entsprechen dem Wappen der Familie von Riemhofen, die von mindestens 1696 bis 1752 Inhaberin der Hofmark Wurmsham war; ihr Wappen wurde stellvertretend als Hinweis auf die Geschichte von Wurmsham als adliger Niedergerichtsbezirk und deren wechselnde Besitzer herausgegriffen. Bischofsstab und Salzkufe gelten als Attribute des heiligen Rupert und erinnern an den Patron der Kirche von Wurmsham, der einer alten Überlieferung zufolge die Gründung eines Urklosters im Dorf Münster (früher Gemeinde Pauluszell) initiiert haben soll, das zum Ausgangspunkt der Kolonisation zwischen Rott und Vils und der Gründung einer Reihe von Orten mit dem Namensgrundwort -zell wurde. Das Schwert, Attribut des heiligen Paulus, symbolisiert sowohl den Ortsnamen als auch das Patrozinium Pauli Bekehrung der dortigen Kirche. Die Kombination der Figuren verweist zudem auf die Bildung der heutigen Gemeinde Wurmsham aus den bis 1978 selbstständigen Gemeinden Wurmsham und Pauluszell; in die Gemeinde Pauluszell waren schon 1976 Teile der aufgelösten Gemeinde Ruprechtsberg eingemeindet worden.
Ergoldsbach coat of arms.svg
Wappen des Marktes Ergoldsbach.
Wappen von Adlkofen.svg
Wappen von Adlkofen
Weng coat of arms.svg
Wappen der Gemeinde Weng, Landkreis Landshut. Verliehen 1982.
Postau coat of arms.svg
Wappen der Gemeinde Postau. Verliehen 1957.
Vilsheim coat of arms.svg
Wappen der Gemeinde Vilsheim. Verliehen 1959.
Hohenthann - Erschließungsgebiet Hohenthann - Analyse-Ergebnisse.png
Autor/Urheber: Wana-Gond, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Auswertung der jährlichen Wasseranalyse zum Erschließungsgebiet Hohenthann für den Zeitraum 2005 bis 2013
DEU Kumhausen COA.svg
Wappen von Kumhausen
Landkreis-Landshut-Bevölkerungsfluktuation.png
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Diese Graphik zeigt die Fluktuation des Landkreises Landshut von 2000 bis 2017 und setzt sie ins Verhältnis der Geamteinwohnerzahl. Die Fluktuation wurde als Summe aus den Zu- und Fortzügen über die Landkreisgrenzen hinweg errechnet. Die Datenbasis entstammt dem Bayerischen Landesamt für Statistik.
Pendlerströme Landkreis Landshut-Markt Geisenhausen.png
Autor/Urheber: Wana-Gond, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in den Markt Geisenhausen und umgekehrt. Das der Graphik zu Grunde liegende Zahlenmaterial datiert vom 30. Juni 2016 und stammt vom Statistik-Service Südost der Bundesagentur für Arbeit. Die Zahlen waren vom Regionalmanagement für Stadt und Landkreis Landshut im "BERICHT ZUM PENDLERAUFKOMMEN IN STADT UND LANDKREIS LANDSHUT" veröffentlicht worden.
Pfeffenhausen coat of arms.svg
Wappen des Marktes Pfeffenhausen. Verliehen 1402.
Gemeindewappen Tiefenbach Lkr. Landshut.svg
Gemeindewappen der Gemeinde Tiefenbach im Landkreis Landshut
DEU Wörth an der Isar COA.svg
Autor/Urheber: Chris die Seele, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Wörth an der Isar
Municipalities in LA.svg
Deutsch (de): Lagekarte von Landkreis Landshut in Bayern, Deutschland.
English (en): Locator map of District of Landshut in Bavaria, Germany.
français (fr): Plan de localisation de L'arrondissement de Landshut dans le Land Bavière, Allemagne.
Nederlands (nl): Detailkaart van Landkreis Landshut in Bayern, Duitsland.
Esperanto (eo): Situomapo de komunumo nekonata en Landkreis Landshut, Bayern, Germanio.
മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Bavaria District of Landshut, ഭൂപടസ്ഥാനം.
DEU Obersüßbach COA.svg
Die Schrägteilung mit dem schreitenden schwarzen Bären erinnert an das altbayerische Adelsgeschlecht von Kärgl auf Furth und Süßbach, das seit 1327 nachweislich Rechte in Ober- und Niedersüßbach und bis 1615 die Hofmarksherrschaft besaß. Die Farben Silber und Rot sind vom Wappen der Grafen von Lerchenfeld hergeleitet, die von 1678/80 bis 1793 Inhaber der beiden Hofmarken waren. Die Hopfendolde unterstreicht die Bedeutung des Hopfenanbaus im Gemeindegebiet.
Geisenhausen LA coat of arms.svg
Wappen des Marktes Geisenhausen, Landkreis Landshut. Seit dem 15. Jahrhundert als Siegel in Gebrauch.
DEU Kröning COA.svg
Wappen von Kröning
Landkreis-Landshut-Entwicklung der Geburten im Verhältnis zur Einwohnerzahl.png
Autor/Urheber: Wana-Gond, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Diese Graphik zeigt die Geburtenentwicklung des Landkreises Landshut von 1983 bis 2017 und setzt sie ins Verhältnis der Geamteinwohnerzahl. Die Datenbasis entstammt dem Bayerischen Landesamt für Statistik.
Bayerbach Ergoldsbach coat of arms.svg
Wappen der Gemeinde Bayerbach bei Ergoldsbach. Verliehen 1981.
Wappen Altfraunhofen.svg
Wappen von Altfraunhofen
Locator map LA in Germany.svg
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Lage von Landkreis Landshut in Bayern, Deutschland
Wappen Baierbach.svg
Wappen von Baierbach
Neufahrn in NiederbayernWappen.jpeg
Wappen der Gemeinde Neufahrn in Niederbayern
Weihmichl coat of arms.svg
Wappen der Gemeinde Weihmichl. Verliehen 1992.
DEU Schalkham COA.svg
Das silberne Wellenschildhaupt symbolisiert die Lage der Gemeinde an der Vils und die von der Vils geprägte Landschaft. Die drei roten Rauten sind dem Wappen des seit dem Hochmittelalter im Raum an der Vils reich begüterten und 1521 ausgestorbenen Ortsadelsgeschlechts der Leberskircher entnommen, die sich nach ihrem Stammsitz Leberskirchen nannten und für das Gemeindegebiet von Schalkham historisch von großer Bedeutung waren. Der romanische Taufstein verweist auf den Gemeindeteil Johannesbrunn und auf das Johannes-Patrozinium der schon im Hochmittelalter bezeugten Taufkirche. Die Feldtingierung in Silber und Blau erinnert an die historische Zugehörigkeit zum bayerischen Landgericht Vilsbiburg.
Wappen Essenbach.svg
Wappen des Marktes Essenbach, Landkreis Landshut. Verliehen 1969. Blasonierung: „In Schwarz ein durchgehendes goldenes Tatzenkreuz, dem ein senkrecht stehender blauer Pfeil aufgelegt ist; in den oberen Winkeln je ein sechsstrahliger goldener Stern.“
Gemeinden im Landkreis Landshut.png
Locator maps of municipalities in District Landshut
DEU Rottenburg COA.svg
Die Burg im roten Feld bezieht sich als redendes Bild auf den Ortsnamen Rottenburg. Die Burg war vermutlich ursprünglich in den Details der 1632 bis auf den Bergfried zerstörten Herzogsburg nachgebildet, wurde aber später mehrfach verändert. Im 18. Jahrhundert findet sich gelegentlich das apokryphe Wappen der Grafen von Kirchberg als Marktwappen von Rottenburg (so im Wening-Stich 1723). Das Wappen ist im Dreiecksschild im Siegel überliefert, von dem seit 1396 Abdrucke bekannt sind. Der Beginn der Siegelführung hängt wohl mit der Verlegung des Marktes von Roning nach Rottenburg im Jahr 1378 und der Erweiterung der Marktprivilegien im Jahr 1393 zusammen. Rottenburg wurde 1971 zur Stadt erhoben.
Bavaria LA (district).svg
Deutsch (de): Lagekarte von Landkreis Landshut in Bayern, Deutschland.
English (en): Locator map of District of Landshut in Bavaria, Germany.
français (fr): Plan de localisation de l'arrondissement Landkreis Landshut dans le Land Bayern, Allemagne.
Nederlands (nl): Detailkaart van Landkreis Landshut in Bayern, Duitsland.
Esperanto (eo): Situomapo de [[:eo:{{{mun}}}|komunumo nekonata]] en Landkreis Landshut, Bayern, Germanio.
മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Bavaria District of Landshut, ഭൂപടസ്ഥാനം.
Wappen von Buch am Erlbach.svg
Wappen von Buch am Erlbach
Adlkofen - Erschließungsgebiet Kröning - Analyse-Ergebnisse 2004-2013.png
(c) Wana-Gond in der Wikipedia auf Deutsch, CC BY-SA 3.0
Auswertung der jährlichen Wasseranalyse zum Erschließungsgebiet Kröning für den Zeitraum 2004 bis 2014
Landkreis Landshut-Einwohner-Geburten-Sterbefälle.png
Autor/Urheber: Wana-Gond, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Diese Graphik zeigt die Einwohnerentwicklung des Landkreises Landshut von 1983 bis 2017 und setzt sie in Bezug zu den Geburten und Sterbefällen. Neben der Darstellung des Einwohneranstieges, wird der gegenläufige Trend hinsichtlich der Entwicklung der Geburten und Sterbefälle anschaulich. Die Datenbasis entstammt dem Bayerischen Landesamt für Statistik.
Pendlerströme Landkreis Landshut-Stadt Vilsbiburg.png
Autor/Urheber: Wana-Gond, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in die Stadt Vilsbiburg und umgekehrt. Das der Graphik zu Grunde liegende Zahlenmaterial datiert vom 30. Juni 2016 und stammt vom Statistik-Service Südost der Bundesagentur für Arbeit. Die Zahlen waren vom Regionalmanagement für Stadt und Landkreis Landshut im "BERICHT ZUM PENDLERAUFKOMMEN IN STADT UND LANDKREIS LANDSHUT" veröffentlicht worden.
Pendlerströme Landkreis Landshut-Markt Essenbach.png
Autor/Urheber: Wana-Gond, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Darstellung der Pendlerströme aus den Gemeinden des Landkreises Landshut in den Markt Essenbach und umgekehrt. Das der Graphik zu Grunde liegende Zahlenmaterial datiert vom 30. Juni 2016 und stammt vom Statistik-Service Südost der Bundesagentur für Arbeit. Die Zahlen waren vom Regionalmanagement für Stadt und Landkreis Landshut im "BERICHT ZUM PENDLERAUFKOMMEN IN STADT UND LANDKREIS LANDSHUT" veröffentlicht worden.
Wappen von Furth (Niederbayern).svg
Wappen von Furth (Niederbayern)
Niederaichbach coat of arms.svg
Wappen der Gemeinde Niederaichbach. Verliehen 1954.
Velden Vils coat of arms.svg
Wappen des Marktes Velden an der Vils, verliehen 1516.
Wappen Aham.svg
Wappen von Aham