Kreuzberg (Marktrodach)

Kreuzberg
Koordinaten:50° 14′ N, 11° 21′ O
Höhe: 457 m ü. NHN
Einwohner:10 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl:96364
Vorwahl:09261
Katholische Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz
Katholische Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz
Sandsteinobilisk

Kreuzberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktrodach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie

Die Einöde liegt am Rande eines Höhenrückens, der im Süden ins Tal der Rodach und im Westen in den Kehlgrund abfällt. Im Norden befindet sich ein Segelflugzeugplatz. Ein Anliegerweg führt nach Kronach (1 km nördlich) bzw. nach Unterrodach (1,9 km nordöstlich).[2]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kreuzberg aus einer Kirche mit Wohnhaus für den Kurator. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus.[3]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Kreuzberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Kronach und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Kronach zugewiesen. Um 1880 wurde der Ort nach Unterrodach umgemeindet. Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Marktrodach gebildet, in die die ehemalige Gemeinde Unterrodach eingegliedert wurde.[4]

Baudenkmäler

  • Katholische Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz
  • Sandsteinobilisk
  • Kreuzweg, Station 13 und 14

Einwohnerentwicklung

Jahr001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner3*115288910
Häuser[5]1211223
Quelle[4][6][7][8][9][10][11][12][13][1]
* 
Ort wird zu Kronach gerechnet.

Religion

Der Ort war ursprünglich katholisch und ist bis heute nach St. Johannes der Täufer (Kronach) gepfarrt.[3] Die Protestanten sind nach St. Michael (Unterrodach) gepfarrt.[12]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 310 (Digitalisat).
  2. Kreuzberg im BayernAtlas. Sämtliche Entfernungsangaben jeweils Luftlinie.
  3. a b H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 485.
  4. a b H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 604f.
  5. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  6. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 888, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  7. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1060, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  8. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1009 (Digitalisat).
  9. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1060 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1094 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 944 (Digitalisat).
  12. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 694 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 160 (Digitalisat).

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Katholische Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz auf dem Kreuzberg bei Unterrodach.
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Sandsteinobelisk neben der katholischen Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz auf dem Kreuzberg bei Unterrodach.