Kreis Bautzen

Koordinaten: 51° 0′ N, 14° 0′ O

Basisdaten
Bezirk:Dresden
Verwaltungssitz:Bautzen
Fläche:690 km²
Einwohner:124.957 (1989)
Bevölkerungsdichte:181 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen:R und Y(1953–1990)
RA, RB, YA (1974–1990)
BZ (1991–1994)
Postleitzahlen:8600 bis 8613
Lage des Kreises in der DDR
Kreis RügenKreis Bad DoberanKreis GreifswaldGreifswaldKreis GrevesmühlenKreis GrimmenKreis Ribnitz-DamgartenKreis Rostock-LandRostockKreis Stralsund-LandStralsundKreis Wismar-LandWismarKreis WolgastKreis GüstrowKreis BützowKreis GadebuschKreis HagenowKreis LudwigslustKreis LübzKreis ParchimKreis PerlebergKreis Schwerin-LandSchwerinKreis SternbergKreis AnklamKreis AltentreptowKreis DemminKreis MalchinKreis Neubrandenburg-LandNeubrandenburgKreis NeustrelitzKreis PasewalkKreis PrenzlauKreis Röbel/MüritzKreis StrasburgKreis TemplinKreis TeterowKreis UeckermündeKreis WarenKreis BelzigKreis Brandenburg-LandBrandenburg an der HavelKreis GranseeKreis JüterbogKreis Königs WusterhausenKreis KyritzKreis LuckenwaldeKreis NauenKreis NeuruppinKreis OranienburgKreis Potsdam-LandPotsdamKreis PritzwalkKreis RathenowKreis WittstockKreis ZossenKreis AngermündeKreis Bad FreienwaldeKreis BeeskowKreis BernauKreis EberswaldeKreis Eisenhüttenstadt-LandEisenhüttenstadtFrankfurt (Oder)Kreis FürstenwaldeSchwedt/OderKreis SeelowKreis StrausbergKreis Bad LiebenwerdaKreis CalauKreis Cottbus-LandCottbusKreis FinsterwaldeKreis ForstKreis GubenKreis HerzbergKreis HoyerswerdaKreis JessenKreis LuckauKreis LübbenKreis SenftenbergKreis SprembergKreis WeißwasserKreis BurgKreis GardelegenKreis GenthinKreis HalberstadtKreis HaldenslebenKreis HavelbergKreis KlötzeMagdeburgKreis OscherslebenKreis OsterburgKreis SalzwedelKreis SchönebeckKreis StaßfurtKreis StendalKreis WanzlebenKreis WernigerodeKreis WolmirstedtKreis ZerbstKreis ArternKreis AscherslebenKreis BernburgKreis BitterfeldDessauKreis EislebenKreis GräfenhainichenHalle (Saale)Kreis HettstedtKreis HohenmölsenKreis KöthenKreis MerseburgKreis NaumburgKreis NebraKreis QuedlinburgKreis QuerfurtKreis RoßlauSaalkreisKreis SangerhausenKreis WeißenfelsKreis WittenbergKreis ZeitzKreis AltenburgKreis BornaKreis DelitzschKreis DöbelnKreis EilenburgKreis GeithainKreis GrimmaKreis Leipzig-LandLeipzigKreis OschatzKreis SchmöllnKreis TorgauKreis WurzenKreis BautzenKreis BischofswerdaKreis DippoldiswaldeKreis Dresden-LandDresdenKreis FreitalKreis Görlitz-LandGörlitzKreis GroßenhainKreis KamenzKreis LöbauKreis MeißenKreis NieskyKreis PirnaKreis RiesaKreis SebnitzKreis ZittauKreis AnnabergKreis AueKreis AuerbachKreis Brand-ErbisdorfKreis FlöhaKreis FreibergKreis GlauchauKreis HainichenKreis Hohenstein-ErnstthalKreis Karl-Marx-Stadt-LandKarl-Marx-StadtKreis KlingenthalKreis MarienbergKreis OelsnitzKreis Plauen-LandPlauenKreis ReichenbachKreis RochlitzKreis SchwarzenbergKreis StollbergKreis WerdauKreis ZschopauKreis Zwickau-LandZwickauKreis EisenbergKreis Gera-LandGeraKreis GreizKreis Jena-LandJenaKreis LobensteinKreis PößneckKreis RudolstadtKreis SaalfeldKreis SchleizKreis StadtrodaKreis ZeulenrodaKreis ApoldaKreis ArnstadtKreis EisenachKreis Erfurt-LandErfurtKreis GothaKreis HeiligenstadtKreis LangensalzaKreis MühlhausenKreis NordhausenKreis SömmerdaKreis SondershausenKreis Weimar-LandWeimarKreis WorbisKreis Bad SalzungenKreis HildburghausenKreis IlmenauKreis MeiningenKreis Neuhaus am RennwegKreis SchmalkaldenKreis SonnebergKreis Suhl-LandSuhlOst-BerlinVolksrepublik PolenTschechoslowakeiBerlin (West)DeutschlandDänemarkKarte
Über dieses Bild

Der Kreis Bautzen (obersorbisch Wokrjes Budyšin) war von 1952 bis 1990 eine Verwaltungseinheit im Bezirk Dresden der Deutschen Demokratischen Republik. Von 1990 bis 1994 war er als Landkreis Bautzen eine Verwaltungseinheit im Freistaat Sachsen. Mit 690 km² war der Kreis Bautzen der mit Abstand flächengrößte Kreis und mit 126.600 Einwohnern der nach dem Stadtkreis der Bezirkshauptstadt Dresden bevölkerungsreichste Kreis des Bezirks. Sein Gebiet liegt heute im Landkreis Bautzen. Der Sitz der Kreisverwaltung befand sich in Bautzen.

Geographie

Nachbarkreise

Der Kreis Bautzen grenzte im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Kreise Bischofswerda, Kamenz, Hoyerswerda, Niesky, Görlitz-Land und Löbau. Im Süden grenzte er an die Tschechoslowakei.

Geschichte

Der Kreis Bautzen ging aus der am 1. Januar 1939 in Landkreis Bautzen umbenannten, 1874 gegründeten Amtshauptmannschaft Bautzen hervor. Mit der Kreisreform der DDR am 25. Juli 1952 erfolgte die Bildung der Bezirke und eine Neugliederung der Kreise. Der bisherige Kreis Bautzen gab 25 seiner 105 Gemeinden an die Kreise Bischofswerda und Kamenz ab. Der Kreis wurde dem neugebildeten Bezirk Dresden zugeordnet, Kreissitz wurde Bautzen.

Im Einzelnen wurden folgende Gemeinden abgegeben: (Originalschreibweise des GVBl. Sächs. Landtag 1952[1])

Bischofswerda, Burkau, Demitz-Thumitz, Frankenthal, Geißmannsdorf, Goldbach, Großdrebnitz, Großharthau, Medewitz, Naundorf, Neukirch/L., Pohla, Putzkau, Rammenau, Ringenhain, Rothnaußlitz, Schmölln, Schönbrunn/L., Tröbigau und Weickersdorf.
Coblenz, Doberschütz, Großhänchen, Storcha und Uhyst a. Taucher.

Aus den 80 im Altkreis verbliebenen Gemeinden:

Baruth, Baschütz, Bautzen, Bolbritz, Buchwalde, Burk, Canitz / Christina, Cannewitz b. Gröditz, Cölln, Commerau b. Klix, Commerau b. Königswartha, Crosta, Crostau, Diehmen, Doberschau, Drauschkowitz, Drehsa, Dretschen, Eulowitz, Gaußig, Gnaschwitz, Göda, Gröditz, Großdubrau, Großpostwitz, Grubditz, Guttau, Halbendorf i. Geb., Halbendorf/Spree, Jenkwitz, Kirschau, Kleinbautzen, Kleinförstchen, Kleinsaubernitz, Kleinwelka, Klix, Königswartha, Kreckwitz, Kubschütz, Lippitsch, Luga, Luppa, Luttowitz, Malschwitz, Meschwitz, Milkel, Milkwitz, Nechern (1957 in Wurschen umbenannt), Neschwitz, Neudorf a.d. Spree, Niedergurig, Niederkaina, Obergurig, Oberkaina, Oppitz, Pommritz, Prischwitz, Purschwitz, Puschwitz, Quatitz, Rachlau, Rackel, Radibor, Rodewitz a.d. Spree, Salzenforst, Saritsch, Schirgiswalde, Sdier, Seitschen, Sohland a. d. Spree, Sornßig, Spittwitz, Steindörfel, Steinigtwolmsdorf, Stiebitz, Tautewalde, Wehrsdorf, Weifa, Wilthen und Zecha,

und 16 Gemeinden vom Kreis Löbau:

Breitendorf, Hochkirch, Kohlwesa, Kotitz, Krappe, Lauske b. Löbau, Lehn, Maltitz, Nostitz, Plotzen, Rodewitz, Särka, Spittel, Taubenheim / Spree, Weißenberg und Zschorna,

formierte sich der neue Kreis Bautzen.[2]

Durch Umgliederungen über Kreisgrenzen und Gemeindegebietsänderungen sank die Anzahl der Gemeinden im Kreis bis zur 1. Kreisgebietsreform 1994/1996 auf 39:

  • 4. Dezember 1952 Umgliederung von Krappe aus dem Kreis Bautzen in den Kreis Löbau
  • 4. Dezember 1952 Umgliederung von Steinigtwolmsdorf und Weifa vom Kreis Bautzen in den Kreis Bischofswerda
  • 4. Dezember 1952 Umgliederung von Coblenz und Storcha aus dem Kreis Kamenz in den Kreis Bautzen
  • 1. Januar 1957 Umgliederung von Doberschütz aus dem Kreis Kamenz in den Kreis Bautzen
  • 1. Januar 1957 Umbenennung von Nechern in Wurschen
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Cannewitz in Rackel
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Commerau b. Königswartha in Königswartha
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Lauske und Särka in Kotitz
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Kohlwesa, Lehn und Sornßig in Plotzen
  • 1. Januar 1965 Eingliederung von Rodewitz in Pommritz
  • 1. Juli 1969 Zusammenschluss von Bolbritz und Salzenforst zu Salzenforst-Bolbritz
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Canitz-Christina in Kubschütz
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Cölln und Milkwitz in Kleinwelka
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Diehmen in Gaußig
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Grubditz in Jenkwitz
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Halbendorf/Gebirge in Crostau
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Meschwitz in Hochkirch
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Spittel in Nostitz
  • 1. August 1973 Eingliederung von Burk in die Stadt Bautzen
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Drauschkowitz und Dretschen in Gaußig
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Kleinförstchen, Seitschen und Spittwitz in Göda
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Oberkaina in die Stadt Bautzen
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Rachlau in Kubschütz
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Steindörfel in Hochkirch
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Tautewalde in die Stadt Wilthen
  • 1. Februar 1974 Eingliederung von Doberschütz in Neschwitz
  • 1. Februar 1974 Eingliederung von Buchwalde und Rackel in Baruth
  • 1. April 1977 Eingliederung von Zschorna in Kotitz
  • 1. Juni 1977 Eingliederung von Halbendorf/Spree in Neudorf/Spree
  • 8. September 1977 Eingliederung von Lippitsch in Milkel
  • 1. Januar 1978 Eingliederung von Zescha in Neschwitz
  • 1. Januar 1979 Eingliederung von Baschütz in Jenkwitz
  • 1. Januar 1979 Eingliederung von Kreckwitz in Purschwitz
  • 1. Januar 1979 Umgliederung von Breitendorf aus dem Kreis Bautzen in den Kreis Löbau
  • 1. April 1992 Eingliederung von Crosta in Großdubrau
  • 1. Januar 1993 Eingliederung von Drehsa in Wurschen
  • 1. April 1993 Eingliederung von Maltitz in die Stadt Weißenberg
  • 1. April 1993 Eingliederung von Plotzen und Pommritz in Hochkirch
  • 1. Juli 1993 Eingliederung von Saritsch in Neschwitz
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Breitendorf (Lkr. Löbau) in Hochkirch
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Commerau b. Klix und Klix in Großdubrau
  • 1. Januar 1994 Zusammenschluss von Doberschau und Gnaschwitz zu Gnaschwitz-Doberschau
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Gröditz und Wurschen in die Stadt Weißenberg
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Jenkwitz und Purschwitz in Kubschütz
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Kleinbautzen und Niedergurig in Malschwitz
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Kleinsaubernitz und Neudorf a.d. Spree in Guttau
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Luga in Neschwitz
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Luppa und Luttowitz in Radibor
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Niederkaina und Stiebitz in die Stadt Bautzen
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Oppitz in Königswartha
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Quatitz und Sdier in Großdubrau
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Salzenforst-Bolbritz in Kleinwelka
  • 1. März 1994 Eingliederung von Baruth in Malschwitz
  • 1. März 1994 Eingliederung von Kotitz, Nostitz und Wurschen in die Stadt Weißenberg
  • 1. März 1994 Eingliederung von Coblenz und Prischwitz in Göda
  • 1. März 1994 Eingliederung von Taubenheim/Spree und Wehrsdorf in Sohland a. d. Spree
  • 1. März 1994 Umgliederung von Zschorna von Kotitz nach Hochkirch

Am 17. Mai 1990 wurde aus dem Kreis der Landkreis Bautzen.[3] Am 1. August 1994 erfolgte die Bildung des neuen Landkreises Bautzen durch die Vereinigung des bisherigen Landkreises Bautzen mit dem größeren Teil des Landkreises Bischofswerda.[2] Diese Kreisreform von 1994 knüpfte an die territorialen Verwaltungsstrukturen, wie sie im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorhanden waren, wieder an.

Sprache

Insbesondere der nördliche Teil des Kreises im sorbischen Siedlungsgebiet gehörte zum Kerngebiet der sorbischsprachigen Bevölkerung.

Bevölkerungsdaten der Städte und Gemeinden

Bevölkerungsübersicht aller 58 Gemeinden des Kreises, die 1990 in das wiedergegründete Land Sachsen kamen.[4]

AGSGemeindeamtl. sorb. NameEinwohnerFläche (ha)
03.10.199031.12.1990
14014010BaruthBart1.4931.4882.679
14014030Bautzen, StadtBudyšin49.12648.5883.469
14014090CoblenzKoblicy477475889
14014110Commerau b. KlixKomorow pola Klukša4754621.852
14014120CrostaChróst510507218
14014130Crostau1.8271.822932
14014150DoberschauDobruša1.1161.120488
14014180DrehsaDroždźij333329526
14014200Eulowitz318315184
14014210GaußigHuska1.7671.7492.051
14014220GnaschwitzHnašecy1.060988947
14014230GödaHodźij2.3872.3852.359
14014240GröditzHrodźišćo6406271.121
14014250GroßdubrauWulka Dubrawa2.2922.209782
14014260Großpostwitz/O.L.Budestecy2.6412.6301.157
14014280GuttauHućina657653881
14014310HochkirchBukecy1.4111.3911.676
14014320JenkwitzJenkecy1.2421.2401.665
14014330Kirschau2.2132.109387
14014340KleinbautzenBudyšink805806683
14014360KleinsaubernitzZubornička6426321.068
14014370KleinwelkaMały Wjelkow1.8261.8141.236
14014380KlixKlukš6556491.286
14014390KönigswarthaRakecy3.9604.2163.740
14014400KotitzKotecy7897851.139
14014420KubschützKubšicy1.3031.3022.221
14014440LugaŁuh470465691
14014450LuppaŁupoj4534501.227
14014460LuttowitzLutobč341342358
14014470MalschwitzMalešecy881869921
14014480MaltitzMalećicy326311537
14014500MilkelMinakał1.0211.0132.350
14014520NeschwitzNjeswačidło1.9721.9513.403
14014530Neudorf/SpreeNowa Wjes/Sprjewja5125132.217
14014540NiedergurigDelnja Hórka738730873
14014550NiederkainaDelnja Kina515517381
14014560NostitzNosaćicy352347746
14014570ObergurigHornja Hórka23232.113983
14014590OppitzPsowje237235307
14014600PlotzenBłócany4624641.038
14014610PommritzPomorcy548550838
14014620PrischwitzPrěčecy6176211.078
14014630PurschwitzPoršicy7257251.017
14014640PuschwitzBóšicy1.1981.1791.174
14014650QuatitzChwaćicy587591770
14014680RadiborRadwor1.2411.2261.344
14014690Rodewitz/Spree627625265
14014700Salzenforst-BolbritzSłona Boršć-Bolborcy8528631.501
14014710SaritschZarěč408402772
14014720Schirgiswalde, Stadt3.2493.232848
14014730SdierZdźěr411412514
14014750Sohland/Spree4.5404.5312.274
14014790StiebitzSćijecy693650471
14014800Taubenheim/Spree1.9821.956765
14014820Wehrsdorf1.9001.883687
14014830Weißenberg, StadtWóspork1.0691.064513
14014840Wilthen, Stadt8.5108.2581.706
14014850WurschenWorcyn484486758
14014000Landkreis BautzenWokrjes Budyšin122.209120.86568.965

Kfz-Kennzeichen

Den Kraftfahrzeugen (mit Ausnahme der Motorräder) und Anhängern wurden von etwa 1974 bis Ende 1990 dreibuchstabige Unterscheidungszeichen, die mit den Buchstabenpaaren RA, RB und YA begannen, zugewiesen.[5] Die letzte für Motorräder genutzte Kennzeichenserie war YX 50-01 bis YX 75-00.[6]

Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen BZ.

Codes

  • Postleitzahlen bis 1993: 860*
  • Postleitzahlen seit 1993: 026**
  • Telefonvorwahlen: 0359*

Einzelnachweise

  1. Landesregierung Sachsen (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt Land Sachsen - Anlage A des Gesetzes über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe im Land Sachsen - Verzeichnis der kreiszugehörigen Gemeinden. Dresden 28. Juli 1952, S. 326–340.
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  3. Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR (Kommunalverfassung) vom 17. Mai 1990
  4. Regionalregister Sachsen
  5. Andreas Herzfeld: Die Geschichte der deutschen Kennzeichen. 4. Auflage. Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e. V., Berlin 2010, ISBN 978-3-935131-11-7, S. 302 f.
  6. Andreas Herzfeld: Die Geschichte der deutschen Kennzeichen. 4. Auflage. Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e. V., Berlin 2010, ISBN 978-3-935131-11-7, S. 502.

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Lage des Kreises XY (siehe Dateiname) in der Deutschen Demokratischen Republik.