Klicklautbuchstabe

ǀ ǁ ǂ ǃ 𝼊 ʘ
ʇ ʖ 𝼋 ʗ ψ
Khoekhoegowab-Unterricht in Swakopmund, 2006. Links oben auf der Tafel Klicklaut­buchstaben.

Ein Klicklautbuchstabe ist ein Buchstabe des lateinischen Schriftsystems, der in Orthografien und Lautschriften ausschließlich zur Schreibung von Klicklauten (mit der Zunge gebildeten Schnalzlauten) bestimmt ist (eigenständig oder als Bestandteil eines Digraphen/Trigraphen). Als solche sind für Sprachen des südlichen Afrikas die Schriftzeichen ǀ, ǁ, ǂ und ǃ im Gebrauch.

Verwendung

Die Buchstaben ǀ, ǁ, ǂ und ǃ in Orthografien

Die Klicklautbuchstaben ǀ, ǁ, ǂ und ǃ werden beispielsweise in der Orthografie des Khoekhoegowab[1] und des Juǀ’hoan[2] (Sprache der Juǀ’hoansi) verwendet.

Da Khoekhoegowab eine der Nationalsprachen Namibias ist, finden sich diese Klicklautbuchstaben in Personennamen und geografischen Namen, beispielsweise im Namen des Wahlkreises ǃNamiǂNûs.

Sprachen mit Orthografien, die Klicklautbuchstaben verwenden, verwenden in der Regel mehr als vier Klicklaute. Die Laut-Buchstaben-Zuordnung wird dann dadurch hergestellt, dass für die einzelnen Laute auch andere Buchstaben (also solche, die auch für andere Laute als Klicklaute verwendet werden können, wenn auch nicht notwendig in derselben Orthografie) oder auch Buchstabenkombinationen (Digraphen, Trigraphen) verwendet werden. Letztere sind zumeist Kombinationen aus einem Klicklautbuchstaben und ein oder zwei Buchstaben des lateinischen Grundalphabets, auch ein Apostroph kann ein Teil davon sein.

Klicklautbuchstaben in Namen von Himmelskörpern

Im Bestreben, bei Namen von Himmelskörpern nicht nur auf die europäische (speziell griechisch-lateinische) Mythologie zurückzugreifen, publizierte die Internationale Astronomische Union (IAU) 2019 für den Zwergplanetenkandidaten (229762) Gǃkúnǁʼhòmdímà diesen Namen aus der Mythologie der Juǀ’hoansi in der Originalschreibweise mit Klicklautbuchstaben.[3]

Klicklautbuchstaben in Lautschriften

Die Buchstaben ǀ, ǁ, ǂ und ǃ sind in gleicher Form auch Bestandteil des Internationalen Phonetischen Alphabets (IPA). Dieses enthält einen weiteren Buchstaben ʘ. Die Kombination des Buchstabens ǃ mit einem speziellen diakritischen Zeichen ist in Unicode als eigenständiges Zeichen 𝼊 enthalten.[4]

Weitere Zeichen (wie ʇ ʖ 𝼋 ʗ ψ) finden sich in historischen Varianten des IPA und bei diversen Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts.

Typografie und Aussehen

Klicklautbuchstaben ǀ, ǁ, ǂ und ǃ in den Schriftarten Arial, Times New Roman, Calibri, Cambria, Linux Libertine und Andron Mega Corpus, in der zweiten Zeile kursiv in den gleichen Schriftarten, zusammen mit dem Großbuchstaben „I“ zum Vergleich und zur Markierung der Versalhöhe sowie zum Vergleich gefolgt von einem Ausrufezeichen und einem senkrechten Strich.
„3ǁî xoaǀgaub“ (‚Orthografie 3‘) auf Titelseite (oben: serifenlose Schrift) und Innentitel (unten: fette Serifenschrift) eines 2002 in Namibia erschienenen Buches[1]

Die Grundform der Buchstaben ǀ, ǁ und ǂ ist ein senkrechter Strich, in der Regel in Großbuchstabenhöhe (Versalhöhe) oder leicht höher. Sie ist somit zumeist kürzer als das Schriftzeichen „Senkrechter Strich“ („|“), das in der Regel die Schriftbildhöhe aufweist (also auch die Unterlänge ausfüllt). Sie ist zumeist deutlich dünner als die senkrechten Striche der Großbuchstaben (also eher ein Haarstrich als ein Schattenstrich) und in jedem Fall ohne Serifen. Der Buchstabe ǁ ist eine Verdoppelung der Grundform mit engem Abstand zwischen diesen Strichen, häufig gleich der Strichbreite. Der Buchstabe ǂ wird in der Mitte von zwei parallelen gleich breiten waagerechten Strichen in der gleichen Stärke wie die Grundform gekreuzt. In kursiven Zeichensätzen sind diese Buchstaben gelegentlich, jedoch nicht regelmäßig passend zu den lateinischen Grundbuchstaben geneigt. In Fettschriften bleiben die Zeichen gelegentlich ungefettet.

Der Buchstabe ǃ gleicht fast immer dem Ausrufezeichen, obwohl er ursprünglich als senkrechter Strich mit der gleichen Grundform wie ǀ, ǁ und ǂ konzipiert war, nur mit einem untergesetzten Punkt.[5] Er wird dann auch in kursiven und fetten Varianten einer Schriftart wie das Ausrufezeichen geschrägt und gefettet, selbst wenn dies nicht mit den Buchstaben ǀ, ǁ und ǂ konform geht.

Geschichte

Die Xhosa-Klicklaute im Lepsius-Alphabet von 1854. „ṅ“ ist äquivalent zu [ŋ].[5]

Klicklautbuchstaben für Khoekhoegowab wurden erstmals von Zara Schmelen, der einheimischen Frau des Missionars Heinrich Schmelen, entworfen,[6] die kurz vor ihrem Tod 1831 eine Übersetzung der Evangelien sowie eine Grammatik fertigstellte.[7] Um 1850 wurden sie von dem Missionar und Sprachforscher Johann Georg Krönlein weiterentwickelt[8.1] und von dem Sprachforscher Karl Richard Lepsius[5] verbreitet. In ihrer von Krönlein entwickelten Gestalt war ihre Grundform einheitlich ein einfacher senkrechter Strich in Kleinbuchstabenhöhe (x-Höhe), der bei Verwendung in der für Lautschrift üblichen Kursivschrift in gleicher Weise wie die übrigen Buchstaben schräg geneigt wird. Die Buchstaben ergaben sich dann durch Verdoppelung der Grundform oder durch Hinzufügung eines Punktes unterhalb oder eines kurzen Schrägstriches (ähnlich einem Akut-Akzent) oberhalb. Der senkrechte Strich mit zwei waagerechten Querstrichen wurde 1856 auf einer Konferenz der Rheinischen Missionsgesellschaft vorgeschlagen und ersetzte schnell Lepsius’ senkrechten Strich mit Akut.[9]

1989 wurden die Buchstaben in das Internationale Phonetische Alphabet (IPA) aufgenommen; dabei ersetzten die Buchstaben ǀ, ǃ, ǁ die vorher dort gebräuchlichen Buchstabenʇ,ʗ,ʖ.[10][9]

Historische und aktuelle Klicklautbuchstaben (mit Unicode-Codepunkten, sofern vorhanden)
Systemdentallateralalve-
olar
palatalretro-
flex
bi-
labial
Zulu-Klicklautbuchstaben der norwegischen Mission (Schreuder 1850)[11]
Karl Richard Lepsius 1854 (Kleinbuchstaben; Großbuchstaben sind ähnlich)[5]
Carl Jakob Sundevall 1855 (Kleinbuchstaben; Großbuchstaben sind ähnlich)[12]
Daniel Jones 1921: IPA-Klicklautbuchstaben 1921–1989
0287

0296

0297

029E
Clement M. Doke 1925:[13][14] Buchstaben für stimmlose Klicklaute
0287

0296

0297

1F863

03C8
Clement M. Doke 1925: Buchstaben für stimmhafte Klicklaute
0263

 

 

 

 
Clement M. Doke 1925: Buchstaben für nasale Klicklaute
Douglas M. Beach 1938:[8] Buchstaben für stimmlose Klicklaute
0287

0296

0297

1DF0B
Douglas Beach 1938: Buchstaben für nasale Klicklaute
1DF0D

1DF0E

1DF0F

1DF0C
IPA ab 1989
01C0

01C1

01C3

01C2

1DF0A

0298

Darstellung auf Computersystemen

Die in Orthografien und in IPA verwendeten Klicklautbuchstaben sind sämtlich in Unicode enthalten und lassen sich somit auf aktuellen Computersystemen problemlos darstellen. Bei den Namen einiger Unicode-Zeichen ist zu beachten, dass sie auf einem älteren Verständnis ihrer Artikulation beruhen und ihre Namen daher von der in den 2020er Jahren für die Lautbeschreibung gültigen Terminologie abweichen.[4.1]

ZeichenUnicode
Codepunkt verlinkt auf den Unicodeblock
VerwendungDezimal-
code
HTML-
Entität
LaTeX[15]Tastatureingabe
mit Belegung E1
ǀU+01C0 latin letter dental clickIPA: Dentaler Klick0448\textpipeAlt Gr + k1
ǁU+01C1 latin letter lateral clickIPA: Lateraler alveolarer Klick0449\textdoublepipeAlt Gr + k2
ǂU+01C2 latin letter alveolar clickIPA: Palataler Klick (in Abweichung zum Unicode-Zeichennamen)[4]0450\textdoublebarpipeAlt Gr + k3
ǃU+01C3 latin letter retroflex clickIPA: Alveolarer Klick (in Abweichung zum Unicode-Zeichennamen)[4]0451Alt Gr + k4
𝼊U+1DF0A latin letter retroflex click with retroflex hookIPA: Retroflexer Klick[4]122634
ʘU+0298 latin letter bilabial clickIPA: Bilabialer Klick0664\textbullseye (Alt Gr + r) – f5

grün markiert: Dieser Buchstabe wird in Rechtschreibungen (u. a. des Khoekhoegowab[1]) verwendet (also auch im Alltagsgebrauch der Sprachgemeinschaften und nicht nur in Lautschriften und sonstigen sprachwissenschaftlichen Zusammenhängen).

Tastatureingabe und Buchstabier-Ansage

Auf der erweiterten deutschen Standard-Tastaturbelegung E1 gemäß DIN 2137-01:2023-08 können die in Orthografien verwendeten Klicklautbuchstaben mit der „Unterkomma- und Sprachsonderzeichen-Taste“ (Tastenkombination Alt Gr + k, „k wie Klicklaut“) eingegeben werden, gefolgt von einer Ziffer in Übereinstimmung mit der in DIN 5009 geregelten Buchstabier-Ansage:[16]

  • 1 für ǀ („Klicklaut aus einem Strich“; Buchstabier-Ansage „Klick-Eins“),
  • 2 für ǁ („Klicklaut aus zwei Strichen“; Buchstabier-Ansage „Klick-Zwo“),
  • 3 für ǂ („Klicklaut aus drei Strichen“; Buchstabier-Ansage „Klick-Drei“),
  • 4 für ǃ (Buchstabier-Ansage „Klick-Vier“).

Die Vorgängerfassung DIN 2137-01:2018-12 definierte Eingabemöglichkeiten, die sich an der Zeichengestalt orientieren; diese sind laut der Fassung von 2023 weiterhin als zusätzliche Möglichkeit verfügbar. Hier wird ebenfalls zuerst Alt Gr + k eingegeben, gefolgt von:

  • ' bzw. " für ǀ bzw. ǁ („Einzel-Hochstrich bzw. Doppelhochstrich für Klicklaut-Einzelstrich bzw. Klicklaut-Doppelstrich“),
  • # für ǂ („Zeichen aus vielen Strichen für Klicklautbuchstaben aus vielen Strichen“),
  • ! für ǃ („Ausrufezeichen für ähnlichen Klicklautbuchstaben“).

Ersatzdarstellungen

Da die Klicklautbuchstaben nicht auf handelsüblichen Schreibmaschinen verfügbar waren, haben sich Ersatzdarstellungen durch dort verfügbare Zeichen eingebürgert. Die Zeichen ǀ und ǁ werden dabei durch / oder // (einfach oder doppelt geschriebener Schrägstrich) ersatzweise dargestellt. Das Zeichen ǂ wird häufig als = (Gleichheitszeichen), gelegentlich auch als # (Raute) oder im Druck auch als ≠ (mathematisches Ungleichheitszeichen) geschrieben. Das Zeichen ǃ ist ohnehin in üblichen Schriftarten im Druck nicht von dem Ausrufezeichen zu unterscheiden. Diese Ersatzdarstellungen haben sich auch in das Computerzeitalter erhalten, da die Ersatzzeichen (bis auf ≠) im ASCII-Zeichensatz enthalten sind. Besonders auffällig ist die Ersatzdarstellung im Staatsmotto-Text im 2000 gestalteten Wappen Südafrikas.

Commons: Klicklautbuchstaben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Khoekhoegowab: 3ǁî xoaǀgaub = orthography 3. Namibia Publishing House, Windhoek 2002, ISBN 978-99916-0-408-4.
  2. Megan Biesele (Hrsg.): Juǀ’hoan Folktales: Transcription and English Translations. A Literacy Primer by and for Youth and Adults of the Juǀ’hoan Community. Victoria, BC, Canada 2009, ISBN 978-1-4269-9809-6.
  3. Klicklautbuchstabe in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory (englisch).Vorlage:JPL Small-Body Database/Wartung/Alt Abgerufen am 4. April 2020.
  4. a b c d The Unicode Standard – Version 17.0 – Core Specification – Chapter 7: Europe-I, Modern and Liturgical Scripts – Click Letters. The Unicode Consortium, 9. September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    1. Zitat: The history of terminology for the place of articulation of clicks listed in the “alveolar” and “palatal” columns has been complicated and confusing. The names of the Unicode characters for these clicks inherited an earlier understanding of articulation.
  5. a b c d C. R. Lepsius: Das allgemeine linguistische Alphabet: Grundsätze der Übertragung fremder Schriftsysteme und bisher noch ungeschriebener Sprachen in europäische Buchstaben. Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1855, S. 45–47, Scan in der Google-Buchsuche.
  6. Reunion honours an ancestor. IOL (Independent Online, South Africa), 24. September 2014, abgerufen am 6. April 2021.
  7. Zara and Hinrich Schmelen. In: Horst Kleinschmidt website. Abgerufen am 6. April 2021. Mit Abbildung einiger Seiten einer Neuauflage ihres Werks.
  8. Douglas Martyn Beach: The phonetics of the Hottentot language. W. Heffer & Sons Ltd., London 1938
    1. S. 288 ff.
  9. a b Johanna Christina Brugman: Segments, Tones and Distribution in Khoekhoe Prosody. (PDF) August 2009, S. 20–21, archiviert vom Original am 6. März 2019; abgerufen am 25. August 2013 (englisch, Dissertation, Cornell University).
  10. Oswin Köhler et al.: The symbols for clicks. In: Journal of the International Phonetic Association (1988) 18:2, Seiten 140–142, doi:10.1017/S0025100300003741.
  11. H. P. S. Schreuder: Grammatik for Zulu-Sproget, Christiania 1850, Seite 1, Scan in der Google-Buchsuche
  12. Carl J. Sundevall: Om phonetiska bokstäfver. In: Kongliga Svenska vetenskap-akademiens handlingar. Första bandet 1855, 1856. Stockholm 1858, Tabelle hinter S. 92 (schwedisch, archive.org).
  13. Clement M. Doke: An outline of the phonetics of the language of the ʗhũ: Bushman of the North-West Kalahari, 1925, Bantu Studies 2:129–166.
  14. Clement M. Doke: The phonetics of the Zulu language. Johannesburg: University of the Witwatersrand Press, 1926 (1969)
  15. Scott Pakin: The Comprehensive LaTeX Symbol List. (PDF; 32,2 MB) 3. Januar 2024; (englisch, Informationen zur Datei in Wikimedia Commons).
  16. DIN 5009:2022-06 Beiblatt 1, Tabelle 1 „Ergänzende Buchstabiertafel für spezielle Anwendungen“
  17. Government Gazette – Staatskoerant vol. 218 No. 21131. Regierung Südafrikas, 28. April 2000, archiviert vom Original am 3. November 2013; abgerufen am 21. März 2020.
  18. 2011 Population and Housing Census. Namibia Statistics Agency, 2011, archiviert vom Original am 24. Februar 2015; abgerufen am 21. März 2020.
  19. Government Gazette of the Republic of Namibia No. 6646. 13. Juli 2018, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 21. März 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/namiblii.org (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)

Auf dieser Seite verwendete Medien

Khoekhoegowab 3ǁî xoaǀgaub orthography 3 – detail from title and half-title page (1).png
Detail of the title page (above) and the half-title (below) page from: Khoekhoegowab: 3ǁî xoaǀgaub = orthography 3. Namibia Publishing House, 2002, ISBN 978-9-991604-08-4 – showing click letters
U+1DF0E.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
character in the Unicode Latin Extended-G block
IPA Unicode 0x0296.svg

The IPA Unicode character No. 0x0296.

11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
IPA Unicode 0x0263.svg

The IPA Unicode character No. 0x0263. Symbol of voiced velar fricative.

11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
IPA Unicode 0x01C3.svg
Autor/Urheber: Szczecinolog, Lizenz: CC BY-SA 4.0
(Post)alveolar click. 11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
Lepsius lateral click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
early Lepsius form of the click pipe letter
Lepsius dental click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
early Lepsius form of the click pipe letter
Doke palatal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke's arrow / V-stroke for a palatal click. Spliced from <✓> and <ǀ> in Gentium Book Plus font.
Dotted double qoppa.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Double qoppa, or zigzag xi, with diaeresis, once used for Zulu 'q' click
Nama man giving us a lesson in the click language (3694165852).jpg
Autor/Urheber: Greg Willis from Denver, CO, usa, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Nama man giving us a lesson in the Khoekhoe language
IPA Unicode 0x0298.svg

The IPA Unicode character No. 0x0298. Symbol of bilabial click.

11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
Double qoppa.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Double qoppa, or zigzag xi, once used for Zulu 'x' click
IPA Unicode 0x029E.svg

The IPA Unicode character No. 0x029E.

11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
U+1DF0F.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
character in the Unicode Latin Extended-G block
Doke alveolar nasal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke's nasal click letters, with modern convention for name of place of articulation. Spliced from letters in Gentium Book Plus font.
Sundevall lateral click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Lower-case click letter created by Carl Jakob Sundevall (1855)
U+1DF0B.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
character in the Unicode Latin Extended-G block
Doke palatal nasal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke's nasal click letters, with modern convention for name of place of articulation. Spliced from letters in Gentium Book Plus font.
Doke retroflex nasal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke's nasal click letters, with modern convention for name of place of articulation. By modern convention, this would be the palatal click, and Doke retroflex nasal click (modernized).svg would be the retroflex. Spliced from letters in Gentium Book Plus font.
Doke lateral nasal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke's nasal click letters, with modern convention for name of place of articulation. Spliced from letters in Gentium Book Plus font.
Sundevall cerebral click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Lower-case click letter created by Carl Jakob Sundevall (1855)
Sundevall palatal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Lower-case click letter created by Carl Jakob Sundevall (1855)
IPA Unicode 0x01C1 alt.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩. Character variant cv69=1.
Doke palatal voiced click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke's turned palatal arrow / V-stroke for a voiced click. Spliced from <✓> and <ǀ> in Gentium Book Plus font.
IPA Unicode 0x0287.svg

The IPA Unicode character No. 0x0287.

11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
IPA Unicode 0x01C0 alt.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩. Character variant cv69=1.
Government Gazette of the Republic of Namibia No.6646 page 2 detail.png
Scanned detail from page 2 of the Government Gazette of the Republic of Namibia No. 6646 (Windhoek, 13 July 2018), showing “//“ as substitute for the click letter “ǁ” (“//Karas” for “ǁKaras” in the last column of the last shown table row)
U+1DF0D.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
character in the Unicode Latin Extended-G block
Sundevall dental click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Lower-case click letter created by Carl Jakob Sundevall (1855)
Turned psi.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke letter for a voiced retroflex click, turned psi.
Doke dental nasal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke's nasal click letters, with modern convention for name of place of articulation. Spliced from letters in Gentium Book Plus font.
IPA Unicode 1xDF0A.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
Qoppa.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Greek letter qoppa, or zigzag, once used for Zulu 'c' click
Motto of South Africa.svg
State motto of South Africa as shown in the riband of the Coat of Arms of South Africa
Calligraphic Q.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Doke letter for a voiced alveolar click, 𝓠.
U+1DF0C.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
character in the Unicode Latin Extended-G block. Spliced w bars of ǂ.
South Africa Government Gazette No. 21131 page 3 detail.png
Scanned detail from page 3 of the South Africa Government Gazette No. 21131 (28 April 2000) page 3: part of the lines showing the blazon for the coat of arms of the Republic of South Africa with the motto “!KE E:/XARRA //KE”, which would be written “ǃKE E:ǀXARRA ǁKE” when using the appropriate click letters.
Double loop.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Naïve approximation of a low-res copy of Doke's letter for a voiced lateral click. Clipped U+214F.svg.
Unicode 0x03C8.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
Lepsius click letters.png
Click letters in the Lepsius alphabet (as used for Xhosa)
Click letters in different fonts (2).svg
Click letters in different fonts: Showing the sequence: uppercase I – the click letters ǀ ǁ ǂ ǃ – symbol ! (exclamation mark) – symbol | (pipe) in the fonts: Arial – Times New Roman – Calibri – Cambria – Linux Libertine – Andron Mega Corpus. The uppercase letter and the symbols are included for comparison reasons. The second row shows the same in italics.
IPA Unicode 0x01C2 alt.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩. Character variant cv69=1.
Namibia 2011 Population and Housing Census page 21 detail.png
Scanned detail from page 21 of the 2011 Population and Housing Census for the ǁKaras region of Namibia, showing “=“ as substitute for the click letter “ǂ” in the word “ǃNamiǂNûs” (last word in the second row of the caption).
Lepsius palatal click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
early Lepsius form of the click pipe letter
Keyboard Symbol for German Layout E1 D04-3.svg
Autor/Urheber: Karl432, Lizenz: CC0
Keyboard Symbol for German Layout E1
IPA Unicode 0x0297.svg

The IPA Unicode character No. 0x0297.

11.5-pt Gentium Book Plus glyph on a 16×16-px canvas, vertically centered on ⟨ʃ⟩.
Lepsius cerebral click.svg
Autor/Urheber: Kwamikagami, Lizenz: CC BY-SA 4.0
early Lepsius form of the click pipe letter