Klaus Morgenstern

Klaus Morgenstern (* 3. Mai 1939 in Leipzig; † 26. April 2012 in Berlin) war ein deutscher Fotograf und Bildjournalist.

Leben

Morgenstern machte das Abitur und arbeitete danach als Hilfsarbeiter, bis er von 1959 bis 1964 Fotografie/Fotografik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studierte.[1] Als Diplom-Fotografiker arbeitete er bei der Nationalen Volksarmee in Thüringen als Fotograf und Fotolaborant.[2] 1964 heiratete er Barbara Morgenstern[3]. Zwischen 1964 und 1977 war Morgenstern als Bildjournalist bei der Redaktion der Neuen Berliner Illustrierten (NBI) tätig. Ab 1978 arbeitete er freiberuflich.[1] Er war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und auf der IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden 1982/1983 vertreten.[1]

In der Deutschen Fotothek sind 7990 Bilder von Klaus Morgenstern archiviert[4], darunter viele Porträts von Künstlern, Autoren und Kulturschaffenden, die zwischen 1956 und 1995 entstanden, so zum Beispiel von Stefan Heym oder Günter Grass. Das DDR-Bildarchiv verzeichnet über 5000 Bilder von Klaus Morgenstern.[5]

In der Staatsbibliothek zu Berlin steht „mit den Sammlungen der Fotografen Klaus und Barbara Morgenstern […] eine repräsentative Auswahl von Porträts der gesamten deutschen Kulturszene der 50-90er Jahre zur Verfügung“.[6]

Werke

Literatur

  • Heinz Hoffmann, Rainer Knapp (Hrsg.): Fotografie in der DDR. Leipzig 1987, S. 18.
  • Morgenstern, Klaus. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010; ISBN 978-3-355-01761-9, S. 618

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c Deutsche Fotothek. Abgerufen am 28. August 2020.
  2. ↑ Klaus Morgenstern. In: Berlin Story Verlag. 16. Juli 2008, abgerufen am 28. August 2020 (deutsch).
  3. ↑ Deutsche Fotothek. Abgerufen am 20. Oktober 2020.
  4. ↑ Deutsche Fotothek. Abgerufen am 28. August 2020.
  5. ↑ Klaus Morgenstern - Fotos aus der DDR. Abgerufen am 28. August 2020.
  6. ↑ Galerie | Sammlungen | Staatsbibliothek zu Berlin. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Oktober 2020; abgerufen am 28. August 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/staatsbibliothek-berlin.de