Dr.-Karl-Renner-Preis
Der Dr.-Karl-Renner-Preis wurde anlässlich der 80. Wiederkehr des Geburtstages des Bundespräsidenten Karl Renner von der Stadt Wien gestiftet. Die Vergabe dieser Auszeichnung erfolgt im Abstand von drei Jahren an Personen oder Personengemeinschaften, die sich hervorragende Verdienste um Wien und Österreich in kulturellen, sozialen sowie wirtschaftlichen Belangen erworben haben und damit auf nationaler bzw. internationaler Ebene anerkannt sind. Die mit 43.600 Euro dotierten Preise werden an höchstens sechs Nominierungen vergeben.
Preisträger
1951
- Leopold Kunschak[1][2]
- Johann Böhm[1][2]
- Ludwig Brim (Fahrdienstleiter der ÖBB, sprang auf eine führerlose Lokomotive auf und brachte sie zum Stehen)[1][2]
- Amalie (Mela) Hofmann (Leiterin des Säuglingsheimes des Zentralkrippenvereins in der Lainzer Straße 172)[1][2]
- Rudolf Keck (führte eine sparsamere Methode der Gaserzeugung im Gaswerk Simmering ein)[1][2]
- Hans Radl (gründete als kriegsinvalider Lehrer 1926 in der Kauergasse eine Schule für körperbehinderte Kinder, 1951 von der UNESCO zum internationalen Experten für den Unterricht und die Erziehung körperbehinderter Kinder ernannt)[1][2]
- Ewald Schild[1][2]
- Entminungsdienst[1][2]
- Wiener Philharmoniker[1][2]
- Wiener Symphoniker[1][2]
1952
- Ewald Balser[3][4][5]
- Hilde Wagener[4][5]
- Edmund Josef Bendl (Lehrer und Autor, mobilisierte mit Vorträgen, seinem Roman „Der Sonnblick ruft“ und einem gleichnamigen Film die Bevölkerung zu Spenden zur Erhaltung des Sonnblick-Observatoriums)[4][5]
- Martin Gusinde[4][5]
- Paul Schiel (Sportfischer, der trotz 100-prozentiger Invalidität mindestens acht Personen vor dem Ertrinken rettete)[4][5]
- Stefanie Tesar (Fürsorgerin an der Fürsorgestelle im Landesgericht für Strafsachen und ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Lebensmüden- und Trinkerfürsorge der Wiener Polizeidirektion)[4][5]
- Hans Thirring[4][5]
- Franz Wallack[4][5]
- Österreichischer Buchklub der Jugend[4][5]
- Österreichischer Bergrettungsdienst[4][5]
1953
- Bruno Buchwieser (Sohn von Bruno Buchwieser senior, widmete sich der Lehrlingsausbildung und -betreuung)[6][7]
- Hans Kelsen[8][6][7]
- Adolf Melhuber (Sein Lebenswerk war die Blindenfürsorge)[6][7]
- Franz Schuster[6][7]
- Wendelin Wallisch (verhinderte eine Gasexplosion, indem er sich in die Zündflamme warf)[6][7]
- Helene Thimig-Reinhardt[6][7]
- Karl Weigl[6][7]
- Landesleitung Wien des Österreichischen Jugendrotkreuzes[6][7]
- Theater der Jugend[6][7]
- Verein Arbeitermittelschule[6][7]
1954
- Herbert Tichy (Reisender und Bergsteiger)[9][10]
- Franz Salmhofer (Komponist und Operndirektor)[9][10]
- Ilse Arlt (Gründerin der ersten Schule für Fürsorger unter dem Namen Vereinigte Fachkurse für Volkspflege)[9][10]
- Karl Mühl (Spezialist der Taubstummenfürsorge, Lehrer an Schulen für Taubstumme, betreute im Zweiten Weltkrieg Soldaten mit Hörproblemen, baute das Taubstummeninstitut in Wien-Speising wieder auf)[9][10]
- Gustav Reinsperger (geriet 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wurde an Russland ausgeliefert, leistete zunächst Hilfsdienste und leitete von 1950 bis 1953 in verschiedenen Kriegsgefangenenlagern Lazarette)[9][10]
- Österreichische Akademie der Wissenschaften[9][10]
1955
1956
- Hans Hirsch (Obmann des Kriegsblindenverbandes)[13][14][15][16][17]
- Franz Lagler (verhinderte als Tankwart ein Explosionsunglück in Wien)[13][14][15][16][17]
- Fritz Moravec[13][14][15][16][17]
- Walther[18] oder Walter Peinsipp (österreichischer Diplomat in Ungarn; organisierte Hilfskonvois während des Ungarischen Volksaufstandes)[13][14][15][16][17]
- Arbeiter von Kaprun (alle an der Errichtung des Kraftwerks Kaprun Beteiligten)[13][14][15][16][17]
1957
1958
- Andreas Rett[23][24][25][26]
- Friedrich Weinhofer (Schlosser und Schweißer, verhinderte 1951 eine Explosion in der Heizwerkstätte Malfattigasse, ein zweites Mal verhinderte er 1958 eine Explosion. Er erlitt dabei schwere Verbrennungen.)[23][24][25][26]
- Georg Piller und Gottfried Reisinger (Der Chauffeur Piller und der Mechaniker Reisinger halfen, einen unter Mordverdacht stehenden Räuber festzunehmen und wurden von diesem durch Schüsse schwer verletzt.)[23][24][25][26]
- Haus der Barmherzigkeit[23][24][25][26]
- Wiener Berufsschulgemeinde[23][24][25][26]
- Verband Wiener Volksbildung[23][24][25][26]
1959
- Igo Etrich[27][28][29][30]
- Ferdinand Kadecka (österreichischer Jurist)[27][28][29][30]
- Fritz Kreisler (wurde ihm in den USA übergeben)[27][28][29][30]
- Bruno Walter[27][28][29][30]
- Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Ingenieure, Erfinder des LD-Verfahrens[28][30] (Otwin Cuscoleca, Felix Grohs, Hubert Hauttmann, Fritz Klepp, Wolfgang Kühnelt, Rudolf Rinesch, Kurt Rösner, Herbert Trenkler)[27][29]
- Konvent und Krankenhaus der Barmherzigen Brüder[27][28][29][30]
- Flugrettungsdienst der Abteilung VI[27][28][29][30]
1960
- nicht vergeben
1961
- Josef Hanns (fuhr einen brennenden Tankwagen von einem Tanklager weg und verhinderte so eine Explosion)[31][32]
- Johann Heilmann (verhinderte als Lokführer ein Zugsunglück und wurde dabei schwer verletzt)[31][32]
- Stefan Jellinek[31][32]
- Erwin Ringel[31][32]
- Hans Rotter (Sekretär des Vereins Trinkerheilstätte und auf dem Gebiet der Trinkerfürsorge tätig.)[31][32]
- Gesellschaft der Musikfreunde in Wien[31][32]
1962
- nicht vergeben
1963
- Wiener Sängerknaben[33]
- Österreichische Krebsgesellschaft[33]
- Notring der wissenschaftlichen Verbände Österreichs[33]
- Österreichische Himalaya-Gesellschaft[33]
1964
- nicht vergeben
1965
1966
1967
- Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien[41]
- Wiener Konzerthausgesellschaft[41]
- Verband österreichischer Volksbüchereien[41]
1968
1969
1970
- Caritas der Erzdiözese Wien
- Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
- Wiener Landesfürsorge- und Wohlfahrtsverein „Volkshilfe“
- Touristenverein Die Naturfreunde in Österreich, Landesorganisation Wien
1971
- Universität für Bodenkultur Wien
- Spanische Hofreitschule
- Jugendfürsorgestelle des ÖGB
- Wiener Jugendhilfswerk
1974
1977
1980
- Rosa Jochmann
- Viktor Matejka
- Institut für soziales Design
- Wiener Naturschutzjugend
1983
1986
- Kardinal Franz König[44]
- österreichische Sektion von Amnesty International
- die medizinische Selbsthilfegruppen in Wien, zusammengefasst im Medizinischen Selbsthilfezentrum (Bund diabetischer Kinder und Erwachsener Österreichs, Diabetiker-Selbsthilfe-Club, Elternverein der österreichischen Gesellschaft zur Bekämpfung der cystischen Fibrose, Gesellschaft zur Bekämpfung von Nierenkrankheiten im Kindesalter und Jugendalter, ILCO – Selbsthilfegruppe für Menschen mit künstlichem Ausgang, Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen, Österreichische Hämophilie-Gesellschaft, Österreichische Morbus Crohn-Colitis-Ulcerosa-Vereinigung, Österreichischer Diabetikerverband, Österreichischer Herzverband, Selbsthilfegruppe Insulinpflichtiger Diabetiker, Verein der Kehlkopflosen Österreichs, Selbsthilfeverein für Asthmakranke, Frauenselbsthilfe nach Krebs)
- freie medizinische Selbsthilfegruppen (Österreichische Multiple-Sklerose-Gesellschaft, Psoriatiker-Verein Austria, Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten Österreichs, Österreichische Arbeitsgemeinschaft Zöliakie, Österreichische Gesellschaft zur Bekämpfung der Muskelkrankheiten)
1989
- Václav Havel[45]
- Hugo Portisch
- Ulrich Trinks
- Aktionsgemeinschaft autonomer österreichischer Frauenhäuser
1992
- Erwin Kräutler[46]
- Leon Zelman
- Verein zur Erhaltung des Stephansdoms
1995
- Rabbiner Arthur Schneier[47][48]
- Karlheinz Böhm
- Arbeitsgemeinschaft der Wiener Bezirksmuseen
1998
- Georg Sporschill[44]
- Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung[44]
- Verein Künstler helfen Künstlern[44]
2001
2004
2007
- Reporter ohne Grenzen[55]
- Verein Unabhängiger Iranischer Frauen in Österreich (GIF)[55]
- Wiener Tafel[55][56]
2010
2013
2016
- Verein Gedenkdienst – Verein für historisch-politische Bildungsarbeit und internationalen Dialog
- Verein Respekt.net – Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz, Offenheit und solidarischem Fortschritt in der Gesellschaft
- Train of Hope – Flüchtlingshilfe
2019
- Augustin, eine Wiener Straßenzeitung
- Schwarze Frauen Community
- #Klappe Auf, eine von österreichischen Filmemachern gestartete Aktion
2022
- Gemeinnützige Interface Wien GmbH (Jugendcollege StartWien)
- Anna Jermolaewa (Ariadne – Wir Flüchtlinge für Österreich)
- Erwin Lanc (International Institute for Peace – IIP)
2025
- Aids-Hilfe Wien
- Verein Wiener Frauenhäuser
- Kreativ am Werk
Weblinks
- Dr.-Karl-Renner-Preis im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien, abgerufen am 28. Dezember 2025
- Weitere Dr.-Karl-Renner-Preise: Österreichischer Journalisten Club, abgerufen am 28. Dezember 2025
Fußnoten
- ↑ a b c d e f g h i j Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1951, Blatt 2230
- ↑ a b c d e f g h i j Wiener Rathauskorrespondenz, 26. Jänner 1952, Blatt 111
- ↑ 3.10.1963: 65. Geburtstag von Ewald Balser ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b c d e f g h i j Wiener Rathauskorrespondenz, 10. Dezember 1952, Blatt 1937
- ↑ a b c d e f g h i j Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1952, Blatt 1966
- ↑ a b c d e f g h i j Wiener Rathauskorrespondenz, 22. Dezember 1953, Blatt 2102
- ↑ a b c d e f g h i j Wiener Rathauskorrespondenz, 16. Jänner 1954, Blatt 67
- ↑ Hans R. Klecatsky (Hrsg.): Die Wiener rechtstheoretische Schule. Schriften von Hans Kelsen, Adolf Merkl, Alfred Verdross. Bd. 2, Verlag Österreich, 2010, S. 1993 (online)
- ↑ a b c d e f Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1954, Blatt 2165
- ↑ a b c d e f Wiener Rathauskorrespondenz, 15. Jänner 1955, Blatt 56
- ↑ a b c d Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1955, Blatt 2190
- ↑ a b c d Wiener Rathauskorrespondenz, 20. Dezember 1955, Blatt 2419
- ↑ a b c d e Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1956, Blatt 2464
- ↑ a b c d e Wiener Rathauskorrespondenz, 4. Jänner 1957, Blatt 14
- ↑ a b c d e Wiener Rathauskorrespondenz, 19. Jänner 1957, Blatt 109
- ↑ a b c d e 13.12.1956: Die Preisträger 1956 der Dr. Karl Renner Stiftung ( vom 26. Februar 2015 im Internet Archive)
- ↑ a b c d e Ein Nobelpreis des Gemeinschaftsgeistes und der Humanität. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 20. Jänner 1957, S. 5.
- ↑ Diplomatische Vertreter Österreichs in Ungarn seit 1918 ( vom 29. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
- ↑ a b c d e Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1957, Blatt 2454
- ↑ a b c d e Die Preisträger der Karl-Renner-Stiftung. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. Dezember 1957, S. 2.
- ↑ a b c d e Wiener Rathauskorrespondenz, 11. Jänner 1958, Blatt 38
- ↑ a b c d e Die Überreichung der Karl-Renner-Preise. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. Jänner 1958, S. 3.
- ↑ a b c d e f Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1958, Blatt 2496
- ↑ a b c d e f Den Pionieren des Alltags. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. Dezember 1958, S. 6.
- ↑ a b c d e f Wiener Rathauskorrespondenz, 17. Jänner 1959, Blatt 83
- ↑ a b c d e f Für Männer aus dem Volk. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 18. Jänner 1959, S. 2.
- ↑ a b c d e f g Wiener Rathauskorrespondenz, 12. Dezember 1959, Blatt 2461
- ↑ a b c d e f g Renner-Preise für den Flugrettungsdienst, die Barmherzigen Brüder und de Erfinder des LD-Verfahrens. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 13. Dezember 1959, S. 1.
- ↑ a b c d e f g Wiener Rathauskorrespondenz, 23. Jänner 1960, Blatt 114
- ↑ a b c d e f g Die Renner-Preise feierlich überreicht. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 24. Jänner 1960, S. 7.
- ↑ a b c d e f Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1961, Blatt 2745
- ↑ a b c d e f Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Jänner 1962, Blatt 58
- ↑ a b c d Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1963, Blatt 2993
- ↑ a b Renner-Preise für Technische Hochschule und Universität Wien. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 21. Jänner 1966, S. 4.
- ↑ a b Wiener Rathauskorrespondenz, 14. Dezember 1965, Blatt 3542
- ↑ a b Wiener Rathauskorrespondenz, 20. Jänner 1966, Blatt 122
- ↑ a b c d Preisträger der Dr. Karl Renner-Stiftung. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. Dezember 1966, S. 6.
- ↑ a b c d Renner-Preis für die Jugend. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 3. Februar 1967, S. 7.
- ↑ a b c d Wiener Rathauskorrespondenz, 2. Februar 1967, Blatt 336
- ↑ a b c d Wiener Rathauskorrespondenz, 2. Februar 1967, Blatt 350
- ↑ a b c Marek verlieh Renner-Preise. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 26. Jänner 1968, S. 6.
- ↑ Marek verlieh „kleine Nobelpreise“. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 1. Februar 1969, S. 7.
- ↑ 13.12.1969: Renner-Preis für jubilierende Wiener Staatsoper ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b c d Marboe überreicht Renner-Preise ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ Dr.-Karl-Renner-Preis für Vaclav Havel In: presse.wien.gv.at, Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 29. November 1989.
- ↑ http://www.bischof-kraeutler.at/?Bischof_Kr%E4utler:Person:Preise_und_Ehrungen
- ↑ Wiener Vorlesungen - Rabbiner Arthur Schneier ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ Bgm Häupl überreichte Arthur Schneier Großes Goldenes Ehrenzeichen ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ Godwin Schuster überreichte Zivilcourage-Award an Ute Bock ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b c d e Willi Resetarits erhält Dr.-Karl-Renner-Preis ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b c d Preise aus der Dr.-Karl-Renner-Stiftung ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ one world foundation ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b c Dr. Karl-Renner-Preise vergeben ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b Wehsely gratuliert FIBEL und Peregrina zum Renner-Preis ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b c Mailath überreichte Dr. Karl-Renner-Preise für 2007 ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)
- ↑ http://www.wienertafel.at/index.php?id=387
- ↑ a b c Mailath überreichte Dr. Karl Renner-Preise 2010 ( vom 1. Mai 2014 im Internet Archive)
- ↑ a b c Der Renner-Preis 2010 geht an drei Vereine aus der Leopoldstadt: Hemayat, Steine der Erinnerung, Theodor Kramer Gesellschaft ( vom 19. April 2012 im Internet Archive)