Kabinett Marx II

Kabinett Marx II
Elfte Reichsregierung der Weimarer Republik
Reichskanzler Marx während einer Wahlkundgebung der Weimarer Koalition
(c) Bundesarchiv, Bild 102-01295 / CC-BY-SA 3.0
ReichskanzlerWilhelm Marx
WahlMai 1924
Legislaturperiode2.
Ernannt durchReichspräsident Friedrich Ebert
Bildung27. Mai 1924
Ende15. Januar 1925
Dauer0 Jahre und 233 Tage
VorgängerKabinett Marx I
NachfolgerKabinett Luther I
Zusammensetzung
Partei(en)Zentrum, DVP und DDP
Repräsentation
Reichstag
138/472

Das Kabinett Marx II war ein Kabinett der Reichsregierung in der Zeit der Weimarer Republik und amtierte vom 27. Mai 1924 bis zum 15. Januar 1925.

Zusammensetzung

Die Zusammensetzung des Kabinetts war größtenteils identisch mit der der Vorgängerregierung Marx I.

Kabinett Marx II
27. Mai 1924 bis 15. Januar 1925
Reichskanzler
Bundesarchiv Bild 183-1990-0418-503, Wilhelm Marx.jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 183-1990-0418-503 / CC-BY-SA 3.0
Wilhelm MarxZentrum
Vizekanzler
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Karl JarresDVP
Inneres
Auswärtiges Amt
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Gustav StresemannDVP
Finanzen
Reichskanzler Luther ca1925 146-2002-007-34.jpg
Hans Lutherparteilos
Wirtschaft
HammEduard.jpg
Eduard HammDDP
Arbeit
BraunsHeinrich.jpg
Heinrich BraunsZentrum
Reichswehr
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(c) Bundesarchiv, Bild 146-1968-100-04A / CC-BY-SA 3.0
Otto GeßlerDDP
Justizvakant
Ernährung und Landwirtschaft
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(c) Bundesarchiv, Bild 102-00949 / CC-BY-SA 3.0
Gerhard Graf von Kanitzparteilos
Besetzte Gebiete
HöfleAnton.jpg
Anton Höfle
mit der Führung der Geschäfte beauftragt
Zentrum
PostAnton Höfle
VerkehrRudolf Oeser
bis 12. Oktober 1924
DDP

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Bundesarchiv Bild 183-1990-0418-503, Wilhelm Marx.jpg
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Wilhelm Marx

Reichskanzler Wilhelm Marx, Porträt

Abgebildete Personen:

  • Marx, Wilhelm Dr.: Reichskanzler, Zentrum, Jurist, Deutschland
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Reichsaussenminister Stresemann an einem Schlaganfall erlegen.
Unser Bild zeigt seine letzte Aufnahme.
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Minister Jarres, Oberbürgermeister von Duisburg wurde von den Nationalen Kreisen Deutschlands für den Reichspräsidentenposten aufgestellt. Letzte Aufnahme desselben.
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Wahlkundgebung des Volksblockes für die Kandidatur Marx fand am 17.4. unter riesenhafter Beteiligung im Berliner Sportpalast statt. Als Redner fungierten Kandidat Marx, Erkelenz Demokrat und Müller Sozialdemokrat. Reichskanzler Marx spricht von der Tribüne des Sportpalastes zu der Menschenmenge.
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Eduard Hamm

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Heinrich Brauns (* 3. Januar 1868 in Köln; † 19. Oktober 1939 in Lindenberg i.Allgäu) deutscher Zentrums-Politiker

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Die Reichstagseröffnung am 5. Januar 1925. Die erste Tagung nach der Auflösung im neuen Jahr. Graf Kanitz, Ernährungsminister, begibt sich zur Sitzung.
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Wappen des Deutschen Reiches in der Frühzeit der Weimarer Republik. Eingeführt mit der

Bekanntmachung betreffend das Reichswappen und den Reichsadler vom 11. November 1919.

»Auf Grund eines Beschlusses der Reichsregierung gebe ich hiermit bekannt, daß das Reichswappen auf goldgelben Grunde den einköpfigen schwarzen Adler zeigt, den Kopf nach rechts gewendet, die Flügel offen, aber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge und Fänge von roter Farbe.

Wird der Reichsadler ohne Umrahmung dargestellt, so sind das gleiche Bild und die gleichen Farben, wie beim Adler im Reichswappen, zu verwenden, doch sind die Spitzen des Gefieders nach außen gerichtet.

Die im Reichsministerium des Innern verwahrten Muster sind für die heraldische Gestaltung des Reichswappens maßgebend. Die künstlerische Ausgestaltung bleibt für jeden besonderen Zweck vorbehalten.


Berlin, den 11. November 1919.

Der Reichspräsident
Ebert

Der Reichsminister des Innern
Koch«

Quelle: http://www.documentarchiv.de/wr/rwappen.html


1928 wurde dieses Wappen durch das neue Reichswappen von Tobias Schwab abgelöst, das Theodor Heuss im Februar 1950 auch als Bundeswappen verkündete: Reichs- bzw. Bundeswappen
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Anton Höfle (* 19. Oktober 1882 in Otterbach (Pfalz); † 20. April 1925 in Berlin) deutscher Politiker (Zentrum)