Kabinett Müller I

Kabinett Müller I
Dritte Reichsregierung der Weimarer Republik
Kabinett Müller I
(c) Bundesarchiv, Bild 146-1982-092-28 / Gircke, W. / CC-BY-SA 3.0
ReichskanzlerHermann Müller
Wahl1919
LegislaturperiodeNationalversammlung
Ernannt durchReichspräsident Friedrich Ebert
Bildung27. März 1920
Ende21. Juni 1920
Dauer86 Tage
VorgängerKabinett Bauer
NachfolgerKabinett Fehrenbach
Zusammensetzung
Partei(en)SPD, Zentrum und DDP
Repräsentation
Nationalversammlung
330/423

Das Kabinett Müller I war ein Kabinett der Reichsregierung in der Zeit der Weimarer Republik. Bei der Reichstagswahl am 6. Juni 1920 erlitten die Parteien der Weimarer Koalition Stimmverluste und verloren ihre Mehrheit im Reichstag. Am 25. Juni 1920 kam das bürgerliche Kabinett Fehrenbach, eine Minderheitsregierung, ins Amt.

Zusammensetzung

Kabinett Müller I
27. März 1920 bis 21. Juni 1920
Reichskanzler
(c) Bundesarchiv, Bild 146-1979-122-28A / CC-BY-SA 3.0
Hermann MüllerSPD
Vizekanzler
Erich Koch-WeserDDP
Auswärtiges Amt
(c) Bundesarchiv, Bild 146-1979-122-28A / CC-BY-SA 3.0
Hermann Müller
(bis 10. April 1920)
SPD
Adolf KösterSPD
Inneres
Erich Koch-WeserDDP
Justiz
Andreas BlunckDDP
Finanzen
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Joseph WirthZentrum
Wirtschaft
Robert SchmidtSPD
Ernährung
Andreas HermesZentrum
Arbeit
Alexander SchlickeSPD
Reichswehr
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Otto GeßlerDDP
Verkehr
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Johannes Bell
(bis 1. Mai 1920)
Zentrum
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Gustav BauerSPD
Post
Johannes GiesbertsZentrum
Schatz
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Gustav BauerSPD
Reichsminister ohne Geschäftsbereich
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Eduard DavidSPD

Siehe auch

Quellen

  • Martin Vogt (Bearb.): Das Kabinett Müller I – 27. März 1920 bis 21. Juni 1920. Haraldt Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1971. (online auf bundesarchiv.de)

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Landtagsabgeordneter Bell 1908
Wappen Deutsches Reich (Weimarer Republik).svg
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Wappen des Deutschen Reiches in der Frühzeit der Weimarer Republik. Eingeführt mit der

Bekanntmachung betreffend das Reichswappen und den Reichsadler vom 11. November 1919.

»Auf Grund eines Beschlusses der Reichsregierung gebe ich hiermit bekannt, daß das Reichswappen auf goldgelben Grunde den einköpfigen schwarzen Adler zeigt, den Kopf nach rechts gewendet, die Flügel offen, aber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge und Fänge von roter Farbe.

Wird der Reichsadler ohne Umrahmung dargestellt, so sind das gleiche Bild und die gleichen Farben, wie beim Adler im Reichswappen, zu verwenden, doch sind die Spitzen des Gefieders nach außen gerichtet.

Die im Reichsministerium des Innern verwahrten Muster sind für die heraldische Gestaltung des Reichswappens maßgebend. Die künstlerische Ausgestaltung bleibt für jeden besonderen Zweck vorbehalten.


Berlin, den 11. November 1919.

Der Reichspräsident
Ebert

Der Reichsminister des Innern
Koch«

Quelle: http://www.documentarchiv.de/wr/rwappen.html


1928 wurde dieses Wappen durch das neue Reichswappen von Tobias Schwab abgelöst, das Theodor Heuss im Februar 1950 auch als Bundeswappen verkündete: Reichs- bzw. Bundeswappen
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Andreas Hermes (* 16. Juli 1878 in Köln; † 4. Januar 1964 in Krälingen) deutscher Politiker (Zentrum, CDU)

Koester adolf 1920s.png
PD Dr. habil. Adolf Köster (1883–1930) als Reichsaußenminister (1920). Das offizielle Foto des Auswärtigen Amtes dürfte 1920 entstanden sein. Es wurde in seinem Nachruf am 19. Februar 1930 erneut veröffentlicht.
Bundesarchiv Bild 183-H28785, Dr. Eduard David.jpg
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Zentralbild

Dr. Eduard David, sozialdemokratischer Politiker, seit 1903 Mitglied des Reichstages.
In der Weimarere Republik bekleidete er mehrmals Ministerporten und war der erste
Präsident der Nationalversammlung.
Aufnahme 1907

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Erich Koch-Weser (* 26. Februar 1875 in Bremerhaven; † 19. Oktober 1944 Caviúna (Rolândia), Brasilien) deutscher Politiker (DDP)

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Robert Schmidt (* 15. Mai 1864 in Berlin; † 16. September 1943 in Berlin-Tempelhof) deutscher Politiker (SPD)

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Max Andreas Blunck (* 20. Dezember 1871 in Krempe; † 12. April 1933 in Aumühle) deutscher Politiker der DDP
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Johannes Giesberts, auch Johann (* 3. Februar 1865 in Straelen; † 7. August 1938 in Mönchengladbach) deutscher Politiker (Zentrum)

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Alexander Schlicke (* 26. März 1863 in Berlin; † 2. Februar 1940 in Stuttgart) deutscher Politiker (SPD)

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Gustav Bauer, rechter sozialdemokratischer Führer und Staatsmann, geb: 6.1.1870 in Darkehmen, gest: 16.9.1944; während des ersten Weltkrieges Sozialchauvinist, Februar 1919 Reichsarbeitsminister, Juni 1919 Reichskanzler, April 1920 Reichsverkehrsminister, Mai 1921 bis November 1922 Vizekanzler. Aufnahme 1920.