Jonas Laux

Jonas Laux (* 1982 in Karl-Marx-Stadt[1]) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben

Jonas Laux ist der Sohn des Schauspielers Jörg Simmat. Er absolvierte von 2000 bis 2004 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.[2] Während seiner Ausbildung gastierte er am Schauspiel Leipzig. Theaterengagements hatte Laux zwischen 2005 und 2008 an der Komödie im Marquardt in Stuttgart, am Thalia-Theater Halle und am Schauspielhaus Zürich.[3] In der Spielzeit 2010/11 gastierte er am Wiener Akademietheater in der Produktion Rasmus, Pontus und der Schwertschlucker (Regie: Annette Raffalt) nach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren.[4] 2017 trat er am Theaterhaus Jena auf.

Sein Fernsehdebüt gab Laux in dem ARD-Fernsehfilm Vater braucht eine Frau (2002). In der Pro7-Sitcom Wilde Jungs (2004) spielte er die Rolle des schüchternen Studenten Christoph.[5] In kleineren Rollen wirkte er auch in Kinoproduktionen mit, u. a. in Das fliegende Klassenzimmer (2003) und Polly Blue Eyes (2005). In dem TV-Film Die Frau vom Checkpoint Charlie (2007) war er als Gefreiter Lienig zu sehen.

Von 2005 bis 2009 spielte Laux in der ARD-Fernsehreihe Familie Sonnenfeld an der Seite von Marion Kracht und Helmut Zierl die durchgehende Hauptrolle des ältesten Sohns Sven Sonnenfeld. Die Entwicklung der Figur zeichnete Laux subtil über verschiedene Stationen und Konflikte hinweg: vom Auszug aus dem Elternhaus, dem Aufbau einer eigenen beruflichen Existenz als Koch, der Liebesverwirrung zu einer älteren Frau bis hin zu den Herausforderungen einer großen Liebe zu einer Frau aus dem muslimischen Kulturkreis.

Außerdem übernahm Laux mehrere Episodenhauptrollen in verschiedenen Fernsehserien. Ab 2011 hatte Jonas Laux eine durchgehende Serienhauptrolle in der ZDF-Vorabendserie SOKO Wismar; er verkörperte die Rolle des Kriminaloberkommissars Nils Theede, die er 2014 inmitten der 11. Staffel aufgab.

Jonas Laux hat eine Tochter und einen Sohn mit der Schauspielerin Vicky Krieps.

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Jonas Laux Vita. persönliche Homepage von Jonas Laux, abgerufen am 29. Oktober 2025.
  2. Jonas Laux bei Crew United, abgerufen am 19. Februar 2022.
  3. Vita Jonas Laux Schauspielhaus Zürich (Memento vom 18. Mai 2008 im Internet Archive)
  4. Burgtheater/Akademietheater. Geschäftsbericht 2010/11.
  5. Wilde Jungs im Hörsaal. In: Berliner Zeitung, 13. Juli 2004