John Dickson Carr
John Dickson Carr (* 30. November 1906 in Uniontown, Pennsylvania; † 27. Februar 1977 in Greenville, South Carolina) war ein amerikanischer Autor von Kriminalromanen. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Carter Dickson, Carr Dickson und Roger Fairbairn.
Er wird mit seinen komplexen, handlungsreichen Geschichten, in denen das Rätsel im Vordergrund steht, allgemein als einer der besten Schriftsteller des klassischen Kriminalromans angesehen. Die meisten seiner vielen Romane und Kurzgeschichten haben die Aufklärung von offensichtlich unmöglichen und scheinbar übernatürlichen Verbrechen durch einen exzentrischen Detektiv zum Thema. Er ist durch die Werke von Gaston Leroux und die Pater Brown Geschichten von G. K. Chesterton beeinflusst worden. Carr gestaltete seinen wichtigsten Detektiv, den beleibten und genialen Lexikograf Dr. Gideon Fell nach Chesterton.
Leben und Werk
Carr wurde in Uniontown, Pennsylvania als Sohn eines zeitweiligen Kongressabgeordneten der Demokraten geboren. Er besuchte die Hill School und war dort ein mittelmäßiger Schüler, der sich vorwiegend mit seinen frühen Versuchen, Kriminalromane zu schreiben, beschäftigte. Während eines Auslandsstudiums heiratete er 1931 die Engländerin Clarice Cleaves und siedelte nach England über. Sie zogen dort drei Kinder auf, bevor sie 1948 in die USA umzogen. Zeitlebens war er von Europa fasziniert, weshalb auch die meisten seiner Bücher, die bis Mitte der 1950er geschrieben wurden, in Deutschland, Frankreich und Großbritannien spielen. Es gab deshalb sogar Spekulationen, ob Carr ein Pseudonym des berühmten englischen Humoristen P. G. Wodehouse sei.
Carr war ein Meister unlösbarer Rätsel, Geschichten, in denen ein Detektiv scheinbar unmögliche Verbrechen aufklärt. Beispiele solcher Verbrechen sind ein Mord in einem verschlossenen und versiegelten Raum (locked room) oder die Entdeckung einer Leiche (im Nahkampf erwürgt oder erstochen), die von Schnee oder nassem Sand umgeben ist, in dem keine Fußspuren außer denen des Opfers zu sehen sind. Der Dr. Fell-Krimi The Three Coffins (1935, dt.: Der verschlossene Raum), üblicherweise als Carr's Meisterwerk betrachtet, zeigt Verbrechen, die Variationen dieser beiden Szenarios sind, und enthält einen bemerkenswerten Vortrag von Dr. Fell über unmögliche Verbrechen. Er wurde durch ein Gremium von Krimi-Autoren als bester Locked-Room-Krimi aller Zeiten gewählt, und Dr. Fells Vortrag wird gelegentlich als eigenständiger Aufsatz veröffentlicht.
Viele der Dr. Fell-Romane handeln von zwei oder mehr unmöglichen Verbrechen, darunter He Who Whispers (1946) und The Case of the Constant Suicides (1941). Der Roman The Crooked Hinge (1938) verbindet das scheinbar unmögliche Durchschneiden einer Kehle, Hexerei, einen gruseligen Automaten nach dem Vorbild Johann Mälzels Schachtürken und einen Fall ähnlich dem Tichborne Claimant zu einer Geschichte, welche oft als einer der besten klassischen Kriminalromane bezeichnet wird. Aber selbst Carrs Biograf, Douglas G. Greene (John Dickson Carr: The Man Who Explained Miracles), gibt zu, dass die Auflösung, wie so viele in Carrs Büchern, nicht sehr plausibel ist und die Gutgläubigkeit des Lesers auf eine Probe stellt.
Zudem zeichnen sich seine Romane durch eine Vorliebe für romantische historische Orte aus. Schauplätze der Morde sind z. B. eine trutzige Rheinburg oder die Ruinen eines alten Gefängnisses im Hochmoor. Hierzu wurde Carr von dem Genre des (deutschen) Schauerromans mit seinen düsteren Burgruinen, verwunschenen Landsitzen und lauschigen Weilern, deren Bewohner von alten Flüchen, seltsamen Ritualen oder gar Gespenstern geplagt werden, intensiv beeinflusst.
Neben Dr. Fell gibt es drei andere Seriendetektive in Carrs Krimis: Sir Henry Merrivale (H.M.), Henri Bencolin und Colonel March. Viele der Merrivale-Romane, unter dem Pseudonym Carter Dickson geschrieben, gehören zu Carrs besten Arbeiten, einschließlich des hoch gelobten The Judas Window (1938). Nur wenige seiner Arbeiten haben keinen Seriendetektiv – die bekannteste, The Burning Court (1937) handelt von Hexerei, Vergiftung und einer Leiche die aus einer versiegelten Gruft in einem Vorort Philadelphias verschwindet; sie war die Vorlage für den französischen Film La Chambre ardente (1962). Das Buch ist wegen seines scheinbar übernatürlichen Schlusses bemerkenswert, welcher einer vorhergehenden rationalen Erklärung der mysteriösen Ereignisse widerspricht.
Carr schrieb auch viele Geschichten für das Radio, vor allem für die BBC, sowie einige Drehbücher. Sein Hörspiel Cabin B-13 von 1943 wurde in den frühen 1950ern zu einer Serie auf CBS ausgeweitet, für die Carr sämtliche Bücher schrieb, einige davon auf seinen früheren Werken basierend oder Themen aufgreifend, die Chesterton verwendete. Dieses Hörspiel wurde auch als Grundlage für das Drehbuch des Films Dangerous Crossing (1953) verwendet.
1950 schrieb Carr den Roman The Bride of Newgate, welcher während der Napoleonischen Kriege spielt und vielleicht der erste historische Krimi in voller Länge genannt werden kann. Mit den beiden historischen Krimis The Devil in Velvet und Fire, Burn! war Carr selbst am zufriedensten.
Mit Adrian Conan Doyle, dem jüngsten Sohn Arthur Conan Doyles, schrieb Carr die Mehrzahl der Sherlock-Holmes-Geschichten, welche 1952 in der Sammlung The Exploits of Sherlock Holmes veröffentlicht wurden.
Gegen Lebensende begann Carr sich für seine nähere Umgebung in den Südstaaten zu interessieren. Eine Reihe seiner letzten Bücher spielen dort. Er starb in South Carolina.
Die Figuren Dr. Gideon Fell und Sir Henry Merrivale
Die beiden Hauptdetektive Carrs, Dr. Gideon Fell und Sir Henry Merrivale, sind sich oberflächlich betrachtet sehr ähnlich. Beide sind große, stürmische und exzentrische Engländer aus der „Upper Class“, irgendwo zwischen mittelalt und alt. Dr. Fell allerdings, der nicht zuletzt aufgrund seiner Vorliebe für Bier ausgesprochen beleibt ist und sich nur mit Hilfe zweier Stöcke fortbewegen kann, wurde dem britischen Autor G. K. Chesterton nachempfunden und ist immer ein Vorbild an Höflichkeit, Genialität und seriöser, logischer Denkarbeit. Er hat einen riesigen Schopf ungepflegter Haare, der oft mit einem „shovel hat“ bedeckt ist, und trägt meistens einen Umhang. Er lebt mit seiner verbal äußerst aktiven Frau in einem bescheidenen Haus und hat keine offiziellen Verbindungen zu öffentlichen Stellen. Sir Henry Merrivale – dessen Spitzname H.M. wie His Majesty lautet – andererseits, wenn auch stämmig und mit einem kräftigen Bierbauch, ist körperlich aktiv und für seine schlechte Laune und seine lauten Wutausbrüche gefürchtet. Als gut betuchter Nachfahre der „ältesten Barone“ Englands ist er ein Mann des Establishments (auch wenn er sich oft gegen dieses auflehnt) und in den frühen Romanen ist er der Leiter des Britischen Geheimdienstes. Selbst in den ganz frühen Büchern erinnert der glatzköpfige, brillentragende und missmutige H.M. an Winston Churchill – eine Ähnlichkeit, die in den späteren Romanen ganz bewusst gepflegt wird.
Heute werden allgemein die Dr. Fell-Bücher als Carrs größte Leistung angesehen. Früher hingegen wurde H.M. von vielen Kritikern bevorzugt. Howard Haycraft, Autor des wegweisenden Buches Murder for Pleasure: The Life and Times of the Detective Story, schrieb 1941, dass H.M. oder „Der alte Mann“ der „gegenwärtig vom Autor zugegebene Favorit unter den zeitgenössischen fiktionalen Schnüfflern“ sei.
Werksübersicht
Frühe Veröffentlichungen von John Dickson Carr
(In der monatlichen College-Zeitschrift "The Haverfordian")
- The Red Heels April 1926
- The Dim Queen Mai 1926[1]
- The Blue Garden November 1926
- The Shadow of the Goat November 1926
- The Shadow of the Goat, Lösung Dezember 1926
- The Old Romance Dezember 1926
- The Fourth Suspect Januar 1927
- Last Lullaby Februar 1927
- The New Canterbury Tales März 1927
- The Inn of the Seven Swords April 1927
- The Deficiency Expert Mai 1927
- The Ends of Justice Mai 1927
- The Dark Banner Januar 1928[2]
- The Murder in Number Four Juni 1928
- Grand Guignol März 1929
- Grand Guignol, Lösung April 1929[3]
- The Blue Garden (Wiederveröffentlichung) Januar 1932[4]
Reihe Henri Bencolin (als John Dickson Carr)
- It Walks by Night (1930)
- Elf Uhr dreißig / Geheimnis um Saligny. A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1941
- The Lost Gallows (1931)
- Die Straße des Schreckens. Signum, Gütersloh, 1961
- Castle Skull (1931)
- Die Schädelburg. DuMont, Köln, 1991, auch Tod im Flammentanz, 1967
- The Waxworks Murder / The Corpse in the Waxworks (1932)
- Der Club der Masken / Der Klub der bunten Masken. Heyne, München, 1977
- The Four False Weapons (1937)
- Zweimal ermordet? Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1957
Reihe Dr. Gideon Fell (als John Dickson Carr)
- Hag's Nook (1933)
- Das Zeichen im Brunnen / Tod im Hexenwinkel, 2001
- The Mad Hatter Mystery (1933)
- Der Tote im Tower. 1988
- The Blind Barber (1934)
- Der blinde Barbier. 1965
- The Eight of Swords (1934)
- Schatten der Vergangenheit. 1965
- Death-Watch (1935)
- Der vergoldete Uhrzeiger. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1960
- The Hollow Man / The Three Coffins (1935)
- Der verschlossene Raum. DuMont, Köln, 1993, ISBN 978-3-77012-359-9
- auch unter dem Titel „Der Unsichtbare“ und vereinzelt in Anthologien unter dem Titel „Die drei Särge“
- The Arabian Nights Murder (1936)
- Mord aus Tausendundeiner Nacht. DuMont, Köln, 1998
- The Crooked Hinge (1938)
- Die Tür im Schott. DuMont, Köln, 2001, ISBN 978-3-77015-334-3
- To Wake the Dead (1938)
- Die Toten wecken. DuMont, Köln, 2003, auch als Der magische Stein, 1978
- The Black Spectacles / The Problem of the Green Capsule (1939)
- Die grüne Kapsel. Ullstein, Frankfurt/M., 1966
- The Problem of the Wire Cage (1939)
- Mord am Netz. Ullstein, Frankfurt/M., 1969, auch als Tennisspieler und Seilakrobaten, 1941
- The Man who could not Shudder (1940)
- Das verhexte Haus. Ullstein, Frankfurt/M., 1965
- The Case of the Constant Suicides (1941)
- Die schottische Selbstmord-Serie / Verwirrung auf Schloss Shira. DuMont, Köln, 1989, ISBN 978-3-77012-031-4
- Death Turns the Tables / The Seat of the Scornful (1941)
- ...auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Ullstein, Frankfurt/M., 1964
- Till Death do us Part (1944)
- Der Wahrsager und die Wahrheit. Signum, Gütersloh, 1961
- He Who Whispers (1946)
- Der Flüsterer. Ullstein, Frankfurt/M., 1967
- The Sleeping Sphinx (1947)
- Die schlafende Sphinx. Ullstein, Frankfurt/M., 1967
- Below Suspicion (1949), zusätzlich mit Detektiv Patrick Butler
- Das umgekehrte Kreuz. Ullstein, Frankfurt/M., 1973
- The Dead Man's Knock (1958)
- Die verschlossene Tür. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1959
- In Spite of Thunder (1960)
- Hinter den Kulissen. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1961
- The House at Satan's Elbow (1965)
- Panic in Box C (1966)
- Vorhang auf für den Mörder. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1969
- Dark of the Moon (1968)
- Roulett der Rächer. Scherz, München, 1971
Weitere Romane von John Dickson Carr
- Poison in Jest (1932)
- Devil Kinsmere (1934), als Roger Fairbairn
- The Burning Court (1937)
- Die Doppelgängerin. Ullstein, Frankfurt/M., 1965; Ibach, Wien, 1938 unter dem Titel Die Schnur mit neun Knoten, Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1956
- The Emperor's Snuff-Box (1942)
- Des Kaisers Schnupftabakdose. Ullstein, Frankfurt/M., 1964; A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1947
- The Bride of Newgate (1950)
- The Devil in Velvet (1951)
- Der Teufel in Samt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M., 1989; Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1965 unter dem Titel Einen Namen für den Mörder
- The Nine Wrong Answers (1952)
- Wer die Antwort schuldig bleibt. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1978; Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1964 unter dem Titel Die schuldige Antwort
- Captain Cut-Throat (1955)
- Ihr ergebener Halsabschneider. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1961
- Patrick Butler for the Defence (1956), Detektiv Patrick Butler
- Der Zauberer. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1958; Hamburg: Xenos, 1976 unter dem Titel Der Tod eines Zauberers
- Fire, Burn! (1957)
- Scandal at High Chimneys (1959)
- Spuk im Giebelhaus. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1960
- The Witch of the Low-Tide (1961)
- Das Gespenst der Gezeiten. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1962
- The Demoniacs (1962)
- Die schmutzige Stadt. Apex Verlag, München, 2020; Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1964
- Most secret (1964), Neufassung von Devil Kinsmere (1934)
- Papa La-bas (1968)
- Die Voodoo-Königin. Ullstein, Frankfurt/M., 1970
- The Ghosts' High Noon (1970)
- Deadly Hall (1971)
- Die schwarzen Lilien von Delys Hall. Ullstein, Frankfurt/M., 1972
- The Hungry Goblin (1972), Detektiv Wilkie Collins
Reihe Sir Henry Merrivale (als Carter Dickson)
- The Plague Court Murders (1934)
- The White Priory Murders (1934)
- Die Treppe des Königs. A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1939
- The Red Widow Murders (1935)
- Das Zimmer der roten Witwe. Ullstein, Frankfurt/M., 1970; Apex Verlag, München, 2020, ISBN 978-3-75028-991-8; Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1951
- The Unicorn Murders (1935)
- The Magic-Lantern Murders / The Punch and Judy Murders (1936)
- Der umgekehrte Blumentopf. A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1945
- The Ten Teacups / The Peacock Feather Murders (1937)
- Zehn Teetassen. A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1944
- Death in Five Boxes (1938)
- Fünf tödliche Schachteln. DuMont, Köln, 1992, ISBN 978-3-77011-906-6, auch als Der vierte Gast, 1940
- The Judas Window / The Crossbow Murder (1938)
- Der dritte Pfeil. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1955
- The Reader Is Warned (1939)
- And so to Murder (1940)
- Vitriol und Belladonna / Der Tod dreht einen Film, 1940
- Murder in the Submarine Zone / Nine and Death Makes Ten (1940)
- Mörder an Bord. A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1944
- Seeing is Believing / Cross of Murder (1942)
- Mit Dolch und Strychnin. A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1944
- The Gilded Man / Death and the Gilded Man (1942)
- Das Haus der Masken. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1957
- She Died a Lady (1943)
- Spuren am Klippenrand. Signum, Gütersloh, 1962
- He Wouldn't Kill Patience (1944)
- Das versiegelte Zimmer. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1956
- The Curse of the Bronze Lamp / The Lord of the Sorcerers (1945)
- Der Hexenmeister. A. Müller, Rüschlikon-Zürich, 1947
- My Late Wives (1946)
- Die verschwundenen Gattinnen. Goldmann, München, 1973
- The Skeleton in the Clock (1948)
- Das Skelett. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1965
- A Graveyard to Let (1948)
- Night at the Mocking Widow (1949)
- Behind the Crimson Blind (1952)
- Treffpunkt Tanger. Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1954
- The Cavalier’s Cup (1953)
Weitere Romane von Carter Dickson
- The Bowstring Murders (1934), ursprünglich als von Carr Dickson veröffentlicht, aber Carrs Verleger beschwerten sich, dass das Pseudonym dem richtigen Namen zu ähnlich ist, und so wurde stattdessen Carter Dickson verwendet.
- Eine Uhr steht still. Scherz 1949; Ullstein 1970
- Fatal Descent / Drop To His Death (zusammen mit John Rhode) (1939)
- Endstation Tod, Scherz, Bern/Stuttgart/Wien, 1958
- Fear is the Same (1956)
Sammlungen von Kurzgeschichten
- The Department of Queer Complaints (als Carter Dickson) (Detektiv: Colonel March) – 1940
- Dr. Fell, Detective, and Other Stories – 1947 (Fell)
- The Third Bullet and Other Stories (als Carter Dickson) – 1954
- The Exploits of Sherlock Holmes, mit Adrian Conan Doyle – 1954, ISBN 0-517-20338-3
- The Men Who Explained Miracles (Fell, Merrivale und weitere)
Sachbücher
- The Murder of Sir Edmund Godfrey (1936), historische Aufarbeitung eines berühmten Mordes aus dem Jahr 1678
- The Life of Sir Arthur Conan Doyle (1949), die autorisierte Biografie
Verfilmungen
- 1951: Der Mann in Schwarz (The Man With a Cloak) – nach Carrs Kurzgeschichte "The Gentleman from Paris", die im April 1950 in Ellery Queen’s Mystery Magazine erschienen ist
- 1953: Gefährliche Überfahrt (Dangerous Crossing) – Regie: Joseph M. Newman, mit Michael Rennie und Jeanne Crain – nach Carrs Hörspiel "Cabin B-13"
- 1957: Die Dame von gegenüber (That Woman Opposite) – nach dem Roman "The Emperor's Snuff-Box"
- 1962: Das brennende Gericht (La Chambre ardente) – nach dem Roman "The Burning Court"
- 1992: Allein mit der Angst (Treacherous Crossing) – nach Carrs Hörspiel "Cabin B-13"
- 2025: Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery. "Der verschlossene Raum", eine der bekanntesten Romane von Carr, wurde bislang nicht verfilmt. Der Roman ist aber eine der Quellen für den Netflix-Film "Wake Up Dead Man", den dritten Teil der Knives-Out-Reihe.[5]
Auszeichnungen
- 1950 Edgar Award – Kategorie Special Edgar der Mystery Writers of America für die Biografie The Life of Sir Arthur Conan Doyle
- 1963 Grand Master Award der Mystery Writers of America als Auszeichnung für seine besonderen Leistungen im Krimi-Genre und seine schriftstellerisch gleichbleibend hohe Qualität
- 1969 Grand prix de littérature policière – Kategorie International für Hier, vous tuerez (Original: Fire, burn!)
- 1970 Edgar Award – Kategorie Special Edgar der Mystery Writers of America als besondere Ehrung seiner 40-jährigen Schriftstellertätigkeit
Weblinks
- Literatur von und über John Dickson Carr im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- John Dickson Carr bei IMDb
- John Dickson Carr Fantastic Fiction Bibliografie (engl.)
Einzelnachweise
- ↑ Haverford College: The Haverfordian, Vol. 45, 1925-26. Haverford College, 1. Januar 1926 (archive.org [abgerufen am 26. Mai 2016]).
- ↑ Haverford College: The Haverfordian, Vols. 46-47, June 1926-May 1928. Haverford College, 1. Januar 1928 (archive.org [abgerufen am 26. Mai 2016]).
- ↑ Haverford College: The Haverfordian, Vol. 48, June 1928-May 1929. Haverford College, 1. Januar 1929 (archive.org [abgerufen am 26. Mai 2016]).
- ↑ Haverford College: The Haverfordian, Vols. 50-51, Nov. 1930-June 1932. Haverford College, 1. Januar 1932 (archive.org [abgerufen am 26. Mai 2016]).
- ↑ Netflix: »Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery« | epd Film. Abgerufen am 13. Januar 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Carr, John Dickson |
| ALTERNATIVNAMEN | Dickson, Carter (Pseudonym); Dickson, Carr (Pseudonym); Fairbairn, Roger (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Autor |
| GEBURTSDATUM | 30. November 1906 |
| GEBURTSORT | Uniontown (Pennsylvania), Pennsylvania |
| STERBEDATUM | 27. Februar 1977 |
| STERBEORT | Greenville (South Carolina) |