Johannes Holthusen (Slawist)
Johannes Holthusen (* 30. November 1924 in Hamburg; † 25. Mai 1985 in München) war ein deutscher Slawist und Hochschullehrer.
Leben
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Johannes Holthusen war der Sohn des Arztes Hermann Holthusen und Agnes Holthusen, geb. Weizsäcker.
Er war Professor an der Universität Würzburg, an der Ruhr-Universität Bochum und seit 1969 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1973 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt.[1] Sein Hauptarbeitsgebiet war die russische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.
Eine Bronze-Grabplatte im Bereich der Familiengrabanlage auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Planquadrat Y 11) erinnert an Johannes Holthusen.
Werke
- Studien zur Ästhetik und Poetik des russischen Symbolismus. 1957.
- Russische Gegenwartsliteratur. 1963–1968, 2 Bände.
- Russland in Vers und Prosa. 1973.
- Russische Literatur im 20. Jahrhundert. 1978.
- Vjačeslav Ivanov als symbolistischer Dichter und als russischer Kulturphilosoph. Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1982, ISBN 3-7696-1514-X.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Johannes Holthusen Nachruf bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (PDF-Datei).
Personendaten | |
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NAME | Holthusen, Johannes |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Slawist und Hochschullehrer |
GEBURTSDATUM | 30. November 1924 |
GEBURTSORT | Hamburg |
STERBEDATUM | 25. Mai 1985 |
STERBEORT | München |
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Grabstätte für die Hamburger Familie Holthusen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, erworben 1899 von Kaufmann und Senator Gottfried Friedrich Heinrich August Holthusen. Standort: Planquadrat Y11 (südwestlich Nordteich).
Das Bronze-Relief auf dem Sandstein-Block wurde 1899 vom Hamburger Bildhauer Caesar Scharff geschaffen.
Vorn rechts die Bronzeplatte für den Hamburger Radiologen und Universitäts-Professor Hermann Georg Holthusen.
Rechts seitlich die Bronzeplatte für den Slawistik-Professor Johannes Holthusen.