Landesjazzpreis Baden-Württemberg

Der Landesjazzpreis Baden-Württemberg ist eine jährliche Auszeichnung zur Förderung von exzellenten Nachwuchsmusikern im Jazzbereich.

1985 stiftete die Regierung des Bundeslandes Baden-Württemberg diesen Jazzpreis, der an Jazzmusikerinnen und -musiker verliehen werden kann, die nicht älter als 35 Jahre sind. Diese sollen entweder in Baden-Württemberg leben oder durch ihre künstlerische Arbeit eine enge Beziehung zum Land haben. Der Preis ist mit 15.000 Euro sowie einem Preisträgerkonzert dotiert. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, der von Anfang an Bernd Konrad vorsitzt und der weitere Fachleute wie die Publizistin Gudrun Endress, die Musiker Frieder Berlin, Frédéric Rabold und Thomas Siffling oder der SWR-Jazzredakteur Günther Huesmann angehören. Seit 2015 wird zusätzlich ein Musiker für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Der Landesjazzpreis Baden-Württemberg hat mittlerweile weit über das Land Baden-Württemberg hinaus eine hohe Anerkennung. Viele Preisträger haben sich in der Szene gut etabliert, einige sind international erfolgreich.

Preisträger

Jazz-Ehrenpreis

Seit 2015 vergibt das Land Baden-Württemberg ebenfalls einen Jazz-Ehrenpreis als Sonderpreis für das Lebenswerk. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt überragende, langjährige Verdienste um den Jazz, um dessen Entwicklung und Qualität, die weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus wirken. Dieser Preis wird von der L-Bank und von Lotto Baden-Württemberg unterstützt.

Preisträger – Jazz-Ehrenpreis

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Alexander Bühl ist Landesjazzpreisträger 2018: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. In: mwk.baden-wuerttemberg.de. 19. März 2018, abgerufen am 6. September 2020.
  2. Philipp Zieger: Konstanz: "In meinem Kopf ist noch so viel Musik" – Jazzmusiker Bernd Konrad wird für sein Lebenswerk geehrt. In: suedkurier.de. 9. November 2017, abgerufen am 6. September 2020.
  3. Jakob Manz bekommt baden-württembergischen Jazzpreis 2022. In: WDR.de. 18. März 2022, abgerufen am 18. März 2022.