Jacques Rozier

Jacques Rozier (* 10. November 1926 in Paris; † 2. Juni 2023[1] in Théoule-sur-Mer) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Leben
Nach einem Studium an der Filmhochschule IDHEC begann Rozier Ende der 1950er Jahre mit der Filmarbeit. Sein erster langer Spielfilm Adieu Philippine wurde 1960 gedreht und kam erst zwei Jahre später in die Kinos. Er gilt als einer der Schlüsselfilme der Nouvelle Vague. Rozier machte nur wenige Filme und einige Fernsehfilme, für die ihm immer nur sehr geringe Mittel zur Verfügung standen.
Rozier wurde 1986 für seinen Film Maine Océan Express mit dem Jean-Vigo-Preis ausgezeichnet.
Bei der Berlinale 1978 gehörte er zu den Jurymitgliedern.
Filmographie
B=Drehbuch, P=Produktion, R=Regie
- 1960: Adieu Philippine – (R, B)
- 1973: Du côté d’Orouët
- 1975: Die Schiffbrüchigen der Schildkröteninsel (Les Naufragés de l’île de la Tortue) – (R, P, B)
- 1983: Frevel – (B)
- 1986: Maine Océan Express – (R, B)
- 2001: Fifi Martingale
- 2007: Le Perroquet bleu
Literatur
- Emmanuel Burdeau (ed.): Jacques Rozier. Paris 2001.
Weblinks
- Ekkehard Knörer: Formlose Freiheit. Zu den Filmen von Jacques Rozier. In: Cargo. Film/Medien/Kultur vom März 2014; online verfügbar bei cargo-film.de.
- Jacques Rozier bei IMDb
- Literatur von und über Jacques Rozier im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
Personendaten | |
---|---|
NAME | Rozier, Jacques |
KURZBESCHREIBUNG | französischer Filmregisseur |
GEBURTSDATUM | 10. November 1926 |
GEBURTSORT | Paris |
STERBEDATUM | 2. Juni 2023 |
STERBEORT | Théoule-sur-Mer |
Auf dieser Seite verwendete Medien
Autor/Urheber: Danger planétaire !, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Jacques Rozier à la soirée dédicaces de l'autobiographie de Bernard Ménez.