Itterburgen

Itterburgen ist eine seit dem Mittelalter verwendete Bezeichnung für drei Burgen, die teils nacheinander, teils zeitgleich im Raum zwischen den Ortsteilen Thalitter und Dorfitter (der heutigen Großgemeinde Vöhl) im Ittertal bzw. östlich davon lagen und zum ehemaligen Ittergau gehörten. Namensgebend waren ihre Erbauer, die Herren von Itter. Die drei Burgen waren:

Anmerkung

Die späteren Besitzer der Herrschaft Itter, die Herren Wolff von Gudenberg, bauten später das nur etwa zwei Kilometer östlich der Oberen Burg Itter liegende heutige Hofgut Lauterbach und das Schloss Vöhl und verlegten ihre Residenz dorthin. Die beiden Schlösser in Lauterbach und Vöhl waren in der Folge auch die Residenzen der kurzzeitig bestehenden Herrschaft Hessen-Itter, einem Paragium, wurden aber nie zu den Itterburgen gezählt.

Auf dieser Seite verwendete Medien

Itterburg 1606.jpg
Itterburg um 1606. Blick von Süden: das Dorf Thalitter, die Itterburg, im Hintergrund rechts die Ruinen der Steuerburg
Weisenstein bei obernburg Grundriss.png
Ehemalige Obere Burg Itter auf dem Weisenstein beim Dorf Obernburg, Grundriss-Skizze um 1850