Isidor Bachmann

Isidor Bachmann (1837–1884). Aufnahme von Hermann August Julius Völlger. Burgerbibliothek Bern.[1]

Isidor Bachmann (* 4. April 1837 in Winikon; † 4. April 1884 in Bern[2]) war ein Schweizer Geologe und Hochschullehrer. Er war zunächst Lehrer an der Kantonsschule Bern, dann Privatdozent und danach Professor für Geologie, mit einer akademischen Tätigkeit, die ihn zu einem wichtigen Vertreter der Geologie im 19. Jahrhundert machte.

Leben

Bachmann[3.1] erhielt seinen ersten Unterricht von seinem Vater Anton Bachmann,[4][5] der als Lehrer in Winikon tätig war und ihn früh für die Natur begeisterte. Später besuchte er die Bezirksschulen in Triengen und Sursee und das Gymnasium in Luzern,[6] wo Professor Franz Joseph Kaufmann – ein bedeutender Schweizer Geologe und Paläontologe, bekannt für die Entdeckung des Gletschergartens Luzern seine naturwissenschaftlichen Interessen förderte.

Seit 1868 steht der Luegibodenblock als erster Stein in der Schweiz unter staatlichem Schutz. Diese Rettungsaktion, gilt als Geburtsstunde der schweizerischen Natur- und Landschaftsschutzbewegung.[7][8]

Die ersten wissenschaftlichen Fachstudien machte Bachmann an der Universität in Basel, unter Männern wie Peter Merian und Ludwig Rütimeyer. Er setzte sie fort in Zürich bei Oswald Heer und Arnold Escher von der Linth, welche ihn namentlich mit der Paläontologie, der letztere auch mit der Alpengeologie, vertraut machten.[9.1]

1863 wurde Bachmann an die Kantonsschule Bern berufen, wo er Mineralogie (Geologie), Botanik und Zoologie lehrte, mit dem Ziel, Schülern ein klares Verständnis der Natur zu vermitteln. 1867 habilitierte er sich für Geologie an der Hochschule Bern.[10] 1871 wurde ihm der Titel eines Doctor honoris causa verliehen[11][12] und nach dem Rücktritt von Bernhard Studer wurde er 1873 zum Professor derselben Einrichtung gewählt.[10.1]

Der Graue Stein zählt unter dem Namen 'Bachmannstein' zu den geschützten geologischen Objekten des Kantons Bern.[13]

Bachmann widmete sich intensiv der Erforschung der Geologie des Kantons Bern, insbesondere der Quartärbildungen. Zudem engagierte er sich im Naturschutz, unter anderem für den Erhalt erratischer Blöcke im Kanton Bern.

Seine Arbeiten und sein naturschutzbezogenes Engagement sind eng mit der Geschichte des Naturhistorischen Museums Bern verbunden:[14.1] Er beteiligte sich gemeinsam mit Friedrich Bürki und Edmund von Fellenberg an der Sicherung, Dokumentation und Übertragung wichtiger Findlinge (z. B. Luegibodenblock Steinhofblock) an das Museum.

Bachmann war bekannt für seine sorgfältige geologische Forschung, insbesondere zur Berner Alpenregion, und sein Engagement für den Schutz geologischer Naturdenkmäler im Kanton Bern. Seine wissenschaftlichen Arbeiten trugen wesentlich zum Verständnis der geologischen Entwicklung der Region bei. Neben seinen Fachkenntnissen war er ein leidenschaftlicher Lehrer, der es verstand, Studierende mit einfacher, überzeugender Sprache für die Geheimnisse der Erde zu begeistern.

Am 4. April 1884 fand Bachmann in der Aare den Tod,[3][15][16] Er war Präsident der christkatholischen Kirchgemeinde und des Kirchenrats.[17] Bei der grossen Trauerfeier am Sonntag, 6. April 1884 machten die Worte von Bischof Eduard Herzog und Theophil Studer deutlich, welch hohen Wert dem Verstorbenen von seinen Zeitgenossen beigemessen wurde.[9][18] Die Beerdigung erfolgte auf dem Bremgartenfriedhof in Bern.[19]

Seine Ehefrau Maria Sticher (1840–1876) verstarb bereits am 20. April 1876 in Bern.[20] Bachmann hinterliess drei Kinder.[14][21]

Bachmanns Beitrag zur regionalen Geologie und Naturschutz im Kanton Bern

Bachmann leistete wichtige Beiträge zur regionalen Geologie. Zudem spielte er eine zentrale Rolle beim Schutz von Findlingen im Kanton Bern. Er war Vorstandsmitglied der Naturforschenden Gesellschaft in Bern, wo er aktiv an Sitzungen und Vorträgen teilnahm,[22] sowie Mitglied und Sekretär der Museumskommission des Naturhistorischen Museums und von 1875 bis 1884 Mitglied der Bibliothekskommission der Stadtbibliothek.[23] Zudem war er Mitglied der Kommission der Einwohnermädchenschule und später der städtischen Mädchensekundarschule.[14.2][24]

Findling. Gedenkstein von Isidor Bachmann (1837–1884) im Garten des Naturhistorischen Museums Bern.[25][26]

1868 beteiligte er sich am Erwerb und dem Schutz des Luegibodenblocks, eines bedeutenden Findlings, der seit 1869 dem Naturhistorischen Museum Bern gehört und als erster Stein der Schweiz unter staatlichem Schutz steht.[7] 1870 publizierte Bachmann eine bedeutende Arbeit über die Kander im Berner Oberland, die als wichtiger wissenschaftlicher Beitrag gilt.

Für sein wissenschaftliches Wirken wurde Bachmann 1871 der Doktor honoris causa verliehen,[11][12] eine akademische Auszeichnung, die seine Bedeutung in der Fachwelt unterstreicht.

Im Rahmen der traditionellen Ehrung bedeutender Gäste des Hauses von Édouard Desor in Combe-Varin[27] wurde Isidor Bachmann ein Baum in der Zufahrtsallee, der Allee der Naturalisten,[28][18.1] gewidmet. Nach dem Verschwinden oder Verblassen der ursprünglichen Inschriften an den Bäumen wurden dessen Name und jene anderer Gäste auf Holzbrettern angebracht. Das Schild dokumentiert die lange Tradition, bedeutende Gäste des Hauses auf diese Weise zu würdigen und ihr Andenken im Landschaftsbild zu bewahren.[29][30]

Ein 1903 beim Bau der Universität gefundener und Bachmann gewidmeter Findling,[25] steht heute im Garten des Naturhistorischen Museums in Bern.[31][32] Ein weiterer Beleg seiner Anerkennung ist der Graue Stein (auch „Bachmannstein“)[33] in Dotzigen, er gehört seit 1954 zu den geschützten geologischen Objekten des Kantons Bern und trägt seinen Namen als Anerkennung seines Engagements.[34] Damit spiegelt sich die Wertschätzung von Bachmanns wissenschaftlicher Leistung und Naturschutzarbeit in musealen Gedenkstätten, botanischen Widmungen und der geologischen Schutzpraxis wider.

Schriften (Auswahl)

Suchtreffer in Worldcat.[35]

  • Fossile Eier aus der oberen Süsswassermolasse der Umgebung von Luzern. In: Abhandlungen der Schweizerischen paläontologischen Gesellschaft. 5, 1878, 4. Online
  • Die neuern Vermehrungen der mineralogischen Sammlungen des städtischen Museums in Bern. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern. 1877. S. 25–64. Online
  • Albrecht von Haller’s Thätigkeit in mineralogisch-geognostischer Richtung. In: Albrecht von Haller, geb. den 8. October 1708 – gest. den 12. December 1777. Bern, 1877. S. 103–112. Online
  • Neuere Beobachtungen über die Bodenverhältnisse Berns. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern. 1876. 906–922. S. 105–121. Online
  • Der Boden von Bern – Geognostische Skizze entworfen aus Auftrag der städtischen Sanitätskommission. 1873. Online
  • Die wichtigsten erhaltenen oder erhaltungswürdigen Fündlinge im Kanton Bern. Mit drei Tafeln. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern. 1870. S. 32–85. Online
  • Karte der quartären Bildungen des Kandergebietes. In: Isidor Bachmann: Die Kander im Berner Oberland: ein ehemaliges Gletscher- und Flussgebiet. Beitrag zur Kenntniss der schweizerischen Quartärbildungen in gemeinfasslicher Darstellung. Bern 1870. Mit: Karte der quartären Bildungen des Kandergebietes. Online
  • Bernhard Studer et Arnold Escher von der Linth: Carte géologique de la Suisse, 2me édition revue et corrigée par Is[idor] Bachmann.1867.[36] Online

Literatur

  • Emanuel Maurer: Im Interesse der Wissenschaft und zur Ehre des Landes" : der Schutz der Findlinge im Kanton Bern. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern. 62 (2005) S. 135–159. Online
  • F: † I. Bachmann. In: Pionier: Organ der schweizerischen permanenten Schulausstellung in Bern. 5, 1884, 8. S. 32–33. Online
  • Ernest Favre: Remarques sur la seconde édition de la carte géologique de la Suisse de MM. Studer et Escher de la Linth. 1867. Online

Archive

Einzelnachweise

  1. VA NHB 88 (1)-1 Bachmann, Isidor (1837–1884) (Akten/Dossier/Grafik/Bandteil/Korrespondenz). In: Burgerbibliothek Bern. Abgerufen am 16. Oktober 2025.
  2. Todesanzeige. In: Stadtblatt : ein Publikationsmittel für Bern und Umgebung. Band 5, Nr. 82, 5. April 1884.
  3. Staatsarchiv Luzern: STALU Winikon Sterberegister B 1884
    1. Sohn von Anton Bachmann und Jakobea, geb. Fischer.
  4. Bachmann, Isidor, geb. 04.04.1837 Bachmann, Isidor, geb. 04.04.1837. Matrikel zum Studium am Eidgenössischen Polytechnikum. [S.1] Eltern: Anton Bachmann, Lehrer, Luzern
  5. (eingesandt): † Fräulein Marie Bachmann, gew. Kindergärtnerin in Luzern. (PDF) Abgerufen am 18. Oktober 2025.
  6. (Korr.): † Professor Doktor Jsidor Bachmann. In: Berner Stadtblatt : ein Publikationsmittel für Bern und Umgebung. Band 83, Nr. 5: „Jsidor Bachmann wurde den 4. April 1837 in Winikon, Kt. Luzern, geboren, als ältester Sohn des dortigen Lehrers Anton Bachmann. Bis zum 12. Jahre besuchte er die Dorfschule seines Vaters, hierauf während 2 Jahren die dortige Bezirksschule in Triengen und nach 1 Jahre die erweiterte Bezirksschule in Sursee. Da der Knabe vortreffliche Anlagen bewies, so brachte ihn sein Vater in das Gymnasium nach Luzern, […]“
  7. a b 1867 konnten der Berner Geschäftsmann und Politiker Friedrich Bürki und die Geologen Isidor Bachmann und Edmund von Fellenberg zusammen mit der Berner Naturforschenden Gesellschaft den Luegibodenblock dem Besitzer abkaufen. Sie schenkten ihn dem Naturhistorischen Museum Bern, dem er seit 1869 mit einem amtlichen Wert von 980 Franken gehört.
  8. BLN 1509 Luegibodenblock. (PDF) In: Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung BLN. Abgerufen am 19. Oktober 2025: „Der Luegibodenblock ist das älteste geschützte Naturdenkmal des Kantons Bern und eines der ältesten Naturdenkmäler der Schweiz. Der Schutz des Luegibodenblocks führte 1906 zur Gründung der Schweizerischen Naturschutzkommission, die sich die Bewahrung schutzwürdiger Naturdenkmäler zum Ziel setzte. Und im Kanton Bern bildete sich um 1908/09 eine besondere «Kommission für die Erhaltung erratischer Blöcke». [...]. Die Bemühungen um die Erhaltung dieses Blocks bildeten den Anfang der schweizerischen Natur- und Landschaftsschutzbewegung.“
  9. (Korr.): Bern. Dr. Isidor Bachmann. In: e-newspaperarchives.ch - Neue Zürcher Zeitung. Nr. 99, 8. April 1884 (e-newspaperarchives.ch): „Wie viel Antheil der unerwartete Hinschied des bescheidenen, schlichten Gelehrten hervorrief, das bezeugte das große Leichenbegängniß vom letzten Sonntag. Am Sarge verrichtete Bischof Herzog ein einfaches Gebet, während Universitätsprofessor Th. Studer den Lebensgang desselben schilderte.“
    1. Die ersten wissenschaftlichen Fachstudien machte Bachmann an der Universität in Basel, unter Männern wie Peter Merian und Rütimeyer. Er setzte sie fort an der Universität zu Zürich bei Heer und Arnold Escher von der Linth, welche ihn namentlich mit der Paläontologie, der letztere auch mit der Alpengeologie, vertraut machten.
  10. Richard Feller: Die Universität Bern 1834-1934. 1935, S. 274.
    1. [S. 318] Sein Schüler, Privatdozent Isidor Bachmann von Winikon [...] wurde am 25. September 1873 zum Ordinarius für Geologie […] befördert.
  11. a b Doktordiplom von Isidor Bachmann (1837–1884). In: e-manuscripta. Abgerufen am 14. Oktober 2025.
  12. a b Die Universität Bern verlieh Isidor Bachmann am 25. November 1871 die Ehrendoktorwürde (Doctor philosophiae) ausdrücklich „wegen seiner hervorragenden Kenntnisse in den Naturwissenschaften und seiner bedeutenden Schriften über die Geologie der Heimat“ („propter insignem eruditionem naturalium scientiam et scripta praeclara de geologia patriae edita“).
  13. Dotzigen. (PDF) Steindenkmäler Kanton Bern. In: Inventar Schweizerische Stein-Denkmäler SSDI. Abgerufen am 19. Oktober 2025.
  14. † Professor Doktor Jsidor Bachmann (Schluß.). In: Berner Stadblatt : ein Publikationsmittel für Bern und Umgebung. Beilage zu Nr. 84 des Berner Stadtblattes. Band 5, Nr. 84, 8. April 1884: „seiner Gattin, seinen drei Kindern war er der zärtlichste Gatte und Vater, und unermeßlich schwer traf es den starken Mann, als durch den Tod am 19. April 1876 seinen Kindern die Mutter und dadurch dem glücklichen Familienkreise der natürliche Mittelpunkt entrissen wurde. Eine Schwester übernahm fortan die Pflege der unerzogenen Kinder und die Leitung des Haushalts. [...] Am Tage vor dem Unglücksfall, ward dem liebevollen Vater noch die große Freude zu Theil, seine älteste Tochter mit Auszeichnung zur Lehrerin patentirt zu sehen, und wenige Tage vorher hatte die zweitälteste mit gutem Erfolg den Handelskurs der städtischen Mädchenschule absolvirt.“
    1. Die zweite Hälfte des Nachmittags hatte er in befreundetem Kreise zugebracht, und gegen 7 Uhr ging er in sein Arbeitszimmer im naturhistorischen Museum, wo er bis gegen 8 Uhr blieb und eine Anfrage wegen genauer Bestimmung zugesandter Mineralien brieflich beantwortete.
    2. Als Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft, als rastloser Förderer der Einrichtung des neuen naturhistorischen Museums, als Mitglied der Kommission der Einwohnermädchenschule und später der städtischen Mädchensekundarschule, ganz besonders auch als Präsident der katholischen Kirchgemeinde und ihres Kirchenrathes war Professor Bachmann in stets erfolgreicher Weise thätig.
  15. H.T.: 3. Isidor. * 4.IV.1837. B. Kanton Bern. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. 2, Basel-Egnach, 1924, S. 534: „Er ertrank in der Aare am 4.IV.1884.“
  16. - e -: Bedauerlicher Unglücksfall. In: Berner Stadtblatt : ein Publikationsmittel für Bern und Umgebung. Band 5, Nr. 82, 5. April 1884, S. 8: „Seit Mittwoch Abend wurde Herr Prof. J. Bachmann hier vermißt, ohne daß man seine Abwesenheit zu erklären vermochte. Zuletzt war derselbe gesehen worden, als er bei einem befreundeten Cigarrenhändler einige Cigarren kaufte, von wo er nach dem Museum ging und dort einen Brief schrieb. [...] Gestern Nachmittags wurde die Leiche desselben an der Brücke bei Kappelen (unterhalb Wahlen, noch im Amtsbezirk Bern) aus der Aare gezogen und nach dem hiesigen Jnselspilal gebracht.“
  17. Katholische Kirche. In: Adressbuch derr Stadt Bern 1883-1884. 1884, S. 16, abgerufen am 20. Oktober 2025.
  18. Dernier courier. In: Le bien public. 8. April 1884 (e-newspaperarchives.ch): „Bern, le 7 avril 1884 [...] L'enterrement a eu lieu hier matin depuis l'hôpital de llsle, où le corps avait été déposé ; tout le corps universitaire y assistait et le culte a été fait par M. Herzog, évêque des vieux-catholiques, dont le défunt était président de paroisse.“
    1. Son nom figure sur les arbres de la célèbre avenue de Combe-Varin, ancienne propriété de son ami M. Desor, actuellement appartenant à M. Eugène Borel, au milieu de tous les savants et hommes distingués que M. Desor se faisait un plaisir d’attirer chez lui de son vivant.
  19. Beerdigung des Herrn Prof. J. Bachmann. In: Berner Stadtblatt : ein Publikationsmittel für Bern und Umgebung. Beilage zu Nr. 84 des Berner Stadtblattes. Band 5, Nr. 84, 8. April 1984: „Ein großes Leichengetolge aller Stände begleitete die reich mit Blumen und Kränzen geschmückten Ueberreste auf den Bremgarten - Friedhof.“
  20. Staatsarchiv Luzern: STALU Winikon Sterberegister B 1876
  21. Stadtarchiv Bern: SAB 1125_19_2: Maria Jakobea, Lehrerin, geb. 30. Juni 1865.
  22. Verzeichniss der Vorstandsmitglieder seit 1815. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern. Nr. 1143-1168, 1886, S. 172–177 (e-periodica.ch [abgerufen am 20. Oktober 2025] Im Verzeichnis der Vorstandsmitglieder der Naturforschenden Gesellschaft Bern wird Isidor Bachmann 1871, 1874 und 1879 als deren Präsident aufgeführt.).
  23. Gemeindebehörden. In: Adressbuch der Stadt Bern. 1881, S. 24, abgerufen am 20. Oktober 2025.
  24. Mädchensekundarschulkommission. (PDF) Abgerufen am 21. Oktober 2025.
  25. a b Berchtold Weber: Studerstein. In: Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern. 2016, abgerufen am 18. Oktober 2025: „Drei Findlinge, die beim Bau der Universität gefunden wurden, sind seit 1903 den Erforschern der Alpen Bernhard Studer, Edmund v. Fellenberg und Isidor Bachmann gewidmet. Für die Neugestaltung der Grossen Schanze wurden die Steine entfernt, der Studerstein 1960 dort wieder aufgestellt, während die beiden andern im Garten des Naturhistorischen Museums (Bernastrasse 15) Platz fanden. [...] Lit.: Berchtold Weber, Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 1976“
  26. Isidor Bachmann Stein. (PDF) In: oerebfiles.apps.be.ch. Abgerufen am 19. Oktober 2025.
  27. Heinz Balmer: Edouard Desor und sein Landhaus Combe-Varin. In: Gesnerus. Bd. 32 (1975), S. 61–86. [S. 71:] Bachmann, Isidor, 1837–1884, Luzerner Geologe, Schüler und 1873 Nachfolger Bernhard Studers als Ordinarius für Geologie in Bern.
  28. Steffen Roth: Die "Allee der Naturalisten" in Combe-Varin, Kanton Neuenburg. In: Mitteilungen der Schweizerischen Gesellschaft für Gartenkultur. Band 16, Nr. 1, 1998, S. 12–16 (e-periodica.ch [abgerufen am 16. Oktober 2025]).
  29. Jean Edouard Desor (1811–1882), Naturforscher, Nationalrat, Sekretär von Louis Agassiz. Abgerufen am 15. Oktober 2025 (Abbildung eines der Namensschilder (Escher/Bachmann) an einem Baum der historischen Allee bei Combe-Varin (siebtes Bild in der Fotostrecke). Bildergalerie der «Allee der Naturalisten» in Combe-Varin, Zustand 2023. Mit Texten von Wissenschaftshistoriker Heinz Balmer (1928–2016). Quelle/Bild: altstadt-biel-bienne.ch.): „Die Bäume trugen damals die Namen folgender [39] Gäste: [...] Isidor Bachmann (1837–1884) [...].“
  30. Bernd Steiner: Den Freunden eine Allee. 14. März 2024, abgerufen am 19. Oktober 2025 (deutsch): „Edouard Desor hat ihnen mit dem ältesten Symbol des Lebens, dem Baum, ein solitäres Denkmal gesetzt. Sie sind also nur tot; aber nicht vergessen.“
  31. 4 Findlinge als Naturdenkmäler. In: e-newspaperarchives.ch - Der Bund, Ausgabe 02. Band 111, Nr. 37, 31. August 1960: „Der Regierungsrat hat 4 Findlinge in der Stadt Bern, die als Denksteine Verwendung fanden, unter den Schutz des Staates gestellt und in das Verzeichnis der Naturdenkmäler aufgenommen, nämlich: 1. für den ersten Professor der Geologie in Bern, Dr. Bernhard Studer, 1794–1887, einen quaderförmigen Gneis aus dem Oberhasli; 2. für den Berner Geologen Dr. Edmund von Fellenberg, 1838–1902, einen auffallend gerundeten, kompakten Block aus zentralem Aaregranit; 3. für den Geologieprofessor Isidor Bachmann in Bern, 1837–1884, einen spitzen, keilförmigen Gneis aus dem Aarmassiv. Prof. Bachmann wirkte in Bern als Nachfolger von Prof. Studer; 4. für den Allgemeinen Turnverband der Stadt Bern einen von schönen Kalzitadern durchzogenen dunklen Kalkblock aus dem Berner Oberland. Die 3 erstgenannten Blöcke stammen aus der Baugrube des Frauenspitals, vor dem sie Mitte der siebziger Jahre mit andern in einer Gruppe aufgestellt wurden. Die Museumskommission bestimmte sie 1903 als Denksteine für die genannten drei berühmten Berner Geologen und liess die Inschriften anbringen. Vor zwei Jahren mussten sie ihren Standort auf der Grossen Schanze verlassen: Der Bernhard-Studer-Stein wird wieder in der Nähe aufgestellt werden, die beiden andern wurden nach der Anlage beim Naturhistorischen Museum an der Bernastrasse verbracht, wo sie nun auf Grund und Boden ihres Eigentümers aufgestellt sind.“
  32. Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates Sitzung vom 26. August 1960. (PDF) Naturdenkmal; fünf Findlinge in der Stadt Bern. Abgerufen am 19. Oktober 2025: „Die nachgenannten fünf Findlinge in der Stadt Bern werden dauernd unter den Schutz des Staates gestellt und wie folgt in das Verzeichnis der Naturdenkmäler eingetragen: [...] der Denkstein für den Geologen Isidor Bachmann, ein Gneisfindling aus dem Aarmassiv an der Bernastrasse auf demselben Grundstück unter Nummer und Stichwort «N 102 G 148 Isidor Bachmann-Stein in Bern».“
  33. Schweizerisches Steindenkmäler-Inventar
  34. 1870 bemühte sich der damalige Geologieprofessor Isidor Bachmann aus Bern mit Erfolg bei der Burgergemeinde Dotzigen als Eigentümerin um die Erhaltung des Grauen Steins. Der Graue Stein zählt unter dem Namen 'Bachmannstein' zu den geschützten geologischen Objekten des Kantons Bern (Regierungsratsbeschluss Nr. 3504 des Kantons Bern vom 18.6.1954)
  35. au="Bachmann, Isidor" - Treffer. Abgerufen am 17. Oktober 2025.
  36. Ernest Favre: Remarques sur la seconde édition de la carte géologique de la Suisse de MM. Studer et Escher de la Linth. In: e-rara.ch. 1867, S. 3–4, abgerufen am 17. Oktober 2025 (französisch): „Elle n’est plus seulement l'œuvre de deux géologues parcourant nos montagnes le marteau à la main ; leurs travaux anciens et récents y tiennent naturellement une large place, mais toutes les recherches faites par d’autres savants depuis 1853 y sont représentées . M . ls[idor] Bachmann, de Berne, en a combiné les divers eléments sous la direction de MM. Studer et Escher . On reconnaît dans cette nouvelle édition d’importantes modifications, dont nous allons essayer de rendre compte en examinant successivement les Alpes, le Jura et la Plaine suisse.“
  37. Bachmann, Isidor, geb. 04.04.1837. Matrikel zum Studium am Eidgenössischen Polytechnikum. Abgerufen am 16. Oktober 2025.
  38. Matrikeledition. Abgerufen am 16. Oktober 2025.

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Drei Findlinge, die beim Bau der Universität Bern gefunden wurden, sind seit 1903 den Erforschern der Alpen Bernhard Studer, Edmund v. Fellenberg und Isidor Bachmann gewidmet. Für die Neugestaltung der Grossen Schanze wurden die Steine entfernt, der Studerstein 1960 dort wieder aufgestellt, während die beiden andern im Garten des Naturhistorischen Museums (Bernastrasse 15) Platz fanden. Lit.: Berchtold Weber, Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern, Bern, 1976.
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Isidor Bachmann (1837-1884)