Ingrid

Ingrid ist ein weiblicher Vorname.

Varianten

  • dänisch: Inger, Ingerid, Ingfred, Ingred
  • färöisch: Ingirið, Ingrið
  • finnisch: Inker, Inkeri, Inkri
  • isländisch: Ingifríður, Ingiríður
  • litauisch: Ingrida
  • norwegisch: Ingefrid, Inger, Ingerid, Ingfrid, Ingfrida, Ingfryd, Ninni
  • polnisch: Ingryda
  • samisch: Iŋgir
  • schwedisch: Ingefrid, Inger, Ingifridh, Ingra, Ingri
  • slowakisch: Ingrida

Herkunft und Bedeutung

Der Name Ingrid entstand aus der Zusammensetzung der altnordischen Worte „ingwia“ (dem Stammes- bzw. Regengott Ingwio geweiht) und „friðr“ (Schönheit).

Verbreitung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Name Ingrid in Deutschland eher ungebräuchlich. Ab etwa 1910 kam er jedoch immer mehr in Mode. Vom Ende der zwanziger bis zum Anfang der fünfziger Jahre war er unter den zehn am häufigsten vergebenen weiblichen Vornamen, im Jahr 1934 sogar der häufigste überhaupt. Seine Popularität schwand jedoch während der fünfziger und sechziger Jahre, so dass heute kaum noch Kinder Ingrid genannt werden.[1]

Namenstage

Bekannte Namensträgerinnen

  • In-Grid (* 1973), eigentlich Ingrid Emiliana Alberini, italienische Sängerin

Sonstiges

  • (1026) Ingrid, ein Asteroid des Hauptgürtels.
  • Die Ingrid machen – In der deutschsprachigen Netzkultur, insbesondere im Usenet, bezeichnet die Redewendung Die Ingrid machen (und entsprechende Abwandlungen), dass ein Autor auf seinen eigenen Beitrag antwortet, z. B. weil er selbst die Antwort zu seinem Problem gefunden hat, bevor jemand anderes ihm geantwortet hat. Hierbei wird dann mit „Ingrid“ unterschrieben. Namensstiftend war eine Schreiberin namens Ingrid, die durch exzessive Eigenantworten auffällig geworden war. Die Redewendung lässt sich per Google Groups erstmals in einer Nachricht vom 6. August 1997 nachweisen.[2]

Quellen

  1. Statistik auf "Beliebte Vornamen"
  2. archiviertes Usenet-Posting, 6. August 1997


Wiktionary: Ingrid – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen