Immersatt
| Immersatt | ||
|---|---|---|
| Staat: | ||
| Bezirk: | Klaipėda | |
| Koordinaten: | 55° 52′ N, 21° 4′ O | |
| Zeitzone: | EET (UTC+2) | |
| ||
Immersatt war der Name der Posthalterei und eines Restaurants in der Gemeinde Nimmersatt in Ostpreußen (lit. Nemirseta). Diese lag im Kreis Memel in der Provinz Ostpreußen.[1]
Geschichte

Der Name Immersatt soll unter Friedrich Wilhelm III. entstanden sein. Dieser kehrte zum Posthalter Mellien von Nimmersatt ein, der den König bat: „Ich bin immer satt und bitte, meine Besitzung doch lieber so zu nennen.“ Friedrich Wilhelm III. genehmigte den Namen für die Posthalterei und das benachbarte Gartenrestaurant.[1]
Immersatt war der südlichste Teil der Gemeinde Nimmersatt, wurde aber von Häusern aus Nimmersatt umschlossen.[1]
Nimmersatt war im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) die nördlichste Gemeinde des Landes. So entstand der Spruch „Gruß aus Nimmersatt und Immersatt, wo das Deutsche Reich ein Ende hat“.[2]
Nach dem Ersten Weltkrieg kam Immersatt an Litauen und wurde schließlich nach Palanga (deutsch: Polangen) eingemeindet.[3]
Einzelnachweise
- ↑ a b c Franz Tetzner: Die Slawen in Deutschland. Outlook Verlag, Frankfurt 2022, ISBN 978-3-368-26924-1, S. 127 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – Erstausgabe: 1902).
- ↑ Holger Lahayne: Wo das Reich ein Ende hatte. In: Das Evangelium für Litauen. 23. Juli 2016, abgerufen am 7. Februar 2023.
- ↑ Nemirseta – Nimmersatt. In: Ostpreussen.net. (ostpreussen.net [abgerufen am 11. Februar 2017]).
Auf dieser Seite verwendete Medien
(c) Karte: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de
Positionskarte von Litauen
Autor/Urheber:
unbekannt
, Lizenz: PD-alt-100Postkarte "Gruß aus Nimmersatt und Immersatt, wo das Deutsche Reich ein Ende hat"
