Ignaz Finsterwalder
Ignaz Finsterwalder (* 6. Juli 1708 in Wessobrunn; † 1772[1] in Augsburg) war ein deutscher Stuckateur der Wessobrunner Schule. Ab 1740 arbeitete er zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist Finsterwalder und betrieb eine Firma für Stuckarbeiten. Er schuf Stuckaturen hauptsächlich im südbayerischen Raum. Er hat viele Stuckarbeiten an den Bauten von Baumeister Franz Xaver Kleinhans ausgeführt.
Stuckaturen (Auswahl)
- Pfarrkirche St. Michael (Marktoberdorf-Bertoldshofen)
- Wallfahrtskirche Maria Hilf (Klosterlechfeld)
- St. Laurentius und Elisabeth (Aulzhausen)
- Klosterkirche Mariä Himmelfahrt des Franziskanerinnenklosters (Dillingen an der Donau)
- St. Georg (Westendorf)
- Wallfahrtskirche Mariä Geburt (Senden-Witzighausen)
- Klosterkirche Heilig Kreuz und Mariä Himmelfahrt (Scheyern)
- Pfarrkirche St. Michael (Denklingen)
- Muttergotteskapelle in Haunstetten (Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn)
Einzelnachweise
- ↑ Das Sterbejahr dürfte unrichtig sein, da ein Eintrag in den Augsburger Sterbematrikeln fehlt; in der Dompfarrei ist am 20. März 1775 ein Ignatius Franz Xaverius Finsterwalder vermerkt, in St. Ulrich und Afra am 13. August 1789 ein Ignatius Fensterwalter Stoccodor viduus.
Weblinks
- Biographie von Ignaz Finsterwalder (Augsburger-Gedenktage)
Personendaten | |
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NAME | Finsterwalder, Ignaz |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Stuckateur der Wessobrunner Schule |
GEBURTSDATUM | 6. Juli 1708 |
GEBURTSORT | Wessobrunn |
STERBEDATUM | 1772 |
STERBEORT | Augsburg |
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Katholische Pfarrkirche St. Martin in Gabelbach, einem Ortsteil von Zusmarshausen im Landkreis Augsburg (Bayern), Deckenfresko der Langhauskuppel von Alois Mack, Stuckdekor von Johann und Ignaz Finsterwalder, von 1738 (überarbeitet)