Macromedia University of Applied Sciences

Macromedia University of Applied Sciences
MottoEmpowering Students for their sustainable future.
Gründung2006
Trägerschaftprivat
OrtPotsdam
BundeslandBrandenburg
LandDeutschland
PräsidentCastulus Kolo
Studierende5.500 (ST 25)[1]
Websitewww.macromedia-fachhochschule.de

Die Macromedia University of Applied Sciences ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit Sitz in Potsdam, Brandenburg.[2][3][4] Sie bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Medien, Management, Design, digitale Technologien, Journalismus, Film, Schauspiel und Psychologie an und betreibt mehrere Standorte in Deutschland.[5]

Geschichte

Die Macromedia GmbH, Trägerin der Hochschule, wurde 1993 von Herbert Schmid-Eickhoff und Sabine Terjung in München gegründet.[6] Sie entwickelte sich zunächst als Anbieter von Medien- und IT-Weiterbildungen.

2006 nahm die Hochschule als „Macromedia Fachhochschule der Medien (MFM)“ in München den Studienbetrieb auf. 2008 erfolgte die Umbenennung in „MHMK – Hochschule für Medien und Kommunikation“. In den Folgejahren entstanden weitere Standorte: Köln (2008), Hamburg (2009), Berlin (2011), Stuttgart (2013) und Frankfurt am Main (2016).[5] 2014 erhielt die Hochschule ihren heutigen Namen „Hochschule Macromedia“.

2013 wurde die Macromedia GmbH Teil der internationalen Bildungsgruppe Galileo Global Education, was den Ausbau englischsprachiger Programme und internationaler Kooperationen förderte.[7] 2018 verlegte die Hochschule ihren Sitz nach Stuttgart und übernahm die Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) in Freiburg. 2019 folgte die Integration der Vitruvius Hochschule Leipzig.[5]

Die Hochschule ist staatlich anerkannt. 2011 erhielt sie die erste institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat, Reakkreditierungen folgten 2016 und 2022 (jeweils für fünf Jahre).[8] Seit 2019 ist sie systemakkreditiert durch den Akkreditierungsrat. 2024 erhielt sie das FIBAA-Siegel „Excellence in Digital Education“ für digitale Lehre.[9]

Zu den jüngeren Entwicklungen zählen die Einführung des hybriden Studienmodells „Macromedia Studium Plus“ (2020) und die Erweiterung des Studienangebots um Psychologie und Coding-Programme.

Zum 1. Oktober 2025 benannte sich die Hochschule in „Macromedia University of Applied Sciences“ um und verlegte ihren Sitz nach Brandenburg.[2][3]

Standorte

Campus München

Die Hochschule betreibt Standorte in Berlin, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart.

Studienangebot

Die Hochschule bietet staatlich anerkannte Bachelor- und Masterstudiengänge in deutscher und englischer Sprache an.

Bachelorprogramme (Auswahl):

  • Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.)
  • Journalismus (B.A.)
  • Film und Fernsehen (B.A.)
  • Schauspiel (B.A.)
  • Design (B.A.)
  • Modemanagement (B.A.)
  • Musikmanagement (B.A.)
  • Psychologie (B.Sc.)
  • Digital Technologies / Coding (B.Sc.)

Masterprogramme (Auswahl):

  • Medien- und Kommunikationsmanagement (M.A.)
  • Business Management (M.A.)
  • Design Management (M.A.)
  • International Management (M.A.)

Viele Programme beinhalten ein Praxissemester und ein Auslandssemester an einer von über 30 Partnerhochschulen weltweit.[10] Seit 2020 wird zusätzlich das hybride Studienmodell „Macromedia Studium Plus“ angeboten.[11] Ein zentrales Merkmal aller Studiengänge ist der Fokus auf Zukunftskompetenzen, sogenannte Future Skills, (siehe Macromedia-Didaktikmodell mPower) sowie auf digitale Geschäftsmodelle.[12]

Hochschule

Seit 2020 wird die Hochschule von Präsident Castulus Kolo geleitet, unterstützt von den Vizepräsidenten Florian Haumer und Joschka Mütterlein. Die Hochschule gliedert sich in zwei Fakultäten: die Fakultät für „Kultur, Medien und Psychologie“ unter der Leitung von Martin Lücke und die Fakultät für „Business, Design und Technologie“, geführt von Anna-Luisa Stöber.[13]

Die Hochschule ist staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat institutionell reakkreditiert. Zudem ist sie systemakkreditiert durch den deutschen Akkreditierungsrat und trägt das FIBAA-Qualitätssiegel für „Excellence in Digital Education“. Im letzten Jahr hat die Hochschule zudem den VHP-Innovationspreis verliehen bekommen.[14][15]

Die Macromedia University beteiligt sich regelmäßig an nationalen und internationalen Hochschulrankings wie dem CHE, U-Multirank und dem Gründungsradar.[16]

Mitgliedschaften

Die Hochschule ist Mitglied in internationalen Fachverbänden, darunter:

Bekannte Lehrende (Auswahl)

Filme (Auswahl)

Studierende der Hochschule produzieren regelmäßig Kurz- und Abschlussfilme, die auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet werden. Beispiele:

  • Toilets (2006), ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis.[23]
  • Jenseits der Linie (2010), Teilnahme an Filmfestivals
  • Kinderspiel (2010), Abschlussfilm
  • Zwei Gesichter (2014), nominiert für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis.[24]
  • Lost and Found (2015), Abschlussfilm, Festivalteilnahmen
  • Durch den Vorhang (2015), Abschlussfilm von Arkadij Khaet
  • Anton (2016), Kurzfilm
  • Weitere Filme erhielten Förderungen des FilmFernsehFonds Bayern und liefen auf Festivals wie dem Max Ophüls Preis.[25]

Einzelnachweise

  1. ↑ Studierende an Hochschulen – Statistischer Bericht. In: Statistisches Bundesamt. 2024, abgerufen am 28. September 2025.
  2. ↑ a b Neuer Name für neue Perspektiven – Hochschule Macromedia ist jetzt Macromedia University. In: Macromedia University of Applied Sciences. 1. Oktober 2025, abgerufen am 3. Oktober 2025.
  3. ↑ a b Nichtstaatliche Hochschulen in Brandenburg. In: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Abgerufen am 3. Oktober 2025.
  4. ↑ Standorte. In: Macromedia University. Abgerufen am 23. Oktober 2025.
  5. ↑ a b c Hintergrundinformation zur Hochschule Macromedia – Wissenschaftsrat, 2022, abgerufen am 28. September 2025.
  6. ↑ Unternehmen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.
  7. ↑ Galileo Global Education buys Studialis. In: The PIE News, 2015, abgerufen am 28. September 2025.
  8. ↑ Stellungnahme zur Reakkreditierung 2022 – Wissenschaftsrat, abgerufen am 28. September 2025.
  9. ↑ Akkreditierungen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.
  10. ↑ Partnerhochschulen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.
  11. ↑ Macromedia Studium Plus, abgerufen am 28. September 2025.
  12. ↑ Lehre & Didaktik. Abgerufen am 23. Oktober 2025.
  13. ↑ Hochschulleitung. Abgerufen am 23. Oktober 2025.
  14. ↑ VHP Innovationspreis 2024. Abgerufen am 23. Oktober 2025.
  15. ↑ Akkreditierungen. Abgerufen am 23. Oktober 2025.
  16. ↑ Ergebnisse Gründungsradar. Abgerufen am 23. Oktober 2025.
  17. ↑ CILECT-Mitgliederprofil, abgerufen am 28. September 2025.
  18. ↑ Cumulus-Mitgliederprofil, abgerufen am 28. September 2025.
  19. ↑ Abendzeitung München: Heiner Lauterbach ist nun Hochschulprofessor, 27. Mai 2019, abgerufen am 28. September 2025.
  20. ↑ Herbert von Halem Verlag: Profil Marlis Prinzing, abgerufen am 28. September 2025.
  21. ↑ UdK Berlin: Profil Stephan Weichert, abgerufen am 28. September 2025.
  22. ↑ SRH Berlin: Profil Marcus S. Kleiner, abgerufen am 28. September 2025.
  23. ↑ Deutscher Filmpreis für „Toilets“, abgerufen am 28. September 2025.
  24. ↑ Macromedia Filmstudenten nominiert, abgerufen am 28. September 2025.
  25. ↑ Auszeichnungen – Hochschule Macromedia, abgerufen am 28. September 2025.

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