Hermann Lichtenberger

Hermann Lichtenberger (* 25. Mai 1943 in Neu-Werbaß, Batschka, damals Ungarn) ist ein evangelischer Theologe, der als einer der bekannteren deutschen Neutestamentler gilt.

Lichtenberger wurde 1974 in Marburg promoviert, seine Habilitation erfolgte 1986 in Tübingen. Von 1986 bis 1988 lehrte er in Bayreuth und war von 1988 bis 1993 Professor für Judaistik und Neues Testament an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und Direktor des Institutum Judaicum Delitzschianum. Von 1993 bis zum Wintersemester 2011/2012 war er Professor für Neues Testament und antikes Judentum an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und Leiter des Instituts für antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte.

Lichtenberger ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Schriften (Auswahl)

  • Studien zum Menschenbild in Texten der Qumrangemeinde (= Studien zur Umwelt des Neuen Testaments, Bd. 15). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1980, ISBN 3-525-53367-5 (= Dissertation Marburg 1975).
  • Das Ich Adams und das Ich der Menschheit, Studien zum Menschenbild in Römer 7 (= Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament, Bd. 164). Mohr/Siebeck, Tübingen 2004, ISBN 3-16-148276-X (= teilw. Habilitationsschrift Universität Tübingen 1986).
  • Die Apokalypse (= Theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Bd. 23). Kohlhammer, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-17-016828-2.

Festschrift

  • Ulrike Mittmann-Richert (Hrsg.): Der Mensch vor Gott. Forschungen zum Menschenbild in Bibel, antikem Judentum und Koran ; Festschrift für Hermann Lichtenberger zum 60. Geburtstag. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 2003, ISBN 3-7887-2000-X.

Weblinks