Heinz Gähler

Heinz Gähler
Voller NameHeinz Urs Gähler
NationSchweiz Schweiz
Geburtstag23. März 1952
Grösse175 cm
Gewicht69 kg
Karriere
VereinSC Herisau, SC Davos, Grenzwachtkorps
Statuszurückgetreten
Medaillenspiegel
Nationale Medaillen3 × Goldmedaille1 × Silbermedaille8 × Bronzemedaille
 Schweizer Meisterschaften
Bronze1973 Splügen15 km
Bronze1974 Obergoms30 km
Bronze1974 ObergomsStaffel
Gold1976 Flühli50 km
Silber1976 Flühli30 km
Bronze1976 Marbach15 km
Gold1977 Einsiedeln15 km
Gold1977 Einsiedeln30 km
Bronze1977 Einsiedeln50 km
Bronze1979 PontresinaStaffel
Bronze1981 Gonten50 km
Bronze1982 San-BernardinoStaffel
 

Heinz Urs Gähler (* 23. März 1952) ist ein ehemaliger Schweizer Skilangläufer.

Werdegang

Gähler, der für den SC Herisau, den SC Davos und das Grenzwachtkorps startete, trat national erstmals bei den Schweizer Juniorenmeisterschaften 1972 in Davos in Erscheinung. Dort wurde er Juniorenmeister über 9 km.[1] Im folgenden Jahr gewann er bei den Schweizer Meisterschaften Bronze über 15 km und errang zudem den vierten Platz über 30 km. In der Saison 1973/74 holte er bei den Schweizer Meisterschaften 1974 über 30 km und mit der Staffel von SC Herisau jeweils die Bronzemedaille und belegte bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 1974 in Falun den 30. Platz über 15 km. In der Saison 1975/76 wurde er bei den Schweizer Meisterschaften 1976 über 50 km erstmals Schweizer Meister. Zudem holte er Bronze über 15 km und Silber über 30 km. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck, lief er auf den 20. Platz über 50 km und zusammen mit Franz Renggli, Edi Hauser und Alfred Kälin auf den fünften Platz in der Staffel. Im folgenden Jahr siegte er bei den Schweizer Meisterschaften in Einsiedeln über 15 km und 30 km und errang zudem den dritten Platz über 50 km. Im Februar 1977 kam er in Le Brassus mit der Schweizer Staffel auf den zweiten Platz.[2] Im Jahr 1978 ging er zur Grenzwacht-Rekrutenschule und nahm daher weder an den Schweizer Meisterschaften noch an den nordischen Skiweltmeisterschaften in Lahti teil.[3] Bei den Schweizer Meisterschaften 1979 gewann er die Bronzemedaille mit der Staffel des Grenzwachtkorps. In der Saison 1979/80 belegte er bei den Schweizer Meisterschaften 1980 in Lenk den siebten Platz über 30 km, den sechsten Rang über 15 km und den fünften Platz über 50 km. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid, lief er auf den 29. Platz über 30 km und auf den 14. Rang über 50 km. Im Jahr 1981 wurde er Fünfter über 50 km bei den Lahti Ski Games[4] und holte Bronze über 50 km bei den Schweizer Meisterschaften. In seiner letzten aktiven Saison 1981/82 gewann er bei den Schweizer Meisterschaften 1982 nochmals die Bronzemedaille mit der Staffel des Grenzwachtkorps.

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen

Olympische Winterspiele

Nordische Skiweltmeisterschaften

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hervorragende Leistung der Plasselber Langläufer. In: Freiburger Nachrichten. 7. Februar 1972, S. 7.
  2. Nur Norweger schlugen Schweizer Staffel. In: Freiburger Nachrichten. 24. Januar 1977, S. 9.
  3. Viele Favoriten, ohne Heinz Gähler. In: Freiburger Nachrichten. 26. Januar 1978, S. 13.
  4. Grosser Wurf für Konrad Hallenbarter. In: Freiburger Nachrichten. 9. März 1981, S. 12.

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