Hawangen

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hawangen
Koordinaten: 47° 58′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Schwaben
Landkreis:Unterallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft:Ottobeuren
Höhe:637 m ü. NHN
Fläche:14,51 km2
Einwohner:1343 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte:93 Einwohner je km2
Postleitzahl:87749
Vorwahl:08332
Kfz-Kennzeichen:MN
Gemeindeschlüssel:09 7 78 149
Adresse der Verbandsverwaltung:Marktplatz 6
87724 Ottobeuren
Website:www.hawangen.de
Bürgermeister:Ulrich Ommer (CSU)
Lage der Gemeinde Hawangen im Landkreis Unterallgäu
KaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis GünzburgLandkreis Neu-UlmLandkreis OberallgäuLandkreis OstallgäuBuxheim (Schwaben)MemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHolzgünzHeimertingenKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenKaufbeurenLandkreis UnterallgäuMemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHeimertingenHolzgünzKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Hawangen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren.

Geografie

Hawangen liegt etwa fünf Kilometer östlich, auf halbem Weg zwischen Memmingen und Ottobeuren, in der Region Donau-Iller in Oberschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht aus einem Teil der Gemarkung Hawangen (der andere Teil der Gemarkung gehört zur Gemeinde Benningen).

Zur Gemeinde Hawangen gehört der Ort Hawangen sowie ein Teil des Ortes Moosbach (der andere Teil Moosbachs gehört zur Gemeinde Lachen).

Geschichte

Hawangen, die katholische Pfarrkirche Sankt Stephan

Bis zur Gemeindegründung

Hawangen gehörte zum frühen Besitz der 764 gegründeten Reichsabtei Ottobeuren.[2] Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Verwaltungsgemeinschaft

Im Jahr 1975 wurde Hawangen im Zuge der Gebietsreform der neu gegründeten Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren zugeordnet.

Religionen

Aus dem 15. Jahrhundert stammt die römisch-katholische Pfarrkirche St. Stephan in Hawangen.

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 0980 Einwohner
  • 1970: 1050 Einwohner
  • 1987: 1019 Einwohner
  • 1991: 1059 Einwohner
  • 1995: 1194 Einwohner
  • 2000: 1222 Einwohner
  • 2005: 1239 Einwohner
  • 2010: 1248 Einwohner
  • 2015: 1350 Einwohner

Politik

Bundestagswahl 2017[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
50 %
6,5 %
14,1 %
10,9 %
5 %
4,2 %
2,7 %
6,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-18
-16,9 %p
-2,2 %p
+10,1 %p
+7,1 %p
± 0 %p
+3,3 %p
+0,8 %p
-2,1 %p

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 2019 Ulrich Ommer (CSU).[4] Vorgänger war seit 1984 Martin Heinz (* 1950) (CSU/Unabhängige Wähler).

Gemeinderat

Die Sitzzuteilung bei der Gemeinderatswahl 2014 war wie folgt:[5]

  • CSU/Unabhängige Wähler: 8 Sitze
  • Freie Bürgerliste: 4 Sitze

Wappen

Das Wappen wurde am 9. September 1982 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Geteilt von Gold und Schwarz, oben zwei schräg gekreuzte schwarze Palmzweige, unten eine goldene Mitra mit aufgelegter Rosette.“

Das Gebiet der Gemeinde Hawangen gehörte zur Erstausstattung des 764 gegründeten Benediktinerklosters Ottobeuren. Da keine anderen historischen Beziehungen von Bedeutung für die Gemeinde nachweisbar sind, wurden als Grundfarben für das Gemeindewappen die Farben Gold und Schwarz des Ottobeurer Wappens gewählt. Die beiden Palmzweige sind die Attribute des hl. Stephan, der Patron der Pfarrkirche in Hawangen ist. Die in der unteren Schildhälfte dargestellte Mitra zeigt die typische Ottobeurer Wappenrosette.

Der Entwurf des Wappens stammt von Stiftsarchivar und Kreisheimatpfleger Aegidius Kolb und die Gestaltung übernahm der Passauer Max Reinhart.

Flagge

Die Flagge ist Gelb-Schwarz-Gelb gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Sport- und Festhalle in Hawangen (2012)

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 345 und im Bereich Handel und Verkehr acht sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 42 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 437. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1091 ha, davon waren 456 ha Ackerfläche und 635 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

Kindergarten: 75 Kindergartenplätze mit 61 betreuten Kindern

Grundschule Hawangen

Persönlichkeiten

  • Josef „Sepp“ Dietrich (1892–1966), Befehlshaber der Leibstandarte SS Adolf Hitler, Generaloberst der Waffen-SS und verurteilter Kriegsverbrecher
  • Karl Schlögel (* 1948), Kulturhistoriker und Kulturgeograph
  • Gabriele Strehle (* 1951), Modeschöpferin
  • Hans Hundegger (* 1954), Unternehmer
  • Rainer Bendel (* 1964), katholischer Theologe, Kirchenhistoriker und Hochschullehrer
  • Frank Oehler (* 1964), Koch und Gastronom (Die Kochprofis)

Weblinks

 Commons: Hawangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gravierende Veränderungen@1@2Vorlage:Toter Link/www.all-in.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Memminger Zeitung
  3. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 4. März 2018
  4. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/
  5. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 - Ergebnisse in Schwaben, abgerufen am 18. November 2017.

Auf dieser Seite verwendete Medien

Fest- und Sporthalle Hawangen 2012.jpg
Autor/Urheber: Bene16, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Fest-, Sporthalle
Hawangen in MN.svg
Deutsch (de): Lagekarte von Hawangen, Landkreis Unterallgäu, Bayern, Deutschland.
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See also: Projekt Landkreiskarten

English (en): Locator map of Hawangen in District Unterallgäu, Bavaria, Germany.
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See also: Projekt Landkreiskarten (German)

français (fr): Plan de localisation de la municipalité Hawangen dans L'Arrondissement d'Unterallgäu dans Bavière, Allemagne.
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Voir aussi: Projet Landkreiskarten (allemand)

hornjoserbsce (hsb): Poziciska karta gmejny Hawangen, Landkreis Unterallgäu, Bayern, Němska.
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   druhe gmejny w samsnym wokrjesu
   druhe wokrjesny w samsnym kraju
administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka  administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka
   wukraj
   druhe němske kraje
   jězory a morja
   rěki a pobrjóhi

Hlej tež: projekt Landkreiskarten (němsce)

Nederlands (nl): Detailkaart van Hawangen in de Landkreis Unterallgäu, Bayern, Duitsland.
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   andere gemeenten in de landkreis
   andere landkreise in de deelstaat
Bestuurszetel van een gemeenteverband  Bestuurszetel van een gemeenteverband
   andere landen
   andere deelstaten
   meren en zeeën
   rivieren en kustlijnen

Zie ook: Projekt Landkreiskarten (Duits)

Esperanto (eo): Situomapo de Hawangen en Landkreis Unterallgäu, Bayern, Germanio.
   akcentita komunumo
   aliaj komunumoj en administra kunumunaro
   aliaj komunumoj en sama distrikto
   aliaj distriktoj en sama federacia lando
administra centro de kunumunaro  administra centro de kunumunaro
   ŝtatoj krom Germanio
   aliaj federaciaj landoj de Germanio
   lagoj kaj maroj
   riveroj kaj marbordoj

Vidu ankaŭ: Projekt Landkreiskarten (germane)

മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Bavaria, District Unterallgäu, Hawangen ഭൂപടസ്ഥാനം.
   എടുത്തുകാണിക്കുന്ന നഗരസഭ
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   അതേ ജില്ലയിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ
   അതേ സംസ്ഥാനത്തുള്ള മറ്റ് ജില്ലകൾ
നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം  നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം
   വിദേശരാജ്യങ്ങൾ
   മറ്റ് ജർമ്മൻ സംസ്ഥാനങ്ങൾ
   തടാകങ്ങളും കടലുകളും
   നദികളും തീരപ്രദേശങ്ങളും

ഇതും കാണുക: Projekt Landkreiskarten (German)

Hawangen, die katholische Pfarrkirche Sankt Stephan Dm-D-7-78-149-1 foto7 2014-07-28 16.30.jpg
Autor/Urheber: Michielverbeek, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
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Es ist Teil der Denkmalliste von Bayern, Nr. Dm-D-7-78-149-1.
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