Gymnasium Kundmanngasse

Gymnasium Kundmanngasse
Landstrasser Gymnasium DSC 6181w.jpg
(c) Peter Haas, CC BY-SA 3.0 at
SchulformBundesgymnasium und Bundesrealgymnasium
Schulnummer903056
Gründung1869
Adresse

Kundmanngasse 20–22

OrtWien-Landstraße
BundeslandWien
StaatÖsterreich
Koordinaten48° 12′ 13″ N, 16° 23′ 37″ O
TrägerRepublik Österreich
Schüleretwa 700 (Sj. 2014/15)
Lehrkräfte70 (Sj. 2014/15)
LeitungMarion Waldmann
Websitewww.kundmanngasse.at

Das Gymnasium Kundmanngasse (auch Landstraßer Gymnasium, GRG3 Kundmanngasse oder Die Kundmanngasse) ist ein Gymnasium und Realgymnasium in der Kundmanngasse 20–22 im dritten Wiener Gemeindebezirk Landstraße. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).[1]

Bauwerk

Das Schulgebäude ist ein freistehender strenghistoristischer Baublock mit zwei Innenhöfen und wurde ursprünglich als Lehrerbildungsanstalt geplant. Es wurde 1876 von den Architekten František (Franz) Schmoranz und Jan Machytka als Pendant zum Palais Rasumofsky errichtet.[2] Zwischen den Rückseiten der beiden Gebäude befindet sich der letzte Rest der Parkanlagen des ehemaligen Palais Rasumofsky. Südlich schließt der in den 1960er-Jahren erbaute Turnsaaltrakt mit Atombunker an.

Die Fassaden weisen seichte Risaliten bei den Eingängen mit großer ionischer Halbsäulen- und Pilastergliederung auf. Das Gebäude hat zwei Stiegenhäuser mit dreiläufigen Treppen und Arkaden zwischen toskanischen Säulen und Pfeilern.[3]

Seit der im Jahr 1998 abgeschlossenen Generalsanierung des Schulgebäudes verfügt die Schule über 29 Klassenräume in unterschiedlichen Größen, eine Schulbibliothek, einen Mehrzwecksaal für diverse Schulveranstaltungen („Beethovensaal“), zwei Turnsäle im Anbau und einen kleinen Sportplatz im Freien. Außerdem gibt es noch zwei große Pausenhallen (überdachte Innenhöfe).

Geschichte

Heute noch bestehender Teil des ursprünglichen Schulgebäudes

Im Gründungsdekret der Schule steht zu lesen:[4]

„Mit Allerhöchster Entschließung vom 13. Jänner 1869 haben seine k. k. Apostolische Majestät allergnädigst anzuordnen geruht, daß in Wien zwei Real-Untergymnasien auf Kosten der öffentlichen Fonde zu errichten seien. Die Eröffnung des Real-Untergymnasiums im Dritten Bezirk soll womöglich mit dem Beginn des Schuljahres 1869/70 stattfinden.“

In der darauf folgenden Entschließung steht, dass das neue Gymnasium im Palais Rasumofsky untergebracht werden soll. Die dortige Oberrealschule wurde ausgesiedelt, sodass am 1. Oktober 1869 das Real-Untergymnasium mit vier Klassen eröffnet werden konnte.[4]

Zum Zeitpunkt der Eröffnung der Schule war es das erst fünfte Gymnasium in Wien. Nur das Akademische Gymnasium (Gründungsjahr 1553), das Piaristengymnasium (1697), das Theresianum (1746) und das Schottengymnasium (1807) sind älter.

Noch während des ersten Schuljahres wurde die schrittweise Erweiterung zu einem Real-Obergymnasium genehmigt. Am Ende des ersten Schuljahres besuchten 95 Schüler die Schule.[4]

Am 9. Mai 1870 wurde durch Kaiser Franz Joseph I. den damaligen Direktor August Gernerth das Ritterkreuz des Franz-Joseph-Orden verliehen.[4]

Schon nach wenigen Jahren wurde deutlich, dass die Räumlichkeiten im Palais Rasumovsky zu klein waren. Man kämpfte mit Raumnot und überfüllten Klassen – teilweise mussten sich bis zu 80 Schüler das Klassenzimmer teilen. Aus diesem Grund wurde der Wunsch nach einem eigenen Schulgebäude immer größer.

1873 genehmigte der Kaiser den Bau eines neuen Schulgebäudes in der Verlängerung der damaligen „Blumengasse“ Im Schuljahr 1877/78 wurde das Bauwerk nach Plänen von Jan Machytka als stilistisches Pendant zum Palais Rasumovsky fertiggestellt. Im Oktober 1877 wurde das Realunter- und Obergymnasium in ein k.k. Staatsgymnasium umgewandelt.

Liste der Direktoren

NameAmtszeitAnmerkungen
August Gernerth[5]1869–1876
Anton Schlenkrich1876–1886
Leopold Konvalina1886–1891
Leopold Lampel1891–1897
Joseph Zychna1897–1908
Franz Spengler1908–1916
Anton Kunz1916–1918interimistischer Schulleiter
Adolf Fischer1918–1923
Rudolf Kroenig1923–1934
Josef Swoboda1934–1938
Ferdinand Walter1938–1945kommissarischer Schulleiter
Josef Swoboda1945–1950
Leopold Malcher1950–1968
Franz Brenner1968–1969interimistischer Schulleiter
Friedrich Preißl1969–1986
Wolf Peschl1986–2007
Herbert Groß2007–2008interimistischer Schulleiter
Marion Waldmannseit 2008

Bildungsangebot

Beim Schultyp Bundesgymnasium liegt der Schwerpunkt auf Sprachen. Alle Schüler haben ab der fünften Schulstufe Englisch als Pflichtfach. Ab der siebenten Schulstufe wird wahlweise Latein oder Französisch als Pflichtfach angeboten. Diejenigen, die in der siebenten Schulstufe Latein gewählt haben, können in der neunten Schulstufe zwischen Altgriechisch und Spanisch als Pflichtfach auswählen. Alle die, die in der fünften Schulstufe Französisch gewählt haben, bekommen ab der neunten Schulstufe Latein dazu.

Im schulautonomen Bundesrealgymnasium wird im Gymnasium Kundmanngasse ab der siebenten Schulstufe GMC (Geometrie-Mathematik-Computer) und Informatik als Schularbeitsfach unterrichtet. In der achten Schulstufe gibt es ein „Naturwissenschaftliches Labor“ – eine Kopplung der Fächer Biologie, Physik und Chemie. In der elften und zwölften Schulstufe wird Darstellende Geometrie unterrichtet. Schüler des Realgymnasiums haben von der neunten bis zur zwölften Schulstufe wahlweise Latein oder Spanisch. Als Wahlpflichtfächer werden auch die Sprachen Spanisch, Italienisch und Französisch (für die Schüler des Realgymnasiums) angeboten.[6] Als 2007 für die Unterstufe und 2010 für die Oberstufe der Unterricht am Samstag abgeschafft wurde, war das GRG3 damit eine der letzten Schulen Wiens.

Aktivitäten und Reisen

Aktivitäten

Neben dem Pflichtunterricht bietet die Schule zahlreiche Freifächer an. Neben Fußball werden unter anderem Basketball, Volleyball, Sportklettern, Hallenhockey, Hip-Hop-Tanz, Schach- und Tauchkurse angeboten. Angeboten wird etwa das Freifach „Bühnenspiel“, bei dem am Ende jeden Schuljahres ein Theaterstück aufgeführt wird. Außerdem gibt es einen Erste-Hilfe-Kurs, einen Kurs zu wissenschaftlichem Arbeiten, Legastheniebetreuung, und vieles mehr. Schüler dieser Schule nehmen nach intensiver Vorbereitung bei den Olympiaden in Mathematik, Latein, Physik und Griechisch teil. Seitdem ein 17-jähriger Schüler im Jahr 2005 brutal zusammengeschlagen wurde, veranstaltet der Elternverein jedes Jahr ein Projekt zum Thema Zivilcourage mit dem Titel „Schau nicht weg“. Einmal im Jahr, Anfang Februar, wird dieses Thema den Schülern durch Vorträge von Fachpersonen, Übungen, Selbstverteidigungskursen und Exkursionen nähergebracht.[7]

Reisen

Die Schule ist bekannt für ihre zahlreichen Reisen. In der sechsten und siebten Schulstufe werden Wintersportwochen angeboten. In der neunten Schulstufe eine Sommersportwoche. Für die Schüler der achten und zehnten Schulstufe besteht die Möglichkeit für eine Sprach- oder Kulturreise, zum Beispiel nach Italien, Frankreich, Polen oder auch Griechenland. Im September besuchen alle Klassen der 11. Schulstufe eine der Partnerschulen, entweder die „Buffalo Grove High School“ in der Nähe von Chicago (USA) oder die „Riverside Secondary High School“, in der Nähe von Vancouver (Kanada). Dort werden die Schüler bei Gastfamilien untergebracht und besuchen auch die dortige Partnerschule. Der Aufenthalt bei Familien der Partnerschulen dauert ca. zehn Tage. Anschließend findet noch eine zehntägige Rundfahrt statt. Am Ende der siebenten Klasse besteht abermals der Schüleraustausch mit einer Partnerschule, der Schule Nr. 8 in Lemberg (Ukraine). Auch dort sind die Schüler der Kundmanngasse bei Schülern der Partnerschule untergebracht. Weiter besteht die Möglichkeit, im Rahmen von klassenübergreifenden Projekten, an Reisen teilzunehmen. Seit 2006 organisieren die römisch-katholischen Religionslehrer jedes Jahr eine Wallfahrt. Bis auf 2009 und 2011 führte die Wallfahrt in einer dreitägigen Wanderung jedes Jahr in den steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Zweimal wurde eine Wallfahrt nach Assisi (Italien) veranstaltet, wo Wanderungen zu den Wirkungsstätten des hl. Franz von Assisi unternommen wurden. Im Juni 2013 ging die Wallfahrt nach Jerusalem.

Schulpartnerschaften

Ansicht der Buffalo Grove High School von oben
Ansicht der Riverside Secondary High School
Lord Byng Secondary School
Schule Nr. 8 in Lemberg

Buffalo Grove High School (USA)

Seit dem Jahr 1990 besteht eine Schulpartnerschaft mit der „Buffalo Grove High School“ in Buffalo Grove, Illinois, die durch die jährlichen Besuche der 7. Klassen des Gymnasiums Kundmanngasse und die alle drei Jahre stattfindenden Gegenbesuche der amerikanischen Schüler im Rahmen ihrer Europa-Konzerttournee gepflegt wird. Neben dem Schulbesuch der Buffalo Grove High School erfahren die österreichischen Schüler dort den „American Way of Life“, da sie bei den Familien der Schüler der Partnerschule untergebracht sind. Über die Feierlichkeiten im „Landstraßer Gymnasium“ zum 20-jährigen Bestehen der Schulpartnerschaft wurde auch in der Wien-Ausgabe des ORF-Formats „Bundesland heute“ vom 27. März 2010 berichtet.[6]

Riverside Secondary School (Kanada)

Zwischen 2005/2006 und 2017/18 bestand zusätzlich zur Schulpartnerschaft mit der Buffalo Grove High School auch ein Austauschprogramm mit der „Riverside Secondary School“ in Port Coquitlam, British Columbia. Dies findet für die österreichischen Schüler der 7. Klassen zeitgleich mit dem USA-Austausch im September statt. Auch hier nehmen die österreichischen Schüler am Schulalltag der Partnerschule teil und leben ebenfalls bei Gastfamilien. Auch die kanadischen Schüler kamen einmal jährlich nach Wien und wurden von den Schülern der Kundmanngasse beherbergt.[6]

Lord Byng Secondary School (Kanada)

Seit dem Schuljahr 2018/2019 besteht zusätzlich zur Schulpartnerschaft mit der Buffalo Grove High School auch ein Austauschprogramm mit der „Lord Byng Secondary School“ in Vancouver. Dies findet für die österreichischen Schüler der 7. Klassen zeitgleich mit dem USA-Austausch im September statt. Auch hier nehmen die österreichischen Schüler am Schulalltag der Partnerschule teil und leben ebenfalls bei Gastfamilien.[6]

Schule Nr. 8 (Ukraine)

Seit 1997 besteht durch Vermittlung der „Österreich-Kooperation“ eine enge Verbindung zur „Schule Nr. 8“ in Lemberg, Ukraine. Schüler der 7. Klassen besuchen auf dem Weg dorthin die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Auschwitz und die Stadt Krakau in Polen. In Lemberg selbst wohnen sie bei Familien der dortigen Schüler, lernen auf diese Weise die doch sehr unterschiedliche ukrainische Lebensweise kennen, nehmen an Besichtigungen, Ausflügen und geselligen Veranstaltungen teil und üben sich im Erlernen einiger Begriffe in der ukrainischen Sprache. Im Gegenzug unterstützen sie den dortigen Deutsch-Unterricht, der an dieser Schule einen traditionell besonders hohen Stellenwert hat. Eine Gruppe ukrainischer Schüler verbringt jeweils im September eine Wienwoche bei den Schülern der Kundmanngasse.[6]

Die Schule in Literatur und Medien

Literatur

Der Schauspieler und Regisseur Paul Barnay veröffentlicht in der Kurzgeschichtensammlung „Als hätten wir dazugehört. Österreichisch-jüdische Geschichten aus der Habsburgermonarchie“ eine einseitige Erzählung von Erinnerungen an seine Schulzeit im Gymnasium in der Sophienbrückengasse (heute Kundmanngasse).[8]

Auch Robert Menasse erwähnt in einem seiner Romane das Gymnasium Kundmanngasse.

Der deutsche Autor Johannes Mario Simmel verarbeitet seine Eindrücke der 100-Jahr-Feier der Schule in der Kurzgeschichte Eine Schule feiert Geburtstag, die im Sammelband Zweiundzwanzig Zentimeter Zärtlichkeit erschienen ist.[9]

Medien

Das Gymnasium Kundmanngasse ist vergleichsweise häufig in den österreichischen Medien. Vor allem die Tageszeitung „Die Presse“ berichtet zum Thema Schule oft aus diesem Gymnasium.

Unter anderem berichtete sie vom Religionsunterricht an dieser Schule.[10]

Die Salzburger Nachrichten berichteten dafür vom Lehrermangel an Wiens Schulen.[11]

Vor allem bei den Lehrerstreiks in den Jahren 2003[12][13][14] und 2009[15][16] war die Schule ins Blicklicht der Öffentlichkeit geraten.

Auch im Rahmen der Dienststellenversammlung gegen das neue Dienstrecht wurden am 5. Dezember 2013 kreative Protest-Vorschläge, etwa, dass jeder Lehrer ein anderes Fach unterrichtet, als das, für das er ausgebildet ist, diskutiert. „Die Presse“ berichtete davon.[17][18][19]

Die „Salzburger Nachrichten“ berichteten nicht nur vom Streik, sondern auch vom Erfolg zweier Schüler bei der Mathematik-Olympiade 2007 in Hanoi (Vietnam).[20]

Seit dem Jahr 2006 findet jedes Jahr im Februar ein vom Elternverein der Schule organisierter „Tag der Zivilcourage“ statt – von diesem wurde in einigen Medien berichtet.[21] Auch der ORF berichtete in einer Wien-Ausgabe des ORF-Formats „Bundesland heute“ davon.

Das Schulgebäude war im Frühjahr 2010 Drehort für eine Episode der dritten Staffel der ORF-Kriminal-Fernsehserie „Schnell ermittelt“, welche am 18. Jänner 2011 erstmals in ORF eins ausgestrahlt wurde.[22]

Als im Juni 2011 die Überdachung der Innenhöfe infolge eines Unwetters undicht wurde, berichtete „Die Presse“ davon.[23]

Bekannte ehemalige Schüler

NameMaturajahrzur Person
Paul Barnay[24]1902Schauspieler und Regisseur
Alexander Becherer1980Nuklearmediziner
Brigitte Bierlein[25][26]1967ehemalige Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs und Bundeskanzlerin der Republik Österreich
Johannes Paul Chavanne[27]2001Theologe
Franz Theodor Csokor[28]1904Schriftsteller
Wolfgang Danzmayr1965ORF-Salzburg Leiter Musik & Kultur bis 2009, Dirigent, Komponist, Autor
Anton Dawidowicz1930Musikpädagoge, Kapellmeister, Komponist[29]
Heimito von Doderer1914Schriftsteller
Hanns Eisler1916Komponist
Hermann Fillitz[30]1942Kunsthistoriker
Walter Fuchs1968Jurist und Ministerialbeamter
Bernadette Grohmann-Németh1998Schriftstellerin, Buchautorin, Journalistin und Ärztin
Ernst Jandl[26]1943Dichter und Schriftsteller
Paul Kraker[31]1986Redakteur und ORF-Radio- und Fernsehnachrichtensprecher
Fritz Löhner-Beda[26]1901Librettist, Schriftsteller, Verfasser des Buchenwaldliedes
Alexander Lutz[31]1982Schauspieler und Musiker
Max Mell[28]~1900Dichter
Eva Menasse1988Schriftstellerin, Journalistin
Robert Menasse[32][26]1972Schriftsteller
Olivia Niepel[33]1998Schriftstellerin
Gunther Philipp[26]1936Sportler, Arzt, Schauspieler
Bruno Pittermann1924ehem. österreichischer Vizekanzler
Andreas Schieder1988Abgeordneter zum Europäischen Parlament, ehem. österreichischer Staatssekretär
Stefan Schödl1976Entomologe
Karel Schwarzenberg[26]1957ehem. tschechischer Außenminister
Felix Stadler[34]2013Wiener Landtagsabgeordneter (Die Grünen)
Ingrid Wendl[35]1958Eiskunstläuferin, Fernsehmoderatorin, ehem. Nationalratsabgeordnete
Ernst Woller[31]1972ehem. Bundesratsabgeordneter und Landtagsabgeordneter in Wien
Manfred Wurm1968Politiker
Harald Zierfuß[36]2018ehemaliger Bundesschulsprecher und Wiener Landtagsabgeordneter (ÖVP)

Bekannte Lehrer

Weblinks

Commons: Gymnasium Kundmanngasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Ludwig Bieler: A Viennese Schoolmaster. Hrsg.: Messenger Publications (= Studies: An Irish Quarterly Review. Band 37, Nr. 148). Dezember 1948, S. 440–446, JSTOR:30100450 (englisch).
  • Festschrift: GRG3 Kundmanngasse: 150 Jahre – die kundmanngasse, Wien 2019

Einzelnachweise

  1. Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 18. Februar 2020.
  2. Architekturzentrum Wien. Frantisek (Franz) Schmoranz. In: architektenlexikon.at. 15. Dezember 2012, abgerufen am 7. Februar 2020.
  3. Dehio Wien Vorstädte 1993, S. 115.
  4. a b c d Kaiserlich-Königliches Real-Obergymnasium (Wien-Landstraße): Erstes Programm des K. K. Real-Obergymnasium auf der Landstrasse in Wien. für das Schuljahr 1869/70. Selbstverlag, Wien 31. Dezember 1870, Schulnachrichten – I. Chronik, S. 19 (ab Seite 19 in der Google-Buchsuche).
  5. Festschrift: 150 Jahre – die Kundmanngasse; GRG3 Kundmanngasse (Hrsg.), Wien 2019, S. 4.
  6. a b c d e Marion Waldmann: Schulprofil GRg3. (PDF; 386,8 kB) In: kundmanngasse.at. 21. Dezember 2013, abgerufen am 7. Februar 2020.
  7. Bernhard Gaul: SchülerInnen auf der Suche nach dem kinderfreundlichsten Betrieb 2011. In: fuerdichda.at. Abgerufen am 7. Februar 2020.
  8. Albert Lichtblau (Hrsg.): Als hätten wir dazugehört. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2015, ISBN 3-205-98722-5, Paul Barney: Fußball, Theater und Mädeln – Gymnasium, S. 521 (Paul Barney: Fußball, Theater und Mädeln – Gymnasium in der Google-Buchsuche).
  9. Johannes Mario Simmel: Zweiundzwanzig Zentimeter Zärtlichkeit – und andere Geschichten aus dreiunddreißig Jahren. Droemer Knaur, München 2012, ISBN 978-3-426-41907-6, Eine Schule feiert Geburtstag (Eine Schule feiert Geburtstag in der Google-Buchsuche – E-Book-Vorschau).
  10. Religionsunterricht: „Wir sind da, wenn es sein muss“ | DiePresse.com. In: DiePresse.com. 18. Mai 2009, abgerufen am 8. Februar 2020.
  11. Vom Hörsaal direkt ins Klassenzimmer – SALZBURG.COM (Memento vom 16. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  12. Stundenkürzung: Lehrer und Schüler gingen auf die Straße (Memento vom 15. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  13. Streik der Pflichtschullehrer (Memento vom 29. April 2016 im Internet Archive)
  14. Schüler werden „beschäftigt“ (Memento vom 15. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  15. Schulterschluss gegen die „Lehrerhetze“ | DiePresse.com. In: DiePresse.com. 13. März 2009, abgerufen am 8. Februar 2020.
  16. „Nachgeben wäre eine Katastrophe“ – SALZBURG.COM (Memento vom 16. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  17. Lehrerprotest: "Nicht lustig? Aber spektakulär!" | DiePresse.com. In: DiePresse.com. 5. Dezember 2013, abgerufen am 8. Februar 2020.
  18. E-Mails, Aktivismus: Lehrer rüsten für den Widerstand | DiePresse.com. In: DiePresse.com. 5. Dezember 2013, abgerufen am 8. Februar 2020.
  19. AHS-Lehrer bereiten Streik im Jänner vor | DiePresse.com. In: DiePresse.com. 21. Dezember 2013, abgerufen am 8. Februar 2020.
  20. Erfolg bei Mathe-Olympiade – SALZBURG.COM (Memento vom 16. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  21. Landstraße – Aktionstag „Schau nicht weg“ im GRG 3 Kundmanngasse (Memento vom 19. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  22. Marion Waldmann: Schnell ermittelt in der Kundmanngasse! In: kundmanngasse.at. 18. Januar 2011, abgerufen am 8. Februar 2020.
  23. Starkregen: Millionenschäden durch Unwetter | DiePresse.com. In: DiePresse.com. 9. Juni 2011, abgerufen am 8. Februar 2020.
  24. Paul Barnay, Schauspieler, Schriftsteller und Theaterdirektor (Memento vom 21. September 2002 im Internet Archive)
  25. Kurt Heller: Der Verfassungsgerichtshof. die Entwicklung der Verfassungsgerichtsbarkeit in Österreich von den Anfängen bis zur Gegenwart. Verlag Österreich, Wien 2010, ISBN 978-3-7046-5495-3, S. 492.
  26. a b c d e f Bernhard Gaul: Karel Schwarzenberg: Der schlechte Schüler besucht seine Schule. In: kurier.at. 15. Januar 2019, abgerufen am 7. Februar 2020.
  27. „Exkursion nach Heiligenkreuz“ vom 17. Mai 2010 (abgerufen am 24. März 2022)
  28. a b Ki3. Dichter und Schriftsteller. In: ki3.at. Abgerufen am 8. Februar 2020.
  29. Anton Dawidowicz (Hrsg.): Komm, sing mit. Österreichisches Liederbuch. Helbling, Innsbruck 1962.
  30. Zeitzeugenbesuch – Widerstandsgruppe Landgraf. In: kundmanngasse.at. Abgerufen am 20. Oktober 2020.
  31. a b c Noël Gaar: Gymnasium Kundmanngasse: Rückblick auf 150 Jahre Schulgeschichte – Landstraße. In: meinbezirk.at. 14. Oktober 2019, abgerufen am 7. Februar 2020.
  32. Jahresbericht 1982/83 im 114. Jahr seit Bestehen des Landstraßer Gymnasiums. Wien Juni 1983, S. 122.
  33. Begegnung mit der Autorin Olivia Niepel (Maturajahrg. 98) – 6C. In: kundmanngasse.at. Abgerufen am 8. Februar 2020.
  34. Felix Stadler. In: meineabgeordneten.at. Abgerufen am 20. Oktober 2020.
  35. Ingrid Turkovic-Wendl, Biografie. In: Österreichisches Parlament. 30. Oktober 2006, abgerufen am 7. Februar 2020.
  36. Harald Zierfuß erneut zum Bundesschulsprecher gewählt | SN.at. In: Salzburger Nachrichten. 24. September 2017, abgerufen am 8. Februar 2020.
  37. Archivmeldung: Vizebürgermeisterin Laska zeichnet fünf WienerInnen aus. Archivmeldung der Rathauskorrespondenz. In: wien.gv.at. 20. Dezember 2005, abgerufen am 8. Februar 2020.
  38. Ki3. Musiker. In: ki3.at. Abgerufen am 8. Februar 2020.
  39. Wittgenstein und die Kundmanngasse. In: kundmanngasse.at. 20. Dezember 2005, abgerufen am 8. Februar 2020.
  40. Ludwig Wittgenstein: Volksschullehrer. In: Cambridge Wittgenstein Archive. Abgerufen am 8. Februar 2020.

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Landstraßer Gymnasium, Kundmanngasse 20-22, 1030 Wien
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Lord Byng Secondary School. Vancouver, BC, Canada.
Austria Bundesadler.svg
Wappen der Republik Österreich: Nicht gesetzeskonforme Version des österreichischen Bundeswappens, umgangssprachlich „Bundesadler“, in Anlehnung an die heraldische Beschreibung des Art. 8a Abs. 3 Bundes-Verfassungsgesetz mit zwar nach Wappengesetz detailliertem, aber schwarzem statt grauem Gefieder, mit zu grellem Gelb sowie mit inkorrekter Darstellung des Bindenschilds, da die weiße Binde zu breit und der untere rote Balken zu schmal sowie der Spitz, statt halbrund zu sein, zu flach gerundet ist:

Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch einen Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Der Wappenadler versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“

Mit dem Bundesverfassungsgesetz vom 1. Juli 1981, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 geändert wird, BGBl. Nr. 350/1981, wurden die Wappengesetze von 1919 und 1945 außer Kraft gesetzt und dem Text des Bundes-Verfassungsgesetzes mit Artikel 8a B-VG eine Verfassungsbestimmung über die Farben, die Flagge und das Wappen der Republik Österreich hinzugefügt. Mit der Neuverlautbarung des Wappengesetzes mit BGBl. Nr. 159/1984 in § 1 in der grafischen Umsetzung der Anlage 1 wurde das Bundeswappen in seiner aktuellen Version eingeführt.
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The front of Riverside Secondary in Port Coquitlam, BC.
School №8 Lviv (5).jpg
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Школа № 8 у Львові. Збудована на початку 19 ст.
Palais Rasumofsky ehem. Wirtschaftsgebäude.jpg
Ehemaliges Wirtschaftsgebäude des Palais Rasumofsky